Einfach zu viel Spielzeug....

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von marenchen23 15.03.10 - 18:30 Uhr

Hi,

das nervt mich grad total. Wollte nie, dass mein Sohn (4,5) überhäuft wird mit Spielsachen, aber mittlerweile ist sein Zimmer übervoll #augen

Ständig kriegt er was von Oma (ExSchwieMu) oder vom Papa ("ich seh ihn doch so selten, da möcht ich ihm eben was kaufen")
Er war letzte Woche bei Oma und er kam heim mit einer ritterrüstung, die Burg vom Papa (ausgeliehn sozusagen), 2 Packungen Lego und einem Spiel...

Er hat einfach zu viele Spielsachen und er gibt auch nix her. Ich räum schon immer heimlich aus, wenn ich mal Urlaub hab... aber trotzdem nimmt das Chaos nicht ab. Und zwischendrin will er immer noch was gebastelt haben. Ein Schiff vom Opa oder eine Burg aus Karton.... alles riesige SAchen, die jetzt unnütze im Zimmer rumstehn und er kann sich doch nicht davon trennen.
Wie bringe ich ihm nur bei, dass er SAchen für immer weg tun muss?

Mich macht das alles so wütend, weil ich einfach nicht will, dass sein Zimmer so aussieht. Kaum kann man die Spielzeugkisten mal wieder zu machen und nix liegt mehr am boden rum, kriegt er wieder was geschenkt :-(
jetzt kommt Ostern... von mir kriegt er immer nur süßes, jetzt sagte er schon, Oma hat ihm versprochen, dies und das zu kaufen. Hab ihm schon gesagt, das bleibt dann bei Oma, mitbringen braucht der das nicht!!!!!!!!

Im Keller hab ich auch schon 4 Kisten voll Spielzeug! die sotier ich auch im Urlaub aus und werf weg was nicht mehr so toll ist, der Rest wird verschenkt!

Wie macht ihr das? Einfach konsequent weg und Kind schreit halt? ich will halt, dass meiner lernt gerne abzugeben und er hat ja schon Kleinigkeiten verschenkt, ist ja schon ein Anfang. Will halt nicht dass ich ihm die SAchen wegnehme und dann ist er sauer und verschenkt nie wieder was oder gibt niemals freiwillig was weg!

Danke fürs lesen,

Maren

Beitrag von keinplanvonnix 15.03.10 - 18:39 Uhr

Hallo,

Jungs sind Jäger und Sammler#schein
und ich habe drei davon#rofl

da weißt du wie voll unsere Zimmer sind.

Ich mache es immer so, wenn Geburtstag oder Weihnachten ist müssen sie was von ihrem alten Speilzeug hergeben für andere Kinder die nicht soviel haben und erst dann bekommen sie neues Spielzeug.

Vielleicht klappt dies ja.

Ich bringe dann immer unser Spielzeug in die nahe gelegene Kinderheime.

LG

Beitrag von marenchen23 15.03.10 - 18:52 Uhr

LOL

na das sind ja gute Aussichten....

...zu Jäger uns Sammler passen die unzähligen Steine und Stöcke die hier rumliegen #augen ;-)

Maren

Beitrag von katharina1 15.03.10 - 18:46 Uhr

hallo,
also ich misste regelmäßig aus. So Basic Teile wie Duplo und holzeisenbahn bleiben.
Bei den Geschenken halte ich es so das die Geld für die Spardosen UND Spielzeug kriegen sollen. Ich werd auch immer gefragt was so gerade In ist. meistens wird was zum Duplo oder der Esenbahn dazu gekauft. Wenn die irgendwas bekommen, was in kurzer Zeit wieder langweilig ist dann geht das zu Baby Basar oder E......
Das Geld kriegen anschl die kInder in ihre Spardosen.
grüße Katharina

Beitrag von claudichma 15.03.10 - 19:25 Uhr

Hallo Maren,

Also, bei den Sachen, wo ich weiß, mein Sohn schleppt es nur an und spielt dann eh nicht mehr damit, das lasse ich einfach wieder "verschwinden", wenn er im Kindergarten ist. Erst mal nur in den Keller, aber wenn er es dann nach 2-3 Wochen nicht vermisst hat un des eh ramsch ist, kommt es ganz weg.

Wenn er aber mit einer Sache wirklich sich beschäftigt und damit spielt, dann lasse ich es ihm auch, auch wenn das Kinderzimmer Chaos pur ist, das wird 1x die Woche aufgeräumt, wenn gründlich gesaugt wird, ansonsten darf eben auch was rumliegen, das ist eben so bei kleinen Kindern.

Aber ich sehe das eh momentan etwas entspannter, da wir vor einem halben Jahr umgezogen sind von eine r3-Zi.-Wohnung ins Haus mit großem Garten, jetzt haben wir 2 Kinderzimmer im OG und ein separates Spielzimmer im EG, dann im wohnlich ausgebauten Gartenhaus das Sommer- und Draußenspielzeug, dadurch hat sich das jetzt hier natürlich alles verteilt. #hicks

Aber versuch das mal mit dem direkt verschwindenlassen wenn er bei Oma oder im KiGa ist. :-p

LG
Claudia

Beitrag von bagira25 15.03.10 - 19:37 Uhr

Hi,

das Spielzeugproblem kennen wir auch, bei uns machen wir aber so das jedes Kind seine Schachtel ( große Eurobox ) hat und das Spielzeug reintut wo er haben will. Der Rest kommt in den Speicher und wird bei bedarf wieder ausgetauscht. Wir haben viel Duplo, das is nichts zum wegwerfen...

Beitrag von jeannylie 15.03.10 - 21:14 Uhr

Sachen mit denen er nicht mehr spielt auf den Speicher (fürs nächste Kind oder verkaufe n) - einfach durchsetzen.
Einen Teil einfach verschwinden lassen - was nicht auffällt.
Gebastelte Sachen oder Sinnloses (mein Sohn hat so nen Kartontick und Prospkete oder leere Briefumschläge und so nen Mist :-) )entweder wegschmeißen wenn unbemerkt, aber auch immer klar machen, wenn die Kiste die wir dafür haben voll ist, und etwas neues dazu soll, dann muss was altes weg. Ohne Gnade, feste Regel.
Geschenke steure ich mit allen Omas und Gönnern. Ich sage im Vorfeld was er sich wünscht oder braucht. Klappt nach 5 Jahren recht gut. Ansonsten sammel ich das Geld fürs Sparbuch ein. Durchsetzen bei der Verwanschaft!
LG
Jeannylie

Beitrag von jennyspike 15.03.10 - 21:51 Uhr

Huhuuu Maren,

hast Du Platz auf dem Dachboden / im Keller? Eine Bekannte hatte das mal mit ihrem Sohn, der hatte 5 verschiedene Spielzeuge in seinem Zimmer (also z.B. nicht 5 einzelne Puzzles, sondern eine Kiste mit Puzzles war dann ein Teil Spielzeug) und immer wenn was Neues ins Zimmer sollte musste ein Teil dafür erst mal weichen.

Ansonsten... kann der ganze Kram nicht bei Papa/ Oma bleiben? Ist doch soooo eine supertolle Idee, dann hat er da auch immer was zum Spielen. Wahrscheinlich haben Papa/ Oma ihren Kaufwahn dann auch bald über, weil sie selbst keinen Platz mehr haben.

LIebe Grüße,
Jenny