prozesskostenhilfe ich verstehe das nicht!!

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von spidi111 16.03.10 - 21:08 Uhr

Hallo!
Also ich muß Prozesskostenhilfe beantragen,weil mein Sohn mehr Unterhalt zusteht ,aber der Vater sagt die Urkunde ist seid 2008 so betittelt für den Unterhalt!Mein Anwalt sagt aber er muß mehr zahlen!So nun muß ich dieses Blatt ausfüllen und jetzt ,weiß ich nicht ob ich das Einkommen meines jetzigen Mannes auch eintragen muß,weil er ist ja nicht der Vater der Kinder!!
Beim Anwalt hab ich schon gefragt und die wußte das auch nicht!!(nicht der Anwalt sondern die Bürofrau)
Und jetzt steht da Miete wer was an Miete bezahlt..he muß ich jetzt alles durch dei Personenzahlt teilen auch Kinder mit reinnehmen?
Hoffe es kann mir jemand helfen!!
LG

Beitrag von oldma 16.03.10 - 21:51 Uhr

...... zu deiner frage: natürlich nur dein einkommen. und immer nur dein anteil an der miete!lg.c.

Beitrag von spidi111 16.03.10 - 21:55 Uhr

Mensch vielen leiben dank!LG

Beitrag von tve 17.03.10 - 07:53 Uhr

Sie spricht von Mann, nicht von wilder Ehe.

Beitrag von melina2003 17.03.10 - 07:28 Uhr

Also ich musste damals alles mit angeben.
Da stand bei wer was zahlt.

Musste demnach angeben was mein Mann verdient , denn die wollten wissen , wie ich ohne Einkommen mein Leben bestreite.

Miete wurde nicht geteilt , sondern komplett angegeben.
Und davor stand dann wer es zahlt.

Kannst mich gern über PN anschreiben.

LG

Beitrag von frotteemonster 17.03.10 - 08:51 Uhr

Nein IHR müsst EUER Einkommen u. Vermögen aufführen.

Jedoch wird aber dann danach gefragt, wem was gehört u. ich glaube zu wissen, dass das was dein Mann besitzt nicht relevant für die PKH ist.

Beitrag von lenchen2002 17.03.10 - 08:57 Uhr

Hallo,

ich wollte auch PKH beantragen um den Unterhalt einzuklagen für meine Große, mir wurde gesagt, es zählt unser ganzes Einkommen, also meins und das von meinem Mann - und da lagen wir dann minimal über der Grenze, hab also keine PKH bekommen und kann nun auch nicht klagen, weil nen Anwalt können wir uns nicht leisten...

Dafür hat ja immerhin der KV nen Anwalt, den wir von unseren Steuern bezahlen, und der uns mit Briefen vollmüllt...

:-[

Hälst du mich bitte mal auf dem Laufenden, ob es bei dir vielleicht doch geklappt hat nur mit deinem Einkommen? Mein Einkommen liegt bei 165E, und halt Kindergeld. Wir wohnen in unserem Haus, zahlen also keine Miete sondern ne Rate, aber das macht mein Mann...
Vielleicht hat mich die Dame ja falsch beraten?

Hoffende Grüße Lenchen


Beitrag von simone1811 17.03.10 - 11:47 Uhr

Hallo,
das verstehe ich nicht so ganz. Eigentlich sollte es egal sein was Ihr/Du verdienst. Da ja das Kind klagt bekommt man PKH (so war es jedenfalls bei mir). Dein Kind hat ja kein Einkommen.
Andere Möglichkeit wäre eine Beistandsschaft beim Jugendamt die regeln das dann immer im Interesse des Kindes und kostet nix solange Dein Kinder unter 18 Jahre ist.
Ich habe es vor 1,5 Jahren auch alles über einen Anwalt machen lassen aber da ging es auch um den Unterhalt für mich UND das Kind.
Aber ich bin auch kein Experte aber Dein Titel sollte auch eine % Zahl enthalten demnach gilt dann auch die Düssd.Tabelle die im Januar angepasst wurde somit zählt das nicht der Betrag das in einem Urteil steht sonder immer die % Zahl.

Liebe Grüße

Beitrag von lenchen2002 17.03.10 - 12:39 Uhr

Hallo. Also ich war letzten Herbst auf dem Gericht und wollte PKH beantragen, um Unterhalt einzuklagen, ausschließlich für meine Tochter, da der KV mit meiner Hochzeit im Sommer seine Zahlungen eingestellt hat.
Die Dame hat mir gesagt, dass unser Familieneinkommen zählt, also das von meinem Mann und mir... Und damit waren wir knapp über der Grenze und ich konnte unverrichteter Dinge wieder gehen...

Ob sie mich da falsch beraten hat? Wäre nett, wenn du mich aufklären könntest... Oder bist du nicht verheiratet gewesen und es ist deshalb?

LG Lenchen

Beitrag von simone1811 17.03.10 - 13:03 Uhr

Hallo Lenchen,
wir waren nicht verheiratet und es besteht bei mir auch keine neue Lebensgemeinschaft, evtl. liegt es daran ?
Ich kann es mir nur wirklich nicht vorstellen das Ihr das zahlen müsst da es ja um ein minderjähriges Kind geht und der Kläger das Kind ist, Du machst dieses ja stellvertretend für das Kind.

Das habe ich noch gefunden:
Ein minderjähriges Kind kann eine so genannte vereinfachte Erklärung abgeben (vgl. §1 Abs. 3 sowie § 2 PKHVV)

Und dieses hier:
http://www.jurathek.de/showdocument.php?session=O&ID=5577&referrer=80


Liebe Grüße
Simone