Wo kommt mein Kind hin im sterbefall?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von shanila 16.03.10 - 18:03 Uhr

Hallo zusammen,


ich bin vom "vater" meines kindes (3,5jahre),schon vor geburt,getrennt,er hat kein sorgerecht und hat sie seit über einem jahr nicht mehr gesehen und sie weiß auch garnicht mehr wer er ist.

jedenfalls ist es so das ich mit meinem freund,nicht verheiratet,zusammenwohne.

nun hab ich seit einiger zeit,klingt zwar blöd aber ich kann kaum schlafen,das gefühl das mir was passieren wird in nächster zeit...denke jeden tag drüber nach wie ich festlegen kann wo sie im fall der fälle hin kommt.

testament??
wenn ja was kostet es?
mir lässt das keine ruhe weil ich nicht möchte das sie zu jemand kommt den sie nicht kennt.. WENN möchte ich das sie bei meinen eltern bleibt oder bei meinem freund den sie papa nennt...#schmoll

helft mir bitte.

Beitrag von kanische 16.03.10 - 18:35 Uhr

also am besten lässt du dich bei einem Anwalt/Notar beraten, die wissen ganz genau wie das ist und wie die Verhältnisse sind. Die helfen auch bei der Aufsetzung eines Testaments oder einer Verfügung. damit bist du dann auf der sichersten Seite!

LG

Beitrag von evpu 16.03.10 - 20:18 Uhr

Hallo!
Habe erst kürzlich eine Sendung zu diesem Thema gesehen!
Wenn du Stirbst wird das Vormundschaftsgericht bestimmen wo das Kind "hinkommt" evtl. kommt es vorübergehend in eine Pflegefamilie bis alles geklärt ist! Das kann man aber umgehen in dem man Schriftlich festhält wo das Kind im Todesfall hinkommen soll! Es mus nicht vom Notar oder einem Anwalt ausgefertigt sein und auch nicht hinterlegt sein! Es reicht wenn du dieses Schreiben Unterschrieben bei deinen Unterlagen aufbewarst!
Diese Gedanken hat man als Elter gelegentlich, aber in den wenigsten Fällen wird sich darum gekümmert, wir haben in die Richtung auch noch nicht´s gemacht, aber solche Dinge schiebt man nur zu gern vor sich her!

Alles Gute lg evpu

Beitrag von oldma 16.03.10 - 20:54 Uhr

... das reicht leider nicht. weder testament noch sonstige verfügungen. sie sind allenfalls richtwerte für das jugendamt. da wird knallhart danach entschieden, wer die unterhaltspflicht hat und auch erfüllen kann, und zwar ohne staatliche hilfe! selbst erlebt, als meine alleinerziehende cousine im alter von 35 jahren an darmkrebs starb und einen 11jährigen sohn hinterließ.l.g.c.

Beitrag von katja.philipp 16.03.10 - 23:34 Uhr

Und wie ist das, wenn alle Verwandten, die in Frage kämen, gut situiert sind? Würde dann dem Wunsch der Eltern entsprochen? Weißt Du das?

Angenommen, das JA sucht sich jemanden aus und der will das Kind nicht? Was wäre dann? Hab mir da auch noch nie wirklich Gedanken drüber gemacht, mal kurz mit meinem mann besprochen, aber leider ohne wirkliches Ergebnis. Sollte man mal machen...

Beitrag von urbia-Team 17.03.10 - 08:48 Uhr

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