Hat jmd Erfahrung mit Einleitung ??

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von berrin7 17.03.10 - 11:53 Uhr

Hallo zusammen :-)

mich würde intressieren wie ihr eure Geburt mit Einleitung empfunden hab?!
Ich hab da soooo vieles gehört,daher will ich es gerne von Frauen wissen die es auch erlebt haben und nicht irg welche mhyten.

Wenn jmd es kennt bitte Erlebnis mir berichtn

dankeeeeee#freu

Beitrag von qrupa 17.03.10 - 12:01 Uhr

Hallo

bei mir wurde bei ET+15 per Tropf eingeleitet. Ich hatte eine großartige Hebamme, die wirklich mit der kleinstmöglichen Dosierung angefangen hat, über Stunden ganz ganz langsam höher dosiert hat und zwischendurch immer mal wieder abgestöpselt um zu sehen ob die Wehen von selbst bleiben. Die Wehen gingen so zwar direkt los, aber eben langsam so dass ich mich gut daran gewöhnen und drauf einstellen konnte. Wenn man aber an jemanden gerät der direkt voll aufdreht ist das sicher alles andere als angenehm.

LG
qrupa

Beitrag von carrie1980 17.03.10 - 12:01 Uhr

Huhu,

ich hatte eine letztes Jahr! Bei 35+5 morgens haben sie angefangen mit Gel. Nachts um 4:42 - also bei 35+6 -war er dann da! Mir ist kurz nach Mitternacht die Fruchtblase geplatzt im Bett im KH. Am Tag der Einleitung hatte ich keine Wehen...wollten am nächsten Tag weitermachen aber dazu kams ja nicht mehr *g*

Die Geburt war TOTAL schnell und ich fand sie nicht schmerzhafter als meine "normale" Geburt 4 Jahre zuvor bzw eher weniger schmerzhaft da die 1. Geburt 18Std. gedauert hat und meine Tochter feststeckte...#schwitz

Also ich fands gut und kann nichts negatives sagen!!

Alles Gute! Carrie 35.SSW

Beitrag von babyschnucki23 17.03.10 - 12:23 Uhr

Hallo !!!!

Also bei mir wurde am 27 Feb eingeleitet mit Prostaglandin..( oder so ähnlich ).. Sind Tabletten..

Nach ca 20 min fingen so die erste Wehen an.. allerdings nicht schmerzhaft sondern nur auf dem CTG zu sehen..

naja ging dann den ganzen tag so und mein Mann kam dann später Nachmittags bis abends da die Kinder in der Zeit bei meinen Eltern waren..
Er ging dann um 20.50 wieder heim da er unseren Hund noch holen mußte und Hunger hatte..

Ich ging dann um 22.00 uhr nochmal zur letzten CTG kontrolle. Als ich dann um 23.30 wieder aufs Zimmer ging war mein MM 2 cm auf und ich bekam Buscopan zäpchen und ein leichtes schmerzmittel zum schlafen..
Ich bekam dann ca 0.45 uhr so schmerzen das ich nochmal in den Kreißsaal bin um mir ne PDA legen zu lassen das ich wenigstens ein bischen schlafen konnte. Naja dann mußte ich auf Toilette und die wehen wurden immer heftiger und länger..
Ich wurde von einer Hebamme an das CTG angeschlossen doch ich konnte das nicht haben weil es mir so weh tat.. Sie ging raus weil sie eigentlich ne andere Patientin hatte und schickte mir meine Betreuende Hebamme .. In der Zeit platze mir die Fruchtblase und ich rief da ich nicht mehr an den Knopf kam.. es hörte mich niemand... Ich riefe mehreremale und dann kam sie und schaute nach dem MM .. Die andere Hebamme rief meinen Mann an und ich lehnte mich zurück und die Hebamme schaute.. Der kopf war schon zu sehen und ich presste was das zeug hält.. 6-7 Presswehen später war unsere kleine Maus dann da...
01.21 h
Ich schnitt die Nabelschnur durch und bekam sie auf den Bauch gelegt .. Mein Mann kam dann um 01.31 h 10 min zu spät.. ;o( ich war zwar super kaputt erleichtert aber auch traurig das mein Mann diesmal es nicht rechtzeitig geschafft hat.
Aber es konnte keiner wissen das ich eine Geburt von gerade mal 25- 30 min habe...

Nun sind wir zuhause und auch wenn sie bei 36+6 ( 3 wochen und 1 tag ) zu früh kam ist alles bestens.....


also es waren alle 3 geburten gleich ob eingeleitet oder nicht .. leider bekam ich bei keinem eine PDA da alle imer relativ schnell waren..

