ja nein, leben, leben, dann tot tot und dann wieder lenben???

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von ihope to forgotte 16.03.10 - 18:01 Uhr

hallo
auch wenn ich weiß das man mich wahrscheinlich lynchen wird....

ich habe 2007 ein kind in der 07. woche abgetrieben, es hätte wohl auf grund einer rötelnimpfung einen schaden gehabt. Der do hat einen test gemacht bevor er mich impfte, dieser war negativ...er impfte und zwei wochen später war der prophilaktische test positiv... ich hab geheult...mn riet mir zum abbruch...mit zwei vorhandenen kindern entschieden WIR uns dafür...
2008 im frühling die trennung...
im oktober 2008 hatte ich einen ons, wurde schwanger....trieb in der 05. woche ab..
es hätte keinen vater gehabt... der wollte nur sex, verhütet haben wir...ich hätte mich alleine nicht drum kümmern können...meine beiden kids haben einen papa...und das eine dann nicht??? damit wäre ich net klar gekommen...iCH WEI?; AUF DEN ERSTEN BLICK EGOISTISCH...aber auf den zweiten???
nun im jahre 2010 bin ich 1,5 jahre mit dem mann zusammen, der mich liebt, den ich liebe und den m,eine kinder lieben...und er sie auch...
Wir wünschen uns ein gemeinsammes kind....ich habe skruppel die pille abztusetzten.....zwei kinder schickte ich bewußt in den tot...ein drittes könnte leben....
wäre das nicht unfair.....


bin seit drei monaten hin und her gerissen


bitt um meinungen....um statements....
um irgendwas mit dem ich arbeiten kann....
mit dem mein gwissen, mein gemüht arbeiten kann...

Beitrag von martha2111 16.03.10 - 18:11 Uhr

Hi,

also ich persönlich halte nichts von Abtreibungen - ohne wirklichen Grund.
Eine Freundin von mir hat mit 16 abgetrieben, für mich - verständlich. Wenn ein Kind krank ist, bei dir durch die Röteln, finde ich es auch nachvollziehbar. Ob ich es selber machen würde, weiß ich nicht, ich glaube, dafür muss man einfach in dieser Situation sein.

ich selbst wünsche mir mit meinem Freund so sehr ein Kind, aber ich kann deine Lage wirklich verstehen.

Keine Frau und kein Mann weiß, ob die Liebe oder die Ehe ewig hält, aber wenn man immer nur mit dem Schlechtesten denken würde und danach auch handeln würde, würde es vermutlich keine oder ziemlich wenig Kinder geben, oder?!

Du hast dich zweimal für den Tod entschieden, warum nicht jetzt für das Leben?

Ich wünsche viel #klee, bei dem wofür ihr euch entscheidet.

Beitrag von 20girli 16.03.10 - 18:49 Uhr

Hey,

du hast Entscheidungen in deinem leben getroffen die nur du alleine nachvollziehen und dafür gerade stehen musst.

Du hast 2 mal es geschafft ein Seelchen zurückzuschicken...damit kannst Du leben....aber hast jetzt Gewissensbisse wenn du einem Kind das Leben schenken möchtest?

Denk mal darüber nach.

Das ist nicht böse gemeint...sondern du sollst mal erkennen was für wirre Gedanken du hast.
Nur weil du es jetzt evtl. unfair den zurückgeschickten Seelchen findest - soll ein andere auch nicht leben dürfen?

Es sind Deine Entscheidungen die du tragen musst für dich ganz alleine. Sich für das Leben zu entscheiden kann niemals unfair sein.

Alles gute Kerstin

Beitrag von dasistallesnichteinfach 16.03.10 - 21:27 Uhr

ich hab oder ich bin einfach in einem gewissenskonflikt...zwei habe ich sterben lassen....nicht einfach so ohne grund....aber sie durften nicht leben....

und auf das welches kommen könnte würde ich mich freuen....
darf ich das.....darf ich mich freuen....darf ich überhaupt noch eins bekommen....

hat mein körper schaden von zwei abbrüchen genommen...kann ein kind gesund in mir wachsen....

ich glaube ich mach mir zuviele gedanken..
aber ich kann nicht einfach so kinder auf die welt setzten....
nicht so...nicht mit dieser vorgeschichte...hättte ich nur meine beiden mäuse wäre es was anderes...dann hätte ich zwei lebende kinder die sich auch ein geschwisterchen wünschen...so wünschen sie sich auch eins aber....die mama....nur die mama ist das problem....

sie verbietet sich zu planen, sich zu freuen...obwohl sie sich im herzen eins wünscht...aber da sind noch zwei...zwei in ihrerm herzen die nicht leben durften

