Extrem starke Schmerzen seit gestern Abend

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von lambadaa 17.03.10 - 08:03 Uhr

Guten Morgen meine lieben,

ich weiß nicht was passiert ist aber ich hab seit gestern Abend extrem starke Symphysenschmerzen mit einem unheimlichen Druck nach unten.

Ich hatte ja eh schon Probleme wegen der Symphyse aber das hat gestern Abend eine Dimension angenommen das ich mir nicht mehr vorstellen kann so überhaupt auch nur 1 Wehe ertragen zu müssen. Ich kann mich garnicht mehr bewegen ohne das ich schmerzen bekomme die sowas von extrem sind das mir sofort Tränen in die Augen schießen. Ich kann nicht mal mehr richtig gehen nurnoch leicht gebückt und ziehe mein eines Bein eher mit mir hinterher.

Es schmerzt wenn ich sitze wenn ich liege und drehen so wie heute Nacht im Bett oder gar das aufstehen sind die Hölle gewesen und das wo ich alle 2 Std. mindestens zur Toilette musste.

Mein Mann hat es die ganze Nacht wach gehalten weil er sich um mich kümmern wollte.

Tja jetzt weiß ich ehrlich nicht was ich machen soll. FÄ brauch ich wohl nicht gehen die sagt nur das muss man aushalten. Aber so? Und helfen tut ja leider auch nichts. Aber ich frag mich wie ich das aushalten soll man muss sich ja nun mal bewegen.

Könnt gerade echt weinen weil die Schmerzen mich so fertig machen und es ist nichtmal ein bißchen besser heute morgen. Mein Unterleib fühlt sich an wie komplett zersprungen.

Sorry fürs jammern...wisst ihr vielleicht einen Rat was ich tun soll?

LG

Lamba

Beitrag von chrisf 17.03.10 - 08:06 Uhr

Hallo!
Ich habe auch Symphysenschmerzen.
Meine Hebi hat mir diesen Gürtel gegeben.
Den nehme ich, wenn ich gar nimmer weiß, wie ich mich bewegen soll.
Und ich habe Globulis bekommen.
Keine Ahnung, ob die helfen, aber ich habe schon das Gefühl.
Sie heißen Symphytum D6.
Ansonsten geh halt noch mal zur FÄ, vielleicht hat sich ja doch was dort verschlimmert.
Ich wünsch dir alles Gute
Chris

Beitrag von lambadaa 17.03.10 - 08:14 Uhr

Hallo,

hab ich beides schon in der 20.SSW bekommen aber hat leider nie was genützt.

Ich bin so fix und alle. Und das schlimmste ist ja eben das man nix tun kann.

Danke dir für deine liebe Antwort!

LG

Lamba

Beitrag von chrisf 17.03.10 - 08:17 Uhr

och Mensch, das tut mir leid.#liebdrueck
Mir hat der FA auch gesagt, da kann man nix machen.
Das blöde an der Sache ist ja auch noch, dass es nach der Geburt noch Wochen dauern kann, bis sich das mal verabschiedet....#schmoll
LG

Beitrag von lambadaa 17.03.10 - 08:23 Uhr

Ja das stimmt leider. Ich war ja im KH zur Geburtsvorstellung und da war schon klar das es bis Ende nicht gehen wird.

Eben wegen der Symphyse und bei 38+0 eingeleitet wird weil ich unbedingt eine natürliche Geburt haben möchte und keinen Kaiserschnitt.

Aber so wie es jetzt ist ich brech ja so schon zusammen und wenn sich da unten dann alles auch noch ausdehnt ich mag mir das lieber nicht vorstellen.

Dazu kommt das meine kleine auch recht groß und schwer schon ist (letzte Woche 2600 g und 46 cm)...das sich eh der Druck da unten noch mehr erhöht. Und ich wehe seit über 1 Woche vor mich hin...#schmoll

Beitrag von miststueck84 17.03.10 - 08:28 Uhr

Ich hatte schon einen Beitrag geschrieben, möchte aber noch was hinzufügen.

Die Geburt ist natürlich deine Entscheidung. Ich möchte dir nur was sagen.

Ich habe mich damals für den KS entschieden, weil ich es nicht riskieren wollte, das die Symphyse während einer normalen Geburt reißt. Aber ich muss auch sagen, bei mir kam noch starkes Übergewicht dazu.

Ein KS ist zwar keine natürliche Geburt, aber auch keine Schande - auch wenn manche hier was anderes behaupten. ;-)

Beitrag von miststueck84 17.03.10 - 08:25 Uhr

Ich hab in der 1. SS schon mit einer Symphysenlockerung gekämpft. Hatte daher auch einen KS. Wir waren recht früh zur Anmeldung da. Hatten dann gleich für 14. Tage vor ET einen Termin zum KS bekommen. Und Sie meinte, wenn es vorher nicht mehr auszuhalten ist, soll ich eher hin, dann werden Sie den KS vorverlegen. Das wäre nichts unnormales wegen einer Symphysenlockerung, aber ich soll möglichst bis zur 36. Woche durchhalten.
Sie empfahl mir als Medikamente Paracetamol,(Sie war schon erstaunt, dass ich noch ncihts nehmen) und wenns schlimmer wird sollte ich mir tramal vom FA verschreiben lassen. Ich hab dann tapfer die Zähne zusammengebissen, so dass ich später ein paar Tage vor KS mit Paracetamol anfangen musste.

Damals ging es mir zwar scheiße, aber noch recht gut, wie ich später merken sollte. Also ich hab bis zum geplanten KS durchgehaltne, war aber am Abend vorher soooo froh, dass es sich morgen ändern würde. Es wurde auch nach dem KS sofort erträglich und nach ein paar Tagen, war es weg.

Also du solltest mit einem anderen FA bzw. mit dem KH sprechen, die können die helfen. Und wenn es nur mit Tabletten ist.

PS: Ich fang jetzt schon wieder mit der Symphyse an!!! Aber diesmal weiß ich was auf mich wartet.

Beitrag von lambadaa 17.03.10 - 08:38 Uhr

Ohje dann weißt du ja in etwa wie ich mich fühle.

Ich versuche natürlich durchzuhalten aber wenn sich das nicht bessert geh ich aufjedenfall ins KH.

Ich hoffe das sich das nach der Geburt recht schnell wieder gibt. #zitter

Kann mir aber nicht vorstellen das wenn es losgeht man keinerlei Schmerzen mehr von der Symphyse verspürt so wie meine Hebi das sagte.

Aufjedenfall danke ich dir für deine Antwort.

LG

Lamba