Beitrag von anom83 17.03.10 - 13:17 Uhr

Hallo,

bei mir wurde 10 Tage vor ET mit Tabletten eingeleitet. Ich habe abends die letzte bekommen so gegen 21 Uhr.

Um 03 Uhr habe ich Wehen bekommen und um 07:27 Uhr war Niklas auf der Welt.

Für mich eine wunderschöne Erfahrung und ich habe die Einleitung nicht als schlimm empfunden. Ich habe aber auch keine Vergleichsmöglichkeiten.

Bei Fragen, meld dich einfach.

LG Mona und Niklas (9,5 Monate)

Beitrag von anjulia 17.03.10 - 13:26 Uhr

hallo,

ich hatte vor 3 wochen eine einleitung mit prostaglandin-gel (kein tropf, weil mein muttermund noch so unreif war). die ärzte und hebamme waren sehr verblüfft, dass es so schnell angeschlagen hat: morgens um 8 bekam ich das gel (sie meinten gleich, um 14 uhr gibts dann noch ne dosis, danach wird erst am nächsten tag weiter gemacht - aber es kam anders), dann laufen laufen laufen, ab 1 uhr hatte ich wehen (noch nicht schmerzhaft, alle 4 min., ich wäre da noch nicht ins kkh gefahren da es nur gezogen hat), um 3 wurde es von jetzt auf gleich grausam und um 5 war sie da.

vom ablauf her war es völlig anders, als es laut "lehrbuch" oder geburtsvorbereitungskurs natürlicherweise ablaufen sollte, die wehen haben sich nicht langsam gesteigert, sondern waren urplötzlich so stark, dass ich wirklich nur noch irgendwie versucht habe zu atmen. mein mann war das einzige, was ich noch wahrgenommen habe, er meint ich hab fast keinen piep gemacht, insgesamt vielleicht 5 sätze gesagt und sonst nur geatmet wie verrückt. ich hatte einen wehensturm und ab einer muttermundöffnung von 3 cm immer wieder pressdrang. der muttermund hat sich dann in 30 min von 4 auf 10 cm geöffnet, für jegliches schmerzmittel war keine zeit (bin im nachhinein froh drüber). die pressphase selber war fast angenehm, da ich immerhin immer wieder so eine minute pause hatte zwischen den presswehen. hinterher bin ich zusammengeklappt und 5 h später auf station gekommen, dort auch nochmal ohnmächtig geworden ...
sie meinten, es wäre aber sehr selten, dass es direkt so "reinhaut".
insgesamt war es eine schnelle, komplikationslose aber extrem heftige geburt. so schlimm hätte ich es mir ehrlich gesagt nicht vorgestellt. mittendrin hätte es schlimmer nicht sein können, aber im nachhinein bin ich froh, dass es so gelaufen ist. gott sei dank nicht wieder kaiserschnitt!
ich hab noch 2 freundinnen, bei denen mit gel eingeleitet wurde, und bei ihnen wars ähnlich. wehentropf scheint irgendwie besser dosierbar zu sein (aber dafür braucht man einen reifen befund).
also ich wünsch dir viel glück, das wird schon, du schaffst das, egal wie.
lg
anjulia

Beitrag von babell 17.03.10 - 15:45 Uhr

Hallöchen,

bei mir wurde 3 Tage vor ET eingeleitet mit Tabletten.

Ab der ersten Tablette bis zur Geburt hat es 28 Stunden gedauert. Ich empfand die Wehen als ziemlich heftig ab der ersten Tablette. Ich hatte ab der 24. SSW mit Frühwehen zu kämpfen und kannte von daher auch andere Wehen :-)

Aber ich empfand es als ziemlich praktisch, dass ich nicht mit den 5-Minuten-Abstands-Wehen ins KKH musste, auf den Aufzug warten und solche Scherze sondern ins KKH durfte und wusste, dass es ab jetzt vorwärts geht.

LG Isa

Beitrag von stephskaja 17.03.10 - 17:22 Uhr

bei mir wurde letzten freitag auch mit gel eingeleitet.... wollte dir eigentlich eine konstruktive antwort geben, aber als ich anfing zu schreiben, konnt ich irgendwann nich mehr... ich kann noch gar nicht drüber reden, auf jeden fall würd ichs nie wieder machen.
aber das hat ja auch mit dem menschen an sich zutun, jeder reagiert wohl anders auf die mittelchen...

ich hoff ich konnt trotzdem etwas beitragen
lg steph

Beitrag von berrin7 17.03.10 - 19:40 Uhr

Und musste bei jmd das Baby mit der saugglocke geholt werden?und wenn ja,warum?
Wieso gibt es bei der Einleitung das saugglocken Risiko?#gruebel

Beitrag von anom83 18.03.10 - 07:55 Uhr

Also bei mir nicht!!!

