Vater geht bald wieder für 2 Jahre zur Schule, Unterhalt ?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von 0601 16.03.10 - 08:16 Uhr

Guten morgen ihr lieben,

der Vater meiner Tochter hat mir erzählt das er ab August wieder 2 Jahre zur Schule geht um seinen Technicker zu machen !

Wisst ihr wie es dann mit dem Unterhalt läuft ?

Danke & lg

Nadine

Beitrag von frau.mecker 16.03.10 - 08:31 Uhr

Ich gehe davon er hat es vor Vollzeit zu machen.

Informiere bitte deinen Anwalt, denn diese Schule kann er auch Teilzeit machen und somit wäre der Unterhalt gesichert.

So einfach kann er sich da nicht aus der Affäre ziehen, kündigen oder sich beurlauben lassen, um später zu sagen, er hat nur noch seinen Selbstbehalt.

mfg

Beitrag von 0601 16.03.10 - 09:03 Uhr

Hallo,

ja in Vollzeit hat er das vor bzw. macht er das sicher, er hat schon die Bestätigung de Schule und reicht die Bafög Unterlagen beim Jugendamt ein.

Die Frau vom Jugendamt hat mir gesagt , das wir dann kein Geld bekommen werden (auch kein Unterhaltsvorschuss) da ich neu verheiratet bin, und das Gesetz es dann so vorsieht das mein Mann es mit tragen kann...

Werde auf jeden Fall bei einem Anwalt mir Auskunft holen, bei der Arbeit hat er gekündigt !

Finde das echt nicht fair !

Dank dir & lg

Beitrag von litalia 16.03.10 - 10:17 Uhr

anspruch auf unterhaltsvorschuss hast du nicht, das stimmt.

es wird davon ausgegangen das dein Mann für das Kind mit sorgt.

ob der Kindesvater einfach so kündigen kann und vollzeit "zur schule" gehen kann weiß ich nicht, immerhin hat er eine unterhaltspflicht.

ich denke da hilft nur ein anwalt weiter.

das jugendamt wird es nicht interessieren.

Beitrag von grundlosdiver 16.03.10 - 12:40 Uhr

Warum macht er diese Ausbildung? Doch sicher, um danach einen besser qualifizierten/ besser bezahlten Job zu bekommen!!!
Dann wird er doch wieder Unterhalt zahlen und vermutlich mehr als bisher!

Wenn er nun untätig und arbeitslos rumsitzen würde, würde ich Dich verstehen, aber er qualifiziert sich lediglich 2 Jahre weiter.

Dass Du neu geheiratet hast und die Zeit nun nicht mit UHV überbrücken kannst, dafür kann der KV ja nichts!

Hast Du ihn gefragt, wie er seinen Lebensunterhalt bestreitet? Vielleicht ist er bereit einen Teil Unterhalt weiterzuzahlen?!

Beitrag von 0601 16.03.10 - 13:38 Uhr

Hallo,

die Ausbildung finde ich auch gut, allerdings sind 2 Jahre ohne einen cent unerhalt auch heftig für uns !

ER sagt das er nichts bezahlen könne..

lg

Beitrag von petra1982 16.03.10 - 14:04 Uhr

Aber du bist doch verheiratet, also müsste es doch überbrückbar sein oder nicht? Wieviel bekommt man denn wenn man vorschuss beantragt?

Beitrag von 0601 17.03.10 - 08:12 Uhr

Guten morgen,

weiß nicht was das mit verheiratet zu tun haben soll, ist ja nicht das leibliche Kind von meinem Mann !

Von meinem Ex die Frau, deren Gehalt wird auch nicht bererchnet, ist ja nicht ihr leibliches Kind aber bei meinem Mann....

Sicher können wir es überbrücken, aber 250€ sind schon nicht wenig..

Vorschuss würde 133€ beantragen !

lg
Nadine

Beitrag von petra1982 17.03.10 - 08:15 Uhr

Dadurch das du geheiratet hast kann das ja ihn glaub ich in die verantwortung nehmen.

Ja weil dein Mann mit den Kindern zusammenwohnt und sie eben nicht, das ist der Unterschied.

Ihr packt das schon, aber solange er das nicht aus bosheit macht, was ich mir nicht vorstellen kann, weil es für ihn ja weniger Geld und viel lernen bedeutet. Wenn er den Techniker dann hat bekommst du ja auch mehr Unterhalt

Beitrag von hedda.gabler 17.03.10 - 10:31 Uhr

#bla#bla#bla

Beitrag von hedda.gabler 17.03.10 - 10:30 Uhr

Guten Morgen,

geh zum Anwalt und lass Dich beraten.
Es geht definitv nicht, dass der Unterhaltspflichtige sich in dieser Form seinen Zahlungsverpflichtungen entzieht, schon kündigen ist nicht "erlaubt" und normalerweise muss der Unterhalt dennoch weitergezahlt werden. Für den Unterhalt zu sorgen, ist seine erste Pflicht.
Es ist einem Vater in einem solchen Fall im Übrigen zuzumuten, dass er sich einen Nebenjob sucht (z.B. am Wochenende), um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Und lass Dir hier nichts erzählen von wegen Dein neuer Mann wäre finanziell verantwortlich und "ihr könnt das doch sicher überbrücken" und "wie toll, dass er sich weiterbildet" (damit bekommt man auch nicht automatisch einen Job).
Normalerweise ist es ja so, dass der neue Ehemann eh schon finanziell für Kinder aus vorangegangenen Beziehungen mitaufkommt ... Kinder kosten erfahrungsgemäß nämlich weitaus mehr als der gezahlte Unterhalt. Es ist schon ein Nachteil, dass kein Unterhaltsvorschuß mehr bezahlt wird, wenn man wieder heiratet, da man davon ausgeht, dass man in einer Familie finanziell für einander einsteht (und das tut man ja auch, wie eben schon dargelegt), aber dass der neue Ehemann indirekt die Weiterbildung eines Vaters bezahlen soll, der sich dadurch mit Absicht seinen Verpflichtungen entzieht, geht zu weit, meiner Meinung nach.

Im Falle des Vaters Deiner Tochter könnte auch eine Anzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung Wunder wirken ...

Gruß von der Hedda.

Beitrag von 0601 17.03.10 - 12:59 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort, meinst du das mir da ein Anwalt weite helfen kann ?

für Familienrecht denkst du ?

Ich denke das die mir das selbe sagen wie das Jugendamt, die Frau vom JA sagte gestern noch...freuen Sie sich doch, danach bekommen sie mehr Unterhalt, super die weiß überhaubt nicht wie die Lage ist...


lg
Nadine

Beitrag von hedda.gabler 17.03.10 - 13:54 Uhr

Ja, dabei kann Dir ein Anwalt für Familienrecht helfen ... und ein solcher ist mit Sicherheit kompetenter als die Schnarchnasen vom Jugendamt (die offensichtlich mit Dir keine Arbeit haben wollen).