Hund hat Kind gebissen!

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von abrocky 16.03.10 - 14:52 Uhr

Hallo,
ich würde gerne mal eure Meinung hören!
Seit 1 Jahr haben wir einen RoldenRetriever-Labrador Mischling. Sie ist jetzt 15 Monate alt. Bis jetzt war sie - bis auf ein paar zerbissene Schuhe und Pflanzen - eigentlich ganz lieb.
Vor allem mit den Kindern (6 und 4 Jahre) versteht sie sich gut.
Heute hab ich den kleinen vom Kiga abgeholt, während meine Tochter mit Peggy zu Hause wartete - wie immer!
Als ich heim kam, heulte meine Tochter: sie hatte im Wohnzimmer gestanden und Peggy lag in ihrem Körbchen. Als unser Auto vorfuhr, sprang der hund auf, lief auf meine Tochter zu und biss ihr in den Mund.#schock
Meine Tochter hat 100% den Hund nicht geärgert, sie ist ein total (tier)liebes Mädchen (meinem Sohn hätte ich das eher zugetraut).
Wie soll ich den Angriff nun werten? Meint ihr, der Hund hat jetzt keine Beißhemmung mehr? Ich trau mich vorerst nicht den Hund wieder mit den Kindern allein zu lassen. Meine Tochter hat im Moment auch Angst vor dem Hund.

Anja

Beitrag von petra1982 16.03.10 - 14:55 Uhr

Schwer zu sagen, aber allein lassen würd ich keinen Hund mit Kindern, auch nicht wenn sie schon 6 sind. Wie reagiert er sonst wenn ein Auto vorfährt? Meine sind dann eben aufgeregt aber gebissen haben sie noch niemand aus der Familie auch mich nicht. Aber wenn einer mal ohne Grund auf ein Kind losgeht wäre es das Ende in unserer Familie, auch wenn ich an meinen 2 rackern hänge aber Kinder gehn vor

Beitrag von abrocky 16.03.10 - 15:01 Uhr

Normalerweise läuft sie freudig zur Haustüre! Ich kann es selber grad gar nicht verstehen und bin noch ziemlich geschockt.
Klar gehen die Kinder vor! Einerseits hoffe ich, dass es eine Ausnahme war, andererseits hab ich halt die oben genannten Befürchtungen....
Hoffe, dass recht Viele hier ihre Meinung ehrlich kundtun, um mir bei einer Entscheidung zu helfen.
Hänge an dem Hund, aber ich finde auch, dass beißen gar nicht geht....

Anja

Beitrag von petra1982 16.03.10 - 15:04 Uhr

Mein Verstand sagt weg mit dem Hund, aber man hängt auch an dem Tier, was nicht heissen soll man stellt es über die Kinder.

Lass die Kinder nicht mehr alleine mit dem Hund und beobachte wie er in allen Situationen reagiert, also wenn sie an ihm vorbei rennen toben usw.

Drück dir die Daumen das es nicht mehr vorkommt. Und ich hoffe es ist nichts passiert

Beitrag von finchen85 16.03.10 - 15:01 Uhr

Hat er sie denn "richtig" gebissen??

Beitrag von abrocky 16.03.10 - 15:11 Uhr

Also es ist zum Glück keine offene Wunde....
Aber ins Gesicht halt - nicht "nur" in den Arm oder so....
Ach man, weiß gar nicht was ich jetzt denken soll.
will die Entscheidung gründlich abwägen!#schmoll

Anja

Beitrag von windsbraut69 16.03.10 - 15:33 Uhr

Ja, welche Entscheidung denn?
Es sollte selbstverständlich sein, Kinder in dem Alter nicht mit Hund allein Zuhause zu lassen.

Was den Schnapper angeht, tippe ich auf eine Übersprungshandlung, weil Du nach Hause gekommen bist und der Hund Stress hatte...

Gruß,

W

Beitrag von booo 16.03.10 - 16:20 Uhr

Weisst du was ganz viele Kinder in der Situation typisch machen und lustig finden? Den Hund festhalten....

