Umfrage Kiga Eingewöhnung

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von innchik 16.03.10 - 20:34 Uhr

Hallo,

in 4 Wochen fängt die Kiga EIngewöhnung meiner Tochter an. Eine sanfte Eingewöhnung ist mir sehr wichtig.

Ich möchte gerne wissen, ob hier jemand eine Eingewöhnung komplett ohne Tränen geschafft hat?

Wenn ja, wie lange hat es gedauert?

Vielen Dank.

LG innchik

Beitrag von hexe112 16.03.10 - 20:37 Uhr

Hallo innchik,

also ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Kiga-Eingewöhnung ohne Träne gibt, es sei denn, das Kind war vorher schon in einer Kita, bei einer Tagesmutter oder bei einer anderen Betreuung.
Blöde Frage....was ist eine "sanfte" Eingewöhnung???

LG
Hexe112

Beitrag von innchik 16.03.10 - 20:44 Uhr

Sanfte Eingewöhnung bedeutet - in den ersten Tagen kein Trennungsversuch, das Kind baut erst Vertrauen zur Erzieherin auf, akzeptiert sie als Bezugsperson. Erst dann kann es ein Abschied ohne Tränen geben.

Beitrag von hexe112 16.03.10 - 20:48 Uhr

Aha..... Das heisst also, die Mutter ist in den ersten Tagen in der Gruppe mit dabei?

Beitrag von innchik 16.03.10 - 20:53 Uhr

ja, genau, war das bei euch nicht so??

Beitrag von hexe112 16.03.10 - 21:03 Uhr

Nein, bei uns ist das nicht so. Und selbst wenn...ich hätte das garnicht machen können. Ich habe noch eine kleinen Tochter, ein Frühchen, mit der ich u.a. vormittags einige Therapie-Termine habe. Und wie machen das berufstätige Mütter? Die können doch auch nicht einige Tage zur Eingewöhnung mitgehen...

Ja, bei uns gab es Tränen! Trotzdem finde ich es nicht schlimm, dass es bei uns keine sanfte Eingewöhnung gab. Ich denke, das ist auch viel vom Wesen des Kindes abhängig. Der Kiga meines Sohnes wird zur Zeit umgebaut und der gesamte Kiga ist für diese Zeit in neue Räumlichkeiten umgezogen. Mein Sohn hatte in den ersten Tagen in den neuen Räumen die gleichen "Eingewöhnungsschwierigkeiten", wie am Anfang seiner Kiga-Zeit. Und das, obwohl die gleichen Kinder und Betreuerinnen da waren. Ich würde meinen Sohn als eher vorsichtig und zurückhalten bezeichnen. Bis er sich "auskennt"... Dann ist er ein Rabauke... ;-)

Beitrag von 221170 16.03.10 - 20:52 Uhr

Meine Tochter war vorher nie woanders in Betreuung und ging ohne Tränen in den Kiga.

Beitrag von dore1977 16.03.10 - 20:41 Uhr

Hallo,

bei uns gab es keine einzige Träne. Die Eingewöhnung war: Tür auf, Kind rein, ich hol Dich um 12 Uhr wieder ab, Ok Mama bis dann, Tür zu!

Gedauert hat das so 10 Minuten in etwa.....

Dazu muss man sagen das ihre beste Freundin schon sehnsüchtig darauf gewartet hat das unsre Tochter in den Kindergarten kommt. Sie ist ein Jahr älter als unsre Tochter. Die beiden waren bis ihre Freundin in die Schule kam quasi "aneinandergeklebt" #;-)

Mach Dir nicht so viele Gedanken um die Eingewöhnung, es wird schon alles klappen.

LG dore

Beitrag von innchik 16.03.10 - 20:47 Uhr

Hallo Dore,

wie alt war deine Tochter bei der Eingewöhnung?

Ich würde meine Tochter als selbständig, selbstbewusst und kontaktfreudig beschreiben.

