DSL-Vertrag (Brauche Tipp)

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Beitrag von irish.cream 14.03.10 - 22:15 Uhr

Nabend,

wir haben zu Hause folgendes Problem:

5 Jahre lang waren T-Com-Kunde (DSL 6000), es gab NIE irgendwelche Probleme mit der Leitung oder sonstig irgendwelche Probleme.
Seit 2,5 Jahren leben wir nun in unserer Wohnung - ohne Probleme mit der Leitung.

So - der Pries eines anderen DSL-Anbieters hat uns im November letzten Jahres nun dazu gereizt, den Anbieter zu wechseln (sparen bei gleicher Leistung 30 € im Monat!). Bis letzten Monat war alles SUPER! #verliebt

Aber seit Februar haben wir wahnsinnige Probleme: Andauernd ist die Leitung tot - ein Disconnect nach dem Nächsten, teilweise komme ich stundenlang nicht ins Netz und das Schlimme ist, dann ist auch das Telefon tot :-[
Mitten im Gespräch: WEG!

Zig Anrufe mit dem Anbieter haben nix gebracht, nirgends ist ein Fehler zu finden... jetzt wollen sie uns auf eine 2000er Leitung runterstufen - für uns undenkbar!

Und hier brauche ich nun Rat:
Kann ich aufgrund von "Vertragsbruch" (immerhin wird die im Vertrag angegebene 6000er Leitung nicht eingehalten - Speedtest zeigen uns nur noch 1000-2000er Leitung an) oder sonst irgendwie vorzeitig (24Monate Laufzeit) aus dem Vertrag rauskommen?
Wir wollen wieder zurück zu T-Com... wer kann mir da einen Tipp/Rat geben???

*HELP*

Ich bin auf eine dauerhafte Leitung angewisen (Home-Office) und mein Mann ist Gamer, der bringt uns sonst hier noch alle um, wenn er während des Spiels ständig geschmissen wird :-p

Beitrag von bibuba1977 14.03.10 - 22:19 Uhr

Es geht nicht zufaellig um 1&1, oder? ;-)

Ich glaube nicht, dass ihr euren Anbieter darauf festnageln koennt, dass ihr eine 6000er Leitung haben wollt, da ihr sie auch bezahlt. Die Anbieter formulieren das in der Regel mit dem Zusatz "bis zu"...

Aber ich wuerde versuchen, aus dem Vertrag zu kommen, eben weil es oft gar keine Verbindung gibt. Wuerde mit Fristsetzung um dauerhafte Beseitigung der Stoerung bitten. Wird das nicht erfuellt, wuerde ich (ggf. mit rechtlichen Beistand) den Vertrag beenden. Immerhin wird keine vertragsgerechte Leistung erbracht.

LG
Barbara

Beitrag von rosali25 14.03.10 - 22:24 Uhr

Ich wurde gezwungen zu 1&1 zu wechseln und bis jetzt gab es keine Probleme, bin super zufrieden! Festnetz, Internet und Handy.

Gruß Lena

Beitrag von bibuba1977 14.03.10 - 22:25 Uhr

Und du warst nicht zufaellig vorher bei freenet, oder? ;-)

Wart mal ab, bis du in die Verlegenheit kommst, mit dem Kundenservice Kontakt aufnehmen zu muessen. Z.B. bei Umzug... :-[

LG
Barbara

Beitrag von vwpassat 15.03.10 - 08:22 Uhr

Dann wirst Du früher oder später auch so nen Thread aufmachen.

Beitrag von irish.cream 14.03.10 - 22:40 Uhr

Ich habe jetzt gelesen, dass ich ein Sonderkündigungsrecht habe, wenn die vertraglich zugesicherten Leistungen, worunter ja auch die 6000er Leitung inkl. Telefonflatrate fällt, nicht erbracht werden.

