Geschwisterkinder in die gleiche Gruppe?????

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von schnuffelente 16.03.10 - 23:55 Uhr

Lukas 3,5 Jahre kommt jetzt im August in den Kindergarten. Steffen ist dann ein Vorschulkind im Kindergarten Würdet ihr die Beiden zusammen in eine Gruppe stecken .Ich bin echt noch am zweifeln.
Ich habe dann Bedenken das Steffen dann gar keine Möglichkeiten hat Schulfreunde zu finden,weil aus seine Gruppe 16 Kinder jetzt im August zur Schule kommen . Und der Kleine schon Zuhause den ganzen Tag hinter dem Großen herläuft. Aber ich denke auch das die Eingewöhnung vom Jüngeren leichter ist , weil er doch noch ziemlich ängstlich zu fremden Menschen ist. Aber bei ihm würde ein Kind in seine Gruppe kommen das er gut kennt .
Alle meine Bekannten sagen ich soll sie bloß nicht in eine Gruppe geben.
Habt ihr Erfahrungen und könnt mir Ratschläge geben ??

Danke schon mal im vorraus
Sonja :-)

Beitrag von pfg 17.03.10 - 06:02 Uhr

MOrgen #tasse
Bei uns ist das dasselbe. Mein Grosser geht noch bist Herbst nächsten Jahren und der kleine soll ab Anfang nächsten jahres auch in den Kindergarten. Ich habe mich bewusst gegen diesselbe Gruppe entschieden, weil der grosse dort schon sene Freunde hat und er sowieso immer seinen Bruder hat, so hat er in seiner Gruppe seinen Freiraum, den er sich nicht teilen muss.

Und der kleine muss sich lernen einzuodnen in seiner neuen Gruppe, denn der Grosse ist ja nur paar Monate im selben Haus.Sehen sich ja eh im Garten;-)
Uasserdem möcht ich nicht das sich eine durch den anderen einschränkt, anders verhält oder sonstiges

lg

Beitrag von sternchen718 17.03.10 - 07:29 Uhr

Hallo,

meine beiden "Großen" waren damals in der gleichen Gruppe.

Es hat nie Probleme gegeben. Da die beiden gemeinsame Freunde und getrennte Freunde hatten. Das ist übrigens heute noch so. Was ich persönlich ganz toll finde.

Es war auch bei uns in der Gruppe so das die Kinder so einige Rückzugsmöglichkeiten hatten und die Erzieher auch immer ein Auge drauf hatten das niemand zu kurz kommt oder eingeengt wird.

In Punkto Eingewöhnung: Mein Sohn ging am ersten Tag in den KiGa als ob er noch nie was anderes gemacht hätte. Er kannt ja alles schon.

Ich hätte meine nur dann getrennt in die Gruppen gesteckt wenn ich gewußt hätte das einens meiner Kinder den anderen immer bevormundet oder so in der Art.
Bei einer KiGa Bekannten war das so und die beiden waren in verschiedenen Gruppen weil er immer wollte das seiner Schwester das und dies für ihn macht.

LG
Corinna

Beitrag von fragole 17.03.10 - 07:30 Uhr

guten morgen sonja,

ich hab nur ein kind, aber was ich so im bekanntenkreis mitbekomme spricht schon für 2 verschiedene gruppen. unsere freunde haben einen 5 jährigen Jungen und sein kleiner 3,5 jähriger bruder ist nun auch in dieselbe gruppe gekommen. für den kleinen sicherlich eine gute entscheidung, aber erstmal hat der große eigene freunde im kiga und dann, wenn die erzieherin mal krank ist, werden die kinder je nach freunden auf die anderen 5 gruppen aufgeteilt. der große muss wegen dem bruder dann immer mit in die krippengruppe und fühlt sich da ziemlich verloren und fehl am platz so mit den ganzen kleinen bis 3 jahre. außerdem haben wir in unserer gruppe jetzt ein kleines mädchen rein bekommen, die schwester eines jungen da. sie ist nur am weinen, weil der große mit seinen freunden spielt und sie nun selbst sehen muss wie sie zurecht kommt. auch ist bei uns eine mutti, die 2 mädchen hat und die kleine geht bei uns in die gruppe, die große in eine andere. so hat jede ihre eigenen freunde und ihren freiraum. im garten spielen sowieso alle mit wem sie wollen, da gibt es keine gruppeneinteilung.
ich würde sie in getrennte gruppen geben. es mag zwar anfangs etwas härter für den kleinen sein, aber er hat ja immerhin ein vertrautes kind dann in seiner gruppe. wenn dein großer eh bald in die schule kommt steht der kleine dann wieder allein da und muss sich dann freunde suchen. dann wird es aber schwerer für ihn, weil die meisten seiner gruppe sich schon freunde gesucht haben, während er seinem bruder hinterherlief.

lg und alles gute für euch astrid

Beitrag von ayshe 17.03.10 - 07:40 Uhr

hallo,

ich haba zwar nur ein kind, aber in unserem kiga werden geschwister nie in eine gruppe gesteckt. es gibt und gab dort viele geschwisterkinder, die ich auch kenne, aber sie sind alle in unterschiedlichen gruppen und es macht wohl auch sinn, denn auf diese weise kann sich jedes kind auch selbständig entwickeln.

