Einschulen oder nicht ?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von andrea.karle 17.03.10 - 09:31 Uhr

Hallo, Leute.
Ich brauch dringend euren Rat, weil ich echt nicht weiter weiß.
Bis vor kurzem wollte mein Sohn (grade 6 geworden) nicht in die Schule. Seit kurzem will er. Und so hatten wir gestern die Schulanmeldung mit diesem Test. Er ist sehr schüchtern, hatte mir aber versprochen, dass er alles mitmacht. Danach fragte mich die Lehrerin, ob er heute müde sei, er sei mit dem Finger im Mund dagesessen und hätte bei manchem sich einfach geweigert mitzumachen. Und wenn mein Sohn was nicht will, kriegt man ihn auch nicht dazu.
Er hat mir nachher auch nicht viel erzählt, nur daß ihm manches einfach zu schwierig war (rückwärts auf einem Strich laufen und zu den Silben seines Namens klatschen). Und meine Kinder sind eigentlich beide so, dass wenn was schwierig ist, sie es gar nicht erst versuchen wollen, um ja nichts falsch zu machen.
Nun möchte mein Sohn auch nicht mehr im Kindi bleiben. In die Grundschulförderklasse will er auch nicht (da würde er dann auch niemanden kennen, in der Klasse wäre wenigstens ein paar aus seinem Kindi).

Am meisten befürchte ich nun, dass er in der Schule sich einfach weigert, bei manchem Dingen mitzumachen (z.B. in Sport bei Spielen oder im Sitzkreis...)
Was machen Lehrer mit solchen Kindern ?
Kennt jemand von Euch das ?
Oder liest das hier vielleicht sogar ein Lehrer, der das kennt ?

Was soll ich nur tun ?

Wenn wir uns mal für die Schule entscheiden, dann ist das ja ziemlich endgültig, und irgendwann muß er ja gehen. Ich denke auch, dass er seine Schüchternheit auch nicht ablegen wird. Vielleicht steht die ihm ja sein ganzes Leben im Weg ?

Ich weiß, dass mein Sohn das nicht entscheiden kann, aber ich möchte ihn mit einbeziehen. Ich will ja auch nicht gegen seinen Willen entscheiden, weil er ja hingehen soll, egal wofür wir uns entscheiden.

Was tue ich, wenn er dann nicht mehr in die Schule will, weils ihm zu kompliziert oder sonst was ist ? Oder er einfach seine Hausaufgaben nicht macht ?

Das sind viele Fragen auf einmal.

Ich hoffe, der ein oder andere hat einen Rat für mich.

Liebe Grüße
eine verzweifelte
Andrea

Beitrag von emmapeel62 17.03.10 - 09:49 Uhr

Aus welchem Bundesland kommt ihr denn ? Da er schon 6 Jahre alt ist, müsste er doch in allen Bundesländern ohnehin in die Schule ? Da stellt sich doch gar nicht die Frage ob oder ob nicht. Wenn Du der Meinung bist, dass er noch nicht schulreif ist, musst du ihn zurückstellen lassen.

Gruß
emmapeel

Beitrag von andrea.karle 17.03.10 - 10:21 Uhr

Wir wohnen in Baden-Württemberg. Und man hat doch immer die Option, sein Kind zurückstellen zu lassen, auch wenn er vom Alter her ein "Muß-Kind" ist. Mit 7 natürlich nicht mehr, aber mit 6.
Ich spiele ja mit dem Gedanken, ihn zurückstellen zu lassen, aber was dann ? Kindi (in den er ja nicht mehr will) oder Förderklasse (in die er auch nicht will) ? Das ist ja genau mein Problem.

Beitrag von loeckchen_2004 17.03.10 - 10:55 Uhr

Wir stecken im Moment auch in der Entscheidungsphase, manchmal denke ich die geht bis 15.09, denn am 16.09. ist der erste Schultag#zitter

Was sagt denn der Beratungslehrer der Grundschule und was sagt der Kindergarten?

