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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von babyjoker 16.03.10 - 22:19 Uhr

hätte da ein paar fragen :D

Beitrag von kathy1980 16.03.10 - 23:08 Uhr

Na dann her damit :-)

Beitrag von blaue-blume 16.03.10 - 23:42 Uhr

immer her damit...

Beitrag von babyjoker 17.03.10 - 08:24 Uhr

also ich bin von meinem 6ten lebensjahr an bis ich 14 war täglich reiten gegangen, nun irgendwie liegt der wunsch nah es wieder "anzufangen" weil irgendwie vermisse ich es und wenn ich pferde sehe oder welche die reiten ists ganz komisch :) ich bin nicht so die spring oder dressurreiterin ehr freizeit und auch mal gerne ins gelände.
Nun meine Frage kann ich das so in einer reitschule sagen ohne dumm angeschaut zu werden ? also im grunde ists ja wieder neu anfangen oder verlernt man es nicht und nur die ersten male sind etwas komisch?
Habt ihr ein eigenes Pferd? Mich würden Haflinger,Tinker oder Norweger sehr intressieren ^^ ich mag die etwas dickeren halt xD
Was zahlt ihr so standgebühr? das ich zB nen pferd nicht für 500 euro bekomme weiß ich ich rechne so mit 2.500 für ein pferd ( also haflinger oder norweger) kann man in dem preisrahmen eins bekommen?

lg

( ich weis was tierarzt und schmied kostet ) ^^

Beitrag von cherymuffin80 17.03.10 - 09:26 Uhr

Hallo,
also Pferde sind ja mein Beruf ;-)

Klar kannst du in einer Reitschule sagen das du nicht Springen und Dressur lernen willst sondern sicher im Sattel werden willst um im Gelände zu reiten, sicher gehören da normale Dressurkenntnisse oder auch Westerngrundklenntnisse (je nachdem was man reiten möchte) dazu.

Und ja, für das Geld bekommst du auch einen Haflinger oder Norweger, Haffis bekommst du auch schon für 1500 € mit solieder Grundausbildung. Man muss halt immer schaun, manchmal bekommt man günstig ein Pferd wenn jemand privat eins abgeben muss. Und wenn man dann noch auf Papiere verzichtet sinkt der Preis auch, wenn man nur reiten will sind Papiere ja egal.

Wenn du allerdings erst wieder reinkommen willst würde ich mir für den Anfang eine Reitbeteiligung suchen, das ist wesentlich billiger wie ein eigenes Pferd.

LG

Beitrag von babyjoker 17.03.10 - 09:47 Uhr

ja im grunde habe ich ja schon "kenntnisse" ist halt nur wieder das einsteigen und halt normal reiten auch wenn ich ein eigenes habe würde ich weiterhin gerne unterricht haben ...

ja ich habe es mir so gedacht das ich erst wieder etwas unterricht nehme und dann mich langsam nachm pferd umsehe =) ( bzw pony) ^^

Beitrag von cherymuffin80 17.03.10 - 10:10 Uhr

Ja, denke das ist der richtige Weg. Und Unterricht mit dem eigenen Pferd hat auch nur Vorteile, zumal ja jedes Pferd anders ist und du so gleich mit deinem eigenen zusammen lernst. Festigt ja auch die Beziehung.

Wenn du vorher schon Reitstunden nimmst frag doch auch in der Reitschule nach ob die dir bei der Pferdesuche behilflich sein können, ich mach das bei meinen Schülern schon, denn als Pferdewirtin guck ich anders auf ein Pferd wie jemand der ein Hobbypferd sucht und sich als erstes in die Optik verliebt ;-)

LG

Beitrag von blaue-blume 17.03.10 - 10:47 Uhr

hi!


also, ich würd nicht direkt mit nem eigenen pferd anfangen...das ist schon ziemlich viel aufwand.

die anschaffungskosten sind noch das geringste, du bekommst ein pferd durchaus schon für 1000€...


die stallmiete ist abhängig davon, ob ne halle da ist oder nicht, ob du selber mistest, fütterst, rausbringst (also jeden tag hin MUSST) oder nicht, in welcher stadt du wohnst...

ich lebe in düsseldorf, zahle für einen stall ohne halle, mit selber misten 200€ im monat, dazu im winter möhrengeld 3,50 die woche, alle 6-8 wochen 20€ hufschmied (unbeschlagen)...


ich denke, es du solltest erstmal versuchen, einen reitstall zu finden, in dem du einzelstunden nehmen kannst, vielleicht erstmal longe.

sinnvoll ist ein stall, der etwas kleiner ist, nicht von "turniertussis" überlaufen...es gibt genug erwachsene, die (wieder) mit dem reiten anfangen, da brauchst du dir keinen kopf zu machen.