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 07:03 Uhr

Ja eben.
Allerdings bleibe ich auch beim "Schnappen" und meine nicht, dass sie "gebissen" hat.

Dann wären nämlich deutliche Spuren geblieben bei einem Hund der Größe.

Beitrag von booo 17.03.10 - 19:34 Uhr

Klar, für viele ist schnappen und beissen aber das gleiche.

Beitrag von finchen85 16.03.10 - 16:32 Uhr

Also ich glaube jetzt nicht, dass dein Hund "absichtlich" gebissen hat!

Kann es sein, dass er sich einfach gefreut hat, dass ihr nach Hause kommt??

In dem Alter hat unser Labbi auch oft in die Hand "gebissen":(

Woanders kam er ja auch nicht dran...vielleicht solltet ihr mal zu einm guten Hundetrainer gehen! Habe ich damals auch gemacht. Jetzt ist es kein Thema mehr!

Und übrigens...in dem Alter sollten die zwei auch nicht alleine zu Hause sein!

lg finchen

Beitrag von risala 17.03.10 - 13:06 Uhr

Hi,

wenn Dein Hund wirklich gebissen hätte - dann würdest Du was sehen! Und ich weiß, wovon ich rede - ich wurde vom eigenen Bernhardiner aus Schmerz (von dem ich nicht wußte, dass er ihn hat) und Abwehr ins Gesicht gebissen. Darauf folgten 10 Tage KH und eine Narbe die ich behalten habe - und er hat mich nur mit dem Eckzahn aus Versehen erwischt. Weder davor (er war damals 12 und als 6wöchiger Welpe zu uns gekommen, ich fast 16) noch danach hat er das jemals wieder auch nur angedeutet. Es war ein Unfall. Und ich hätte meiner Mutter niemals nicht verziehen, wenn sie "meinen" besten Freund deshalb weggeben hätte!

Meine Vermutung geht dahin, dass es eine Abwehrreaktion des Hundes war ("lass mich vorbei - Frauchen kommt") - er kann nunmal nicht reden und sich nur "seiner" Sprache bedienen.

Mal abgesehen davon, dass Kinder immer sagen "ich habe nichts gemacht". Das muss nicht heißen, dass Deine Tochter den Hund geärgert hat (würde auch unser Sohn nicht tun), aber irgendwas wird diese Reaktion hervorgerufen haben. Wenn Du genau nachfragst, wirst Du vielleicht dahinter kommen.

LG
Kim, die den Hund deshalb nicht abgeben würde - aber Kind und Hund genau beobachten würde.

Beitrag von celi98 16.03.10 - 15:08 Uhr

hallo,

ich habe keinen hund, aber mein gefühl würde mir sagen, der hund gehört in professionelle hände. lass dich von einem hundetrainer beraten, der wird dir sagen können, was du machen sollst.

lg sonja

Beitrag von julianstantchen 16.03.10 - 15:17 Uhr

Geh mal in die Öffentlichkeit und sag, dass du ein 6-jähriges Kind mit einem ausgewachsenen Hund alleine lässt...

Der Hundetrainer könnte ihr theoretisch bei allem helfen aber da er nicht weiß was passiert ist, würde er ihr - unabhängig von dem Biss - sagen, dass man kleine Kinder nicht mit Hunden alleine lässt.

Man weiß es und tut es trotzdem. Ist bei mir auch nicht anders, ich gehe auch mal in den Keller oder zur Toilette und trenne Hund und Kind nicht.

Also wegen dem gleich zum Trainer rennen hat keinen Sinn. Sie hat ja keine INfos.

Beitrag von glu 16.03.10 - 17:02 Uhr

< ich habe keinen hund, aber mein gefühl würde mir sagen, der hund gehört in professionelle hände. >

Und mein Gefühl sagt mir das Du aufgrund der Tatsache das Du keinen Hund hast, auch nicht viel über Hunde weisst!