Beitrag von zwergenmami 17.03.10 - 10:58 Uhr

Hallo Andrea,

wir wohnen auch in BaWü. Allerdings wurde uns gesagt, daß ein Muß-Kind, wenn es zurückgestellt werden soll, automatisch in eine Förderklasse muss und nicht mehr in den Kindergarten kann.
Daher würde ich ihn eher einschulen lassen (zusammen mit Kindern die er kennt) als ihn in eine völlig fremde Förderklasse zu geben. Ich glaube, daß Lehrer schon auch auf sehr schüchterne Kinder eingehen können. Was meinen denn die Erzieherinnen des Kindergarten oder die Lehrer?

Mein Sohn ist auch gerade 6 geworden. Er ist motorisch nicht gerade der "Überflieger" - so habe ich auch meine Bedenken, ob er mit den anderen Kindern mithalten kann. Aber rein vom kopf her ist er definitiv schulreif - also müssen wir halt schauen, wie er damit klar kommt. #liebdrueck

Liebe Grüße
zwergenmami

Beitrag von nakiki 17.03.10 - 10:58 Uhr

Hallo!

Was hat den die Schulärztin gesagt über eine Rückstellung? Und die Schulleitung? Und die Erzieherin?

So ohne weiteres nur weil man es als Eltern gerne hätte, kann man sein Kind nicht zurückstellen lassen.
Du solltest die Situation nicht mit deinem Sohn sondern mit dem entsprechendem Personal besprechen.

Gruß nakiki

Beitrag von emmapeel62 17.03.10 - 11:19 Uhr

Natürlich gibt es die Option "Zurückstellen" - aber so einfach ist das nicht.

Es ist einfacher ein "Kann" Kind einzuschulen als ein Muss-Kind zurückstellen zu lassen.

Wie schon erwähnt, was sagen Erzieherin, Kinderarzt, Schule etc. ?

Einfach so kannst du nicht entscheiden ob das Kind geht oder nicht - das geht nur bei Kann-Kindern.

Gruß
emmapeel

Beitrag von sandra7.12.75 17.03.10 - 12:52 Uhr

Hallo

In RLP (bei uns jedenfalls) gibt es einen Schulkiga.Da werden die Kinder eingeschult die einfach nicht Schulreif sind.Entwicklungsverzögerte Kinder.Nur so geht das nicht.
Jetzt ist es mittlerweile so das wenn Kinder zurückgestellt werden sollen und die Eltern das nicht wollen das die Kinder nicht mehr zurück können.Ich finde wenn ein Kind Schulreif ist sollte es in die Schule.
Schüchternheit ist kein Grund,dann wäre meine Tochter noch nicht in der 5.Klasse;-).
Aber das wird dein Sohn nicht entscheiden.

lg

Beitrag von 3erclan 17.03.10 - 10:59 Uhr

Hallo

wir kommen aus Bayern.Zurückstellen ist heir leider sehr schwer.

WAs sagt denn die Lehrerin???
WAs sagen die anderen Untersuchungen`??
was sagt der Kindergarten??
WAs meint der Kinderarzt???

HIer müssen Kinder in die Schule auch wenn sie nicht wollen.WEnn die kInder vorm 30.9. geboren sind müssen sie.

lg

Beitrag von andrea.karle 17.03.10 - 11:31 Uhr

Vielen Dank für die vielen Antworten.

Ich mache mir ja nur deshalb Gedanken, weil ALLE anderen (Kooperationslehrer, Kinderarzt, Erzieherinnen) sagen, dass es keine Frage ist, dass er schulreif ist!

Hätte noch irgendjemand gesagt, dass er nicht schulreif ist, hätte ich ihn schon lange zurückstellen lassen (was übrigens wohl gar nicht so schwierig ist. Ich hab es schon bei einigen mitgekriegt, die es gemacht haben).

Man muß in BaWü auch nicht in eine Förderklasse, man kann auch im Kindi bleiben, letztes Jahr waren gleich 3 zurückgestellte im Kindi, bis sie mit 7 in die Schule kamen!

Die Lehrerin gestern meinte halt, dass wenn er nicht mitmacht, er bei 25 Kindern in der Klasse schnell untergeht.

