3. Kind ja oder nein ? ist auch ziemlich lang

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von zwinschy 16.03.10 - 21:45 Uhr

Oh mann...

Ich werde noch wahnsinnig ! Ständig dieser Wunsch nach einem 3. Kind. Ich habe eine Tochter 4 Jahre ( absolut pflegeleicht; ein echtes Traumkind ) und einen Sohn 2 Jahre ( absolut anstrengend !!von Anfang an - Schreikind - aber auch seeeeeeeeeehr lieb auf seine Art und Weise ) und jetzt kommt mir immer wieder der Gedanke nach einem 3. Kind....
Mein Mann weiß noch nichts davon und wäre ganz bestimmt dagegegen, weil die letzten 2 Jahre einfach extrem für uns waren aber dieser Gedanke läßt mich nicht los. Im Mai werde ich operiert (Beckenbodenproblem), und bis dahin muß ich mich entschieden haben.

Kennt Ihr das Gefühl ?? Ist das vielleicht Toschlußpanik, ich werde nächstes Jahr 40 ?

Was würdet Ihr machen oder habt Ihr gemacht ? #augen

Beitrag von misscatwalk 16.03.10 - 22:44 Uhr

ich weiß nicht was ich dir schreiben soll bzw. ob meine Antwort für die hilfreich ist . Am besten versuchst du ganz tief in dich zu gehen und dich zu fragen warum und ob du wirklich noch ein drittes möchtest wenn das Herz ja und die Grundlagen so weit auch dafür sprechen solltest du auf dein Herz hören .
Klar spielt die Vernunft auch immer mit aber wenn dein Hauptvernunftsgrund nur daher rührt weil die ersten 2 Jahre mit dem zweiten Kind so extrem und anstrengend waren finde ich das man es davon nicht abhängig machen sollte und vorallem auch nicht kann weil man steckt da sowieso nie drin .
Ich habe 4 Kinder und ganz ehrlich wenn wir uns aus genau dem gleichen Grund nur rein vernunftsmäßig weil wir evt. noch so ein extrem anstrendes Kind bekommen hätten können ( mein zweites Kind war und ist mit weitem Abstand das anstrengendste meiner Kinder in den ersten 3 Jahren war es besonders extrem und auch heute ist es noch nicht immer einfach aber im Vergleich zu damals überhaupt gar kein Vergleich ) gegen weitere Kinder entschieden hätte dann gäb es meine beiden jüngsten Kinder ganz bestimmt nicht . Aber ich bin mehr als froh das wir in dem Punkt auf unser Herz gehört haben und doch noch weitere Kinder bekommen haben Kind Nr. 3 und erst recht Kind Nr. 4 sind nämlich sogar noch ausgeglichener, genügsamer und pflegeleichter wie unser erstes Kind war / ist .
Ich sag immer das unser zweites und unser viertes Kind sich wunderbar ausgleichen ich konnte es anfangs gar nicht glauben wie friedlich und zufrieden Kind Nr. 3 und Kind Nr. 4 als Babys und auch als Kleinkinder doch sind / waren weil sowas wars ja nach Kind Nr. 2 ,das quasi im ersten Lebensjahr dauerhaft seine 6 - 8 Stunden am Stück nur geschrieen hat, gar nicht mehr gewöhnt , das war mir teilweise schon fast unheimlich #hicks

Beitrag von meli35 16.03.10 - 22:57 Uhr

hallo,
ich bin genauso.
ich hab zwillinge und eine tolle ss gehabt.
ein baby wäre echt noch schön,aber.....schaffen wir das finanziell??hab ich wieder so ne tolle ss,geht alles gut...
#bla
ich weiß auch nicht was ich machen soll,wobei es sowieso schwierig wird auf normal weg ss zu werden,aber ich fand es soo toll ss zu sein und wenn ich babys seh,schmelze ich dahin....

ich weiß auch nicht was ich machen soll.#kratz

lg meli;-)

Beitrag von girland 16.03.10 - 23:20 Uhr

Hallo,

im Endeffekt könnt nur Du und Dein Mann das entscheiden.

