Djiego ist nun bei uns

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von rose1980 15.03.10 - 10:00 Uhr

Hallo zusammen

Seit Samstag ist Djiego nun bei uns.
Der Besitzer hat mich am Samstag angerufen, und gesagt das er am Freitag beim TA war um einen Check zu machen.
Der TA meinte dann, das er schon zu uns kommen kann.
Er frisst und trinkt gut, und die Mama braucht jetzt so langsam ihre Ruhe, da sie noch zu viel Milch hat.

Achso, das hatte ich letze woche geschrieben

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=34&tid=2535330

Mein Mann und meine grossen, waren natürlich ganz aus dem Häuschen, und wollten ihn sofort abholen.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn er noch bis zur 8.woche (er wird morgen 7 wochen) bei seiner Mama geblieben wäre.
Naja, aber ich wurde überstimmt ;-)

Jetzt liegt er hier in seinem Körbchen und schläft #herzlich
Er macht schon super sein Geschäft draussen (gut das wir eine Wiese vor der Tür haben)
Und wenn Fremde an uns vorbei kommen, stellt er sich vor mich, und fängt schon an zu knurren ;-)

Dann hab ich noch eine Frage an euch.
Wie mach ich das am besten mit der Sauberkeitserziehung? Wie gesagt er macht schon super draussen.
Wenn er in die Wohnung macht, schnapp ich ihn mir sofort, sage "pfui" und bringe ihn sofort runter. Wenn er dann unten macht, lobe ich ihn.
Dann lasse ich ihn auch nicht sehen, wenn ich sein Missgeschick in der Wohnung weg mache.

Gibt es noch mehr Tips und Tricks? dann bitte her damit ;-)
Ui sorry ist schon wieder so lang geworden #schwitz

Danke euch schon mal und liebe Grüsse
Tanja

Beitrag von opheliac 15.03.10 - 11:16 Uhr

Hallo,
ganz ehrlich? Der beste Tip wäre gewesen, den Hund nicht zu nehmen. Nach dem was du geschrieben hast, macht der "Züchter" einen absolut unseriösen Eindruck. Und darüber hinaus wird ein ohnehin schon "gestörter" Welpe noch weitaus gestörter, wenn man ihn viel zu früh von Mutter und Geschwistern trennt.

Übrigens ist das Abgabealter im Tierschutzgesetz geregelt. Tierschutz-Hundeverordnung, §2, Absatz 4 "(4) Ein Welpe darf erst im Alter von über acht Wochen vom Muttertier getrennt werden. Satz 1 gilt nicht, wenn die Trennung nach tierärztlichem Urteil zum Schutz des Muttertieres oder des Welpen vor Schmerzen, Leiden oder Schäden erforderlich ist. Ist nach Satz 2 eine vorzeitige Trennung mehrerer Welpen vom Muttertier erforderlich, sollen diese bis zu einem Alter von acht Wochen nicht voneinander getrennt werden."

Das Mama zu viel Milch hat und Ruhe braucht ist einfach nur eine dumme Ausrede und rechtfertigt die Trennung nicht.

Die Sauberkeitserziehung wäre da die kleinste Sorge. Habt ihr den mal selber mit dem Tierarzt bei dem der Züchter angeblich war gesprochen? Kein Tierarzt wird jemandem raten einen unsozialisierten, viel zu jungen und ungeimpften Hund abzugeben. Welpen werden aufgrund des passiven Impfschutzes den sie von ihrer Mutter haben idR erst ab der 8. Woche aktiv geimpft.

LG opheliac

Beitrag von rose1980 15.03.10 - 11:27 Uhr

Huhu

Hätte ich mich mal durchgesetzt und ihn erst mit 8 wochen geholt.

Nein, wir selbst haben mit dem TA nicht gesprochen. Hoffe ja nicht das er uns da angeschwindelt hat.

Der Besitzer ist kein Züchter oder ähnliches... sie hatten schon eine Hündin, und der Rüde kam dann später dazu, und bevor dieser Kastriert werden sollte, kam es zum "unfall"

Oje, was mache ich denn jetzt am besten? Können wir es schaffen Djiego selbst gut zu sozialisieren?
Ich hab vorhin schon für nächste woche einen Termin beim TA gemacht.

Hoffe ja das alles gut geht #zitter

LG und Danke

Beitrag von booo 15.03.10 - 11:29 Uhr

>>>Und darüber hinaus wird ein ohnehin schon "gestörter" Welpe noch weitaus gestörter, wenn man ihn viel zu früh von Mutter und Geschwistern trennt. <<<

Da muss ich mal widersprechen. Das muss nicht sein und in manchen Fällen ist es besser man holt einen Welpen wirklich früher weg und versucht ihn so gut zu prägen und sozialisieren, als dass er noch gestörter wird wenn unter noch schlimmeren Bedingungen bei der Mutter bleibt.


