Brauch dringend Hilfe beim Abstillen!!!!!!

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Forum: Baby

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Beitrag von luna-08 14.03.10 - 20:11 Uhr

Hallo ihr Lieben. Kara,11Monate ist nachts ein richtiger Brustjunkie. Sie bekommt Abends um 18Uhr ihren Abendbrei/Brot und zum Einschlafen um 19.30Uhr wird sie gestillt. Dann kommt sie normal ca.3mal nachts und wird dann morgens vor dem Aufstehen ein letztes Mal gestillt. Tagsüber wird sie nicht gestillt.

Das Stillen nachts wurde jetzt in letzter Zeit immer häufiger. Z.B. 3mal in einer Stunde, von 19Uhr-7Uhr 7mal gestillt usw.
Ich denk, bzw. weiß, dass es bei Klara nicht Hunger ist, sondern sie braucht das Stillen, damit sie wieder Einschlafen kann.Natürlich genießt sie auch meine Nähe.

Da ich aber am Ende meiner Kräfte bin und finde, sie müsse lernen auch ohne Stillen einzuschlafen, hab ich jetzt beschlossen langsam abzustillen.

Tagsüber schläft sie ohne Probleme ein. Nachts schläft sie bei uns im Bett, hat ein Schnulli und ein Kuscheltier, mit dem sie schläft. Beste Vorraussetzungen also.

Hab jetzt so angefangen (letzte 3 Tage):
-um 19.30Uhr wird sie weiterhin gestillt
-sie wacht zwischen 22.30-23.30Uhr trinkt dann 160ml 1.Milch (am Anfang wird zwar gemeckert, aber dann trinkt sie)
-dann wacht sie allerdings zwischen 2-3Uhr auf. Was mach ich dann? Hab dann probiert sie zu streicheln, Tee anzubieten, zu singen, sie in den Arm zu nehmen. Großes Theater macht sie eigentlich nicht, nur sie kann einfach NICHT einschlafen. Nach einer Stunde bin ich dann so fertig, dass ich still.Da trinkt sie vielleicht 2Min und schläft dann ein!!!!!!!!!!!!!!!!!
-morgens wird weiterhin gestillt.

WAs würdet ihr mir raten?
Soll ich ihr nachts nochmal ne Flasche anbieten? Aber dann gewöhnt sie sich dran, nur mit Flasche einzuschlafen.
Das stillen immer weiter rauszögern?
Ihr 2er Milch mal geben?
Ihr vielleicht schon abends vorm Schlafengehen ne Flasche geben?
Oder morgens?
Ach ich hab keine Ahnung.
Würd mich über Hilfe, Anregungen, Meinungen und Tipps freuen.

Beitrag von lieka 14.03.10 - 20:37 Uhr

ok mein kleiner is ein Flaschenkind aber als er so 4 Monate alt war haben wir angefangen ihn abens gegen 22Uhr ne Flasche zu geben und dann erst wieder früh.
Er war dann auch ne weile pünktlich um 4 wach für ne Stunde ca. naja wir haben ihn dann immer mal schreien (nicht dauerhaft mal paar Minuten und dann sind wir wieder hin) lassen weil er sich einfach nicht wieder hinlegen lassen wollte. hat paar tage gedauert dann hat er durch geschlafen. Mit der Flasche ist halt das Problem, dass sie sich dran gewöhnt. Kannst halt Wasser probieren (wollt unsrer aber gar nicht).

Beitrag von purzel21 14.03.10 - 20:44 Uhr

Mir gehts auch so wie dir. Ich muss meinen Sohn nachts auch stillen, damit er überhaupt wieder schläft.

Bei uns ist es so, dass mein Sohn abends allein in seinem Bett einschläft. Aber wenn er dann wach wird, wird geschrien bis er seine Brust bekommt. Naja, da stille ich ihn dann, weil er sich sonst die Seele aus dem Leib schreit...ich weiß auch, dass es eigentlich kein Hunger sein kann, aber ich weiß mir auch nicht anders zu helfen. Tagsüber braucht er das Stillen auch überhaupt nicht mehr...

