Frage an ältere Frühchen-Diagnose: Frühkindl. Infektasthma, Wer noch?E

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Forum: Frühchen

Obwohl die Überlebenschancen für früh geborene Kinder immer besser werden, müssen vor allem Eltern von extrem Frühgeborenen oft für die gesunde Entwicklung ihres Kindes kämpfen. Der Frühchenmediziner Dr. Matthias Jahn beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von dhk 13.03.10 - 23:34 Uhr

Hallo,
jetzt hats uns mal wieder erwischt. Ich dachte die Zeit mit dem Sauerstoff ist entgültig vorbei :-(
Emilia ist zwar selten krank, aber wenn dann so richtig. Da sie seit der Krippe (1 Jahr) hustet, bekommt sie auch singulair 4 mg. Jetzt waren wir schon soweit das wir die Medis absetzen wollten im April, naja....

Sie bekam eine Lungenentzündung mit Sauerstoffabfällen und landete im Krankenhaus. Jetzt sollten wir eine Kinderreha machen, aber die sind wohl erst ab 3 Jahren.

Jetzt haben wir in Absprache mit der Krankenkasse eine Mutter-Kind-Kur beantragt, welche in einer Rehaklinik stattfinden soll.

Welche Erfahrung habt Ihr im allgemeinen mit dem Verlauf dieser Erkrankung? Emilia wurde nach der Geburt 1 Woche beatmet und bekam dann zeitweise noch 5 Wochen O2. Ist das eine "Erkrankung" welche hauptsächlich Frühchen betrifft? Emilia kam ja auch mit Pleuraergüssen zur Welt.



lg Diana + Emilia 2 Jahre (SSW 34+5)

Beitrag von maschm2579 14.03.10 - 08:18 Uhr

Hallo Diana,

ich kann nur von Hannah berichten. SIe wurde ja bei 36+1 geboren und hatte "nur" Anpassungsschwierigkeiten und einen Infektion.

Sie kam im Oktober 08 in die Krippe und war ab dem 3ten Tag dauerkrank. Sie hatte durchgehend Bronchtis, Krupp Husten mit Anfällen und Lungenentzündung.

Der Arzt verschrieb uns Budiair und was soll ich sagen.... jetzt im zweiten Winter ist es viel viel viel besser. Wir haben das Budiair vor ca 4 Wochen abgesetzt und es ist noch nichts passiert.

Unser großes Problem ist jetzt die Nasennebenhöle welche durchgehend dicht ist und sie wird den Schnodder nicht los. Husten hatte sie seit Anfang des Jahres nicht mehr.

Eine Kur sollen wir auch machen aber jeder berichtet das so kleine Kinder überfordert sind und daher lasse ich es.

Bei uns hat es also gestimmt das es im zweiten Krippenjahr besser wird.
Wenn ich bedenke
1er Winter:
mehrmals Bronchitis
2x Lungenentzündung
1x Noro Virus
unzählige Male Krupp Husten mit Anfällen
5-6x bindehautenzündung

diesen Winter:
3x Bronchitis
2x Magen Darm
#freu

lg Maren und Hannah

PS: meine Mädels mit Kindern haben alle diegleichen Probleme. Die Kinder kamen alle kurz vor Weihnachten in die Krippe und sind seit ca 4 Monaten nur krank. Richtig schlimm und z.T mit 3 Wochen Magen Darm und Bronchitis. Das komplette Programm. (keines ist ein Frühchen)

Beitrag von katie0072 14.03.10 - 10:36 Uhr

Hallo,

Christian ist zwar kein Frühchen (KS ET - 10) hatte aber mit 3 Monaten eine RS-Infektion und in der Folge auch grosse Atemwegsprobleme, die auch zu der Diagnose Infektasthma bzw. hyperreagibles Bronchialsystem führten.

Obstruktive Bronchitis plagt unseren Sohn seit dem auch immer wieder im Herbst/ Winter. Er hatte auch erst zweimal (jetzt dreimal) eine Lungenentzündung - ich habe es wohl immer rechtzeitig gemerkt und gleich inhaliert.

Zur Vorbeugung haben wir dann im Winter 2007, nach dem er von Anfang Oktober bis Mitte Dxezember dauerkrank war, (im Oktober kam er mit 21 Monaten in den Kindergarten) seit November 1x tägl. mit Pulmicort inhaliert und er hatte erst Anfang April die nächste Bronchitis und auch keinen Dauerhusten (trotz Kindergarten).
Zusätzlich bekommt er (seit Juni letzten Jahres nur noch als einziges Medikament) Singulair mini, was auch die Bronchien"schützt" . Im Winter 2008 haben wir abgesehen vom vorbeugenden Inhalieren auch mehr oder weniger bei jedem Husten gleich inhaliert (Salbutamol und ev. Atrovent) - die Medis haben wir mittlerweile immer da und es war dann in dem Winter auch weniger schlimm. Zusätzlich hat er dann im letzten und diesen Winter noch BronchoVaxom zur Abwehrsteigerung bekommen.