Das ist meine Befürchtung.

Aber er will ja gehen !

Wahrscheinlich werde ich mal mit der Kooperationslehrerin sprechen und nochmal im Kindi um ein Gespräch bitten.

Aber es scheint ja leider keiner schon damit Erfahrungen zu haben ??? Schade. Darauf hab ich ja gehofft.

Aber bitte antwortet nur weiter, ich bin für alles dankbar.

LG
Andrea.

Beitrag von anja1968bonn 17.03.10 - 11:44 Uhr

Hallo,

wenn Dein Sohn jetzt in die Schule will, würde ich ihn - auch wenn er schüchtern ist - auch gehen lassen. Bei meinem Sohn (Kann-Kind 2008) war es so, dass er nicht in die Schule wollte, und so haben wir eben mit der Einschulung noch ein Jahr gewartet.

Eigentlich gibt es in jeder Klasse, unabhängig vom Alter, Kinder, die eher schüchtern sind, und solche, die sehr selbstbewusst auftreten - in der Regel sollte eine Lehrerin bei Erstklässlern damit schon umgehen können. Auch mein Sohn ist einer, der ganz schnell die Flinte ins Korn schmeißt, wenn mal was nicht gleich klappt, Probleme hat es in der Schule aber nicht gegeben, obwohl die Lehrerin schon eher resolut ist.

Euch alles Gute

Anja

Beitrag von andrea.karle 17.03.10 - 11:54 Uhr

Bis vor kurzem wollte mein Sohn auch nicht gehen! Ich vermute, dass er nur hinwill, weil er dann eine Schultüte und einen tollen Ranzen kriegt. Er sagt zwar, dass er lesen und schreiben lernen will, aber das könnte er auch nur den anderen nachplappern.
Die Kinder (und oft auch die Eltern) wissen doch gar nicht, worauf sie sich da einlassen. Ich finde schon die Anforderungen in der Grundschule heftig im Vergleich zu uns damals.

Mir macht ja nicht nur die Schüchternheit zu schaffen, sondern auch das Verweigern. Meine Tochter ist auch schüchtern, aber wenn man zu ihr sagt "Du machst das jetzt", dann macht sie das auch, egal ob sie Lust dazu hat oder nicht.

Und in der Schule kann man sich halt nicht aussuchen, was man mitmacht und was nicht. Er soll halt auch kein Außenseiter werden, weil er z.B. in Sport nicht mitmachen will (wo er 1. eh keine Sportskanone ist und 2. keine Gruppenspiele mag).

LG
Andrea

Beitrag von 3erclan 17.03.10 - 12:08 Uhr

Hallo

dann stärke ihn jetzt.

Die kInder müssen in der Schule mitmachen ansonsten bleiben sie hängen.

Da muss jedes Kind durch.

lg

Beitrag von andrea.karle 17.03.10 - 12:11 Uhr

Tolle Aussage!

Und wie mach ich das ?

Ich kann ihm ja seine Schüchternheit nicht einfach wegerziehen!

Außerdem ist er bei mir ja auch ganz anders als bei Fremden!

Gib mir doch Anregungen, wenn du schon sowas schreibst.

Beitrag von 3erclan 17.03.10 - 12:17 Uhr

Hallo

meinem KInd hat Taekwondo geholfen.

Evlt ein HObby,Kinderbauernhof,VHS kurse

lg

Beitrag von andrea.karle 17.03.10 - 12:34 Uhr

Ich hätte ihn ja schon lange im Kinderturnen, aber er will nichts ohne mich machen! Und mit Gewalt kann ich ihn ja nicht wohin schleppen.

Er hat noch nichts gefunden, was er machen will.

Er spielt gern allein oder mit seinen Freunden. Da und im Kindi ist er ja auch selbstbewußt, nur sobald etwas anders ist als sonst, ist´s aus.

Beitrag von schmako00 07.06.12 - 15:56 Uhr

Hallo Andrea,

vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen. Ich glaube bei euch ist es etwas anderst glaufen aber vielleicht hast du sowas ähnliches ja bei anderen mitbekommen.

