Unterschiedliche Nachname?! (Mehrfachmamis)

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von meinschnatzi 17.03.10 - 09:33 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Mich würde mal interessieren, wer von euch nicht verheiratet war bei der Geburt eures Kindes und welchen Nachnamen es bekommen hat?

Gibt es jemanden der gleich den Nachnamen des Vaters gewählt hat (weil ihr z.B. sowieso heiraten wolltet) und gab es da irgendwelche Schwierigkeiten, weil ihr als Mutter einen anderen Nachnamen hattet? #gruebel

#danke schon mal im Voraus für eure Antworten!

Liebe Grüße
MeinSchnatzi

Beitrag von leonlarissa2008 17.03.10 - 09:49 Uhr

Hallo,

meine Tochter hat den Nachnamen ihres Papas bekommen, genau deshalb weil wir auch heiraten werden (früher oder später #freu).

Es gab an sich bis jetzt keine Probleme damit, es ist auch nicht so unüblich, ich selber keine auch einige, die es so wie wir gehandhabt haben.

Du machst dir Gedanken, ob die Leute beim Kinderarzt oder so seltsam schauen? Keine Sorge ist uns noch nie passiert, ich habe noch nie einen seltsamen Kommentar darüber gehört.

Viele liebe Grüße
Steffi+ Lea Mareen

Beitrag von ich77 17.03.10 - 09:51 Uhr

hallo,
ja bei uns war es so. unsere tochter hatte von anfang an den nachnamen des papas. war nicht weiter schlimm, nur genervt hat mich, daß ich beim KA oder behördengängen immer ihre geburtsurkunde mitschleppen und vorlegen mußte um zu beweisen, das ich wirklich ihre mama bin. nach 23 monaten hatte sich das erledigt denn wir haben geheiratet und haben jetzt alle den gleichen nachnamen.

lg ich77;-)

Beitrag von ich77 17.03.10 - 09:54 Uhr

hab vergessen das es bei uns schon fast 11 jahre her ist. damals hätte bei einer heirat der leibliche papa sein kind adoptieren müssen, damit das kind seinen namen tragen darf. somit hieß sie von anfang an wie papa und wir haben uns die sinnlose adoption des leiblichen kindes erspart. (damit verbunden natürlich auch erhebliche kosten beim familiengericht.)

LG ich77

Beitrag von marie627 17.03.10 - 09:54 Uhr

Hallo,

wir sind verheiratet, haben aber dennoch verschiedene Nachnamen, da ich meinen gerne behalten wollte.

Wir richten uns jetzt danach, mit welchem Nachname der Vorname besser klingt und den Nachnamen bekommt dann unser Kind.

Wir haben kein Problem mit unterschiedlichen Nachnamen. Ich hatte auch einen anderen Nachnamen als meine Mutter, da diese nach der Scheidung ihren Mädchennamen angenommen hatte. Probleme gabs keine, außer vielleicht mal beim Arzt oder so, weil man dann nen anderen Nachnamen fürs Kind genannt hat.

Beitrag von sumsi31 17.03.10 - 09:59 Uhr

Hallo,

also wir sind zwar verheiratet, aber aufgrund meiner Staatsangehörigheit (italienisch) musste ich meinen Mädchennamen behalten (weil ich vor dem italienischem Gesetz immer meinen Mädchennnamen haben werde). Ich werde trotzdem von den Leuten mit den Nachnamen meines Mannes angesprochen, korrekt ist das aber nicht (in meinem Ausweis wurde nur ein kleiner Vermerk gemacht, dass ich mit Herrn Sowieso verheiratet bin, mehr nicht!)
Unser Kind wird den Namen des Papas (der die deutsche Staatsangehörigkeit hat) annehmen, so wie es das italienische Gesetz auch vorsieht! ;-)

Wie Du siehst, gibt es auch diese Variante: Kind heißt wie Papa und Mama heißt immer anders! ;-)

Mich hat das als Kind auch nie gestört... meine Eltern sind beide Italiener und da behält auch jeder seinen Namen, die Kinder nehmen automatisch den Namen des Papas an... immer wenn mich die Kinder gefragt haben, warum meine Mama anders heißt als ich, hab ich gesagt, dass sie einen EIGENEN Namen hat!!! ;-)

Warum das so in Italien ist? Nicht etwa, weil sie mega-emanzipiert sind die Frauen - NEIN - die genaue Begründung ist, dass man als Frau nicht das Recht hat, den Namen des Mannes anzunehmen, da man mit ihm NIEMALS Blutsverwandt sein wird!!!