Beitrag von connie36 16.03.10 - 19:29 Uhr

hi
deine gründe warum du abgetrieben hast, waren zu dem zeitpunkt für dich richtig. punkt. da kann dir auch keiner reinreden, es waren deine entscheidungen, und nicht rückgängig zu machen.
warum hast du skrupel?
wenn jetzt alles passt, und du meinst den mann fürs leben gefunden zu haben, dann gebe einem baby dieses mal die chance zu euch zu kommen.
ich drücke dir die daumen, das du ein wunderbares baby bald in eurer familie begrüssen darfst.
lg und alles gute
conny

Beitrag von siem 16.03.10 - 23:21 Uhr

hallo

ich befürchte zwar dass ich dich mit meinem post nicht wirklich aufheitern kann, aber warum rät ein arzt nach einer rötelimpfung zum abbruch? klar, man soll sich schwanger nicht impfen lassen, aber ich hatte mal selber deshalb gegoogelt und da kam, dass eine impfung bei einer noch nicht gemerkten ss kein grund zum abbruch sei.
ich sollte nur im impfmonat (rötel & tetanus) noch verhüten und bin auch gleich danach schwanger geworden.

zu deiner frage im allgemeinen:
egoistisch hin oder her. ich bin zwar gegen abtreibung aber war zum glück auch nie in deiner situation und habe kein recht zu urteilen. zumindest nicht, wenn du ungewollt trotz verhütung schwanger wurdest (wogegen ich nicht verhüten und dann:"achje, das wollen wir aber nicht" äußerst kritisch gegenüberstehe)

ob du nun bereit bist für ein kind kannst nur du entscheiden.
keine kinder mehr bekommen, weil du dir selber das recht nicht mehr gibst mutter zu werden,oder ein drittes kein "lebensrecht" hat weil es den anderen gegenüber "unfair" wäre? ne, ich denke in deiner situation hättest du trotzdem recht aufs mutter sein und deine beiden "ungeborenen" leiden nicht darunter wenn du nun eins bekommst. vielleicht wäre es aber ratsam mit einer therapie deine abbrüche aufzuarbeiten, damit du dir bei einer erneuten ss keine vorwürfe machst.du mußt dem neuen leben sein leben dann ja auch voll gönnen.

lg siem

Beitrag von chrivi09 17.03.10 - 01:59 Uhr

Sowas ist schwer... Aber ich hätte vermutlich, wenn das Kind schäden haben könnte oder es keinen Vater (der das Kind anerkennt und dazu steht) gehabt hätte, wahrscheinlich auch lieber abgetrieben bevor es ein solches Leben führen muß. Immerhin muss das Kind dan wirklich sein ganzes Leben damit leben, es ist unsere entscheidung ob wir das für unser Kind verantworten wollen oder nicht. Unsere Tochter war nicht geplannt, im gegenteil. Sie kamm im schlechtesten augenblick überhaupt, aber von vornerein war klar das mein Freund zu seinem Kind steht und da ich sofort (!) mit dem Rauchen aufgehört habe sobald ich spürte das ich Schwanger bin war und ist sie auch top gesund. Soviel zu mir.

Wir spielen in der Situation Gott, wir entscheiden welches Kind leben darf und welches nicht. Wenn das Kind fit ist und der Vater zu dem Kind steht und du es möchtest, warum nicht?

Beitrag von Warum???? 17.03.10 - 08:12 Uhr

Guten Morgen,
ich weiß nicht wie ich es feinfühlig rüber bringen soll.
Ich bin der Meinung, dass du keine weiteres Kind bekommen solltest. Ein Kind wegen einer Rötelimpfung abzutreiben ist für mich nicht verständlich, selbst wenn das Risiko minimal besteht, dass dein Kind behindert zu Welt kommt, hätte ich es nicht getan. Jedes Kind ist lebens- und liebenswert. Und zu der 2. Abtreibung kann ich mich nicht weiter hier auslassen, da ich bevor ich hier einen Kommentar schreiben durfte per Mausklick akzeptieren mußte, dass ich versuche feinfühlig zu bleiben. Alos kannst du dir denken, was ich davon halte. ICh verachte sowas.
Lass es mti dem Schwangerwerden, du tust dem armen Kind einen Gefallen. Nachher ist der Mann wieder weg und du treibst es wieder ab

Beitrag von connie36 17.03.10 - 09:04 Uhr

hi
ich finde deinen beitrag nicht wirklich angemessen. dies ist ein ungepl. ss forum, und warum und wie man das "ungeplant" definiert, hängt von jedem selber ab.
ich persönl. sehe auch abtreibung nicht als lösung, aber das ist ja nur meine meinung. und nach der hat sie was das angeht nicht gefragt.
du kennst die te überhaupt nicht, wie kannst du schreiben, du verachtest das was sie getan hat.
sie selber hat ja auch schuldgefühle, sonst würde sie die frage hier wohl kaum in den raum stellen.
denke einfach ab und an bevor du so mutig in schwarz schreibst mal nach, wie es aus der sicht bei anderen sein könnte.
conny

Beitrag von wir bekommen noch eins 17.03.10 - 09:10 Uhr

danke für eure statemants...

wir wünschen uns beide ein baby....
und wir werden auch eins bekommen, im sommer setzten wir die pille ab......

vielen dank an euch alle

Beitrag von sneakypie 17.03.10 - 11:37 Uhr

>>ch weiß nicht wie ich es feinfühlig rüber bringen soll.<<

Das merkt man.

