mitoma zusammen ziehen, positive erfahrungen bitte

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von lila85 16.03.10 - 07:04 Uhr

guten morgen,

wir suchen gerade mit meiner oma zusammen ein haus zur miete.meine oma ist mittlerweile 76 jahre, noch relativ beweglich aber sie möchte nicht mehr allein sein und brauch bei gewissen dingen hilfe. und wer weiß was passiert in den nächsten jahre da wird sie sicherlich noch mehr hilfe brauchen. ich häre immer nur negatives hier wenn ich erzähle wir ziehen mit der oma zusammen. aber gibt es denn auch mal gute beispiele wo das zusammen leben gut klappt und ich sehe das so wenn einem was nicht passt kann man es sagen und was würden denn die armen omis machen wenn jeder diese einstellung hat das das einfach nicht klappen kann....
ich bin da recht positiv eingestellt..
so und jetzt könnt ihr mich für doof erklären!

lg
kathy

Beitrag von kathrincat 16.03.10 - 07:24 Uhr

würd ich nicht machen, wie wäre es mit einen pflegedienst der ihr hilft, essen auf rädern,....

Beitrag von lila85 16.03.10 - 07:44 Uhr

dafür ist sie viel zu fit....sie wohnt ja jetzt auch alleine und macht alles noch....aber halt 50 km von uns entfernt und komplett ohne familie, sie hat nur mich....
sie ist auch wirklich sehr umgänglich..

Beitrag von kathrincat 16.03.10 - 08:47 Uhr

dann würde ich aber lieber eine wohnung in der nähe suchen und nicht im haus, ich kenne nur beispiele wo es schlecht läuft, und wenn die omas pflegefälle werden wird es richtig schlimm.

Beitrag von petra1982 16.03.10 - 09:22 Uhr

Meine Oma war auch immer recht umgänglich. Mein Bruder ist dann bei Ihr eingezogen mit Freundin, und meine Oma wurde immer mehr demenz etc. Und wurde durch medis auch sehr aggressiv. Aber entscheiden müsst ihr es ich würds nie im leben machen

Beitrag von windsbraut69 16.03.10 - 09:57 Uhr

Na, dann mußt Du Dich von Deinem Mann auch früh genug trennen, bevor er dement wird, oder?

Beitrag von 96kati 16.03.10 - 11:28 Uhr

Warum so zickig?

Hast du überhaupt Erfahrungen mit Demenzkranken?

Meine Oma lebt mit meinem dementen Opa zusammen und dreht total am Rad! Das ist wirklich kein schönes Leben mehr!
Sie hätte jederzeit meine vollstes Verständnis, wenn sie ihn in eine entsprechende Einrichtung umziehen lässt!

Beitrag von windsbraut69 16.03.10 - 11:48 Uhr

....weil sie vorsorglich rät, nicht mit der Oma zusammen zu ziehen, weil diese evtl. dement werden könnte!

Beitrag von aussiegirl600 16.03.10 - 07:50 Uhr

Ich würde es sehr davon abhängig machen, was ihr plant zu tun wenn sie mehr Betreuung braucht.

Alle meiner Großeltern sind innerhalb sehr kurzer Zeit von nur leicht hilfsbedürftig zu bettlägrig geworden - kannst und willst du dann Betreuung gewähren?
Bei uns wurden die Großeltern jeweils daheim betreut, sowohl durch Haushaltshilfen, wie auch durch Krankenschwestern, aber immer im eigenen Haus.

Anders kenne ich es von einer Freundin, da lebten die Großeltern in der Einliegerwohnung. In den ersten 10 Jahren war das eine große Hilfe für die Eltern, danach nicht mehr. Dafür hatte zumindest diese Freundin (weiß nicht wie es bei den Geschwistern war) eine sehr enge Bindung zu den Großeltern und hat bereits früh geholfen zB sie zu waschen und pflegen. Trotzdem war das natürlich eine nicht zu unterschätzende Belastung.

Beitrag von petunia72 16.03.10 - 07:52 Uhr

Hallo kathy,

ich selber habe keine Erfahrungen, kannte aber in meiner Kindheit einige Familien, in denen die Großeltern mit im Haus gelebt haben.

Das hat ganz gut geklappt, war super für die Enkelkinder.
Bei allen war es aber so, dass die Großeltern einen eigenen Bereich hatten, also nicht nur ein Zimmer zwischen Bad und Schlafzimmer.
Daher waren Familie und Großeltern schon getrennt und Oma hat nicht jedes Gespräch und jede Aktion hautnah mitbekommen.

Ansonsten finde ich es auch problematisch.

LG Tina

Beitrag von mimi1410 16.03.10 - 08:13 Uhr

Hallo Kathy,
bei meiner Tante hat es super geklappt. Allerdings wurden zwei getrennte Haushalte geführt - so lange es ging. Also kein tägliches gemeinsames Essen etc

LG Mimi

Beitrag von finchen85 16.03.10 - 09:17 Uhr

Meiner Meinung nach geht es mit den Großeltern besser als mit den Eltern;)

Keine Ahnung warum, aber ich glaube die alten Leutchen halten sich mehr zurück:)

Lg finchen

Beitrag von ballroomy 16.03.10 - 09:33 Uhr

Hallo Kathy,
Großeltern haben mein Mann und ich nicht mehr.
Ich würde aber jederzeit mit meiner Mama zusammen ziehen. Sie würde das nur machen, wenn sie eine Einliegerwohnung oder zumindest eine Etage für sich hätte.
Da wir noch kein Haus haben, und auch noch nicht wissen, wo wir mal bleiben, ist das bei uns noch Zukunftsmusik.

Generell sehe ich da aber kein Problem, wenn man sich gut versteht und jeder auch sein eigenes Leben hat.