GLG

Beitrag von flori81 17.03.10 - 10:06 Uhr

Hallo!
Mein Kind bekam schon bei der Geburt den Nachnamen des Papas und wir sind noch nicht verheriatet und selbst wenn würde ich meine Namen behalten!
Wir fanden das beide sehr schön...
da er ein frühchen war und lang auf im KH war haben sie mich dann auch immer mit dem Nachnamen von Papa und Kind angesprochen, das passiert jetzt auch noch manchmal bei den kinderärzten! ich korrgiere das aber wenns mir wichtig ist! aber sonst! ich weiß ja wie ich heiße,,,
Alles gute für euch ! FLori mit Kaspar

Beitrag von canadia.und.baby. 17.03.10 - 10:40 Uhr

Da wir noch nicht Verheiratet sind hat Jasmin meinen Nachnamen bekommen.

Irgendwann wollen wir Heiraten und dann übernehmen wir beide seinen Nachnamen.

So rum kostet es weniger Geld .

Wenn du deinem Kind jetzt schon den Nachnamen des Vaters gibst und ihr euch dann trennt, hast du große Probleme das sie deinen Nachnamen bekommt.

Beitrag von cazie71 17.03.10 - 10:40 Uhr

Hallo.

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass ein Kind den Namen der Mutti bekommen sollte! Meine Kinder haben auch meinen Nachnamen (bin mit dem KV nicht verheiratet, leben aber alle zusammen).
Ist natürlich jedermanns eigene Sache, aber ich finde es einfach "praktischer und natürlicher", dass die Kinder den Namen der Mama haben. Nen Mann/Freund tauscht man ggf. mal aus im Leben - die Kinder nie! ;-)
Ich weiß, dass es eine Art "Mode" geworden ist, den Kindern den Namen des Vaters zu geben - ich bin allerdings in dieser Angelgenheit lieber altmodisch. :-p

Auch die Argumentation mit dem "Wir wollen eh mal heiraten" lasse ich nicht gelten. Warum heiratet man dann nicht gleich VOR der Geburt? Und übrigens: Ein Kind kann auch BEI der Heirat den Namen des Vaters annehmen - genau wie die Mami.
Viele Beziehungen enden halt leider schon lange bevor es zur (erhofften) Hochzeit kommt - und dann kommt das Gejammere, weil die Kids nun wie der Verflossene heißen..... #schock

Also: Warum sollte man sich den ganzen "Stress" mit der Namensgebung antun??? #kratz Wenn man heiratet, kann man nen gemeinsamen Familiennamen wählen (ja auch den der Mama) - und wenn nicht, ist es eh besser, wenn die Kinder wie die Mama heißen (sofern sie auch bei ihr leben).

Meine Meinung dazu!

Liebe Grüsse und alles Gute!

Beitrag von mamajo 17.03.10 - 14:41 Uhr

Sehe ich genauso wie Du.

Eine Bekannte von mir hatte das Problem, dass sie sich von ihrem Partner getrennt hat und der Kleine hatte den Nachnamen seines Vaters (weil sie auch irgendwann mal heiraten wollten).

Ich persönlich würde das total doof finden.

Wenn man dann wirklich heiratet können alle einen gemeinsamen Namen wählen und gut ist!