Unser Rüde kam mit ca 4-6 Wochen zu uns.. Die Augen noch blau, klein und winzig, gebrochener Schwanz, unerträglicher Pissegestank (alt, nicht frisch)

ich wette für ihn war alles besser, als dort zu bleiben wo er vorher aufwuchs.

Beitrag von booo 15.03.10 - 11:26 Uhr

Traurig.. ich frag mich wer hier unwissender war/ist. Der Vermehrer oder der Käufer.

Die Mutter hat noch viel zu viel Milch? Evtl weil die Welpen noch (unregelmäßig) und selten getrunken haben.

Er ist nichtmal 7 Wochen? Der arme Knirps.. einige Zeit länger bei der Mama wäre sicher hilfreich für ihn gewesen.

Er stellt sich knurrend vor dich und du kommentierst das mit einem ;-)



Aber ich hoffe nun mal ihr wart zu unerfahren und lernt daraus....

Beitrag von rose1980 15.03.10 - 11:29 Uhr

Neiiiiiin, oje falsch verstanden.
Er knurrt Fremde an, und stellt sich dann vor mich, als wenn er auf mich aufpassen will *lol*

Wenn ihn dann aber jemand streicheln will, lässt er das aber zu.

Danke und LG

Beitrag von petra1982 15.03.10 - 11:50 Uhr

Dies tut er aber mehr weil er dich nun als Ersatzmama sieht denk ich mal. Mit 6,7 wochen find ich es zu früh weg von der Mama zu kommen. Hätt ich nicht gemacht. Schau das er viel ruhe bekommt noch und nicht von a nach b gezogen wird

Beitrag von ella173 15.03.10 - 11:28 Uhr

hi

ich drück dir mal die daumen das der schuss nicht nach hinten losgeht#zitter

das war definitiv viel zu früh. der welpe brauch seine mutter noch und ich denke ihr habt am anfang schon alles falsch gemacht was man falsch machen konnte.

der arme kerl#schmoll

Beitrag von rose1980 15.03.10 - 11:35 Uhr

Huhu

Wie meinst du das am anfang alles falsch gemacht?

Wie gesagt der Besitzer sagte uns, das wir ihn holen können.
Die Mama hat das auch nicht mehr mitgemacht.

LG

Beitrag von booo 15.03.10 - 11:38 Uhr

Habt ihr euch denn vorher nicht informiert?


Klar hat die Mama wahrscheinlich keinen Bock mehr, wahrscheinlich hat er Typ von Aufzucht keinen Schimmer.,

Beitrag von ella173 15.03.10 - 11:41 Uhr

falsch gemacht meine ich dass der kleine noch bei seiner mutter hätte bleiben sollen.

dir hätte das zeigen müssen das was nicht stimmt wenn dir ein züchter das tier bereits so früh geben will.

ich denke das dem kleinen seine mutter fehlt und du jetzt ein tier hast mit dem du wohl im leben recht viele probleme haben wirst.

der einzige der drunter leiden wird oder jetzt schon drunter leidet ist der welpe

Beitrag von windsbraut69 15.03.10 - 12:07 Uhr

Ich gehe auch davon aus, dass hier die Probleme vorprogrammiert sind, sowohl für den armen kleinen Kerl als auch für die Halter!

Beitrag von windsbraut69 15.03.10 - 12:06 Uhr

Der Besitzer hat schon ne Menge mehr Unsinn gesagt, oder?

Natürlich werden die Hündinnen in dem Alter langsam ungehalten, das heißt aber nicht, dass man die Welpen möglichst umgehend verschachern und auch noch den Wurf voneinander trennen soll.
Bei Euch kommt ja hinzu, dass kein anderer (sozialisierterer) Hund da ist, der ihn noch unter die Fittiche nehmen könnte...

Gruß,

W

Beitrag von booo 15.03.10 - 12:12 Uhr

Das ist doch das typische. Die Welpen werden agil, machen Arbeit..bei großen Rasen sind 6 Wochen ja schon fast normal bei Vermehrern....

Beitrag von windsbraut69 15.03.10 - 12:23 Uhr

Ja, da fängt in der Wohnung dann die Sauerei an.
Nachdem die TE sich aber letzte Woche wegen einer eigentlichen Lappalie hier so gründlich Rat geholt hat, wundert es mich, dass eine so wichtige Entscheidung dann von den Kindern (mit) getroffen wurde...

Das Argument, die Mutter hätte ja eh genug von den Kleinen, wird doch immer rausgekramt, wenn der Produzent die Kleinen loswerden will.....

Beitrag von booo 15.03.10 - 12:35 Uhr

Was sogar stimmen kann, wenn man Mutter und Welpen ausschließlich noch in der Wurfbox hält....:-(

Beitrag von windsbraut69 15.03.10 - 13:17 Uhr

Klar stimmt das aber da ist ja der "Züchter" gefragt und auch dieses natürliche Absetzen durch die Mutter dient der Sozialisation.

Aber macht ja Arbeit, dann öfter zufüttern zu müssen und Dreck wegzuputzen, sobald die Mutter nicht mehr alles allein erledigt.

