sperrezeit beim Amt...hat jemand Ahnung?

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Beitrag von kleinefische 16.03.10 - 18:41 Uhr

Hallo,

ich habe da mal eine Frage.
Und zwar habe ich eine voraussichtliche Sperrzeit von 3 Wochen bekommen beim amt.
Kurze Info....
ich war in einer Firma mit einem Trainingsvertrag, welcher von beiden seiten aus abgebrochen hat.
Die firma hatte mir zugesagt bei der Einstellung, das ich Muttischichten machen kann.
Dieses konnte nun nicht eingehalten werden und deswegen haben wir beide den vertrag abgebrochen.
Im Vertrag steht drinne, das ohne angaben von gründen jederzeit abgebrochen werden kann, denn der trainigsvertrag dient zur eingungsprüfung.
nun hat das amt mir eine sperrzeit gegeben.

kennt sich damit jemand aus, denn es wurde ja nicht das eingehalten, was vorher schon besprochen wurde.

weiß jemand, wie das amt evtl. sowas handhaben tut, wenn ich denen das auch so erkläre wieso weshalb und warum?

Denn ich würde dann einfach kein Geld bekommen und könnte dann meinen sohn auch nicht versorgen ohne geld.

Würde mich über kurze infos freuen

danke

Beitrag von bianca1988 16.03.10 - 19:14 Uhr

Du kannst doch ein Widerspruch einlegen, mit der Begründung und dann wird das alles nochmal kontrolliert und bearbeitet auch mit dem Chef der Firma setzten die sich auseinander um zu klären was wirklich stimmt.

Beitrag von bianca1988 16.03.10 - 19:15 Uhr

ich meine nicht "was wirklich stimmt" sondern "ob es wirklich was stimmt und an der sach was drin ist".
Habe nur etwas zu schnell geschrieben...

Beitrag von king.with.deckchair 16.03.10 - 19:37 Uhr

Wieso sollte sie denn bitteschön Widerspruch einlegen, hm?! Gegen was?
So wie sie schreibt, liegt noch gar kein Bescheid vor, gegen den sie Widerspruch einlegen könnte, sondern nur eine Anhörung.

Beitrag von king.with.deckchair 16.03.10 - 19:38 Uhr

Die Firma sollte dir am besten schriftlich bestätigen, welche Arbeitszeiten sie dir angeboten haben. Wenn die mit deiner Kinderbetreuung nicht zusammenpassen, droht dir keine Sperre bzw. Sanktion.

Beitrag von kleinefische 16.03.10 - 19:47 Uhr

Genau das ist ja mein Problem. das machen die nicht. die weigern sich.
ich habe schon so oft angerufen aber ohne erfolg.

angeblich wurde nie gesagt, das es muuti zeiten geben soll.
aber ich war ja nicht aleine, es war auch noch eine andere dame bei, bei der es zugesagt haben und die ist auch nicht weiter da.

also kann ich wohl nur hoffen, das die dame vom amt mir mehr glaubt.
danke

Beitrag von king.with.deckchair 16.03.10 - 20:00 Uhr

"angeblich wurde nie gesagt, das es muuti zeiten geben soll."

Es ist ja auch schlicht egal, was vorher gesagt oder nicht gesagt wurde. Was zählt ist, welche Arbeitszeiten TATSÄCHLICH von dir verlangt wurden. Die Firma muss also nicht bescheinigen, was man dir vorab gesagt hat, sondern welche Arbeitszeiten du leisten solltest. Und das dürfte doch eigentlich kein Problem sein.

Beitrag von manavgat 17.03.10 - 08:45 Uhr

wende Dich an www.tacheles-sozialhilfe.de

Die helfen in solchen Fällen recht kompetent.

und nein, es ist so nicht korrekt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von marion2 17.03.10 - 10:00 Uhr

Hallo,

Schreib:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Maßnahme wurde abgebrochen, da die Betreuung meines Kindes nicht ausreichend gewährleistet war.

Im Vorfeld wurde Folgendes vereinbart:

......

Abweichend dazu, kam es während der Trainingsmaßnahme zu:

......

Die Kinderbetreuung ist gesichert durch: von x Uhr bis x Uhr.

Mit freundlichen Grüßen
kleinefische

LG Marion

Beitrag von kleinefische 17.03.10 - 10:26 Uhr

Hallo Marion,

ich habe das wirklich auf 2,5 DINA4 niedergschrieben und auch so in der Art wie du es gerade notiert hast.
Ich hoffe nur, das ich damit dann zu meinem Recht komme, denn laut der Dame vom amt hat sie beim AG nochmal angerufen und der meinte ich hätte gekündigt.

naja mal schauen...ist nur schade, das sowas passiert ist

Danke dir aber trotzdem

Beitrag von honolulumieze 17.03.10 - 10:31 Uhr

Geh zum Anwalt! Und dann wirst du sehen wie schnell du an dein Geld kommst. Denen würd ich helfen!