lg
ayshe

Beitrag von tweety74 17.03.10 - 08:36 Uhr

hallo sonja.

ich bin erzieherin und grundsätzlich rate ich immer davon ab geschwister in die gleiche gruppe zu geben. die großen sind dann genervt weil die kleinen an ihnen hängen und die kleinen sind traurig weil die großen lieber mit anderen großen spielen. oder einer steht "im schatten" des anderen.
wenn jeder seine eigene gruppe hat, kann jeder eigene freundschaften schließen und selbständiger und selbstbewußter werden.

lg tweety

Beitrag von tauchmaus01 17.03.10 - 08:38 Uhr

Tja, was soll ich sagen.
Für uns war es die beste Lösung die Kinder gemeinsam in eine Gruppe zu lassen.
Die Kleine kannte alle schon, die Erzieherinnen, die Kinder usw, da war es keine Eingewöhnung sondern eher ein:
"Man, endlich darf ich mal da bleiben"

In unserer Kita kann man das selber entscheiden, es hat doch wesentliche Vorteile wenn man Geschwister in einer Gruppe hat. Von wegen Unselbstständig......jede hatte ihren eigenen Freundeskreis, eben in ihrem Alter. Meine Große war Vorschulkind und hatte etwas für sich allein, die Kleine war glücklich und da sie ja dann viel draussen sind, war die gemeinsame Zeit schon ok.

Und es ist die einzigeste Zeit in ihrem Leben gewesen in der sie zusammen etwas besucht hatten. Es war ganz toll. Es war auch für die Erzieherinnen schön, denn auch sie kannten die Kleine schon seit 2 Jahren.

Ich denke aber es gibt Kinder denen es gut tut wenn sie nicht mit dem Geschwisterkind zusammen in einer Gruppe kommen, aber Kitas die da stur ihr Ding durchziehen finde ich da schlimm. Jedes Kind ist anders, was dem einem gut tut, ist für das andere Kind schlecht.

Entscheidet Euch da gemeinsam mit den Kindern und der Kita. Ehrlich gesagt bin ich erschrocken wenn ich immer höre das wäre für die Kinder nicht gut....nicht gut mit seinem Geschwisterkind zusammen zu sein?! Komisch!

Mona

Beitrag von sandra1610 17.03.10 - 09:06 Uhr

#pro find ich auch!

Ich bin Erzieherin und ich werde meine Mädels bewußt in die selbe Gruppe geben. Meine Kleine wird deshalb sogar extra ein halbes Jahr später beginnen, weil sie sonst in die andere Gruppe müßte.
Meine Große wird dann ein Vorschulkind sein und es ist dann nur dieses letzte Jahr, in dem sie mit ihrer Schwester zusammen sein wird. Und das finde ich auch schön so. Sie sind nun mal Schwestern und haben sich gern, warum soll ich sie mit "Gewalt" trennen?
Ich werde ganz sicher nicht von meiner Großen verlangen, auf ihre kleine Schwester aufzupassen. Aber wenn sie es ab und zu mal von sich aus tut, ist das doch ok! Und so wie ich meine Kleine einschätze, wird sie bestimmt nicht den ganzen Tag hinter ihrer Schwester herdackeln.

Für uns ist diese Lösung die Beste und ich verstehe nicht, warum viele es generell ablehnen und sofort sagen "Bloß nicht! Das ist nicht gut für die Kinder!". Kinder sind verschieden und man muß das unterschiedlich entscheiden.


lg, Sandra

Beitrag von mikolaus 17.03.10 - 09:10 Uhr

mein Großer ist Vorschulkind und mein Kleiner im ersten Kindergartenjahr. Beide in der gleichen Gruppe. In der Gruppe sind viele Geschwisterpaare. Die Erzieher kennen also die Situation und greifen auch ein, wenn es Probleme gibt. Die Vorschulkinder machen viel zusammen, kennen sich ja auch schon seit einigen Jahren. Die Kleinen spielen oft ganz andere Sachen. Die Eingewöhnung war natürlich ganz einfach.

Was sagen denn eure Erzieher? Wenn sie wie bei uns darauf eingestellt sind, dann würde ich es machen, wenn aber schon die Erzieher ein Problem damit sehen und vielleicht sogar von der Situation überfordert sind, dann würde ich es auf keinen Fall machen.

Beitrag von schnuffelente 17.03.10 - 21:35 Uhr

Also bei uns kann man das frei aussuchen.
So wie die Eltern das gerne hätten.
Finde ich echt gut.
Danke für Deine Antwort

Beitrag von babsi1974 17.03.10 - 09:12 Uhr

Hallo Sonja,

meine beiden (2 und 5) gehen sogar in unterschiedliche Kindergärten #schein

Wir hatten uns dafür entschieden, weil der Grosse sehr "wachsam" über seine kleine Schwester ist. Diese kann nach Schlaganfall nicht mehr sprechen und demzufolge beschützt er sie wirklich sehr und redet auch immer für sie #verliebt

Wir wollten natürlich, dass auch die Kleine lernt, sich zu behaupten und es klappt super. Sie geht seit 7.1.10 in diesen Kiga und ist heut nachmittag schon auf einen Kindergeburtstag eingeladen #freu

Ein Nachteil ist sicherlich die Fahrerei, aber die Vorteile der "Trennung" überwiegen bei uns.

