warum kann man keine Ehe führen ohne den "Zwang" Sex ?

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von immerwieder 15.03.10 - 23:04 Uhr

Hi Zusammen,

ich schreibe heute in schwarz, weil hier zuviele sind, die mich kennen, mit denen ich dieses Problem aber nicht unbedingt teilen möchte #schein

Ich frage mich seit geraumer Zeit wie meine Ehe laufen würde, wenn mein Mann nicht ständig auf Sex bestehen würde. Ich habe die Antwort gefunden: VIEL BESSER!

Ich bin voll berufstätig als Webdesignerin, ein sehr anspruchsvoller Job, der viel abverlangt. Wir haben zwei große Kinder. Den Haushalt wollte ich und habe ich immer selber geschmissen. Das passt auch alles unter einen Hut. Ich komme zurecht und ich gehe in allem was ich tue auf.

Nur bin ich einfach kein Sex-Typ #schein . Ich weiß auch nicht, ich hatte manchmal sogar schon die Befürchtung, dass ich asexuell bin oder so. Wisst ihr, diese Leute, die nieeee Bock auf Sex haben. Also so richtig richtig Lust habe ich so alle 3-4 Monate mal einen Abend. Ansonsten läuft bei uns durchschnittlich nur einmal im Monat was. Ich gebe zu das ist nicht viel.... aber wenns nach meinem Mann ginge, hätten wir mindestens jeden zweiten Tag. Aber das ist einfach nicht drin bei mir. Ich bin oft völlig platt und habe auch einfach überhaupt keine Lust auf Sex. Ich finde meinen Mann auch gar nicht attraktiv dafür, obwohl er eigentlich sehr gutaussehend ist. Ach ich weiß auch nicht worans liegt. Ich liebe und schätze ihn sehr und unsere Ehe verläuft sehr harmonisch und im Einklang. Wenn halt nicht immer Sex unser Streitthema wäre. #aerger
Ich bin sicher, wenn wir uns darin auch einig wären, wäre es noch harmonischer, bzw. wir hätten schon fast gar keinen Grund mehr zu streiten *lach* .

aber ich bin mir bewusst, dass ich das problem in dieser sache ist. Es ist ja logisch, dass 1x im Monat nicht wirklich viel ist..... #schein

was habt ihr für tips für mich??

Danke euch!

Beitrag von asimbonanga 15.03.10 - 23:56 Uhr

Hallo,
also das liest man doch recht häufig hier---------sehr unterschiedliche Triebstärke.In deinem Fall gilt es eine Frequenz zwischen alle 3 bis 4 Monaten und jeden zweiten Tag zu finden.
Ich frage mich immer wie zwei so unterschiedlich gestrickte Personen zusammen kommen.
Na das ist jetzt müßig---------
Tips? Er verzichtet ja schon seit Jahren und kommt dir seeeeeehr entgegen.
Warst du denn jemals anders drauf?
L.G.

Beitrag von ...*... 16.03.10 - 00:13 Uhr

ich hab dann wohl das selbe problem wie dein mann (und das als frau) ich habe einen ausgeprägten sexualtrieb aber ich wäre mit 2 mal im monat schon ganz zufrieden. mein mann allerdings scheint nie wieder sex zu wollen und das macht mich wahnsinnig weil ich mich immer frage: sex ist doch eigentlich was schönes also warum wehrt er sich so dagegen als ob es eine strafe wäre?

schwebt ihr denn sexuell auf einer wellenlänge oder gefällt dir der sex nicht?
wenn du zu müde oder geschafft bist um aktiv zu werden magst du es denn dann wenn er vorwiegend aktiv ist und dich verwöhnt? wenn nicht ist das wohl das eigentliche problem.

vielleicht könnt ihr euch ja mal zusammensetzen und überlegen wie ihr den Sex für dich spannender, lustvoller gestalten könntet.

Beitrag von pass auf ;) 16.03.10 - 00:21 Uhr

Sex spannender, lustvoller gestalten?
Die TE hat keine Lust, sie will keinen Sex.
Da wird alles rumprobieren zur Farce.
Wenn man keine Lust hat, kann man sich nicht fallenlassen, das ist nur Krampf.