Allerdings wenn Mama, Papa oder Opa dabei sind :-)

Beitrag von dore1977 16.03.10 - 20:50 Uhr


3,5 Jahre war sie alt.

Beitrag von 221170 16.03.10 - 20:51 Uhr

Bei uns gab es auch keine Tränen.

Meine Tochter kam im Mai in den Kiga, im Juli wurde sie 3. Sie war nie bei einer Tagesmutter oder einer Krippe. Es war also total neu für sie.

Wir haben ihr das erstmal sehr schmackhaft gemacht, sie könne dort viel mit anderen Kindern spielen, alles ganz toll.

Sie freute sich dann auch ganz toll darauf.

Ich habe sie dann hingebracht, bin mit dort geblieben. Sie war gleich verschwunden, ich musste sie suchen gehen. Die Erzieherin fragte mich ob ich mal versuchen wolle zu gehen (wir wohnen 30 Sekunden vom Kiga weg...) und ich habe meine Tochter gefragt ob ich schon mal kochen gehen könne.
Kein Problem.
Nach einer Stunde kam ich wieder, sie maulte das sie schon gehen musste.

Wir hatten seither erst einmal eine Situation in der sie weinte morgens.
Ansonsten wird geweint wenn kein Kiga ist, sie liebt es.

Ich bin so was von heilfroh....

G.
22

Beitrag von innchik 16.03.10 - 20:54 Uhr

das glaube ich Dir - dass du heilfroh bist :-D

vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken und dann überrascht sie mich:-)

Beitrag von cludevb 16.03.10 - 21:06 Uhr

Hi!

Wir hatten Eingewöhnung ohne Tränen...

1. Tag: hin, ich hab ihm erzählt dass er jetzt im kindergarten ist, so wie ... und ... auch und dass ich eben nach hause fahre und ein bisschen hausarbeit mache (aufgezählt).
er hat nur kurz geguckt, knutscha gegeben und ich bin raus... noch 10 minuten draussen gewartet und mit ner erzieherin gesabbelt.
nach 2 Stunden sollte ich anrufen wies läuft, sonst würden sie anrufen...
hat keiner angerufen, also hab ich angerufen ;-) hab ihn dann um 11 abgeholt und war alles ok;-)

2. Tag: hingebracht, erzählt, was ich in der zeit zu haus mache (selben langweiligen sachen wie immer #schein#aerger:-p), zwischendurch 2x angerufen, zur normalen zeit vom spielplatz (sind die letzten 30-45 min immer draussen) abgeholt und alles ok ;-)

Probleme gabs nur am 3.-4. Tag wo er nicht vom spielplatz weg wollte, danach nicht mehr, weil er ja weiß dass er jeden tag wieder dort spielen kann und dass auch alle anderen abgeholt werden :-p
... und 3.-5. Woche, wo er probiert hat, sich gegen die Grösseren mit Schuppsen und Hauen gehör und aufmerksamkeit zu verschaffen... war aber auch nach 2 wochen vorbei, hat wohl nicht gut geklappt :-p
... und natürlich interessanten schimpfwörtern, sprüchen und "abarten" wie spucken, was man sich so alles abschauen und abhören kann #augen

Ich denk mal je umständlicher man die ganze eingewöhnung macht und je unsicherer man sich gegenüber seinem kind gibt, desto unsicherer und anhänglicher werden sie auch sein. #schein
... und dass auch viel davon anhängt, wie sicher sich die kinder den eltern sind... ob z.b. schon öfters versprechen gebrochen worden sind und sie angst haben müssen dass die eltern irgendwie nicht zurückkommen... sind auf jeden fall meine erfahrungen mit kindern im bekanntenkreis wie der kindergartenstart dort verlief, weil ich von befreundeten mamis auch viele hintergrundinfos zum vergleich (versprechen einhalten z.b.) habe :-D

... und bis heute freut er sich jeden morgen ein loch in den bauch dass er zu seinen 2 lieblingsfreunden im KiGa kann zum spielen...
... und jeden mittag kommt er strahlend auf mich zugerannt, nimmt mich an die hand und erzählt mir was sie gemacht haben und zeigt mir wo die jacken hängen und die stiefel wieder hingehören #verliebt;-)

LG Clude, Lukas (3) und Michel (10 Mon)

Beitrag von waldfee77 16.03.10 - 21:23 Uhr

Hallo Innchik,

wir hatten eine sanfte Eingewöhnung, unsere Tochter kam im Juli in die Kita, und im September wurde sie zwei.