Bei unserem Sohn hat niemand bedenken das er Eingeschult wird. Bei der Anmeldung in der Schule hat sich noch ein Lehrer ca. 20 min mit unserem Sohn beschäftigt. Er sah darin auch keine Probleme. Nun kam ein Schreiben einer anderen Grundschule mit Förderklasse das der Rektor (der unseren Sohn garnicht sah) für diese Klasse empfohlen hat und wir uns vorstellen sollen. Wir sind natürlich aus allen Wolken gefallen.

Wenn ich möchte das mein Kind ganz normal Eingeschult wird habe ich dann ein Recht drauf?

lg Isabella

Beitrag von andrea.karle 08.06.12 - 14:39 Uhr

Hallo, Isabella.

Soweit ich weiß, kann man als Eltern selbst entscheiden, was man mit seinem Kind tut. Bei uns gab es ja die Förderklasse direkt an der Schule, daher wäre es nicht ganz so schlimm gewesen, wenn mein Sohn es nicht gepackt hätte.

Finde ich aber sehr komisch, dass sich da jemand anders einschaltet. In welchem Bundesland wohnt Ihr denn ?

LG
Andrea

Beitrag von thalia.81 17.03.10 - 11:48 Uhr

Hallo Andrea,

ich hatte bis vor Kurzem (bis ich an eine andere Schule versetzt wurde) einen Schüler, der sich verweigert hat. Ich werde dir nachher mal über VK schreiben.


Liebe Grüße
thalia

Beitrag von gr202 17.03.10 - 13:51 Uhr

Ich verstehe Deine Frage nicht so ganz, natürlich MUSS er eingeschult werden, er ist schulpflichtig und nicht krank.

Der Freund von meinem Sohn ist ein kleines Träumerchen und total chaotisch und traut sich auch nichts zu. Bevor er etwas falsch macht, läßt er es. Z.B. im Kiga beim Fußballtounier gehörte er zu den 3 besten Spielern, da nur diese 3 Jungs im Verein gespielt haben und hat dort super gespielt. Im Verein gehört er eher zu den nicht so guten und träumt dort nur vor sich hin.

Was hilft: Selbstvertrauen aufbauen. Laß ihn ganz viel alleine machen. Schicke ihn in den Kiosk eine Zeitung kaufen, laß ihn den Tisch decken, laß ihn beim Kochen helfen. All sowas....

Mein Sohn hat auch schon mal keine Lust, seine Hausaufgaben zu machen. Ich sage ihm dann, er soll es lassen und am nächsten Tag seiner Lehrerin erklären. Dann macht er schon seine Aufgaben, es wäre ihm viel zu peinlich, es nicht zu tun.

Es gibt immer Menschen, die mehr oder weniger schüchtern sind.

Gruß
GR

Beitrag von andrea.karle 17.03.10 - 15:14 Uhr

Wenn er eingeschult werden MÜSSTE, wäre die Sache ja klar. Aber ich kann ihn ja auch zurückstellen lassen und noch ein Jahr in den Kindi gehen lassen! Die Entscheidung liegt immer noch bei den Eltern! Eine Freundin meines Sohnes war letztes Jahr schulpflichtig, JEDER hat gesagt, sie ist schulreif. Die Eltern wollten es aber nicht, also haben sie sie zurückgestellt und fertig.

Die Lehrerin hat gestern nicht umsonst gesagt, dass er bei 25 Kindern untergehen wird, wenn er nicht mitmacht!

Beitrag von gr202 19.03.10 - 20:09 Uhr

Bei uns kann man sein Kind wirklich nur zurükstellen lassen, wenn medizinische Gründe vorliegen. Ist anscheinend überall unterschiedlich.

