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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maike2885 15.03.10 - 10:20 Uhr

Hallo ihr lieben!

ich liege zur Zeit im KH weil meine CTGs nicht immer so dolle sind, der kleine ist immer sehr ruhig!

Morgen früh soll ein Wehenbelastungstest gemacht werden....
was kommt da auf mich zu???
was sind mögliche Folgen???

Bitte um eure Meinung!

Danke !!

Ganz liebe Grüße, Maike

Beitrag von datlensche 15.03.10 - 10:25 Uhr

aaaaaalso, beim wehenbelastungstest werden kontrolliert wehen ausgelöst und während dessen wird ctg geschrieben und kontrolliert wie sich die herztöne des babys während dieser belastung verhalten...wenn alles gut ist, wird meist weiter abgewartet, dass baby sich von alleine auf dem weg macht. wennn nicht, wird je nach ausmaß der probleme, gemessen an herztönen und weiteren untersuchungen überlegt die geburt chnell einzuleiten oder gar ein KS zu machen ;-)

in den meisten KH werden die wehen per gel ausgelöst. ich habe eine nippelstimmulation bekommen, die viel sanfter ist, da der körper die wehen selber auslöst. bei mir war alles gut und darüber hinaus ist mein sohn durch das auslösen der wehen 7 stunden später auf der welt gewesen ;-)

wenn du noch fragen hast, meld dich

lg, lena +kilian *10.07.07 & #ei 29+6

Beitrag von datlensche 15.03.10 - 10:32 Uhr

hab gesehen du bist ja erst in der 37. woche...ich war damals bei ET+10 ;-) da ist die wahrscheinlichkeit wohl größer direkt die geburt auszulösen...

wenns deinen krümel gut geht darf er sicherlich gerne noch etwas zeit in deinem bauch verbringen!

Beitrag von stern5555 15.03.10 - 10:30 Uhr

Hi,

ich bekam in meiner letzten SS genau aus demselben Grund zwei mal einen Wehenbelastungstest, das erste mal bei 34+0 und das zweite mal bei 38+0, beide male war kein Problem. Herztöne waren während den Wehen optimal und es stand nichts einer spontanen Geburt im Weg. Es ging auch nicht von alleine los nach beiden malen.

Beim zweiten war es so das auch die Ärzte gehofft haben das es los geht, mein Mumu schon 5 cm offen war durch die Wehen die ich schon seit der 35. Woche hatte. Mich laufen geschickt haben und sich trotzdem nichts von allein tat. Mir wurde dann am selben Tag die Fruchtblase geöffnet und der Tropf angehängt, damit die Kleine jetzt kommt. Ich wollte einfach nicht mehr nach den letzten paar Wochen. Darauf hin ging auch alles ganz schnell und ab der ersten schönen Wehe mit Tropf dauerte es noch 15 Minuten und die kleine war geboren.

Aber der Test ansich war nicht schlimm.

LG
Karo

Beitrag von winnie83 15.03.10 - 10:30 Uhr

Liebe Maike,

ich kann Dir nur aus Erfahrung von meinem Wehenbelastungstest aus der 1. Schwangerschaft berichten.

Bei mir wurde der Test 14 Tage vor ET gemacht, da meine kleine Maus sich sehr wenig bewegte. - War aber alles ok.

Mir wurde erklärt, dass wenn das Kind bereits ist, aus diesem Test echte Geburtswehen entstehen können - aber nicht müssen.

Es wurde eine halbe Stunde CTG geschrieben ohne Wehenmittel, dann wurde der Tropf angestellt und alle 15 Min gesteigert. Ich weiß noch das es am Ende unangenehm war, aber absolut nicht weh tat. Im Anschluss wurde nochmals eine halbe Stunde CTG ohne Mittel geschrieben um zu sehen wie die Wehen sich verhalten. Sind nach Abstellen des Tropfes aber auch gleich weniger geworden und dann gänzlich verschwunden.

Ich hoffe ich konnte Dich etwas beruhigen.

Viele Grüße

Winnie83
http://jessica.aufderheide.baby-basket.de

Beitrag von mami71 15.03.10 - 10:40 Uhr

Hallo,
bei meiner Tochter vor 12 Jahren habe ich das auch mitgemacht.

