Bandscheibenvorfall jetzt erst entdeckt :(

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von augustmama06 13.03.10 - 22:06 Uhr

Hallo


Wir haben einen Deutschen Pinscher der wird im MAi 6 Jahre alt. Er hatte im Dez plötzliche Schmerzen im Halsbereich unsere TÄ meinte er hätte ihn verrengt und wir müßten ein bissl abwarten das würde schon wieder werden.....
Wir haben Röntgenbilder machen lassen darauf war für sie nichts zu erkennen!!!!
Die Schnmerzen am Hals liesen nach aber dann trat plötzlich ein anderes Problem auf!! Jetzt fing er vor ca 2 Wochen an mit seinen Hinterbeinen ein zu brechen ich gleich wieder zur TÄ haben Blut abgenommen um zu schaun ob ne Entzündung vor liegt, soweit alles ok.
Sie schickte uns dann zu einer Neurologin sie Untersucht ihn und schaut das Röntgenbild an und sagte dann es sein ein Bandscheibenvorfall.
Sie meinte auch das es sehr schwierig zu sehn sei auf den Röntgenbild na ja und sie sagte auch das wir ihn Operieren könnte allerdings würde das um die 2000 .- € kosten!
Allerdings wird er nicht mehr so laufen können wie früher sein jetziger Zusatand kann man wohl nicht groß verbessern allerdings wird er sich dann auch nicht mehr verschlimmern!!!!
Jetzt sieht es so aus das sich sein Zustand von Tag zu TAg verschlimmert die OP könnte frühestens über nächste Woche statt finden .....allerdings hab ich keine 2000.-€ !!
Er hat keine Kontrolle mehr über seine Beine er läuft und plötzlich kracht er zusammen er tut mir so leid!!!!!!

Ich weiß nicht wwas ich machen soll.....er ist noch so jung aber soll er so weiter leben ohne richtig laufen zu können?? Oder sollen wir ihm irgendwie die OP ermöglichen ohne das mir jemand sagen kann das es sich sehr verbessert ???
Schmerzen hat er keine!!!!! ch weiß nicht warum ich das schreibe aber ich muss irgendwie mal los werden !!
Und bitte keine Vorwürfe warum seit ihr nicht füher zu einem Neurologen die mach ich mir schon selbst!!

Sorry für das lange #bla#bla

LG Desiree

Beitrag von dore1977 13.03.10 - 22:20 Uhr

Hallo Desiree,

das ist eine schlimme Diagnose die ihr bekommen habt. TÄ sind auch "nur" Menschen. Das Deine TÄ den Bandscheibenvorfall nicht gesehen hat ist natürlich sehr ärgerlich. Wen der Neurologe aber sagt es ist sehr schwer zu erkennen dann kann man der TÄ warscheinlich keine großen Vorwürfe machen.

Du schreibst der Zustand ist durch die OP nicht zu verbessern. Hat er den noch Lust am Leben ? Wen ja dann würd ich versuchen das Geld aufzutreiben. Bei uns gilt allerdings der Grundsatz: Wir werden uns für keines unser Tiere total verschulden.

Ich wünsch Dir alles Gute ! LG Dore

Beitrag von augustmama06 13.03.10 - 22:30 Uhr

NA ja Lust am leben hat er schon noch
aber er kann nicht mehr so wie er will
und das ist halt das problem!!!!

Verschulden müßten wir uns wir haben soviel Geld im moment nicht!!!

LG Desiree

Beitrag von sani80 13.03.10 - 23:15 Uhr

Ich habe mir immer gesagt, wenn meine Hündin leiden muß, erlöse ich sie :-(

Wenn also eine OP nicht zu 100% glückt, bzw. der Ausgang der Op nicht vorhersehbar ist und ihr euch dann mit 2000€ verschulden müßtest, würde ich lieber meinen vierbeiner gehen lassen, so schlimm wie es sich auch anhört :-(

Aber was bringt ihm das wenn er nicht mehr richtig laufen kann? Er kann sein Leben in dem Sinne auch nicht mehr leben, dafür fehlt ihm die Kraft zum laufen .... #zitter

Mußte vor knapp 5 Wochen meine Hündin einschläfern lassen, weil eine OP wäre so gut wie unmöglich gewesen, sie hätte diese wahrscheinlich nicht mal mehr überlebt, und bevor ich ihr das noch angetan habe, habe ich mich lieber dafür entschlossen, aber ich weiß das sie schmerzlos ins Leberwurstland gegangen ist :-(

Beitrag von ellanutella 14.03.10 - 02:31 Uhr

Also der Vergleich ist zwar nicht gerade passend, aber meinen Bandscheibenvorfall hat man im Krankenhaus auch nicht erkannt. Erst mein Orthopäde konnte auf den Bildern etwas erkennen.