Beitrag von dornpunzel 17.03.10 - 15:20 Uhr

Hallo,

bei uns ist es ähnlich wie bei euch. Mein Sohn wird erst kurz vorm Stichtag (Bayern, 30.09.) sechs Jahre alt. Kindergarten und Kinderarzt sagen, er ist 'überreif'. Sprich, er langweilt sich im Kindergarten schon. Er rechnet im Zehnerraum und macht den ganzen lieben Tag nichts anderes, als schreiben zu üben. Sehr viele Wörter bekommt er auch alleine durchs Hören hin.
Problem ist, dass er sehr klein ist und nicht der Selbstbewussteste.
Entsprechend fiel die Schuluntersuchung aus, bei der er schon nach kurzer Zeit nicht mehr mitgemacht hat. Kind nicht schulreif, weil zu klein und zu schüchtern. Man fürchtet, dass er in der Schule im September aufgrund dieser Schüchternheit nicht zeigt, was er kann.

Wir mussten nun abwägen, welche Gefahr ist größer. Dass er nächstes Jahr im KiGa 'abschaltet', weil es ihn noch weniger interessiert als dieses Jahr schon, oder, dass er in der Schule nicht mitmacht.
Wir haben uns für die Einschulung entschieden. Bis September ist noch was hin und schüchtern wird unser Kind vermutlich auch nächstes Jahr noch sein. Für deines kann ich nicht sprechen, aber würde eine spätere Einschulung deinem Kind etwas bringen? Vermutlich nicht. Das Leben ist kein Wunschkonzert und so hart es für ein Kind sein mag, je früher es das lernt, desto besser. Mach ihm die Schule 'schmackhaft', sie hat auch Vorteile. Mein Junior freut sich schon drauf, alleine auf den Spielplatz zu dürfen, was natürlich nur große Schulkinder dürfen. :-)

Gruß,
Dornpunzel

Beitrag von andrea.karle 17.03.10 - 15:47 Uhr

Danke für deine Antwort.

Das Problem bei meinem Sohn ist noch, dass er sich nicht wirklich für Buchstaben ... interessiert. Rechnen kann er schon ganz gut, macht es aber nur, wenn er Lust hat. Merkt er, dass immer noch weitere Aufgaben von mir kommen, sagt er "jetzt hab ich keine Lust mehr". In der Schule kann er aber sich nicht aussuchen, was er mitmacht und was nicht.

Ich möchte ja schon, dass er in die Schule kommt, sehe aber an meiner großen Tochter, was da heute verlangt wird und wie schwer sie sich tut. Sie sitzt ewig an den Hausaufgaben (was mein Sohn ja mitkriegt) und tut sich echt schwer mit dem vielen Lernen. Er sieht also, dass die Schule nicht so rosig ist, deshalb wollte er wahrscheinlich auch bis vor kurzem noch gar nicht in die Schule. Für ihn ist das beste an der Schule die Schultüte und der Ranzen. Auf Sport hat er jetzt schon keinen Bock. Und auf so Kreisspiele und solche Dinge schon im Kindi nicht, dabei machen sie in der Schule ja total viel damit.

Beitrag von kloos 17.03.10 - 17:05 Uhr

Unsere Tochter WAR auch schüchtern.
Bei der Schuluntersuchung, hatte sie auch ihre Finger im Mund und man konnte gar nicht verstehen was sie sagte. Sie sprach sehr leise und weigerte sich einige Aufgaben zu erledigen.
Die Ärztin meinte, das unsere Tochter zu schüchtern sei und wir sollen daran arbeiten.#kratz
Sie geht jetzt seit dem letzten Sommer zur Schule. Stört im Unterricht und bekommt sehr oft Strafarbeiten.......soviel zur Schüchternheit.
Dein Kind wird auch lernen mit seiner Schüchternheit umzugehen. Er ist 6 Jahre und du kannst ihn schlecht der Schule verweigern. Ihr könnt es ausprobieren, im schlechten Fall muss er nach einem Jahr zurückgestufft werden.
In der Klasse meiner Tochter wird ein autistischer Junge intergriert.......da ist mehr an Arbeit als "nur" schüchternheit.

Wenn dein Sohn nicht zur Schule will, muss du ihn zwingen.....das wird ihn schon nicht umbringen. Es sind schließlich seine Pflichten als Kind.

Gruß

kloos

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