Haus in Haus Eigentumswohnung. Was haltet Ihr davon?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von kuschl23 17.03.10 - 08:12 Uhr

Guten Morgen,

was haltet Ihr von einer Haus in Haus Eigentumswohnung?
Da ist es ja so, dass man einen separaten Eingang hat.
Hätten etwas in Aussicht mit über 130 qm Wohnfläche.
Aufteilung so wie in einem Reihenhaus. Unten Gäste-WC, Wohn-Essbereich und Zugang zur Terrasse und Garten, OG 2 Schläfräume und Bad. UG ein kleiner Kellerraum und nochmals ein Einliegerbereich mit Bad. Vom Kellerraum hat man auch Zugang zur Garage.

Kleiner Haken: Ist eine elektro Fußbodenheizung. :-(

Lieber eine Eigentumswohnung oder doch lieber ein Haus?

Wohnt jemand in so einer Wohnung?

Lg Kuschl

Beitrag von mineos 17.03.10 - 08:34 Uhr

Hallo,

wir haben uns damals etwas ähnliches angeschaut. Allerdings ist es ja so, dass man immer die Zustimmung der anderen Partei braucht, wenn man etwas am Haus machen will (Fassade streichen z.B.). Sind die Gärten denn getrennt? Mich hat das gestört, dass beides zusammen war.

Wir wohnen nun in einem Haus, und ich bin sehr froh darüber. Wenn meine Kleine mal laut ist (also ziemlich oft) kriegen davon die Nachbarn kaum was mit, in einer ETW wäre das sicher anders. Allerdings ist unser Haus bei der selben Wohnfläche und Gesamtgrundstücksgröße auch 1/3 teurer, obwohl es etwas schlechter ausgestattet ist. Uns ist es das Wert. Man hat einfach seine Ruhe, niemand anderes läuft auf dem Grundstück herum und man kann am Haus verändern, was einem gefällt.

Nicht sooo sehr stören würde mich die Elektrofußbodenheizung, wenn es noch normale Heizkörper im Haus gibt. Wir haben sowieso nur im Bad im Winter die FBH an, alles andere ist sowieso ungesund und auch mit Gas teuer.

LG

Beitrag von wemauchimmer 17.03.10 - 09:39 Uhr

Ich glaube, Du hast da die meisten Nachteile einer Wohnung in Kombination mit einigen Nachteilen des Reihenhauses (Treppen...).
Auf keinen Fall würde ich das mit der elektrischen Fußbodenheizung machen. Da zahlst Du Dich dumm und dusselig. Geh davon aus, daß spezielle Stromtarife für Stromheizungen in absehbarer Zeit verboten werden.
LG

Beitrag von oma.2009 17.03.10 - 20:18 Uhr

Hallo wemauchimmer,

woher beziehst du deine Weisheit, dass
Stromtarife für Fußbodenheizungen verboten werden?

Wir haben seit 20 Jahren eine elekt. Fußbodenheizung, die kompl. mit Strom betrieben wird (Heizschlangen). Wir haben einen extra Tarif für diesen Strom, 5 Abgabezeiten außerhalb der Hauptabnahmezeiten und es gibt eh nur einen Anbieter für den sogenannten Thermostrom.

Außerdem hat man einen großen Vorteil: man hat keine störenden Heizkörper und die "Wartung" dieser Heizanlage macht sich von selber: man schaut, ob alle Sicherung drin sind. Außerdem zahlen wir für 110 qm ca. 100 Euro an Strom /Heizung im Monat. Wir hatten es in diesem kalten Winter immer schön mollig warm obwohl ich nur im Bad und im Wohnzimmer heize.

LG

Beitrag von wemauchimmer 17.03.10 - 22:31 Uhr

Von der eingesetzten Primärenergie in Form von Kohle, Gas, Öl, Uran kommen wegen dem Wirkungsgrad der Kraftwerke und den Leitungsverlusten allerhöchstens 30% bei Dir zuhause an.
Dagegen wird beispielsweise bei einer Gas- oder Ölheizung nahezu 100% der Primärenergie zum Heizen verwendet.
Kein Wunder, daß eine normale Kilowattstunde Strom ca. 3-4x so teuer ist wie eine Kilowattstunde Gas (z.B.).
Diese Rechnung stimmt bei den speziellen Stromtarifen nicht. Diese sind künstlich verbilligt (Dumping), weil die Stromanbieter natürlich an einer hohen Nachfrage nach Strom interessiert sind, um ihre ganzen Kraftwerke zu rechtfertigen und auszulasten.
Nur gibt es einige Faktoren, z.B. die EU Klimaschutzziele, z.B. das bevorstehende Ende des billigen Öls (das auf alle Energieträger Auswirkungen hat), die dem entgegenstehen, daß man einfach lustig weiter das 3-4fache dessen, was notwendig wäre, an Primärenergie zum Heizen verballert. Daher ist mit einem Eingreifen der Politik zu rechnen. Das kann man jetzt noch ein bisschen rausschieben, aber lange wohl nicht mehr. Davon geh ich aus, das liest man immer wieder, das ist für mich plausibel. Und bei einer Immobilienanschaffung sollte man bisschen langfristig denken. Man will die Bude ja auch in 10 Jahren noch warm bekommen oder verkaufen können.
LG