Beitrag von petra1982 15.03.10 - 11:48 Uhr

Wie schon geschrieben, der Züchter hat sie nicht mehr alle, wir haben unseren Kleinen auch mit 8 wochen geholt und der hat die Mama noch sehr vermisst....Mit sieben wirklich früh. Schaut mal ob der Züchter nicht nur aufs geld aus ist. Arme Hunde :-(

Ach und viel Spass mit dem Agressiven Djiego #rofl

Beitrag von sternenzauber24 15.03.10 - 11:56 Uhr

Hallo Tanja,

Also das war definitiv zu früh, für eine trennung von der Mutter. Ich frage mich, warum Ihr darauf angesprungen seit?
Das ist doch kein vernünftiger Mensch, der Euch den Hund mitgegeben hat, warum unterstützt man soetwas noch?
Ihr habt doch Kinder, die von euch lernen.
Meinen Welpen habe ich abgeholt und die Züchterin hat noch voll geheult, jede Trennung war schmerzhaft, es gab noch ne schöne CD, Welpenpaket und meiner war am längsten, bei der Mama.
Der wird jetzt so weitermachen, das Geschäft lief ja #klatsch

LG, Julia

Beitrag von windsbraut69 15.03.10 - 12:04 Uhr

Och neee, ne?
Ich dachte, Ihr wärt wenigstens vernünftig.

Der arme Kerl ist nicht mal 7 Wochen alt und Du überlegst, wie Du ihn möglichst schnell stubenrein bekommst?

Beitrag von rose1980 15.03.10 - 12:23 Uhr

Oh man, ihr habt mich jetzt aber ganz schön runtergemacht :-(

Ich habe wirklich nicht gewusst das es so ein gravierender Unterschied ist, wenn man ihn mit 7 anstatt 8 wochen holt :-(

dachte wirklich ich tue ihm etwas gutes, wenn ich ihn da weg hole.
Habe noch meine Mutter (seit 14 Jahren Hundebesitzerin) um Rat gefragt, und die meinte auch, das wir das schaffen können.

Naja, jetzt ist er da, und ich versuche mein bestes für ihn zu geben.
Hab schon mit meiner Freundin telefoniert, die hat eine Schäferhündin, damit wir jeden Tag zusammen ein bisschen auf die Wiese gehen.

Danke und LG
Tanja

Beitrag von windsbraut69 15.03.10 - 12:25 Uhr

Solange er nicht voll geimpft ist, würde ich mit ihm nirgendwo hingehen, ehrlich gesagt.
Ich bin wirklich am überlegen, ob Du ihn behalten oder noch zwei Wochen zum "Züchter" zurückbringen solltest, falls der die anderen Welpen noch da hat. Allerdings habe ich keine Ahnung, welche der beiden Varianten die schlimmere und stressigere für den armen Kerl ist.

Sorry aber Du bist Mutter - Dir sollte doch klar sein, dass in dem Alter 2 Wochen ne Menge ausmachen.

Beitrag von rose1980 15.03.10 - 12:49 Uhr

So, ich hab jetzt gerade den Besitzer angerufen, und ihm erzählt was ihr mir geschrieben habt.

Er meint, er kann ihn nicht mehr für 2 Wochen zu sich nehmen, weil ja auch schon alle bis auf einen weg sind.

Er ist kein Züchter oder ähnliches.... es war ein "unfall"
Seine Lucy wäre damals mit 5 Wochen zu ihm gekommen, und aus ihr ist ein normaler lieber Hund geworden.

Naja, wie gesagt, es war keine böse absicht von mir, dachte wirklich nicht das eine Woche soviel ausmacht.

Bis er nächste Woche geeimpft wird, lass ich ihn dann halt nur mal kurz vor die Tür zum Pipi machen, und ansonsten bekommt er viel Ruhe.

Mehr kann ich dann wohl auch nicht mehr machen, ausser mir selber Vorwürfe, warum ich auf meinen Mann gehört habe, und nicht "Nein§ gesagt habe.

LG

Beitrag von pechawa 15.03.10 - 12:56 Uhr

Hallo,

mach dir jetzt mal keine Vorwürfe mehr, ihr habt ein neues Familienmitglied, freut euch! Du bist doch auf dem besten Weg, es richtig zu machen! Sieh zu, dass dein Kleiner viel Kontakt zu anderen Hunden, wenn möglich auch Welpen (Welpenschule) bekommt, denn Tiere, die ganz jung in Familien kommen sind später häufig aggressiv gegenüber Artgenossen. Das kannst du vorbeugen, wenn du viel mit ihm unter andere Hunde gehst,

LG

Beitrag von rose1980 15.03.10 - 13:05 Uhr

Danke, das werde ich machen.

Und mir jetzt mal meine Vorwurfsträne wegwischen :-)

Djiego liegt bei mir auf dem Schoß und schaut mich schon so komisch an :-p

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