Bandscheiben sind auf einem Röntgenbild nämlich fast nicht zu sehen, deshalb macht man in so einem Fall auch besser ein MRT.


Also daß Deine Tierärztin es nicht gesehen hat ist kein Fehler. Passiert sogar bei Menschen.;-)

Beitrag von augustmama06 14.03.10 - 08:49 Uhr

Ja es ist wirklich schwierig das auf dem Röntgenbild zu sehn das stimmt. Die Neurologin sieht es ja auch jeden TAg das ist mir schon klar.
Aber ich ärgere mich darüber das wir einfach zu lange gewartet haben bis wir zur Neurologin gefahren sind. Die Symptome sprachen anfangs auch nicht für ein Bandscheibenvorfall!!
Es tut einfach nur sehr weh in so zu sehn......das ist das schlimmste!!!! Und wenn er weiter so abbaut dann gibts leider keinen anderen Ausweg wie ihn gehn zu lassen!!!!!

LG Desiree

Beitrag von booo 14.03.10 - 09:10 Uhr

Doch die Sympthome sind typisch Bandscheibenvorfall.

Beitrag von augustmama06 14.03.10 - 09:48 Uhr

Echt jetzt? Also anfangs hatte er "nur" Schmerzen im Halsbereich je nach dem wie er seinen Kopf gedreht hat tat es ihm weh! Und dann waren die Schmerzen weg und es kam das mit den Beinen !

Beitrag von booo 14.03.10 - 11:48 Uhr

Ja, das ist leider schon ein Zeichen für einen Bandscheibenproblem, oder ein Nervenproblem eben. Die Lahmheit, bzw neurologische Ausfälle (Füße schleifen, kein Stellreflex, umfallen etc) sind das eindeutigste.

Beitrag von booo 14.03.10 - 11:53 Uhr

Ich muss dazu sagen ich hab schon einige Hunde erfolgreich operiert sehen und wieder ganz normal werden sehen. Aber wie gesagt, ich würde es nicht operieren. Aber das ist nur meine persönliche Meinung

Beitrag von booo 14.03.10 - 07:14 Uhr

EIne bekannte hatte das mit ihrem Schäferhund. Er musste leider trotzem eingeschläfert werden. Daher würde ich so eine OP nicht mehr machen und das Tier schweren herzens lieber erlösen.

Beitrag von coolmum 14.03.10 - 11:36 Uhr

hallo!

also unser ältester rüde hatte im november einen zusammenstoß mit einem wildschwein im rettungshundeeinsatz.
nach anfänglichem muskelriss hörte die lahmheit nicht mehr auf.
wir sind dann zu nem spezialisten, die ein kernspin gemacht haben. darauf wurde festgestellt, dass er einen dornfortsatz von der wirbelsäule im nervenkanal stecken hatte und drunter einen bandscheibenvorfall.
wir haben ihn daraufhin sofort operieren lassen.

das ist jetzt 5 wochen her. die bandscheibe wurde wieder stabilisiert und muss jetzt noch richtig aushärten. er wird aber nach dem heilungsprozess wieder vollkommen arbeiten können!
ich kann mir nicht vorstellen, dass deinem hund damit nicht richtig geholfen wird.
ich würde die op machen wenn dein hund noch lust hat zu leben!
die kosten sind allerdings nicht unerheblich. kann dir ja mal ne aufstellung machen:
kernspin: 650 euro
op: 1250 euro
nachbehandlung bis heute 700 euro
plus medikamente

wenn du es machen lassen willst, dann frag doch beim ta nach ob du ratenzahlung machen kannst. das geht bei fast jedem.

aber glaub bitte nicht dass dein hund keine schmerzen hat. wer selbst schon mal nen bandscheibenvorfall hatte, der weiß dass das kein zuckerschlecken ist!

lg

Beitrag von alpenbaby711 14.03.10 - 12:32 Uhr

Also ich denke auch verschulden würde ich mich auch nie auch wenn ich versuche meinem Tier zu helfen.
Fakt ist aber:
Wenn es gar nicht besser wird, nur eben nicht mehr schlimmer würde ich mir schon stark überlegen ob ichs überhaupt machen lasse. SChließlich leidet er jetzt schon. Und so wirds zwar nicht schlimmer aber ein paar Jahre gehts noch so weiter. Das Leiden würde ich dem Hund nicht antun.
Ela