Beitrag von wemauchimmer 17.03.10 - 22:35 Uhr

Ach, einen hab ich noch: Wie findest Du im Vergleich ca. 45 € Gas/Monat um 180qm mollig warm zu bekommen? Da hast Du doch schon die Zahlenverhältnisse... Da laß ich doch gerne alle 2 Jahre mal den Schornsteinfeger und den Heizungsfritzen rein...

Beitrag von oma.2009 18.03.10 - 08:01 Uhr

Hallo,

wie du darüber denkst, ist mir eigentlich völlig wurscht.
Wir haben die Heizung nun mal, und das seit über 20 Jahren, und was bei mir in welcher Menge an Strom ankommt, ist mir eigentlich auch egal, Hauptsache, ich habe es warm bei mir.
Und wenn zu gegebener Zeit der Thermostrom wegfällt, dann wird sich schon eine Lösung finden.
Warum soll ich mir jetzt meinen Kopf darüber zerbrechen, was in 20 Jahren ist?

Ach ja, bei uns gibt es ganze Reihenhaussiedlungen, die mit der elekt. Fußbodenheizung ausgestattet sind und die Preise die die Häuser beim Verkauf erzielen sind ganz schön hoch.

LG

Beitrag von wemauchimmer 18.03.10 - 08:33 Uhr

Jetzt reg Dich doch nicht künstlich auf, nur weil mal einer was schreibt, was Dir nicht gefällt.
Niemand bestreitet, daß es viele Häuser mit Stromheizungen gibt (ist halt extrem billig in der Anschaffung). Niemand bestreitet, daß das Heizen mit Strom heute noch einigermaßen bezahlbar ist.
Mein Hinweis an die TE war, daß diese Heizungsart nicht zukunftssicher ist. Du schreibst, über die Zukunft möchtest Du Dir nicht den Kopf zerbrechen. Das ist doch fein, dann mach es doch auch nicht. Aber es könnte ja sein, daß die TE eben jemand ist, die ein bisschen weiter denkt, gerade, wo sie viel, viel Geld in die Hand nehmen wollen...
LG

Beitrag von sternchen88 18.03.10 - 07:45 Uhr

Oh weh dann müssen ja Milionen von Leute bald erfrieren #kratz#zitter#augen
Wenn wir alle keine Heizung mehr haben

Beitrag von wemauchimmer 18.03.10 - 08:21 Uhr

Es geht wohl zunächst nicht ums Erfrieren, sondern erstmal darum, wieviel von Deinem Einkommen für die Heizung draufgeht. Und wenn Du eine Stromheizung hast, und es nicht so dicke hast, dann geht's um Frieren und nicht um Erfrieren. Aber auch nicht so schön.
LG

Beitrag von sternchen88 18.03.10 - 07:43 Uhr

Also zu dem Haus kann ich nichts sagen, aber zu der Heizung, wir haben auch Fußbodenelektoheizung und kommen super damit zurecht.
Wir Zahlen uns auch nicht dumm und dusselig.
Öl und Gas gibt es ja auch nicht umsonst.
LG Tanja

Beitrag von oma.2009 18.03.10 - 08:57 Uhr

Hallo sternchen,

hab ihr elekt. Heizschlangen oder heizt ihr mit warmen Wasser? Also, mit unter dem Boden verlegten "Wasserschläuchen"? Wenn ihr kompl. mit Stromheizt, habt ihr wohl den gleichen Stromanbieter wie wir, die E.ON Hanse, oder?

LG

Beitrag von binnurich 18.03.10 - 09:31 Uhr

NEVER mehr Nachteile auf einem Haufen kann man doch eigentlich nicht haben.
Aus einer Einliegerwohnung kann man wenigstens noch ausziehen, an einer Eigentumswohnung hängt man schon deutlich mehr

Keinesfalls würde ich das machen. Ich würde auch nie in eine Einliegerwohnung ziehen. Nachbarn sind sich selten wirklich einig. Und hier hat einer - und zwar der Hausbesitzer (und damit wahrscheinlich auch Grundstückseigentümer) eindeutig einen deutlich längeren Hebel.

Wenn du Lust auf Frust hast, kannst du das überlegen. Ansonsten würde ich tunlichst die Finger von lassen