Beitrag von ...*... 16.03.10 - 00:40 Uhr

aber es muss ja einen grund haben warum das so ist!
denn die lust ist ja eigentlich was natürliches und unlust unnatürlich. sonst wäre die menschheit ja schon ausgestorben!

also sollte man doch eigentlich herausfinden warum keine lust da ist?

oder sehe ich das so falsch?
wenn es ein gleichgewicht geben würde und beide kein problem damit haben das es keinen sex gibt wäre es ja ok aber so ist doch mindestens ein Partner unglücklich und das führt in der regel dazu das der andere partner es auch ist. (es sei denn es wäre demjenigen egal das der partner unglücklich ist).

inwieweit der Partner der TE unter der Sexunlust leidet weiss ich nicht aber ich lese aus dem post das sie eine lösung sucht und ich wollte nur meine meinung dazu schreiben, ob es ihr hilft oder sie so reagiert wie "pass auf" weiss ich nicht. aber ich wollte es wenigstens gesagt haben, fals es helfen könnte.

Beitrag von pass auf ;) 16.03.10 - 00:56 Uhr

Das ist eine gewagte These von dir, Unlust als unnatürlich zu bezeichnen.
Sie hat Lust, nur nicht so oft, wie ihr Partner.
Das ist in vielen Partnerschaften so.
Woher kämen sonst die Witzchen mit der "Migräne"?
Warum muss man herausfinden, warum sie keine Lust hat?
Soll die Lust zum Zwang werden?
Sucht man Gründe, warum jemand keine Wasserratte ist oder keinen Spargel mag?

Beitrag von ähm.... 16.03.10 - 09:09 Uhr

wenn ich keine lust auf spargel hab muss keiner drunter "leiden".
ich würde es meinem mann zuliebe machen. da man auch so oft liesst das frau mit neuem partner auf einmal doch lust hat weil ihr der sex auf einmal gefällt. "augen zu und durch" ist damit natürlich nicht gemeint sondern es herausfinden evtl mithilfe eines therapeuten.

Beitrag von hm........ 16.03.10 - 00:49 Uhr

Es könnte durchaus sein, dass es an dem Mann liegt.
Du schreibst selbst, dass er Dich sexuell nicht reizt, so etwas gibt es ja.
Von daher ist es durchaus möglich, dass Deine Gelüste bei einem anderen Mann durchaus da sind.
Solltest Du dennoch an Deiner Ehe festhalten wollen (was ich okay finden würde), solltest Du Deinem Mann aber eventuelle "Ventile", egal wie geartet, zugestehen.
Denn nur weil Du keine Lust hast, muß er nicht als Mönch leben, das wäre in meinen Augen einen Kompromiss, den Du mit Dir eingehen möchtest (zumindest würde ich das tun).

Beitrag von widowwadman 16.03.10 - 07:46 Uhr

Fuer dich ist es belastend, dass er Sex moechte, fuer ihn ist es belastend dass du es ablehnst.
Ich wuerd mal sagen Eure Ehe wuerde nicht besser laufen, sondern kaputt gehen.
Mein Ex hatte auch nie Lust und wollte auch weder drueber reden, noch was dran tun noch sehen, dass mich das belastet hat. Also hab ich ihn verlassen.

Beitrag von ich weiß 16.03.10 - 08:07 Uhr

Hallo,

ich kenne das aus meiner Ehe. Mein Ex war einer, der immer konnte und auch wollte. Am liebsten täglich, gerne auch 2x. Mir dagegen reichte 1x die Woche, wenns weniger war, war es auch nicht schlimm. Ich hatte den Eindruck, je länger die Enthaltsamkeit dauerte, umso weniger Lust kam auch bei mir auf. Wir waren lange verheiratet, aber am Ende war es für uns beide eine Qual. Er bekam zu wenig Sex, ich stand ständig unter Druck. Mein Ex ist dann fremdgegangen.

Jetzt habe ich wieder einen Partner. Wir kommen gut klar. Allerdings leben wir nicht zusammen. Ob es dann immer noch so gut wäre, weiß ich nicht. Jedes Mal wenn wir uns sehen, haben wir Sex. Und mir ist es nicht zuviel. Auch gefällt mir das Liebesspiel mit ihm viel besser als mit meinem Ex. Wir haben wohl nicht zusammen gepasst.

Beitrag von frau.mecker 16.03.10 - 08:43 Uhr

Normalerweise halte ich von Fremdgehen nichts, aber warum "gestattest" du deinem Mann nicht eine Geliebte?
Ich fände das für mich eine prima Lösung, wenn ich die selben Gefühle hegen würde wie du!
Das meine ich ernst.

Im Übrigen seit ihr ja auch zu Kindern gekommen, die auch nicht vom Himmel gefallen sind und ich hoffe es war nicht nur Mittel zum Zweck.

