oma schwer krank.....hat jemand einen Rat

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von michi0416 15.03.10 - 16:09 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht genau ob ich hier richtig bin aber ich muss mir das mal von der seele schreiben!

Von meinem Mann die Oma 86 Jahre musste ins KH und da wurde uns gesagt das sie einen Darmverschluss hat.Einige stunden später klingelte unsere Telefon das wir sofort kommen sollten es wurde ein Tumor festgestellt.

Am tag drauf wurde sie Operiert.Unsere Angst war riesig was wird passieren klappt es den Tumor zu entfernen.Freitag war ich dann bei ihr und da sagte mir der Arzt das sie ihn nicht entfernen konnten.Sie haben den Darm verlegt.Der Tumor hat schonn gestreut,die Milz ist befallen und der übergang zur leber!sie hat nun wasser in den beinen und im bauch!luft bekommt sie ganz schlecht,essen tut sie sehr sehr wenig.Der arzt im kh sagte das sie dieses weihnachten nicht mehr erleben wird!hat er recht damit.Wir haben sie so lieb und möchten sie nicht verlieren#schmoll#schmoll#schmoll!!!!

Nun kam sie letzte woch Dienstag nach hause,da muss ich sagen ging es mit den laufen noch ganz gut.aber von tag zu tag wird es immer schlechter,so das sie kaum 2 schritte gehen kann auch mit unterstützung nicht wirklich!und die luft sie schnappt so schlimm als wenn sie ne stunde dauerlauf gemacht hätte.

Wird das nochmal besser????
oder wie wird es weiter gehen??
Können wir uns hoffnung machen das sie nich nocheinmal auf rappelt???

Sie weiß nicht was wirklich mit ihr los ist aber nun hat sie gesagt das sie entlich die wahrheit von uns wissen möchte was wirklich ist mit ihr!Was würdet ihr machen...es ihr sagen?

Danke fürs zu hören und vielleicht habt ihr einpaar tipps für uns!!!!

lg michi

Beitrag von nicole1508 15.03.10 - 19:15 Uhr

Hallo Michi
Wir haben auch im mom einige Sorgen nicht um eine Oma sondern um meine Smama sie ist 53 und unheilbar an Krebs erkrankt...
Ich würde es deiner Oma sagen,sie hat ein Recht darauf,aber ich denke sie weiss es schon,Menschen fühlen sowas,wenn was nicht stimmt,
das mit dem Luft schnappen kann mit dem Wasser im Körper zusammenhängen.meine Tante hatte das auch,sie hatte das Wasser schon an der Lunge stehen und so wurde jeder Schritt zur Qual.
Meine Smama weiss alles,auch wenn es hart ist,aber es ist ihr Leben und ihre Entscheidung wie es weitergeht,
Klar die Worte des Arztes sind hart,aber lass dich nicht so sehr davon leiten,es gibt Menschen die trotz schlechter Prognosen noch schöne Jahre hatten,und wenn es dann so sein soll,geniesst die letzte Zeit mir ihr,sie hat ja auch ein schönes Alter erreicht,
Ich wünsche dir viel KRaft dies alles durchzustehen und denke nie "das schaffe ich nicht" Doch wirst du,glaub mir man entwickelt Kräfte die einem selber unglaublich erscheinen,ich hab meine Eltern innerhalb von 8 Monaten verloren,und ich dachte auch das schaffe ich nie aber ich hab die Kraft aufgebracht,

liebe Grüsse Nicole