Weiß nicht was ich machen soll!

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von kerstini 15.03.10 - 08:31 Uhr

Hallo,

kurz zu meiner Vorgeschichte. Ich hatte auf Grund einer Schwangerschaft 2009 ein Beschäftigungsverbot. Leider waren meine Zwillinge Frühchen und wir haben sie verloren.
Im MuSchu bin ich wieder SS geworden und erhielt nochmal für kurze Zeit ein Beschäftigungsverbot. Leider hatte ich wieder eine Fehlgeburt in der 12.SSW. Ich war 2 Wochen krank geschrieben und wurde an meinem 1. Arbeitstag nach einem 3/4 Jahr und nach allem was passiert ist von meinem AG entlassen. Mit meinem "tollen" Chef ist jetzt alles geregelt und ich war auch bereits auf dem Arbeitsamt. Offiziell arbeitslos bin ich ab dem 03.05.2010.

Da wir aber ohne medizinische Hilfe nicht schwanger werden, versuchen wir es gerade wieder. Nun holt mich aber doch langsam die Angst vor der Zukunft ein. Wie soll alles werden? Bekomme ich nach der Geburt weiter ALG? Soll ich bei den Bewerbungen ehrlich sein? Soll ich lügen? Sollte es diesmal klappen bin ich bereits Anfang April schwanger und finde es echt schwer zukünftige Arbeitgeber anzulügen.

Außerdem weiß ich nicht recht ob ich mein Jahr Beschäftigungsverbot mit in die Bewerbung mit einfließen lassen soll? Bin total raus aus dem Beruf (Zahnarzthelferin) und hab mehr als Panik auch nur Probearbeiten zu gehn.

Ich hoffe ihr könnt mir ein bißchen weiterhelfen!
Nichts ist mehr wie es wahr!

Kerstin mit Madita & Leo *08.09.09+ und Krümel 12.SSW (26.01.10)

Beitrag von brautjungfer 15.03.10 - 09:29 Uhr

Hallo,

an deiner Stelle würde ich den Kinderwunsch erstmal auf Eis legen und erst dann erfüllen wenn eine feste STelle sicher ist.

liebe Grüße

Beitrag von honolulumieze 15.03.10 - 09:42 Uhr

Nichts sagen! Neuen Job suchen und versuchen, so viele Monate wie möglich zu arbeiten. Monate mit ALG zählen beim Elterngeld mit 0. Jeder Monat, den du bis zum Mutterschutz arbeitest ist wichtig für die spätere Höhe des Elterngeldes. Warum solltest du "fair" sein? Du siehst ja, wie Arbeitgeber sich verhalten! Abgeshen davon kann es ja auch jeder anderen Mutter passieren, dass sie urplötzlich Komplikationen bekommt und ein BV bekommt! Versuch, für dich das Optimale heraus zu holen! Falls ein Arbeitgeber mal fragen sollte (sofern sich das 3/4 Jahr nicht irgendwie vertuschen lässt im Lebenslauf), würde ich sagen, dass ich erkrankt war. Ich denke nicht, dass jemand dann weiter nachbohrt! Für mich ist das kein Lügen. Ich bin als Bewerber doch nicht verpflichtet, einem Arbeitgener meine ganze familiäre ! Vergangenheit auf die Nase zu binden!

Ich wünsche dir alles alles Gute und dass du bald ein gesundes Baby im Arm halten darfst!

Beitrag von marion2 15.03.10 - 10:01 Uhr

Hallo,

du musst bei den Bewerbungen weder lügen noch die Wahrheit sagen.

Kein Mensch weiß, wann du Kind bekommen wirst.

Gruß Marion

Beitrag von duchovny 15.03.10 - 11:39 Uhr

Sag und schreib gar nichts über Kinderwunsch oder BV!

Nach der -Geburt hast du mindestens Anrecht auf die 300 € Mindestbetrag Elterngeld! ALG I bekommt man nur, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht! Heißt du Kinderbetreuung hast!


Mal, was anderes! Hab in deine VK geschaut und hät fast geheult! Es tut mir so leid, dass du sowas mitmachen musstest!#liebdrueck
Hab auch PCO, aber bei uns hat nur Stimu und GV nach Plan gereicht und es ist glücklicherweise alles gut gelaufen! Haben dies immer ganz selbstverständlich genommen. Jetzt nicht mehr!

Wünsch dir ganz viel Kraft!

LG Susanne