Es gab keine einzige Träne. Sie wurde vorher von niemandem fremdbetreut (Oma, Tagesmutter etc.)

Wir hatten insgesamt fast zwei Monate (bis zu meinem Arbeitsbeginn) Zeit für die Eingewöhnung.

Die ersten Male waren wir immer mit dabei, nach ein paar Malen haben wir sie gefragt, ob wir mal in die Stadt könnten einkaufen, war ok. Das haben wir ebenfalls ein paar Mal gemacht. Nach ca. 2 Wochen haben wir sie jeden Tag gebracht, aber erst nur 1 Std., dann 2 usw...

Letztendlich wurde sie dann erst im September für 6 Std. gebracht.

Sie geht bis heute sehr gerne ohne Probleme hin. Für uns der richtige Weg.

LG Silke

Beitrag von innchik 17.03.10 - 08:37 Uhr

Hallo Silke,

danke für deine Antwort.

Ja, so stelle ich mir das auch vor.

Ich weiss aber, dass viele Mütter von den den Erzieherinnen unter Druck gesetzt werden.

Wie war das bei euch?

lg innchik

Beitrag von hamsti 16.03.10 - 21:27 Uhr

Hallo innchik,

wir sind gerade mitten in der sanften Eingewöhnung - diese ist mir auch sehr wichtig und wir haben den KiGa extra danach ausgesucht. Juri ist im Nov. 3 geworden, wir gehen jetzt seit dem 01.04. Mein mann und ich sind beide berufstätig, haben uns das aber so eingerichtet, dass wir insgesamt 6 Wochen zur Verfügung haben, uns nach ihm zu richten. Er ist jetzt 2 Wochen dort, und wir sind immer mit dageblieben (es gibt sowieso Elterndienst, daher fällt das gar nicht auf, wenn noch mehr Elternteile da sind :-).
Wir können problemlos aus dem Raum rausgehen, obwohl Juri sehr schüchtern und zurückhaltend ist. Spätestens ab nächster Woche wollen wir uns mal entfernen.
Ich weiß, dass viele das für übertrieben etc. halten, dürfen sie auch, aber da ich im Zuge meines Studiums viele Entwicklungsseminare belegt habe, weiß ich, was eine sichere Bindung ausmacht, wie sich diese auswirkt und was für eine gute Eingewöhnung richtig ist... Leider wissen das die wenigsten KiGas...

So, lange Rede, kurzer Sinn, erzähl doch mal, wie es bei euch so abläuft, wenn es soweit ist!

LG, Mareike

Beitrag von hexe112 16.03.10 - 21:33 Uhr

Hallo Mareike,

bitte, fühl Dich jetzt nicht angegriffen oder auf die Füsse getreten (hier muss man ja manchmal sehr aufpassen was man schreibt...), aber ich frage aus reiner Neugier, weil es mich wirklich interessiert!
Was machen denn Mütter oder Eltern, die so eine sanfte Eingewöhnung zeitlich, beruflich, persönlich,....warum auch immer....nicht hinbekommen? Es würde doch dann bedeuten, dass deren Bindung zu ihren Kindern zwangsläufig schlecht oder nicht so gut ist, oder?

LG
Hexe112

Beitrag von hamsti 17.03.10 - 09:27 Uhr

Liebe Hexe112,

da gehört schon mehr zu, bis ich mich angegriffen fühle!

