wohin mit kind-während geburt?

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von blumensee 16.03.10 - 23:23 Uhr

Hallo!
Wir bekommen in wenigen tagen unser 2. Kind.
Familie wohnt zu weit weg, Freunde/bekannte haben wir nur welche, die auch arbeiten, die nicht einfach spontan frei machen können und ganze nacht aufpassen oder während arbeitszeit..

Wie macht man das denn?
ich hätt meinen Mann 100% gerne dabei.. Lieber meinen Mann, statt ne hebamme..;) Der war mir bei der 1. geburt die größte Hilfe!!!!!!

Was machen denn allein erziehende mütter, die gerade neu in eine stadt gezogen sind.. wo es sowieso keinen vater gibt, der aufs kind aufpassen kann?

Wohin mit dem Kind?

Kind ist 1 1/2 jahre alt.. und kann wohl kaum mit in den Kreissaal...

Hoffe auf kreative ideen..

Beitrag von wolke151181 16.03.10 - 23:34 Uhr

Hallo!

Also, soweit ich weiß, gibt es Personen, die einen bei der Geburt mental unterstützen. Sie nennen sich "Doula".

http://de.wikipedia.org/wiki/Doula

Wenn das für dich eine Alternative ist, dann wär das eine Möglichkeit.

Ansonsten denk ich noch an gute Freunde oder deine Mama. Allerdings wär das keine Option für mich. Das muss man mögen.

LG Claudia

Beitrag von wolke151181 16.03.10 - 23:36 Uhr

Ach, das war ja gar nicht direkt die Frage! Mein Gott, lesen müsste man können... #klatsch Entschuldige!

Hast du keine Nachbarn oder gute Bekannte, die auch Kinder haben?

Beitrag von girland 16.03.10 - 23:49 Uhr

Hallo,

hmm, mit der Frage seid ihr aber sehr spät dran!

Mir ging es ähnlich, wir wohnen im Ausland und hatten bei der 2. Geburt keine Bekannten bzw. Freunde, bei denen unser Größter auch geblieben wäre, er kannte sie alle zu wenig.

Unser Glück war wohl, dass wir uns einig waren, dass mein Man nicht bei der Geburt dabei sein wollte und mir war das auch so lieber (er wäre ein nervöses Wrack gewesen).

Da Du Deinen Mann aber sehr unterstützend fandest habt ihr wahrscheinlich nur zwei Möglichkeiten, wenn Freunde/Bekannte nicht einspringen können:

Ihr bittet jemanden aus der Familie, für ein paar Tage anzureisen, notfalls Unterkunft in einem Hotel.

Ihr bezahlt jemanden dafür, auf Abruf für Euren Kleinen / Eure Kleine zu sorgen.

Alles Gute!

Beitrag von hasi.1981 17.03.10 - 00:37 Uhr

Hm ,ich würde behaupten, dass du wenn du in wenigen Tagen das zweite bekommst relativ spät dran bist. Wenn du einen Babysitter suchen möchtest, sollte dein Kind ja schon an ihn gewöhnt sein (meine Große war auch 1 1/2 als das zweite kam und der kleine wird 1 1/2 sein, wenn das dritte kommt).... deshalb hab ich schon ganz am Anfang überlegt, was wir machen können (20 SSW...).

Die Ideen die ich hatte - in einer Art Gemeindeblättchen oder örtl. Zeitung inserieren, dass ihr eine liebe Oma/Babysitter sucht, der auf Abruf ist... Wäre aber bei uns nur infrage gekommen, wenn wir über andere ein gutes "Leumundszeugnis" bekommen hätten UND!! die kleinen an den Babysitter unter unserer Aufsicht vorher daran gewöhnt worden wären. Das hätte für mich einen Vorlauf (auch bis man jemand geeignetes findet) von mind 10 Wochen bedeutet....

Die Idee hat mir aber nie sooo zugesagt (dein Kind ist ja auch noch sehr klein! - da find ich es schwieriger als wenn das Kind schon 3 ist...).