Wie gesagt, das komische ist ja, dass es vorher ohne Probleme geklappt hat - und jetzt der Wurm drin ist...
Hinzu kommt das Problem, dass ich sowohl bei Privat- also auch bei GESCHÄFTSGesprächen einfach getrennt werde!
Da macht das alles keinen Spaß mehr :(

Die Störung wollen sie ja beseitigen, wenn wir einer niedrigeren Leistung zustimmen, dann würde sich das Problem von selbst lösen... aber das sehen wir nicht wirklich ein - da es ja vorher auch (in dieser Bleibe immerhin 2,5 Jahre lang) KEINE Probleme gab

Beitrag von bibuba1977 14.03.10 - 22:42 Uhr

Wie gesagt, ich wuerde da nochmal genau nach der Formulierung im Vertrag schauen...

Wenn ihr einer niedrigeren Leistung zustimmt, waere das ein neuer Vertrag. Wahrscheinlich auch mit neuer Vertragslaufzeit. Dem wuerde ich auch nicht zustimmen und stattdessen auf Erfuellung des bestehenden Vertrages bestehen.

LG und viel Erfolg!
Berichte doch mal, was draus wurde.
Barbara

Beitrag von rosali25 14.03.10 - 22:24 Uhr

Ihr seit nicht zufällig bei Alice?

Beitrag von rosali25 14.03.10 - 22:25 Uhr

*seid*

Beitrag von irish.cream 14.03.10 - 22:35 Uhr

Geht um Vodafone #augen

Beitrag von vwpassat 15.03.10 - 08:24 Uhr

Wir wollen wieder zurück zu T-Com...


Das sollten sich alle Wechselwilligen ausdrucken, vergrößern und vor dem PC aufhängen.

Beitrag von tve 15.03.10 - 08:34 Uhr

Zum Thema Vertragsbruch, würde ich davon ausgehen, dass der neue Anbieter mit Sicherheit die 6000er Leitung in seinen Bedingungen nicht garantieren wird, sondern es ähnlich wie die Telekom auch gestaltet, sprich ganz schwammig von wegen, sofern verfügbar, usw.... .

Klingt vermutlich nach 1&1 grade wo der Punkt auftaucht, Telefon ständig platt, etc... .

Ich würde es mit nem Anwalt versuchen, denn ohne fachliche Hilfe werden sie Dich wahrscheinlich nicht vorher aus dem Vertrag lassen.

Beitrag von bezzi 15.03.10 - 09:39 Uhr

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der Vertrag so gestaltet, dass KEINE DSL 6000er Leitung garantiert wird. Meistens heißt es "bis zu".
Da hast Du definitiv kein Soderkündigungsrecht wegen nicht erbrachter Leistung, wenn die Leitung nur 1000er oder 2000er DSL hergibt, so leid mir das für Dich tut.

Normalerweise wird die DSL Geschwindigkeit von mal zu mal neu mit der DSL Vermittlungsstelle ausgehandelt.
Nach 3 - 5 Verbindungsabbrüchen (warum auch immer) synchronisiert sich Dein Roiuter stufenweise mit immer langsamerer Geschwindigkeit, solange, bis die Leitung wieder stabil ist. Wenn Du Glück hast, war die Störung nur vorübergehend. Dann hilft ein einfacher Neustart Deines Routers (Stromstecker ziehen) um eine Neusynchronisation zu erreichen und Du hast die alte Geschwindigkeit wieder.

Versuch mach kluch.

Beitrag von goldtaube 15.03.10 - 09:59 Uhr

<<Da hast Du definitiv kein Soderkündigungsrecht wegen nicht erbrachter Leistung, wenn die Leitung nur 1000er oder 2000er DSL hergibt, so leid mir das für Dich tut. <<

Ist so nicht korrekt. Wenn die Geschwindigkeit dauerhaft niedriger als bei dem nächst niedrigeren Tarif, kann man sehr wohl kündigen.
Sie müssen also mind. 2000 kbit/s bis 6000 kbit/s gewährleisten können bei DSL 6000.

Beitrag von irish.cream 15.03.10 - 10:14 Uhr

<<Sie müssen also mind. 2000 kbit/s bis 6000 kbit/s gewährleisten können bei DSL 6000. >>

Die haben wir teilweise noch nicht mal!

Die letzten Tage sind liegen wir zwischen 0-128 kbits, wenn denn mal die Leitung da ist...
alleine während ich den Eröffnungsthread geschrieben habe, hatte ich 17 Disconnects!!!