Nein, was ich zur Bindungstheorie meinte bezog sich darauf, dass Kinder, die eine sichere Bindung zu ihrer Bezugsperson haben, sich auch schlechter trennen können und eine Trennung daher meist mit Tränen abläuft, wenn sie zu abrupt vollzogen wird. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass die Kinder, die sich gut trennen und direkt gerne im KiGa bleiben, eine unsichere Bindung haben.

Aber wenn mein Sohn weint, weil ich nicht gehen soll, dann bin ich keine Mutter, "die ihr Kind nicht loslassen kann", sondern eine Mutter, die die Ängste und Sorgen ihres Kindes ernst nimmt. Ich will auch nicht in der Fremde alleine gelassen werden, ich will mir auch erstmal alles angucken und mir erklären lassen, bis ich mich traue, auf eigene Faust fremdes Terrain zu erkunden.
(Es gibt auch im Internet viele spannende Arbeiten darüber.)

Natürlich geht es für die meisten Eltern nicht sich so lange Zeit zu nehmen für die Eingewöhnung. Müssen sie doch auch nicht, wenn sie das nicht wollen. Uns war es wichtig, und zum Glück haben wir so flexible Arbeitszeiten, dass wir es einrichten können. Und ich denke, für jedes Kind ist es schöner, wenn ein Elternteil erstmal dableibt, bis es sich sicher fühlt und eine Bindung zur Erzieherin aufgebaut hat, als wenn es das von jetzt auf gleich alleine machen muss.
Und wenn es Kinder gibt, bei denen es sofort ohne Stress klappt?! Wunderbar! Was besseres gibt es doch kaum.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es uns gelingen wird, dass Juri keine Träne vergießen wird. Heute bleibt er das erste mal für eine halbe Stunde alleine, und er hat keine Angst davor und es ist mit ihm abgesprochen... Ich kann also sehr wohl loslassen. (Sonst würde ich ja auch nicht alle 2 Tage den Papa hinschicken, sondern selber mitgehen und "nicht-loslassen").

Naja, jeder so, wie er es für richtig hält.

Ich höre mal auf, bevor das hier ins endlose abschweift... :-)

LG, Mareike

Beitrag von innchik 17.03.10 - 08:39 Uhr

Hallo Mareike,

danke für deine Antwort.

Du hast Recht, nur wenige KiGas bzw. Erzieherinnen wissen, wie wichtig eine gute Eingewöhnung ist.

Wie ist es bei euch? Wird euch Druck gemacht? Oder könnt ihr gut mit den Erzieherinnen zusammen arbeiten?

lg innchik

Beitrag von visilo 16.03.10 - 22:18 Uhr

Ja. Kind abgegeben, gegangen, nach 3 Stunden abgeholt. Am nächsten Tag 6 Stunden dort gelassen. Es gab nicht eine Träne und auch später nie irgendwelche Diskussionen und mein Sohn geht nun schon bald 2,5 Jahre in den Kiga.

Ich sehe ehr das die Kinder "Probleme" haben wo die Mütter nicht loslassen können und eine sogenannte "sanfte Eingewöhnung" wollen. Die Kinder schreinen sich meist die Sele aus dem Leib weil die Mütter ja schon selber losheulen ehe sie das Kind überhaupt abgegeben haben#augen.

LG
visilo

Beitrag von hermine3000 17.03.10 - 03:34 Uhr

ich glaub so ein mist hab ich noch nie gehört#kratz

sorry, aber ich könnt platzen wenn ich das lese.
uch froh, dass
mir fällt es nicht schwer meine maus gehen zu lassen, war im gegeteil auch froh, dass sie endlich gehen konnte.

und nach 6 wochen inkl 2 wochen krank weint sie immer noch.

nicht nur dort sonder auch zu hause. es kann auch mal andere gründe haben. ich kenne sehr viel mütter, denen es schwer fällt- bei denen rennen die kinder ohne tschüss zu sagen rein.
und meine tochter ist auch nicht, das erste mal von mir getrennt.