Du solltest aber unbedingt lernen Arbeit wegzudeligieren.

mfg

Beitrag von backtoblack 16.03.10 - 09:41 Uhr

Eine Geliebte gestatten?
Weil sie nicht oft will?
Warum denn das?
Sie will ja nicht NIE. Das wäre eine andere Sache.

Beitrag von guteIdee 16.03.10 - 10:32 Uhr

find ich gut!

Wenn es im Bett nicht passt, dann sollte man den anderen seine Bedürfnisse zu gestehen und ihn die Wahl lassen, sich das was er braucht woanders zu holen.

Beitrag von pcp 16.03.10 - 23:37 Uhr

Nönö, dafür ist ja meist das Besitzdenken viel zu sehr ausgeprägt.

Beitrag von xbienchenx 16.03.10 - 10:05 Uhr

Ich finde das du extrem egoistisch denkst. Es ist nun mal so das Sex dazu gehört. Wenn du auf Sex keine Lust hast, dann solltest du nicht erwarten das dein Mann diese Einstellung teilt.

"Erlaube" ihm doch sich den Sex woanders zu holen, dann ist jeder von euch glücklicn.

Ganz ehrlich? Dein Mann tut mir verdammt leid.

Beitrag von carrie23 16.03.10 - 11:43 Uhr

Ich kann deinen Mann verstehen, Sex gehört zu einer harmonischen Ehe dazu-so harmonisch kann eure also nicht sein denn dieses Thema ist ja immer präsent.
Ich frage mich ob du dir Haushalt und Arbeit nicht deshalb aufbürdest um dem schrecklichen Thema Sex zu entkommen?!
Du bist zu kaputt, aber du willst und hast ( trotz Job ) den Haushalt immer selber gemacht.
Ich weis nicht ob du asexuell bist, irgendwann wirst ja mal Lust gehabt haben sonst hättet ihr keine zwei Kinder, aber ich finde schon dass irgendwas mit dir nicht stimmt.
Vielleicht solltet ihr mal einen Sexualtherapeuten aufsuchen??
Wir sind ja doch alle nur Laien und auf Dauer wirds eurer Ehe schaden wenn dein Mann nicht ein bisserl häufiger zum Zug kommt.
Das es dir zu viel wäre würde ich verstehen wenn er jeden Tag ankommt, aber dass er jeden zweiten Tag möchte liegt auch daran dass er nicht befriedigt ist.
Also entweder ihr ändert was und lässt das behandeln, oder ihr einigt euch eure Befriedigung außerhalb der Ehe zu suchen ( ist ja heutzutage auch nicht mehr so selten ) oder die Ehe wird über kurz oder lang in die Brüche gehn.

Du sollst dich ja nicht ÜBERWINDEN müssen, aber du solltest mal schauen dass man eine Ursache für deine Sexunlust findet die man eventuell ausmerzen könnte.

Viel Glück

Beitrag von ttr 16.03.10 - 12:05 Uhr

ich kann das auch nicht verstehen. ich verstehe auch nicht, wie ihr der te allen ernstens ratet, sie soll ihrem mann das stillen seiner gelüste ausserhalb der ehe gestatten.
wenn er eine ehe eingeht, dann weiß er doch bereits vorher, wer ihn erwartet und ob er da zurückstecken muss, oder nicht.... ist ja nicht mehr so, dass alle jungfräulich in die ehe gehen.
und bei einer ehe ist einem bewußt, dass es nicht nur gute, sondern auch schlechte zeiten gibt, die es durchzustehen gilt.
wenn sie nicht will, will sie nicht...punkt...da braucht man gar keinen streit vom zaune brechen, dadurch wird die lust auch nicht mehr. sie werden schon ne menge versucht haben, um dort mehr schwung reinzubringen. wenn sie aber dauerhaft keine lust hat, sollte er erwachsen genug sein, sich damit abzufinden. er hat ja noch 2 gesunde hände. wenn die ihm nicht reichen, soll er sich trennen und ein neues leben beginnen. die te ist in dem punkt völlig aussen vor und kann nicht im geringsten etwas dafür. er ist derjenige, der mit der situation nicht zurecht kommt. somit liegt es an ihm, sich damit abzufinden oder veränderungen zu schaffen.
ich kann der te nur den tip geben, sich diesbezüglich auf keinen streit mehr einzulassen. wenn er wieder mit dem thema weniger sex anfängt einfach müde mit rollenden augen leicht angewidert anblicken...wirkt bei den sexgeilen typen meist wunder, und kein wort antworten...aufstehen und gehen...soll er doch sehen, wo er bleibt. klingt alles sehr stark nach kindergarten bei dem typen...
daraus wird er lernen... und irgendwann ist er soweit, dass er dich nicht mal mehr fragt und ihr habt echt ein harmonisches eheleben...wenn er nicht vorher die kurve kratzt und sich eine sucht, die sich rannehmen lässt und wo er das nachholen kann, was er vermisst...aber bei dem zu zahlenden unterhalt für 2 kids wird er sich das schon überlegen und brav seine hände nehmen.