Ich hatte dann mal in der Krabbelgruppe erzählt, dass ich allein zur Geburt gehe (was dann so geplant war) und dann hat sich spontan jemand angeboten meine beiden zu nehmen.

Meine Mutter hat sich nachdem ich das erzählt hatte auch angeboten zu kommen.... sie hat aber eine Anfahrt von 2 Std. also müssen wir schauen.

Ev bringen wir die beiden zu der Freundin und meine Mutter holt die beiden dann da ab.

Dann gibt es bei uns in der Nähe eine Art "Kinderhotel" also ein Babysitterdienst rund um die Uhr.. das ist in größeren Städten sicher öfters... allerdings würde das für mich auch nur mit langer Eingewöhnung infrage kommen.

Meine Erfahrung (und ich war völlig platt, dass sich aufeinmal mehrere Möglichkeiten aufgetan haben...) rede über das Problem. Du musst niemanden direkt ansprechen. Nur das du allein zur Geburt musst, weil du niemanden hast der das Große nimmt - es bieten sich wirklich Menschen an, die du dich nicht getraut hättest zu fragen.... Nachbarn, Krabbelgruppe oder sonstige Gruppenmamas...

Viel Erfolg!

Beitrag von akak 17.03.10 - 01:01 Uhr

Hallo,
in diesem Falle eine Babysitteragentur damit beauftragen und die weitere Betreuung (Nachmittag, abend, nacht) Co-organisieren mit Freunden - Du bist halt wirklich spät dran. Wir haben bereits jetzt für den Notfall, dass ich mal in die Klinik muß verschiedene Optionen aufgebaut. Und die, die passt, die nehmen wir dann. Anke

Beitrag von berry26 17.03.10 - 08:36 Uhr

Hi,

mir geht es ähnlich. Wir werden 200km weit weg umziehen und somit ist es nicht drin vorher einen Babysitter zu suchen und meinen Sohn daran zu gewöhnen. In manchen Krankenhäusern gibt es eine Kinderbetreuung (zumindest tagsüber). Aber wenn alle Stricke reissen, werde ich einfach allein entbinden. Was solls? Das haben unsere Mütter und Großmütter auch alleine geschafft, warum also nicht wir?

Du kannst natürlich auch wirklich die Familie einladen aber ehrlich gesagt würden die auch nach der Entbindung bleiben wollen und das wäre mir zu nervig und stressig.

LG

Judith

Beitrag von jujo79 17.03.10 - 12:05 Uhr

Hallo!
Ich habe das vor der Geburt unseres 2.Kindes frühzeitig geklärt und gesagt, dass ich ehrlich gesagt dann aber nach der Geburt meine Ruhe haben will. Ich habe ambulant entbunden und war 3 1/2 Stunden nach der Geburt wieder zu Hause. Meine Mutter ist dann noch bis zum späten Nachmittag geblieben, könnte unsere kleine Tochter im Arm halten, und hat uns 4 dann allein gelassen und ist wieder nach Hause gefahren.
Ich denke, wenn man das im Voraus klärt, ist das schon ok so.
Grüße JUJO

Beitrag von berry26 17.03.10 - 12:17 Uhr

Klingt super aber wäre bei meiner Verwandtschaft undenkbar. Die würden sich hier einnisten und nur tödlich beleidigt wieder abdampfen wenn man etwas sagen würde#augen

Zumal unsere Familie 200 km weit weg wohnt und nicht nur für ein paar Stunden kommen würde.