LG mamajo, deren Jungs den Namen von der Mama haben ;-)

Beitrag von cazie71 17.03.10 - 16:07 Uhr

Ich sehe die "Problematik" fast täglich in der Arbeit. Ich arbeite im hiesigen Rathaus und meine Kollegin aus dem Standesamt berichtet desöfteren, dass wieder ne verlassene Mami angedackelt kam, die die Namensgebung rückgängig machen will.........#heul

Ich habe echt den Verdacht, dass sich viele Mamis denken: "Na, wenn das Kind schon mal seinen Namen hat, dann heiratet er mich doch eher (oder überhaupt) als geplant.............."#schock

Lb. Grüsse

Beitrag von sunshine_dani 17.03.10 - 11:35 Uhr

Hallo,

Als mein großer Sohn geboren wurde, war ich auch noch nicht mit meinem Mann verheiratet, bei uns war es zwar auch klar das wir irgentwann mal heiraten wollen aber deshalb war es nie ein Thema welchen Namen mein Sohn bekommt, er hieß dann erstmal so wie ich.

Als mein Sohn 23 Monate alt war, haben wir dann geheiratet und mein Sohn und ich haben den Namen von meinem Mann angenommen.

Ich würde es komisch finden wenn mein Kind einen anderen Namen hat wie ich ganz egal ob ich mit dem leiblichen Vater zusammen bin oder nicht.

LG

Beitrag von viofemme 17.03.10 - 11:37 Uhr

Wir sind zwar verheiratet, jeder hat jedoch seinen Nachnamen behalten. Das Kind wird den Namen des Vaters bekommen. So wird deutlicher,dass er wirklich der Kindsvater ist (anderer Name des Vaters impliziert für viele "Patchworkvater", ohne dass weiter nachgefragt wird); zudem konnte ich ihn damit eine große Freude machen. Mir macht es nichts aus, einen anderen Namen als mein Kind zu haben und ich erkläre das im Zweifelsfall gern.

Das Argument, dass man ja nicht immer mit dem Kindsvater zusammen bleiben müsse, kann ich hier jetzt nicht nachvollziehen. Auch nach Trennung der Eltern bleibt das Kind doch seines Vaters Kind und daher passt der Nachname lebenslänglich genauso gut wie der der Mutter.

Beitrag von kra-li 17.03.10 - 12:38 Uhr

ich kenne ganz, ganz viele wo die kinder nach papa heißen...

Beitrag von lachris 17.03.10 - 14:31 Uhr

unsere kleine hat meinen nachnamen. und dass ist sogar der von meinem exmann. aber er klingt gut und mein exmann ist bereits verstorben,so das er nichts dagegen haben kann.

heiraten haben wir aber erst mal nicht vor.

vg lachris

Beitrag von gussymaus 17.03.10 - 16:58 Uhr

ich habe genau aus dem grund in der SS standesamtlich geheiratet ;-)

wenn ihr aber heiraten wollt ist es u.U. praktisch dem kind gleich den namen des vaters zu geben, dann spart ihr euch die rennerei und das kind hat nicht zwei namen in den ersten monaten in den papieren... fände ich doof...

aber wenn du auch nach der hochzeit deinen namen behältst warum dann dem kind den des vaters geben?! oder andersrum...

meine freundin hatte einen doppelnamen, ihre kinder den des mannes, auch nach der hochzeit... auch eine lösung finde ich... aber ich habe meinen namen ganz klassisch abgegeben... wenn ich meinen aber behalten hätte, dann, damit er bestehen bleibt (hab keine brüder) und dann wäre es ja widersinnig den kindern den namen des vaters zu geben... aber da ich mit meine familie nicht mehr gut stehe und die familie meines mannes einen sehr guten ruf hat brauchte ich da nicht mehr lange überlegen..

Beitrag von klaerchen 17.03.10 - 17:57 Uhr

Ich -für mich persönlich- denke, eine Familie hat einen Namen, daher haben wir das Problem nicht.

Aber ich kenne doch viele, die sich entscheiden müssen.
Mein Schwager und seine Freundin machen beide Karriere und wollen deswegen ihre Namen behalten (sie haben aber gar nicht vor zu heiraten). Sie diskutieren schon ganz fleißig.

Andere Freunde haben mal ihre Situation geschildert. Da hat der Sohn den Namen des Vaters, jetzt heiraten sie zwar, aber das war damals nicht klar. Sie haben uns erklärt, dass die Mutter durch die Schwangerschaft eh einen sehr engen Bezug zu dem Kind hat und dass der Nachname des Vaters einen ähnlichen Bezug zum Vater darstellen soll. Das fand ich sehr schön.