>>selbst wenn das Risiko minimal besteht, dass dein Kind behindert zu Welt kommt, hätte ich es nicht getan.<<

Seit wann geht es hier um dich?

>>ICh verachte sowas.<<

Sehr feinfühlig, meinen Respekt. Ich verachte übrigens Leute, die zu feige sind, sich zu ihrer Meinung zu bekennen. Anonym auf Menschen rumzuhacken, die eh schon am Boden sind- du musst es ja nötig haben.

Beitrag von hippogreif 17.03.10 - 22:31 Uhr

Wow, Du stehst ja so sehr hinter Deine Antwort, dass Du feige unerkannt bleiben möchtest, Dir aber anmaßt, über andere urteilen zu können, die Du nicht kennst (bis auf ein paar Zeilen) und in deren Situation Du nicht gesteckt hast. Außerdem finde ich es unglaublich, jemanden zu verurteilen, der Angst hat, ein behindertes Kind zu bekommen. Soetwas sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen, oder? Nur weil Du da eine gewisse Meinung hast, muß nicht jeder genauso denken wie Du und erst recht nicht von Dir deswegen verurteilt werden.
Aber unerkannt urteilt es sich natürlich sehr einfach...#contra

Beitrag von curly80 17.03.10 - 12:33 Uhr


mir kommt grad so der Gedanke: lasst euch Zeit!!

redet über deine Ängste und über dein Gewissen.

Ich hab das Gefühl das du Zeit brauchst und die 2 Abtreibungen noch nicht verarbeitet sind.
Sucht euch vielleicht auch Hilfe bei einer Fam.beratungsstelle.

Ich wünsch euch viel #klee und drück euch die #pro

Beitrag von estefania77 17.03.10 - 18:06 Uhr

mh, die Angelegenheit ist wirklich nicht einfach.
Wenn du dir wirklich sicher bist mit deiner neuen Liebe, dann lass dich auf ein Baby ein.

Ich find mehrer Reaktionen hier nicht so toll. Sie fragte nach ehrlichen Statements und eine Dame hier hat es nun ja nicht gerad nett formuliert, aber wie sie dann angegangen wurde ist auch nicht unbedingt gut.

Ich wünsch dir alles Gute, du machst deinen WEg.
LG S.

Beitrag von verruecktewelt 17.03.10 - 18:31 Uhr

Hallo du,

auch wenn ich zum Glück niemals in deiner Lage war und mir nach meiner späten FG sehr schwer vorstellen kann, jemals ein Kind abzutreiben (selbst wenn es krank wäre), so möchte ich dir dennoch sagen, dass ich deine Zweifel verstehen kann und auch mit dir fühle.

Was ich dir auf dem Weg geben möchte: Ich habe das Gefühl, dass du die beiden Abtreibungen, auch wenn sie für dich vielleicht in diesem Moment die "richtige Lösung" waren, nicht richtig verarbeitet hast.
Mir kommt es vor, als lasten sie ziemlich schwer auf deiner Seele, sonst würdest du so nicht argumentieren...
Du drehst dich aber mit deinen Argumenten im Kreis, und ich könnte mir vorstellen, dass du aus dieser "Falle" nur herauskommst, wenn du das ganze nochmal richtig verarbeitest. Hast du schon mal überlegt, dir psychologische Hilfe zu suchen? Das kann sehr gut tun und hilfreich sein, so einen schweren Konflitk zu überwinden. Ich bin davon überzeugt, dass sich eine Lösung finden lässt, die entweder darin besteht, dass ihr euch bewusst gegen den Kinderwunsch entscheidet oder bewusst dafür - und dann ohne diese traurigen Hintergedanken.

Ich wünsche dir alles Gute
verrücktewelt

Beitrag von klaerchen 19.03.10 - 09:07 Uhr

Ohne jetzt alle Beiträge gelesen zu haben,...

Jeder Mensch ist für sein Leben selbst verantwortlich und muss Entscheidungen treffen, die dieses Leben beeinflussen.

Du hast für dich und dein Leben Entscheidungen getroffen, mit denen du nun leben musst. Trotzdem geht dein Leben weiter, verändert sich und verändert dich.

Nun stehst du wieder an dem Punkt, von Neuem eine Entscheidung zu fällen. Die Entscheidungen in der Vergangenheit waren sicher gut und richtig. Dein Leben ist aber nicht mehr wie vor 2 Jahren, daher werden die Entscheidungen auch nicht die gleichen sein wie vor 2 Jahren. Das ist der Lauf der Dinge!