für mich redet hier jemand der nicht im ansatz erfahrung mit tränen in der eingewöhnung hat und glaub mir nach fast sechs wochen muss ich auch heulen, weil ich verzweifelt bin und mir große sorgen mache warum sie nicht gehen will. es ist nicht einfach wenn ein kidn den ganzen tag deswegen weint und dort auch noch, kaum noch schläft und von nix anderem redet. irgendwann fehlt einem die kraft, der mut, die überzeugung, dass es richtig ist was man macht.

und da bringt einem das wissen, dass man in einem monat arbeiten muss auch nix.

sorry aber deine rollenden augen und die ignoranz stören mich.

Beitrag von innchik 17.03.10 - 08:32 Uhr

das tut mir leid:-(

Habt ihr die Eingewöhnung abgebrochen? Gibts evtl eine andere Möglichkeit, dein Kind betreuen zu lassen?

Beitrag von hermine3000 17.03.10 - 10:53 Uhr

hallo,

noch nich abgebrochen. ich hab eben das problem nächsten monat los zu müssen. habe über einen notfallplatz im kiga nachgedacht, aber ich weiß eben nicht ob es dieser spontane wechsel was bringt.

ich bin furchtbar verunsichert, da ich den grund nicht bzw nur teilweise erkennen kann.

aber ich denke es kommt sowohl auf das alter als auch auf das kind an.

und man sollte die eingewöhnung nach dem kind gestalten. wenn es eben länger den schutz der mama braucht sollte man es auch geben. wenn es sagt tschüss mama ich geh spielen, na dann sollte man es auch lassen.

:-)

Beitrag von innchik 17.03.10 - 08:30 Uhr

>>Ich sehe ehr das die Kinder "Probleme" haben wo die Mütter nicht loslassen können und eine sogenannte "sanfte Eingewöhnung" wollen>>

Das sehe ich nicht so. Ich finde eine sanfte Eingewöhnung wichtig und diese wird mittlerweile von vielen Experten empfohlen.

Du hattest einfach Glück.

LG innchik

Beitrag von emeliza 16.03.10 - 22:39 Uhr

Ich hatte gleich zweimal Eingewöhnungen ohne Tränen. Im August die von meiner Tochter im Kiga (war da 3,5) und Anfang diesen Monats die von meinem Sohn, gleicher Kiga (gerade 3 geworden). Beide sind vom ersten Tag an dort geblieben und haben nie geweint oder wollten nicht dort bleiben.

Gut bei meinem Sohn war es nicht so ungewöhnlich, da er die Kinder und Erzieherinnen schon kannte und auch seine Schwester dort ist.

Meine Tochter ist da total unkompliziert. Sie ging zwar schon vor dem Kiga in eine Spielgruppe, aber auch dort lief es am 1. Tag genauso ab, wie jetzt im Kiga. Sie sagte: Tschüß Mama, bis später! - und war weg. An ihrem ersten Kiga Tag wollte ich sie, wie verabredet, um 11 Uhr abholen. Nach großen Protesten "Wieso muß ich schon gehen, die anderen dürfen doch auch noch bleiben" hab ich sie noch ne Stunde dort gelassen.

Es geht also schon ohne Tränen, aber es liegt wohl am Kind und eben auch an den Eltern. Unsere Kinder sind es von klein auf gewöhnt zwischendurch mal von anderen betreut zu werden (Omas, Tanten, meine Freundin ...). Außerdem war bei uns zu hause das Thema Kiga immer nur positiv besetzt. Ich hab mit meiner Tochter getanzt und gesungen: Hurra, Emmi wird ein Kindergartenkind - und solche Sachen.

Die beste Freundin meiner Tochter ging übrigens auch von ersten Tag an gerne, obwohl die zwei in unterschiedlichen Gruppen im Kiga kamen.

LG und viel Glück
Sandra

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