Du schreibst, dass er bestimmt dagegen wäre ... weisst Du das ganz sicher? Da wäre eine Aussprache doch bestimmt sinnvoll. Wenn er tatsächlich völlig dagegen ist, stellt sich halt die Frage, was dann die Alternativen sind, denn dann würdest Du mit einer SS gegen seine Wünsche gehen.

Klar ist es mit dreien anstrengender als mit zweien. Das denke ich mir oft, wenn unsere Kleine im Bett ist oder krank ist. Wie leicht hatten wir es doch mit den zwei Jungs und wussten es nicht! #schein

Andererseits bringt halt auch jedes Kind neue Freude ... #verliebt

Viel Glück!

Beitrag von berry26 17.03.10 - 09:11 Uhr

Im Großen und ganzen kannst du überlegen was du willst, denn ohne das du das ganze vorher mit deinem Mann geklärt hast, brauchst du gar nicht weiter überlegen. Nur wenn ihr beide euch für ein Kind entscheidet machen diese Überlegungen überhaupt einen Sinn. Wenn er es von Anfang an ablehnt, wie du vermutest, wirst du ihm ja sicher kein Kind "unterjubeln".

LG

Judith

Beitrag von braut2 17.03.10 - 10:33 Uhr

Zuerst war mein Mann derjenige, der immer gern 4 Kinder wollte. Wir haben 2. Das reichte mir erstmal. Und nachdem die Kleine in der Krippe war, bekam ich plötzlich auch wieder "Lust". Mein Mann war ganz happy als ich das Thema anschnitt :-D Und so strickten wir alles was wir vorhatten so, daß ein 3.Kind reinpasste. Jetzt bin ich wieder schwanger. Hatte im Dez eine FG und hoffe jetzt, daß alles gutgeht.
Wir fühlten usn einfach nicht "komplett"..... aber das 3. soll auch definitiv das letzte sein ;-)
Ach ja, ich bin auch 38 #tasse

Beitrag von emma-69 17.03.10 - 10:53 Uhr

Hallo zwinschy,

es ist so ein schönes Gefühl, wenn man eine glückliche Kinderschar um sich hat.

Aber die Kinder werden auch größer - es werden Ansprüche der Gesellschaft (Schule etc.) an die Kinder und Eltern gestellt. Der Druck wird erhöht.

Meine drei sind alle schulpflichtig und müssten, aus verschiedenen Gründen, Unterstützung erhalten und bekommen sie teilweise. Kosten? Tragen die Eltern. Immer wieder stehen wir bei drei Kindern vor der Frage: Welches Kind benachteiligen wir jetzt - einfach weil der finanzielle Aspekt so schwer wiegt. Zahle mal für drei Kinder recht zeitgleich 3 Klassenreisen, Ausflüge.... Besonders vor den Ferien sind da im Monat mal locker zusätzlich 150 € weg. Wandertag ist ja nicht mehr "Wandertag". Schüleraustausch in die USA, nach Griechenland, Frankreich... alles selbstverständlich. Schuljahresabschlußfahrt, neue-Klasse-Kennenlernfahrt... usw.

Unsere Wochenenden beschränken sich mittlerweile auf: Schuldinge nacharbeiten, Unmut bekämpfen und Haushalt. Die Kinder stehen ja auch nicht mehr auf Abruf parat und wollen auch mal Wochenende haben. Es ist ein Kampf - ein Krampf.
Ausflüge? Sind schon lange nicht mehr regelmäßig möglich... unsere Qualitätszeit ist fast verschwunden.... Mal Fahrrad fahren, mal zur Eisbahn, einmal zu Sonderkonditionen ins Kino. Eher mal ein einfacher Spaziergang. Kletterpark? Finanziell bei drei Kindern "einfach so" nicht möglich. Urlaub? Schon lange nicht mehr.
Hobbymäßig kommt die Kleine einfach viel zu kurz - weil schulische Termine der älteren Kinder immer dazwischen funken. Das ist alles so sehr traurig. So hatten wir uns das nicht unbedingt vorgestellt.