Beitrag von pechawa 16.03.10 - 17:33 Uhr

Warum immer gleich so pampig #augen Ich habe z.Z. auch keinen Hund aber aufgrund der Tatsache, dass ich vorher welche hatte, kann ich von mir behaupten, etwas von Hunden zu wissen! Ich finde es immer schlimm, wenn ich hier solche Antworten lese! Die TE kann doch wohl selbst aussortieren und entscheiden, welche Ratschläge sie für nützlich hält!

LG

Beitrag von glu 16.03.10 - 18:27 Uhr

< Die TE kann doch wohl selbst aussortieren und entscheiden, welche Ratschläge sie für nützlich hält! >

Du weisst aber schon dass das hier ein Diskussionsforum ist? Und auch das man durchaus auf die anderen Antworten antworten darf?

Wenn sie Ahnung von Hunden hätte, hätte sie nicht geschrieben das sie zwar keinen hat aber ihr Gefühl ihr sagt ...

Beitrag von celi98 16.03.10 - 18:30 Uhr

hallo,

du bist ja niedlich. empfiehlst ihr zu einer hundeschule zu gehen, aber machst mich an, weil ich emfpehle mal einen hundetrainer zu befragen.

deinen pampigen ton kenne ich ja, das hab ich hier ja schon öfter gelesen, aber du hättest wenigstens ja mal einee anrede oder einen gruß verwenden können.

lg sonja

Beitrag von glu 16.03.10 - 18:44 Uhr

Ich empfehle ihr die Hundeschule aber nicht wegen dem Hund, hab ich auch extra dazu geschrieben!

Ja, hätte, hätte, hätte ... hab ich aber nicht :-p

Beitrag von celi98 16.03.10 - 18:48 Uhr

hallo,

soweit ich das aus meinem bekanntenkreis kenne, abeitet ein hundtrainer nie nur mit dem hund. sondern mit der familie, auch mit den kindern. aber vielleicht hast du da andere erfahrungen gemacht.

immer noch liebe grüße

sonja

Beitrag von glu 16.03.10 - 18:51 Uhr

Du hast geschrieben das der Hund in professionelle Hände gehört! DER HUND, Du hast Dein Urteil über das Tier schon gefällt, ohne dabei gewesen zu sein, ohne was über Hund zu wissen (das unterstell ich Dir jetzt einfach mal).

Beitrag von celi98 16.03.10 - 18:54 Uhr

hallo,

ich hab überhaupt kein urteil gefällt. ich habe der te lediglich empfohlen sich professionelle hilfe zu holen und sich beraten zu lassen. wenn du etwas anderes aus meinen zeilen herausliest, dann tut mir das leid.

lg sonja

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 07:07 Uhr

Hallo nochmal!

Nein, Du hast den Hund in professionelle Hände schicken wollen.

Als professioneller Tipp genügt doch erstmal, Hund udn Kind nicht allein zu lassen, ganz einfach.

Dafür braucht man keinen Hundetrainer oder -flüsterer.

Gruß,

W

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 07:06 Uhr

Guten Morgen!

Du schreibst aber, der Hund gehöre in professionelle Hände.
In diesem Fall würde es aber sicher genügen, wenn die Halter sich informieren und das beherzigen, was Grundvoraussetzung für das Zusammenleben mit Hund UND kleinen Kindern ist.

Gruß,

W

Beitrag von julianstantchen 16.03.10 - 15:15 Uhr

Hallo Anja!

Schwierige SItuation und ich kenne euch und deine Kinder natürlich nicht.

Aber meine Kinder sind 3 und geben sich ab und zu gegenseitig die Schuld, mein Neffe ist 7 und kann auch gut ausweichen....

Wer weiß, ob das was deine Tochter gesagt hat stimmt?! Vielleicht war da doch was? Schließlich kann sie den Hund oder ihre Verhaltensweise zum Teil gar nicht einschätzen.

Ich würde - so schockierend wie das jetzt ist - normal weitermachen, den Hund einfach genauer im Blickfeld halten und schauen.

Du warst nicht dabei, WIR waren nicht dabei...keiner kann dir hier wirklich einen Rat geben, weil keiner sagen kann, was passiert ist und als Mama tendiert man ja oft das Gesagte vom Kind auf die Goldwaage zu legen aber das sollte man ja nicht.

LG