LG Babsi

Beitrag von zitronenschnittchen 17.03.10 - 09:16 Uhr

Hallo Sonja,

unsere zwei (fast 4 und fast 2) sind in derselben Gruppe. Und ich muss sagen, es klappt wunderbar. Obwohl sie in einer Familiengruppe mit nur 15 Kinder sind geht jeder seinen eigenen Weg. Der Große hat seine Freunde und der Kleine ebenso. Wenn wir dann zu Hause ankommen, stürzen sie sich gemeinsam auf das Spielzeug und spielen hingebungsvoll zusammen, so als ob sie sich den ganzen Tag nicht gesehen haben. Ich bin jetzt schon traurig, wenn der Große aus der Gruppe in die Regelgruppe geht, denn zusammen finde ich es als Geschwister toll. Natürlich nur, wenn´s so gut funktioniert, wie bei uns. Wenn sie sich dann gegenseitig im Weg stehen, dann eher 2 Gruppen, aber weiß man das vorher? KInder sind im Kiga doch anders als zu Hause.

Lg Elke.

Beitrag von emeliza 17.03.10 - 10:00 Uhr

Mein Kleiner ist am 1.3. in die gleiche Gruppe gekommen, wie seine große Schwester, die im August in den Kiga kam.

Ich finde das schön so. Der Kleine hatte überhaupt keine Probleme zurecht zu kommen. Noch hängt er etwas an der Großen, aber ich bin mir sicher, das wird sich noch ändern. Die Kindergärterinnen werden schon dafür sorgen. Bei uns im Kiga ist es üblich, dass Geschwister nicht getrennt werden und es war noch nie ein Problem.

Bei Euch geht es ja auch nur um ein Jahr, meine beiden werden 2,5 Jahre lang zusammen in einer Gruppe sein. Bei einem Jahr ist es doch eigentlich toll. Erst kann der Große dem Kleinen bei der Eingewöhnung helfen, dann hat der Kleine noch 2 Jahre alleine im Kiga.

LG Sandra

Beitrag von hsi 17.03.10 - 10:27 Uhr

Hallo,

mein Sohn kommt dieses Jahr in den KiGa und er kommt auf alle fälle in eine andere Gruppe! Hab es auch der Leiterin gesagt und in der Voranmeldung steht es auch dran das ich möchte das er in eine ander Gruppe kommt. Muss aber auch sagen das meine zwei 2 Jahre zusammen in den KiGa gehen und da sollte jeder schon mal eine "Auszeit" vom anderen haben :-p.

Lg,
Hsiuying + May-Ling 3,5 J. & Nick 2,5 J.

Beitrag von wort75 17.03.10 - 11:42 Uhr

bei uns gibts nur die eine gruppe. also sind sie zusammen. sie hängen aber in der krippe gar nie aneinander. haben grossmehrheitlich andere kollegen dort.

hätte ich die wahl gehabt,hätte ich die kleine in eine andere gruppe gegeben. gerade, weil sie jetzt noch 1.5 jahre zusammen sind, bis der grosse in die vorschule kommt.

aber nur, wenn das mittagessen etc. gemeinsam eingenommen wird. sie sich also dort sehen. den ganzen tag getrennt würde ich die kinder nicht sehen wollen. aber bei uns ist alles ganz klein, da ist ein hof wo alle spielen, ein esszimmer, ein schlafsaal. da hätte es mir gefallen, sie wären in verschiedenen gruppen gewesen zum spielen.
aber das ergibt sich auch so: sie spielen mit anderen sachen, haben andere bezugspersonen, die kleine geht immer gern mit in die stadt oder in die turnhalle, der grosse will eigentlich nur mit "seinen" jungs im bauecken komplizierte installationen machen...

du musst sie also nicht extra trennen, wegen der einzelnen freunde. das ergibt sich sicher.

Beitrag von bensu1 17.03.10 - 16:08 Uhr

hallo sonja,

bei uns ist es so, dass sophia (dann 3,5) im september in die gleiche gruppe wie florian (dann bald 6) kommt. ich habe bewusst dieselbe gruppe gewünscht, weil es die einzige integrationsgruppe des kiga ist und mir die athmosphäre (und die erzieherinnen) am sympatischsten ist.

ausserdem "kleben" sie nicht den ganzen vormittag aneinander, so wird z.b. motopädagogik und turnen altersgerecht aufgeteilt.

einen tip habe ich von der spielegruppenleiterin (die beide kinder schon lange kennt) bekommen, und zwar, dass ich den großen nicht in die beschützerrolle schlüpfen lasse. die kleine würde das schamlos ausnützen #hicks

lg
karin

Beitrag von schnuffelente 17.03.10 - 21:48 Uhr

Danke an alle für die lieben Antworten
MfG Sonja:-D