Dazu kommen bei uns Erwachsenen berufliche Belastungen, dazu pubertäre Schwankungen bei zweien der Kinder.

Dagegen sind, entschuldige bitte, ein paar durchwachte Nächte mit Kleinkindern einfacher gewesen. Jedenfalls für mich. Vielleicht, weil ich da auch noch "fitter" und einfach belastbarer war....

Wir hoffen, dass wir diese problematische und sehr anstrengende Zeit als Familie gemeistert bekommen. Und hätten wir keine so lange und stabile Ehe - wir würden genau jetzt scheitern.

Liebe Grüße
emma

Beitrag von mausdd 17.03.10 - 12:05 Uhr

Das kannst du leider nur selber entscheiden. Ich stehe auch noch davor. Ich habe zwei Jungen und wünsche mir eigentlich noch ein Mädchen, wobei ja hauptsache Gesund natürlich das wichtigste ist. Wir hatten es auch schon probiert - aber es hat nicht geklappt. Dann habe ich die Pille wieder genommen, da es nicht mehr passte auf Grund neuen Job und gewonnenen Urlaub. Anschließend habe ich meinen Kinderwunsch aber auf Eis gelegt. Es passiert sicher nicht mehr oft, aber wir alle haben auch eine Verantwortung für uns und unsere Kinder. Eine Kollegin ist kurz nach der Geburt ihres zweiten gestorben. Und sicherlich ist das Leben immer lebensgefährlich, aber ich denke. Wir sind so glücklich, wir haben alles, ich hab jetzt wo der große letztes Jahr in die Schule gekommen ist, Zeit mich mit ihm hin zu setzen und zu lernen und der kleine mit seinen 4 spielt auch mal alleine. Sie sind lieb und wir fliegen gerne mal weg. Das alles ginge mit 3 Kindern nicht mehr so leicht. Und ja, es bleibt auch immer ein Risiko bei der Geburt, auch wenn keiner drüber redet. Bei 100.000 geht alles gut, bei der 100 001. dann nicht. Und was wenn man ausgerechnet das ist? Was wird aus den Kindern? Ich will niemanden Panik machen, aber das war mein Grund warum ich mich gegen ein 3. entschieden habe.

Beitrag von zwinschy 17.03.10 - 20:36 Uhr

Vielen Dank für Eure ehrlichen Antworten !!!!!!!!


Beitrag von babsi1785 20.03.10 - 11:00 Uhr

Hallo,

ich weiß genau wie es dir geht.

Ich habe eine fast 6 Jährige Tochter und eine 3,5 Jährige Tochter. Die 3,5 Jährige ist leider ein zimmlicher Dickkopf.

Schon schnell nach der Geburt der 2. Tochter hatte ich vom Herzen her auch den Wunsch gehabt ein drittes zu haben. Der Kopf aber sagte nein. Aber der Wunsch ist Jahrelang geblieben. Obwohl Freunde und Familie auf mich eingesprochen haben das es nicht gut wäre. "3 Kinder ist asozial", "der Abstand ist viel zu groß, da hättest du früher anfangen sollen" usw.

Doch irgend wann kam der Zeitpunkt wo ich nicht mehr warten wollte. Jetzt seid dem 4. März haben wir unser drittes Kind und ich bin suuuuuper Glücklich das wir den Schritt gemacht haben.

Mir hat es gezeigt das der Wunsch vom Herzen her siegt, hat zwar jetzt noch paar Jahre gedauert aber ich denke wir haben es uns auch dadurch sehr gut überlegt.

Warum musst du dich denn bis Mai entscheiden?