Beitrag von jujo79 17.03.10 - 12:45 Uhr

Hallo!
Na ja, ich habe das Glück, dass ich eine ältere Schwester habe, die manche Grenzen schon abgesteckt hat ;-). Aber meine Mutter bzw. meine Eltern konnten es auch gut verstehen, dass ich das so wollte, und ich habe sie ja auch nicht sofort wieder rausgeschickt, als ich zu Hause war. Meine Eltern und die meines Mannes wohnen auch fast 300km weit weg, aber es haben alle "geschluckt". 5 Tage nach der Geburt unserer Tochter waren auch die Schwiegereltern für ein paar Stunden da, sie kamen morgens nach dem Frühstück und sind dann bis zum Nachmittag geblieben. Fand ich richtig toll, dass sie dafür so lange im Auto gesessen haben.
Grüße JUJO

Beitrag von vs26 17.03.10 - 08:42 Uhr

hast du keine freunde in der nähe? das wäre dann wohl meine erste anlaufstelle.

wir haben uns bereits ganz zu beginn der schwangerschaft gedanken zu diesem thema gemacht und uns nach langem überlegen dafür entschieden, dass mein mann bei unserem sohn bleiben wird und ich die entbindung mit meiner freundin gemeinsam durchstehe. natürlich wäre es mir lieber, wenn mein mann mit dabei wäre. aber da stehen eindeutig die bedürfnisse meines sohnes vor meinen eigenen. und die entbindung schaff ich auch so.
mir ist es wichtig, dass unser sohn in seinem gewohnten umfeld ist und sich nicht "abgeschoben" vorkommt. deswegen ist diese variante für uns am besten. sobald das baby dann da ist, kommen die beiden uns dann im krankenhaus abholen und wir gehen gemeinsam nach hause (ausser es ist mitten in der nacht, dann kommen sie eben, wenn der große ausgeschlafen hat und ich bleib noch ein paar stunden dort).

eine fremdbetreuung würde für uns nie in frage kommen. und wenn, dann hätte ich diese betreuungsperson schon seit einigen monaten immer wieder "gebucht", damit der große diese person schon richtig gut kennenlernt.
wir hatten auch überlegt, ob wir freunde bitten, sich um den großen zu kümmern. aber die haben selber kinder und wenn es z.b. mitten in der nacht losgehen würde, dann müsste ich den großen dort hin bringen und aus dem schlaf reißen. sowas will ich vermeiden...

Beitrag von miau2 17.03.10 - 10:06 Uhr

Hi,
ich würde auch mal sagen, dass ihr recht spät dran seit ;-).

Wir haben damals relativ rechtzeitig (wegen Komplikationen hätte es bei mir auch früher zur Geburt kommen können) ein Netzwerk zusammengestellt mit Optionen für verschiedene Tages- und Nachtzeiten...rechtzeitig mit der KK geklärt, dass die eh schon unterstützende Haushaltshilfe dann ganztags gebraucht wird (mein Mann hatte absolut keinen Urlaub, gut, dass ich Samstags entbunden habe...) und Max hatte sie auch schon kennengelernt und sich gut mit ihr verstanden.

Im Netzwerk waren die Mütter von bekannten/befreundeten Kindern, die mein Sohn gut genug kannte, um da problemlos für die Zeit der Geburt bleiben zu können - und einige wären auch nachts bereit gewesen zur "Aufnahme".

Im Endeffekt wurde es dann die einfachste Lösung von allen:

ich hatte an einem Freitag Wehenbelastungstest und vorsichtshalber für Freitag/Samstag die Betreuung organisiert (da ich beim großen damals auch beim Test einen Blasensprung hatte). An den Tagen hatte unsere liebste Betreuung Zeit, die quasi eine Ersatzoma für Max war und ist und ihn schon lange kennt - dort hat er übernachtet und da hat er auch den Samstag verbracht, als sein Bruder kam.

Ich würde mich an deiner Stelle mit Nachbarn, Bekannten usw. in Verbindung setzen, und das ziemlich schnell ;-). Im Kreißsaal sind bei uns Kinder nicht zugelassen, und ich glaube, ich hätte niemals ernsthaft darüber nachgedacht, einem Kleinkind seine schreiende Mutter anzutun...ne, überhaupt keine Option.