auch wenn man "nur" freizeitreiten möchte, sollte man doch rudimentäre grundkenntnisse (ob nu englisch oder western) haben...
aus dem einfachen grund, das auch ein freizeitpferd vernünftig gymnastiziert werden sollte, damit es einen guten muskel ausfbau hat, sich nicht verletzt, und einfach "länger hält" also nicht mit 20 jahren platt geritten ist.

also zumindest am zügel reiten, vorwärts-abwärts und ein wenig stellung sollten schon sein.
ausserdem solltest du zumindest die richtigen hilfen können, um ein pferd richtig zu reiten, also schenkel- und gewichtshilfen...leider gibts immernoch genug leute, die meinen, mit "am zügel zerren" lenkt man ein pferd, mit "hacken in die seiten hauen" treibt man es an...

wenn du eine weile unterricht genommen hast, kannst du dir eine reitbeteiligung suchen, da hast du dann für eine kostenbeteiligung ein paar tage die woche ein pferd, mit dem du selbstständig arbeiten kannst...

und wenn dir das nicht "reicht" kannst du immernoch über ein eigenes pferd nachdenken...



ich hatte auch eine rb, die auf dem weg wieder eingestiegen ist...erst hat sie unterricht genommen, dann ist sie etwas länger als ein jahr meinen wallach geritten, inzwischen hat sie ein eigenes pferd...


lg anna



Beitrag von germany 17.03.10 - 13:36 Uhr

Hallo,

also einstellgebühren zahle ich keine, weil es Privat bei dem Opa meiner Kusiene steht. Ich mag auch lieber die dicken *g

Ich habe einen Percheron Mix Wallach und ich bin auch mehr der Gelände Mensch. Turniere usw. muss ich nicht haben, im gegenteil. In dem Preisrahmen kannst du sicher eines bekommen, aber nimm dir einen Tierarzt deines Vertrauens mit.

Eventuell könntest du bei einer Reitschule auch fragen, die wissen manchmal auch gut bescheid, da sie eben mit Pferdeleuten stetig im Kontakt sind und so schnell mal wissenw er gerade wo ein Pferd verkaufen möchte.

Und dumm angeschaut wirst du sicher nicht. Es gibt halt auf jedem Hof solche und solche.. Ich bin da ganz froh das meiner Privat steht, weil viele Mädels die halt mit ihren "Luxuspferdchen" da reiten sich einbilden sonst wer zu sein..



lG germany

Beitrag von pechawa 17.03.10 - 22:28 Uhr

Hallo,

wir haben ein Fjordpferd, oder wie du sagst, einen Norweger ;-) Wir haben ihn mit 3 Jahren angeritten für 3500,- Euro gekauft - war zwar etwas teuer, für ein Pferd ohne Papiere, aber er hat sich schon 1000 mal bezahlt gemacht: er ist robust, unheimlich schlau - eigentlich wäre er was für einen Zirkus, denn er öffnet Tore, die angehoben werden müssen mit dem Huf und mit dem Maul Autotüren und Riegel von Ställen und für ein Leckerli macht er alles (Norweger sind sehr verfressen) ;-) Diese Rasse braucht aber klare Ansprache und eine konsequente Erziehung, denn sie nutzen Schwächen des Menschen gnadenlos aus! Unser Pferd weiß schon wenn ich mit dem Auto zur Koppel komme, ob es etwas für ihn gibt, oder nicht, denn: bleibe ich im Auto sitzen, kommen alle anderen Pferde angerannt, nur er nicht, denn er weiß, es gibt nur etwas, wenn ich aussteige und den Kofferaum öffne #rofl
Da Fjordpferde "Spätentwickler" sind, wurde er von uns im 1. Jahr nicht geritten, meine Tochter machte mit ihm Bodenarbeit. Als er 4 Jahre alt war, ging er mit ihr in Ausbildung in einen Fjord erfahrenen Reiterhof. Ich kann den Rosenhof in Züsch im Hunsrück nur empfehlen, manchmal haben sie auch Verkaufspferde!
Heute ist er 6 Jahre alt und wir bereuen den Kauf nicht. Wir haben ihn privat im Offenstall einstehen, das kostet uns 150,- Euro im Monat für Platz + Heu. Offenstall ist für diese Rasse ein Muss. Ebenfalls kommt alle 8-10 Wochen ein Beschlag hinzu für ca. 90,- Euro und 4 x im Jahr eine Wurmkur für jeweils 20,- Euro, außerdem ist er gegen Tollwut und Tetanus geimpft. Allerdings können Tierarztkosten schnell sehr teuer werden, unser Pferd hatte mal ein Hufgeschwür, da kamen ganz schnell 300,- Euro Kosten auf uns zu.
Ich sage immer, Norweger sind die "Border Collies" unter den Pferden, denn man muss viel mit ihnen arbeiten und ihnen viel Freiheit bieten, damit sie klar im Kopf bleiben,

LG Pechawa

Beitrag von germany 17.03.10 - 13:32 Uhr

Jo, Hier!