Unser Kinderärztin meint das sich dass mit dem Wachstum der Bronchien meistens verwächst - aber vorher muss man darauf achten dass die Bronchien durch laufende schwere Bronchitise (?) nicht geschädigt werden.

Seit August 2009 ist er in der Waldgruppe seines Kindergartens und hatte bis Februar abgesehen von einer leichten Lungenentzündung Ende Juli (Durch "Schwimmbadbakterien") nur "normalen" Schnupfen und Husten und war seit August vielleicht 5 Tage zu Hause.
Es wird also wirklich besser aber vorher muss man es wohl auch konsequent behandeln.

In der Woche vor Fastnacht hatten beide Kinder dann einen hochfieberhaften Virusinfekt und Christian war dann auch wieder leicht obstruktiv und letzte Woche im Urlaub in der Schweiz hat es uns dann auch noch mit einer beginnenden Lungenentzündung erwischt - zum Glück hatten wir Inhaliergerät und Medis gleich dabei so dass ich in der Nacht bei aktuter Atemnot gleich reagieren konnte, dann gab es am nächsten Tag vom Arzt noch AB und nun ist wieder alles gut.

Es wir wirklich besser und im Vergleich zu unserer Kleinen merke ich auch, dass Christian viel schneller wieder gesund wird bzw. das ganze besser wegsteckt.

Grüsse, Katie mit Christian (4) und Viktoria ( 1 1/2)

Beitrag von melly75 14.03.10 - 12:49 Uhr

Hallo Diana,

meine beiden sind 33+0 geboren, mussten nicht beatmet werden. Die erste obstrukitve Bronchitis hatte mein Sohn dann mit ca. 6 Monaten. Wir mussten dann gleich mit Salbutamol und Kortison anfangen. Etwas später hat meine Tochter dann leider nachgezogen. Wir hatten dann ca. 1,5 Jahr Dauerhusten und immer wieder beginnende Lungenentzündungen. Immer wieder habe beide schlechte Sättigungen, Antibiosen,...Singulair hatten wir auch. Leider gehört mein Sohn zu den wenigen Kindern, die diese Med. nicht vertragen. Jetzt haben wir eine Kortison Dauertherapie. Letztes Jahr habe ich über die Krankenkasse eine Mutter kind kur beantragt. Diese wurde abgelehnt. Wir sollten es über die Rentenversicherung probieren. Diese wurde auch genehmigt. Wir fahren jetzt im April in die Schweiz (Davos) für 4 Wochen. Die nehmen Kind ab 2 Jahren auf. Die Klinik nennt sich Hochgebirgsklinik bzw Allergieklinik. Schau doch mal im Internet und rede mit Deinem Kinderarzt. Bin mal gespannt wie es wird. Ich werde dann gleich mitbehandelt. Du kannst Dich bei der ANtragstellung auch über verschieden Institutionen unterstützen lassen (Z.B. Müttergenesungswerk)

Viele Erfolg und viele Grüße

Melly75+ Moritz und Carolina 2 Jahre

Beitrag von fusselchenxx 14.03.10 - 23:04 Uhr

Hi Diana..

Joshua kam damals 32+1 zur Welt und wurde NIE beatmet...

Mit 4 Monaten ging es bei uns los... Immer wieder krank.. Immer mit spastischer Bronchitis... Mit 1,5 Jahren hatte ich dann die Schnauze voll und bin mit ihm mal zum Kia und habe auch eine Überweisung zum Lungenfacharzt gegangen..

Ergebnis: Infektasthma.. Es kann sich aber verwachsen...

Wir mussten 1,5 Jahre täglich mit Kortison inhalieren.. Und es wurde immer besser.. Anfangs war er max. 2 Wochen gesund.. Und dann wirklich mal länger...

Er kam dann mit 3 in den Kindergarten.. und seitdem: NIX.. Einmal hatte er jetzt einen Anfall.. Da waren wir bei meinen Eltern und meine Mutter hatte so eine Angst, da sie es nur vom erzählen kannte... Das hörte sich bei uns immer an, als wenn er erstickt...

Aber ich kann sagen, dass es sich bei uns fast verwachsen hat... Er ist nun fast 4,5 Jahre und hatte seit dem Kigastart mit 3 nur einen Anfall (und der war an Fassenacht, also im Februar...)...

Zum Verlauf:
Anfangs fand ich es auch schlimm, wenn er anfälle hatte... Aber nachdem wir dann vom Lungenfacharzt die richtigen medis hatten, bekamen wir die Anfälle immer schnell in den Griff.. Nur 2 mal musste er mehr als nur einmal mit dem Spray inhalieren... Joshua hatte allerdings die Anfälle nur nachts.. Also nie am Tag...

Wir haben uns schnell daran gewöhnt und mir macht es auch nichts mehr aus, da ich weis wie ich damit umgehen kann...

LG Fusselchen + Joshua *21.10.05 + Steven *23.03.09