Umschulung.....

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von sunshine.kolibri 15.03.10 - 16:35 Uhr

Hallo zusammen,

mein Mann möchte gerne eine Umschulung machen, er war vorhin beim Arbeitsamt. Der Beruf steht fest und er hatte sich vorher schon erkundigt, wo und wie. Die Umschulungwäre eine überbetriebliche, bei einem Bildungförderwerk.

(Er ist 4 Jahre aus seinem Beruf raus, überm Winter wurde er oft gekündigt und geringfügig als minijob weiterbeschäftigt, wegen Auftragslagen....)Zudem hat er in diesem Beruf auf Dauer gesundheitliche Probleme.

Da wir dieses Spielchen nicht mehr mit machen wollten,hat er in anderen Bereichen gearbeitet, als Helfertätigkeit.
Zwischendurch war er auch mal arbeitslos. Seit ende letzten Jahres ist er wieder arbeitssuchend. Er möchte gerne als Facharbeiter arbeiten und sich daher beruflich neuorientieren.

Bei dem Gespräch heute bei der Arbeitsagentur wurde sofort gesagt, die Umschulung wird nicht bezahlt, man hat ja eine Berufsausbildung und so blöde Sachen. Man hatte den Eindruck, die Frau wollte gar nichts vermitteln, der war alles egal und hauptsache sie hat schnell ihr Ruhe... :-[

Wir verstehen nicht, wieso er die Umschulung nicht bezahlt bekommt.
Gibt es noch andere alternativen?

Wie sieht es mit betrieblichen Umshculungen aus? Schreibt man da einfach Betriebe an? Und wie wird das dann finanziert?


LG

Beitrag von cami_79 15.03.10 - 17:30 Uhr

Hallo,

ich kann euch/dir nicht ganz folgen: Welches Interesse sollte den die AA haben deinem eine Umschulung zu bezahlen? Er arbeitet doch (wenn auch nicht in seinem Beruf) und zudem: Welche Berechtigung sollte er darüber hinaus auch noch auf eine Überbetriebliche haben (Lernbehinderung?)???

Falls dein Mann tatsächlich nachweislich krank ist könntet ihr der Agentur Atteste vorlegen. Soweit ich weiß kommt u.U. aber auch die BfA o.ä. als Träger in Frage (hängt wohl irgendwie daran wie lange man gearbeitet hat usw. - eine Kollegin hat damals über die BG umgeschult - keine Ahnung wie sich das unterscheidet).

Ansonsten könnte sich dein Mann auch einfach auf seinem eigenen Beruf weiterbilden. Für solche Fälle gäbe es bspw. Meisterbafög. Oder er bezieht eben ganz normal ein Ausbildungsgehalt bei einem normalen Betrieb und du gehst arbeiten.

Manchmal wundere ich mich über den "Ton" hier im Forum ...

Grüße C

Beitrag von sunshine.kolibri 15.03.10 - 17:43 Uhr

Er ist seit November arbeitssuchend.
Vorletes Jahr war er auch schon fast ein Jahr arbeitssuchend.
Er hat nicht wirklcih Glück gehabt in seiner beruflichen Laufbahn. Dann wieder als Helfer garbeitet dann weil man einer von denen war, die noch nicht lange da waren, betrieblich gekündigt.
Er hat so veile Bewerbungen geschreiben, teils für Unternehmen die zu ihm meinten im Vorstellungsgespräch er solle noch diesen und jenen schein machen und sich wieder melden. Gesagt getan, z.B. Staplerschein schnell gemacht und selbst bezahlt, wieder gemeldet, und was kriegt man zu hören, sie stellen momentan nicht ein, aber die Bewerbung behalten sie dort.
Und viele viele andere Sachen..... das würd hier ehct zu lang werden.
Er weiß genau, was er machen will, hat auch absolut das Talent dafür, zduem ist er jetzt "schon" wieder arbeitssuchend. Wir brauchen was festes mit Zukunft. Und vor allem möchte er ja als Facharbeiter später arbeiten, denn eine kleine Familie will man ja auch.

Die Ausbildung würde in einem Berufsförderwerk stattfinden und 24Monate gehen.

Beitrag von sunshine.kolibri 15.03.10 - 18:20 Uhr

Hat jemand Ahnung von betrieblichen Umschulungen? Schreibt man einfach Betriebe an, die normale Ausbildungen anbieten?
Wie läuft das ganze dann ab? Wird man bei den "normalen" Azubis mit ausgebildet? Sorry, aber ist echt wichtig.

Beitrag von schubidu-50 15.03.10 - 20:46 Uhr

Ich mach zur zeit eine Umdchulung von der Arge bezahlt.
Ich hab bestimmt 4 Jahre beim Amt gebettelt um diese zu bekommen. Erst als ich mein Kind bekamm und weil ich in meine Beruf so gut wie keine Chance hab weil. ich keine Fahrerlaubnus hab. HAt das Amt zugestimmt. Ich musste mich vorher aber in vielen Maßnahmen beweißen das ich sowas auch durchziehe und nicht vorher abbreche.

Ich glaube das Ausstellen eines Bildungsgutscheins ist ermessens des Arge Mitarbeiters. Also entscheidet dieser ob du eine Umschulung bekomms, man hat glaub ich keine Ansprüche darauf.

Beitrag von bruchetta 15.03.10 - 21:33 Uhr

Das ist heute nicht mehr so einfach wie früher, eine Umschulung bewilligt zu bekommen.
Mein Mann hat gar keine Ausbildung und auch ihn haben sie abblitzen lassen.
Am besten ist es, wenn Dein Mann schon vor der Umschulung einen festen Arbeitsplatz für danach nachweisen kann, was, in meinen Augen, kaum machbar sein wird.