Viele Grüße
ballroomy

Beitrag von arienne41 16.03.10 - 09:55 Uhr

Hallo

Ich kenne 2 Fälle :-)

1. Die Oma wohnte mit in der Wohnung und hatte ihr eigenes Zimmer. Alles klappte super.
Die Enkelin Hat sie dann bis zum Schluß gepflegt, sie war Altenpflegerin und hat nebenbei noch ihr Abi gemacht.

Die Enkelin sagte mir mal das sie Ihre Oma nie ins Altenheim gegeben hätte.

2. Oma lebte mit im Haus in der eigenen Wohnung.
Das war immer schon so sie sind also zusammen gezogen als Oma noch fit war. Meist aßen alle zusammen Mittag usw und Oma kochte (es waren 3 Kinder da) also genug arbeit für alle.
Das klappte auch alles super. Oma mischte sich aber in Dinge wie Erziehung usw nicht ein.

Ich denke es kommt auf alle ein wenig an ob es klappt.

LG

Beitrag von litalia 16.03.10 - 10:37 Uhr

wie meinst du das, gemeinsam in ein haus????

hat jeder seine wohnung im haus oder wohnt ihr ALLE zusammen in einer wohnung und oma hat ein zimmer?

beim 1. beispiel - ja das kann gut gehen und hat betsimmt auch vorteile.

beim 2. beispiel - würde ich unter keinen umständen machen.
ihr verbaut euch damit euer leben - so hart es klingt!

Beitrag von 96kati 16.03.10 - 11:26 Uhr

Hallo Kathy!

Ich sehe, dass du in Hannover wohnst!
Dort kann ich dir sehr schöne Seniorenwohnungen empfehlen.

Es wird schon Gründe haben, warum du kaum ein positives Feedback bzgl. deiner Pläne bekommst...
Ich würde es auch nicht machen!

LG
Kati

Beitrag von zubbeline 16.03.10 - 12:19 Uhr

ich hätte meine Oma jederzeit einziehen lassen und bin überzeugt, daß das gut funktioniert hätte.
Sie kam aber bis zum Ende prima allein klar und so stand sowas nie zur Debatte.

Beitrag von snaky18w 16.03.10 - 12:55 Uhr

Hallo!

Es kommt immer darauf an wie sich deine Oma verhält, du solltest aber bedenken das es ihr irgendwann nicht mehr so gut gehen wird/kann.

Kurz nur: Meine Oma hat mir ein Angebot gemacht, sie bauen an "ihr" Haus noch Zimmer mit dran und wir können dann sofort einziehen, die Kosten würde sie übernehmen.
Eigentlich sollte man das sofort annehmen, vor allem wenn einem das Haus später irgendwann gehört.

Wir haben dankend abgelehnt:
Meine Oma kann sehr anhänglich sein. Als mein Onkel später dann meine Mutter bei ihr gewohnt hatten, war sie jeden Tag bei denen oben. Kam und ging wie es ihr passte. Hat gemotzt wenn der Haushalt nicht sofort erledigt wurde. Hat über dies und jenes geschimpft. Und sich oft bei Dingen eingemischt, die sie überhaupt nichts angehen.
Auf einen dauerstreit hätte ich keine Lust. #zitter

Sicher, bei deiner Oma kann es anders sein, entscheiden müsst ihr das. ;-)
Ich würde das nicht machen, aus diesen Gründen.
Ihr solltet auch darüber nach denken, wie es aussieht mit der Pflege, wenn deine Oma nicht mehr so fitt ist.

Gruß Snaky

Beitrag von jumaid 16.03.10 - 20:42 Uhr

Hallo,

ich kann leider nur negativ berichten.
Seit fünf Jahren wohnen wir mit meiner Oma (wird 90) in einen Haus und es ist die Hölle.

Sie mischt sich ständig in meine Erziehung ein, gibt den Kinder süßigkeiten (ca 5 Ü-Eier täglich, Schokoriegel, Gummibärchen, Milchschnitten uvm.) und das auch manchmal heimlich das ich es nicht mitbekomm.
Die Kleine wird verhätschelt und an der Großen wird rum genörgelt.
Ich halt das nicht mehr lange aus.

Dann ist sie auch noch eingeschnappt, wenn ich Vormittags arbeite sie Mittags nichts zu essen bekommt und ich erst auf Abends koche.
Oder wenn wir unterwegs sind und haben Ihr nicht gesagt wo wir sind, rennt sie zu meiner Mama und heult weil wir Ihr nicht gesagt haben wo wir sind.

Ich hätte noch so viel zu erzählen dann würd ich glaub ich morgen noch schreiben.
Es belastet nicht nur mich allein sonderen jeden in meiner Familie.

Ich wünsche Dir auf jedenfall alles Gute und es muß ja nicht bei jeden so sein.Es gibt bestimmt auch Oma´s die sich noch etwas sagen lassen und den Jungen Ihr Ding machen lassen.

lg jumaid

Beitrag von ninjap 17.03.10 - 17:36 Uhr

hallo kathy,

wir sind auch mit meiner oma zusammen gezogen (ich glaube ich war da 7 jahre alt).
es war nicht immer leicht aber es war viel öfter auch ganz großartig. wir waren für sie da und genauso war sie für uns in vielen dingen unersetzlich.
verstorben ist sie dann 10 jahre später.

lg, ninjap

Beitrag von ninjap 17.03.10 - 17:39 Uhr

nachtrag:

sie hatte ihr eigenes schlafzimmer und eine großes wohnzimmer. meine eltern haben dann auch noch angebaut, so dass genug platz für uns alle war (ich habe noch 3 geschwister).
sie war zum glück auch fit bis kurz vor ihrem tod.