Es macht keinen Spaß mehr und es kann ja auch nicht daran, liegen, dass es bei uns nicht mehr gibt - immerhin hat es 2,5 Jahre lang mehr gegeben und von heute auf morgen sollen keine 6000 kbits mehr möglich sein??? Versteh ich nicht!

Beitrag von goldtaube 15.03.10 - 10:17 Uhr

Erst einmal vergiss die Speedtests. Die sagen meistens nichts aus. Da die Geschwindigkeit davon abhängt wieviele Leute gleichzeitig so einen Test machen, was noch im Hintergrund läuft, wie groß die Testdateien sind.

Am besten suchst du dir einen schnellen Server wo eine Testdatei mit wenistens 50 MB drauf ist und lädst diese runter und schaust wie die Geschwindigkeit ist. Je größer die Testdatei umso besser.
Recht schnell ist z. B. der Server bei Computerbase.
http://www.computerbase.de/downloads/treiber/grafikkarten/ati/ati_catalyst_komplettpaket/
Lad mal so ne 70 MB Datei runter und schau was dein Browser dir anzeigt. Kannst ja mal hier posten.

Das mal Probleme auftauchen ist klar. Die können viele Ursachen haben. Es wäre gut, wenn du mal posten könntest welchen Router bzw. welches Modem ihr habt. Gibt es dort eventuell eine Ereignisliste wo man Fehlermeldungen sehen kann. Bei der FritzBox gibt es sowas z. B.
Tauchen PPPoe Fehler auf ist eine häufige Ursache ein defekter Splitter. Die Teile gehen häufig kaputt.
Einen neuen Splitter kann man sich im T-Com Laden kostenlos holen und mal den alten Splitter austauschen.

Auch könnte es ein Router/Modem Problem sein. Oft hilft ein Firmwareupdate.

Wenn ihr aus dem Vertrag raus wollt wäre es wichtig alle Ausfälle zu dokumentieren mit Datum und Uhrzeit und wie lange der Ausfall jeweils gedauert hat und das ganze natürlich über einen längeren Zeitraum.

Ein Anbieter garantiert nie die volle Geschwindigkeit. Es heißt immer bis ... zu. In eurem Fall also bis zu 6000 Kbit/s. Wobei ihr dauerhaft mehr haben müsst als ihr beim nächst niedrigeren Tarif hättet. Wenn der nächst niedrigere Tarif also DSL 2000 ist, dann müsst ihr mind. 2000 kbit/s dauerhaft erreichen.

Desweiteren planen die Anbieter nie zu 100 % Verfügbarkeit ein, sondern immer ein paar Prozent weniger, da Ausfälle immer vorkommen können. Darum wäre das Dokumentieren der Ausfälle sinnvoll.

Beitrag von goldtaube 15.03.10 - 10:20 Uhr

Was wurde denn bei euch bisher alles unternommen um das Problem zu beseitigen?

Firmwareupdate des Routers/Modem?
Splitter und ggf. NTBA ausgetauscht (sofern vorhanden)?
Ereignisliste des Router/Modem ausgelesen?
...

Was zeigt der Router bzw. das Modem denn an, welche Geschwindigkeit am Anschluss zur Verfügung steht?

Beitrag von irish.cream 15.03.10 - 12:28 Uhr

Hi,

Updates haben wir schon hinter uns - 3 neue Geräte - unsere PC's durchgechekt - unsere Nachbarn gefragt - Techniker im Haus (der meinte dann ja, dass 6000 hier nicht verfügbar sei und ging wieder)...

die Auflisten speichert mein Mann täglich ab - teilweise sind es 15 Seiten mit über 100 Disconnects und immer der gleiche Fehlername (hab jetzt vergessen wie das Ding heißt)...

mein Schwiegervater ist ITler und meint, dass der Fehler bei denen liegt, irgendetwas mit den Ports (?) - die Leitung selbst ist in Ordnung...

mich wurmt das alles - immerhin brauche ich eine konstante und einigermaßen schnelle Leitung!