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Forum: Allgemeines

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Beitrag von galileo20001 14.03.10 - 12:06 Uhr

Mahlzeit,

ich würde gerne mal eure Meinungen zu folgenden Sachverhalt hören.

Ich habe einen Ring an dem ich sehr hänge.

Blöderweise bin ich gestürzt und genau auf dem Ring aufgekommen. #schock
Gott sei Dank war der Stein, der in dem Ring eingefasst war nur locker. Ich dachte, ab zum nächsten Juwelier. Der Stein wurde neu eingefasst und zur Sicherheit nochmal verklebt. #huepf

Jetzt habe ich aber den Stein verloren. Der ist einfach rausgefallen und ich habe das erst zu Hause bemerkt.

Ich habe meinen Juwelier wieder aufgesucht und ihm mein Problem geschildert, in der Annahme, dass er mir sagt, kein Problem wir besorgen einen neuen Stein und setzen den ein. Natürlich auf Kosten des Juweliers.

Er meint, er weiß ja nicht, was ich alles mit dem Stein „getrieben“ habe und müsste die Kosten für den Stein und das Einsetzen selber tragen #kratz.
Ich denke, dass wären Kosten in Höhe von 60 €. Der Stein ist also kein Brillant.

Zur Not, werde ich die Kosten selber tragen, da ich, wie gesagt, sehr an diesem Ring hänge.

Weiß jemand, wie das rechtlich aussieht? Ich finde, der Juwelier macht es sich sehr einfach.

Danke schön.

LG #blume

J.

Beitrag von pinky82 14.03.10 - 12:22 Uhr

Hi

Ärgerlich, aber ich denke, er hat Recht.
Du hättest den Stein ja auch rausnehmen können und verticken können.
Das weiß er ja nicht.
Ich glaube, Du hättest rechtlich keine Chance irgendwas zu unternehmen.

LG Tanja

Beitrag von rosaundblau 14.03.10 - 12:40 Uhr

So einfach kann es sich der Juwelier sicher nicht machen. Schließlich trägt er die Gewährleistung für seine Arbeiten.

Beitrag von parzifal 14.03.10 - 13:19 Uhr

Du müsstest dem Juwelier nachweisen, dass er den Stein falsch eingefasst hat. Dann stehen Dir Gewährleistungsrechte zu.

Ein Gutachter müsste am Ring nachweisen, dass der Stein unfachmännosch eingesetzt wurde.

Dieser Nachweis zu führen wird wohl kaum zu führen sein. Zumindest hättest Du die Gutachterkosten vorzuleisten mit dem Risiko bei fehlendem Nachweis auf den Kosten sitzen zu bleiben.
Aufgrund des geringen Wettes des Steins wird sich das nicht rechnen.

Gerade wegen des geringen Wertes verstehe ich nicht, dass der Juwelier nicht auf Kulanz entgegenkommt, um einen Rechtsstreit zu vermeiden (auch wenn er aufgrund der Beweislast die besseren Chancen hat).

Weshalb er schlechte Kritiken die man weiter verbreitet in Kauf nimmt ist rätselhaft (nach dem Motto: erst arbeitet er schlecht und dann weigert er sich noch dafür geradezustehen).

Man sollte dem Juwelier den Vorschlag machen, die Kosten des Steine zu teilen und er diesen kostenlos einsetzt, und dabei klarzumachen, dass man ansonsten sehr entäuscht sei, zu dem er auch unbegründet unterstellt habe, dass man gott weiß was mit dem Ring angestellt habe.

Beitrag von galileo20001 14.03.10 - 14:57 Uhr

#danke