Beitrag von carrie23 16.03.10 - 12:15 Uhr

Also sorry aber eine Ehe heißt auch Kompromisse eingehen und nicht einfach ignorieren was der Partner braucht.
Selbstbefriedigung ist wohl kaum mit richtigen Sex gleichzusetzen und wenn sie nicht der Ursache auf den Grund gehen will ist es sehr wohl ihre schuld.
Sexgeiler Typ?? sorry aber wenn man nur alle heiligen Zeiten mal Sex bekommt ist es kein Wunder dass man unbefriedigt ist.
Sie kann nix dafür? aber er oder was?
Ne sorry aber bei einer derart egoistischen Einstellung nach dem Motto "ich bestimme und du kannst mir den Buckel runter rutschen" wundert es mich nicht dass jede 3. Ehe geschieden wird.
Wenn man an einer Ehe festhalten will muss man auch etwas dafür tun und dazu gehört sicher nicht den Partner zum Leben einer Nonne zu verurteilen.
Die Kinder scheinen groß, wer weis wie groß vielleicht schon Erwachsen und ich glaube nicht dass er freiwillig ein Leben lang auf Sex verzichtet nur um keinen Unterhalt zu zahlen.

Beitrag von ttr 16.03.10 - 12:47 Uhr

niemand muss sich zu etwas überwinden, nur weil er verheiratet ist. ich lass mich doch nicht um die liebe meines partners zu erhalten, benutzen. da hört die kompromissbereitschaft auf.
und natürlich bestimmt immer einer allein und bestimmt, was geht und was nicht. und die einigung erfolgt auf dem kleinsten gemeinsamen nenner.
sex wird völlig überbewertet. und als mann sollte man sehr wohl in der lage sein, seinen trieb unter kontrolle zu haben und sich, wenns einem zu wenig erscheint, abhilfe selbst zu verschaffen.

Beitrag von carrie23 16.03.10 - 13:06 Uhr

Es geht nicht um Zwang, sondern darum dass man sich auch vor einer Ehe darüber im klaren ist dass der Partner sicher keine Ehe ohne Sex führen will.
Ich glaube nicht dass du es schaffen würdest deinen Trieb unter Kontrolle zu halten für Jahre, außer du lässt dich kastrieren wovon ich nicht ausgehe.

Beitrag von ttr 16.03.10 - 13:14 Uhr

lach....echt, du bist ja putzig. stell dir vor du heiratest und dein partner wird schwer krank und es keine art der sexuellen beziehung mehr möglich. da musst du das genauso aushalten und stehst zu ihm oder du trennst dich halt, weils für dich zu wichtig ist. ich seh da kein argument deinerseits. sorry.
und was du glaubst, wovon du ausgehst o.ä. damit wäre ich sehr vorsichtig. liebe ist mehr als sex und sex ist nicht entscheidend für die liebe. wir sind schließlich keine tiere

Beitrag von carrie23 16.03.10 - 13:42 Uhr

putzig bist du weil du dir anscheinend sehr schwer tust die Meinungen anderer zu akzeptieren.
Es geht hier nicht um nicht können sondern nicht wollen, für mich ist das ein großer Unterschied aber mit jemanden der andere Meinungen nicht akzeptiert ist es sehr schwer zu diskutieren-vielleicht lernst du es aber noch.

Beitrag von ttr 16.03.10 - 13:52 Uhr

schwer scheint es für einige zu sein, die nur ihre sichtweise sehen wollen und keine weiteren meinungen zulassen, weil sie nicht in der lage sind, die argumente anderes lautender meinungen zu entkräften. ich galube, du gehörst zu denjenigen, die dies niemals lernen werden und für diskussionen eher ungeeignet sind. mach dir nichts draus...von deiner art gibts genügend :-D

Beitrag von carrie23 16.03.10 - 13:53 Uhr

Alles was du jetzt geschrieben hast, passt zu dir wie die Faust aufs Auge:-p

Beitrag von ttr 16.03.10 - 14:17 Uhr

deine sicht der dinge sei dir doch gern belassen, denn lernfähigkeit ist bei dir nicht vorauszusetzen :-P