Viele Grüße und alles gute für die Geburt,
Miau2

Beitrag von jujo79 17.03.10 - 12:02 Uhr

Hallo!
Oh, da macht ihr euch aber spät diese Gedanken!
Habt ihr keine bekannten Eltern aus der Krabbelgruppe oder so, die vielleicht einspringen könnten. Nachts würde es doch mit den Freunden noch gehen, auch wenn sie am nächsten Tag arbeiten müssen. Hast du wirklich alle gefragt, ob nicht jemand einspringen könnte? oder ist es dir zu unangenehm zu fragen? Vielleicht ist ja doch jemand bereit, einen Urlaubstag für die Geburt zu opfern und kann das beim Arbeitgeber so spontan regeln, dass er den von jetzt auf gleich nehmen kann. Oder er kann einen Tag krank machen (ich weiß, nicht ok, aber zur Not wohl mal möglich). Aber dann müsste es ja auch jemand sein, mit dem dein 1.Kind gut vertraut ist, damit es nicht allzu viel Stress gibt.
Oder aber du fragst jemanden aus deiner Familie oder der deines Mannes, ob die nicht für einige Tage vorbeikommen könnten.
Wir hatten zwar einen Notfallplan mit 'ner Freundin und meiner Schwester ab 4 Wochen vor ET (sah erst so aus, als wenn unsere Tochter früher käme), aber 2 Wochen vor ET kam meine Mutter und hat mit uns "gewartet", einen Tag bevor sie wegmusste, kam unsere Tochter dann. Aber am nächsten Tag wäre sonst auch noch die andere Oma angereist.
Na, dann hoffe ich mal, dass du in der Kürze eine Möglichkeit findest. Alles Gute für die Geburt,
Grüße JUJO

Beitrag von lene76 17.03.10 - 15:53 Uhr

hi,

wir haben ne aehnlich situation. ich glaube, ich muesste dann halt allein in den kreissaal... kann mir das ehrlich auch noch nicht so richtig vorstellen. am WE hatten wir vielleicht jemanden, aber ne geburt kann ja spontan losgehen...

bei uns im KH gibt aber auch ein geburtszentrum, in das kinder mitkommen duerfen... aber ich weiss nicht, ob das so ne gute idee ist....

Beitrag von gussymaus 17.03.10 - 17:26 Uhr

mein mann geht normal mit zur geburt. sollten aber unsere babysitter nicht zur hand sein, würde er daheim bleiben bis wer da ist, so schnell kommen kidner ja in der regel nicht...

aber ganz ohne bekannte und freunde ist das schon schwierig...

also unsere sind vormittags dann im kiga (vielleicht wäre eine tagesmutter eine alternative?) und nachts würde auch meine berufstätige freundin das kind nehmen und es dann eben morgens zur TaMu bringen... weiß aber nicht ob du da wen hast... und das kind auf dem weg zur klinik bei der freundin abgeben ist mit etwas pllanung ja kein problem... geburten kündigen sich ja rechtzeiotig an... ich hab immer noch 2-5h zuhause zugebracht bis es wirklich los ging... im KH hatten wir dann auch immer mehr als 3h bis es da war - sogar bem letzten was schon echt flott ging... zum abgeben war da immer noch genug zeit. beim letzten haben wir sogar noch auf dem weg in die klink geschäftspost weggebracht, weil mein schatz jadie nächten tage wohl wenig zeit haben würde ;-)

wenn du aber keinen so einen babysitter-notfallplan hast würde ich den mann zuhause lassen, hoffen dass es nachmittags losgeht und abends vorbei ist und deine freundin einspringen kann...

aber es gibt ja tagesmütter und bezahlte babysitter, sodass dein mann höchstens mal ne stunde überbrücken muss, in der das kind dann halt hoffentlich nicht grad das erste mal sdchreit...

Beitrag von gussymaus 17.03.10 - 17:29 Uhr

bei meiner freundin kommt zwei wochen vor der geburt die mama aus ich weiß nicht wo und wohnt dann bei denen, auch um die ersten tage/wochen mit dem baby und dem geschwisterchen zu helfen. das wäre mir aber zu blöde. bin froh dann meine ruhe zu haben... also spätestens wnn ich aus dem KH daheim bin würde ich die alle nachhause schicken...

willst du ambulant entbinden?! ich meine sonst wird es ja noch komplizierter die tage abzudecken...