400 euro job - muss der AG das genehmigen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von jacqueline-tomek 17.03.10 - 11:41 Uhr

hallo.

bin noch in elternzeit. elterngeld hat im januar geendet. nun habe ich mir einen 400 euro job gesucht und meinen AG gebeten mir dies zu gewähren.

kurzer hintergrund. ag und ich sind nicht gut auseinander. wurde zwecks schwangerschaft von chefin beleidigt. hätte das nicht verdient und uns als pack bezeichnet. ergo_ nie wieder wil ich da zurück.

nun hat sie auf meine bitte so reagiert, es freue sie das ich wieder einsteigen möchte - das könne ich auch in der firma tun. persönliches gespräch. bla bla bla. wir haben seit meiner 7. ssw nur schriftlich kommuniziert. #gruebel

ich möchte der frau nicht mehr gegenüber treten - da wir aber nicht verheiratet sind möchte ich auch nicht einfach kündigen. zwecks KKV etc.

kann sie mir den job extern verwehren? hatte sie auc gebeten mir die LSTK. I im austausch für die VI zu geben. nun ist sie angeblich verreist und nun hock ich da. zumal ich keinen eigenen pkw hab (hab ihr das auch zurück geschrieben) - der job ist 20 km entfernt und über AB nur zu erreichen, und sie gebeten mir einen job hier vor ort zu gewähren.

muss ich zum anwalt oder bringt das nichts??? es ist absolut klar das sie mich ärgern will. zumal sie auch im brief erwähnte - das ihr von meiner seite keine kündigung vorliege - wenn ich beruflich woanders wieder einsteigen möchte. :-[:-[:-[:-[

vlg jay

ps die auch stinkig auf ihren freund ist - wären wir verheiratet könnt ich auch einfach kündigen. HEUL.

Beitrag von swety.k 17.03.10 - 11:45 Uhr

Hallo,

wenn Du in einem Arbeitsverhältnis stehst, mußt Du Deinen Arbeitgeber fragen, bevor Du ein weiteres Arbeitsverhältnis eingehst. Der Arbeitgeber muß dem nicht zustimmen und muß für die Ablehnung auch keine Gründe angeben.

Fröhliche Grüße von Swety

Beitrag von seikon 17.03.10 - 11:53 Uhr

Das ist so nicht ganz richtig.

Es stimmt, dass sie VOR Aufnahme der Nebentätigkeit den AG um Erlaubnis fragen muss. Aber der kann nicht einfach so nach Nasenfaktor ablehnen.

Es müssen schon wichtige Gründe vorliegen. Das wäre z.B. wenn sie durch die Nebentätigkeit ihre Kräfte so beansprucht, dass sie ihrem Hauptjob nicht mehr voll nachkommen kann. Ein weiterer wichtiger Grund wäre, wenn sie sich geschäftsschädigend verhalten würde. Wenn sie also z.B. bei einem Mitbewerber anfangen möchte.

Einfach aus dem Umstand heraus, dass die beiden kein gutes Verhältnis haben kann der AG den Nebenjob nicht verwehren.
Was hier allerdings ein Problem werden könnte ist, dass die TE sich den Job gesucht hat und erst dann den AG um Genehmigung gebeten hat.

Beitrag von jacqueline-tomek 17.03.10 - 12:01 Uhr

ich hab sie bislang nur gefragt ob sie mir einen 400 euro job gewähren könnte. nicht wann wie und wo.

sie hat mir im feb 2010 einen breif geschrieben in dem sie mich um die LST I bat und mir mitteilte das ich jegliche nebentätigkeit bei ihr beantragen muss. da hat sie mir keinen angeoten und nichts. das hab ich dann jetzt auch getan. habe es beantragt und nun kommt halt sowas. der andere ag würde evtl auch noch bis märz warten bis ich anfangen kann. brauch aber eben dringend das geld. außerdem reden wir hier von mobbing meiner person gegenüber. habe damals sogar ein ebschäftigungsverbot vom FA bekommen, weil der meinte sie haben ja regelrecht angst vor der frau. was auch zu 1005 stimmt. will da nie wieder hin. bleibt mir wirklich nur ne lange klage oder die kündigung?

kann mir doch auch keine private KV leisten.

sie mag mich nicht und gut ist. bin zu unrecht schwanger geworden und so weiter - soll sie mich doch arbeiten lassen. am ende der EZ einigen wir uns das ich nicht wieder komme sie mir aber vorschriftshalber kündigt nach diesen drei monaten oder per vergleich und gut wärs doch.

menno

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 12:40 Uhr

Wenn ER sie aber selbst beschäftigen möchte, hat das m. E. Vorrang!

LG

Beitrag von jacqueline-tomek 17.03.10 - 12:44 Uhr

hörst du zu? zwecks bosem mobbings will ich da nie wieder hin. soll ich da wieder hin und mich fertigmachen lassen?

super aussichten.

Beitrag von seikon 17.03.10 - 13:47 Uhr

Naja das du da nicht wieder hin willst steht ja auf einem ganz anderen Blatt.

Generell ist es rechtlich so, dass du dir ja die Nebentätigkeit genehmigen lassen musst. Wenn jetzt deine Chefin ankäme und dir sagen würde, dass du bei ihr auf 400 Euro arbeiten kannst, dann darf sie die die Beschäftigung in einem anderen Betrieb untersagen.

Kann/will sie dir keinen Minijob während der Elternzeit anbieten, dann darf sie dir das eigentlich nur verbieten, wenn du z.B. bei einem Mitbewerber anfangen würdest.

Wenn sie jetzt ankommt und dir die Beschäftigung verbietet, weil sie selber Bedarf an deiner Arbeitskraft hat, dann bleibt dir nur der Weg während der Elternzeit fristgerecht zu kündigen.

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 14:31 Uhr

Was wirst Du denn hier so patzig!?
Ich habe SEIKON meine Ansicht der rechtlichen Lage mitgeteilt.

Wenn Du meinst, gemobbt zu werden, mußt Du dort nicht arbeiten, Du kannst aber nicht wegen Mobbings dort nicht arbeiten wollen und dennoch auf den Vertrag dort pochen!

Beitrag von windsbraut69 17.03.10 - 11:48 Uhr

Ja, wenn sie selbst Bedarf an Deiner Arbeitskraft hat, kann sie Dir den Job bei einer anderen Firma untersagen.

Es ist ja nicht ihr Problem, dass Du kein Auto hast.

LG,

W

Beitrag von jacqueline-tomek 17.03.10 - 12:04 Uhr

naja so pauschal weiß ich das eben nicht, hab kein geld - such mir nen 400 euro job der uns hier über wasser halten soll bis ich mir wieder ne vollzeitstelle suchen kann und nen krippenplatz etc oder so bekommen. ansonsten kostet mich das per bus viele zeit hin und zurück und viel geld hin und zurück. das ist doch mist von der.

klar kann sie nichts dafür aber das grenzt ja schon an boshaftigkeit. zumal bei ihr in der firma keiner 400 euro arbeitet. dafür ist sie gar nicht ausgelegt. jeden tag überstunden - unbezahlt und da will sie mich unbedingt als 400 euro - ich glaub sehr das ist schikane.