Ehrlich gesagt, bin ich es auch langsam leid, dass er mehrmals nachts an meiner Brust hängt...aber was soll ich tun?

Sorry, dass ich dir leider keine Tipps geben kann, aber du siehst zumindestens, dass du nicht alleine bist mit solch einem "Problem".

LG

Beitrag von luna-08 14.03.10 - 20:57 Uhr

Danke für die Antwort. Kenn dich vom Beikost-Club. Unsere Babys sind nur ein Tag ausseinander, lustig. Da müssen wir glaub kosequent sein, sonst stillen wir noch bis zum 3.Geburstag#schwitz

Beitrag von purzel21 14.03.10 - 21:44 Uhr

Aso. Na dann...;-)

Ja, aber wie soll ich konsequent sein, wenn mein Sohnemann die ganze Wohnung zusammenbrüllt? :-( Das kann ich ja den armen Nachbarn nicht antun ;-) Ich hab aber eigentlich immernoch die Hoffnung, dass er von allein drauf verzichtet...

Mh...is schon ne schwierige Situation, gelle?

LG

Beitrag von lieka 14.03.10 - 21:23 Uhr

kann sich vielleicht (zumindest am Wochenende)der Papa in der Nacht kümmern.
Du riechst ja nach milch und da erwartet dein Kind das nun mal. Hab das schonmal vom tragetuch gehört das die kinder am anfang geschriehen haben weil sie die milch gerochen haben aber keine bekommen haben.
Nur mal so als idee.

Beitrag von katharina-kluge 14.03.10 - 23:22 Uhr

Hallo!

Ich hatte ungefähr das selbe Problem. Nachdem ich 8 Wochen meine Kleine fast jede Nacht dauergestillt habe, konnte ich auch nicht mehr. Habe alles mögliche probiert, aber es hat nichts so richtig geklappt.

Mir wurde dann geraten, dass ich mir genau überlegen soll, was ich möchte und dann konsequent das durch zu ziehen. Das habe ich gemacht.

Meine Kleine schläft jetzt abends um 18 Uhr mit einer Flasche 140ml 1er Milch ein und ich lege sie dann in ihr Bett. Da schläft sie dann bis min.23 Uhr und max. bis 2.30 Uhr, das ist noch sehr unterschiedlich. Wenn sie wach wird nehme ich sie mit zu uns ins Bett und Milch bekommt sie erst ab 2.00 Uhr wieder. Dann trinkt sie 210ml und schläft dabei wieder ein. Morgens gegen 5 wird sie noch gestillt, das genießen wir dann auch beide und schläfen aneinander gekuschelt nochmal ein.

Wenn sie zwischendurch wach wird, was manchmal stündlich passiert und manchmal gar nicht, dann nehme ich sie in den Arm schaukele sie, gebe ihr den Nucki. Sie schreit dann teilweise wie am Spieß und das bis zu einer halben Stunde, aber da muß sie dann genauso durch wie ich. Es hilft meistens, wenn ich die ganz eng und fest in den Arm nehme und den Nucki fest halte. Sieht wahrscheinlich für außen Stehende dann schon fast brutal aus, aber so beruhigt sie sich dann.

Die ersten 5-6 Nächte waren wirklich sehr heftig. Aber es geht meiner Meinung nach nur, wenn man es wirklich durchzieht. Ich weiß, dass es sehr schwer fällt, vor allem weil man selber eigentlich nur schläfen möchte...
Aber bei uns ist es jetzt angenehmer nachts, ich muß trotzdem immernoch aufpassen, dass ich es nciht einreißen lasse wenn mal wieder eine stressige Nacht da ist.

Ups, ist ganz schon lang geworden.

LG Katharina