Das war ungefähr 12 Tage vor ET.

Es wird grschaut, wie sich Dein Baby unter den ausgelösten Wehen verhält.

WSie schon hier erwähnt wird dann entschieden wie weiter gemacht wird.

Verhät sich Dein Baby gut, dann wird meißtens abgewartet bis es von alleine los geht.

Sind Aufääligkeiten da, dann wird entschieden, ob die Geburt eingeleitet wird oder das Babay mit KS geholt wird.

Meine Tochter war unter der Wedhenbelastung so gelangweilt, das ich dann noch 12 Tage über den ET gelaufen bin.

Ich wünsch Die viel Kraft und alles Gute

LG
Jana

Beitrag von miau2 15.03.10 - 10:52 Uhr

Hi,
ich hatte bei beiden Schwangerschaften ca. 2 Wochen vor ET Wehenbelastungstests. Das CTG war zwar immer ok gewesen, aber meine Kinder sehr klein, in der ersten Schwangerschaft die Platzenta sehr stark vorzeitig verkalkt, außerdem war Gestationsdiabetes in meinem KH ein Standardgrund für den Test.

Bei mir wurde es mit Wehentropf gemacht.

Der Verlauf war so geplant:
- CTG schreiben
- Tropf anstellen, erst ganz leicht, dann schrittweise steigern, bis spürbare Wehen da sind
- überwachen, wie das Baby auf die Wehen reagiert
- eine Nacht im KH bleiben, am nächsten Morgen CTG-Kontrolle und heimgehen.

Und zu deiner Frage, was passieren kann der Verlauf:

1. Schwangerschaft
- um 12:00 Tropf angestelt, dann langsam gesteiger - keine spürbaren Wehen gehabt
- um 15:00 noch mal höher gestellt, dann drei heftige Wehen in kurzer Zeit, die dritte hat die Fruchtblase regelrecht gesprengt.
- dann wurde eingeleitet, da es meinem Kleinen aber immer schlechter ging unter den Wehen und die Geburt nicht voran ging wurde gegen Mitternacht ein Kaiserschnitt gemacht

2. Schwangerschaft
- wieder gegen 12:00 Tropf angestellt, dieses Mal schneller Wehen bekommen
- um 15:30 kam die Hebamme und meinte, in einer halben Stunde wären wir fertig und sie würde mich abstöpseln, das CTG war komplett in Ordnung
- kurz danach hatte ich das Gefühl, dass da irgend etwas auslaufen würde
- Test auf Fruchtwasser war erst ohne Befund, glauben wollte mir das da noch keiner
- halbe Stunde Spaziergang mit Lackmuspapier brachte dann aber den Beweis, dass mein Gefühl richtig war - hoher, kleiner Blasenriss
- am nächsten Tag sollte eingeleitet werden, war aber nicht nötig, da ich von alleine starke Wehen bekommen habe
- am nächsten Tag um 11:33 kam mein Kleiner spontan auf die Welt

Die Chance, dass es bei einem Test vor ET wirklich losgeht liegt wohl so ungefähr bei 10%.

Was natürlich auch passieren kann ist - gar nichts. Das ist wohl das häufigste, was passiert.

Was auch passieren kann ist, dass dein Kind nicht gut auf die Wehen reagiert. Dass es so schlecht reagiert, dass direkt ein KS gemacht werden müsste ist wohl die absolute Ausnahme - aber es kann schon sein, dass empfohlen wird, lieber einen KS zu planen.

Nimm dir was zu lesen mit zum Test, wenn du ihn nicht auf dem Zimmer machen kannst (bei uns wurde der im Kreißsaal gemacht bzw. im Wehenzimmer), die Stunden am Tropf können seeeehr lang werden...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von maike2885 15.03.10 - 11:01 Uhr

ich #danke Euch allen ganz lieb für Die zahlreichen und hilfreichen Antworten...#liebdrueck

scheint ja alles garnicht so schlimm zu sein...:-D


wird schon alles super laufen!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!!!

Ganz liebe Grüße, Maike & Conner inside!#verliebt