Lese öfter---Komplett Kosten für IVF/ICSI übernommen...

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von schneckerl76 14.03.10 - 17:04 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
Auch wenn ich grad nerv, aber ich lese manchmal von vollständiger Kostenübernahme der Behandlung!

An was liegt das genau?
Bei meinen Schatz liegt ein super schlechtes SG vor.
Man muss dazu sagen, dass er in einem Beruf arbeitet mit früher giftigen Dämpfen, die nachweislich bei Frauen zu Unfruchtbarkeit führen. Kann ja bei Männern auch so sein, doer?
Auf jeden Fall wurde der Stoff vom Markt genommen.
Wir sind jetzt am überlegen, ob wir da nicht die Berufsgenossenschaft mal einschalten sollten!
Was meint Ihr?

Euch noch einen schönen Sonntag!!!

Alles Liebe
De Schnecki

Beitrag von ozelot11 14.03.10 - 17:12 Uhr

Hallo Schnecki,

soweit ich das beurteilen kann und so war es auch bei uns, werden die kompletten Kosten nur dann übernommen, wenn der sogenannte "Verursacher" Mitglied bei einer PKV ist.
Gesetzlich krankenversicherte bekommen sicherlich nicht die kompletten Kosten erstattet, egal wie gravierend die Ursache ist und woher sie her rührt.

Aber versuchen kann man ja alles, mehr als eine Absage kann ja nicht geschehen.

Toitoitoi für alles #klee #pro #klee #pro #klee

Ozelot

Beitrag von rothe 14.03.10 - 17:21 Uhr

ich würds versuchen - allerdings nur wenn ihr nme rechtsschutzversicherung habt und viel Zeit - so zu klagen kostet nur mal Geld und Zeit und es ist nicht sicher, obs was bringt!

Beitrag von tina279 14.03.10 - 17:38 Uhr

Hallo,

vollständige Kostenübernahme gibts meines Wissens nur bei den privaten Krankenversicherungen. Die gesetzlichen werden sich hüten, hier einen Präzedenzfall zu schaffen...

Selbst wenn schon bewiesen wäre, dass durch diese Dämpfe ein SG schlechter werden kann (und so wie es klingt, ist es das ja nicht), könnt ihr denn nachweisen, dass es vorher besser war? Schlechtes SG ist ja nicht gerade selten. Und dass er den Dämpfen noch ausgesetzt war, als bekannt war, dass diese bei Männern für Unfruchtbarkeit sorgen können? Ansonsten könnte man ja sagen, der AG wußte es auch nicht besser und ist dementsprechend nicht verantwortlich, ergo auch nicht entschädigungspflichtig.
Der KK wird das so oder so egal sein...

Will damit nur sagen: Die Beweislage ist hier äußerst dünn, ich wäre hier auch sehr vorsichtig. Schnell hast du hier die Tausender verbraten, die du besser in die ICSI investiert hättest...

viele Grüße
Tina