LG Mona

Beitrag von anjulia 18.03.10 - 10:17 Uhr

hey,
das klingt so ähnlich wie es für mich auch war ... so schlimm wie es war hätte ich es mir nicht mal ansatzweise vorstellen können. natürlich kenn ich jetzt deine geschichte nicht, aber 3 tage danach war ich auch immer noch fassungslos, wie schrecklich es war. die erinnerung verblasst aber! und ich kann für mich selbst nur immer wieder feststellen, dass es trotz allem viel besser war als mein notkaiserschnitt unter vollnarkose, vor dem ich nicht mal wehen oder so ertragen musste ... wenigstens habe ich erinnerungen an diesen wichtigen moment im leben und ich habe selbst mit geholfen. die geburt meiner 1. tochter wird mir immer fehlen.
falls du dich irgendwie austauschen willst, schreib mic hdoch über vk an.
lieben gruß
anjulia

Beitrag von babsi1785 18.03.10 - 11:07 Uhr

Habe am 4. März per Einleitung entbunden.

Das war 8 vor ET. MuMu war vor Einleitung 2 cm auf.

Es ist meine 3. Geburt gewesen. Und meine schlimmste.

Um 7 Uhr fing die Einleitung mit einer Tablette an. Dann der Wehentropf. Um 15:31 war meine kleine Maus da.

Ich emfpand die Geburt als sehr sehr sehr viel schmerzhafter als meine anderen 2 Geburten (ohne Einleitung)

Beitrag von canadia.und.baby. 20.03.10 - 10:43 Uhr

Ich wurde eingeleitet da die Herztöne bein CTG nicht so prall waren.

4 Tage ohne wirklichen Fortschritt wurde ich dann nochmal nachhause geschick.
In der Nacht platze dann die Fruchtblase.

Im KH Bekam ich dann zum ankurbeln der wehen nochmal eine Einleitungs Tablette und konnte mich vor Wehen nicht mehr retten.
Ich hatte nicht mal die Chance die in ruhe zu veratmen , so schnell kam eine nach der anderen.

Wenn ich wählen könnte NIE WIEDER EINE EINLEITUNG!!

Beitrag von nashivadespina 20.03.10 - 23:26 Uhr

3 Tage vor dem ausgerechnetem Entbindungstermin wurde bei mir aufgrund eines oberen Blasensprungs eingeleitet. Leider lief ich mit dem oberen Blasensprung längere Zeit zuvor unbewusst herum weil mein Gynäkologe dies nicht erkannte...er meinte die abgehende Flüssigkeit wäre Ausfluss was sich aber im Krh als Fruchtwasser herausstellte...dort wurde ein spezieller Test gemacht. Antibiotika wurde auch gleich viá Infusion verabreicht. Zum Glück ging diesbezüglich alles gut. Die Einleitung zog sich allerdings sehr lange hin-ich lag ganze drei Tage in den Wehen. Am ersten Tag bekam ich Gel.. natürliche Wehen waren schon da aber nur ganz leicht spürbar, nicht wirklich schmerzhaft und nicht wirklich ausreichend um einen schnelle Geburt zu erziehlen. Durch die Wehen konnte ich Nachts nicht richtig schlafen. Am nächsten Tag erhielt ich zunächst Tabletten- dann einen Wehentropf-zunächst niedrig dosiert..die Wehen wurden stärker. Die künstlichen Wehen waren stärker als die natürlichen..aber auch an diesem Tag fand keine Geburt statt. In der Nacht wurde der Tropf niedriger gestellt..damit ich mich besser entspannen konnte..irgendwann konnte ich auch auch ein paar Stunden schlafen weil es der Körper wohl so brauchte. Am dritten Tag wurde der Tropf sehr hoch gestellt..der Druck nach unten nahm wahnsinnig zu und der Muttermund öffnete sich gut. Die natürlichen Wehen waren sehr erträglich..nur die künstlichen dazu-unerträglich. Eine einzige künstliche Wehe dauerte einmal 20 Minuten (mein Mann schaute die Hebammen und den Arzt nur ganz skeptisch an #zitter ) und der Tropf wurde nicht niedriger gestellt. #schock Blieb uns nur auf den Wehenschreiber zu schaun und zu Bangen dass die Wehe endlich ein ende nimmt ;-) Ich kam um eine PDA nicht mehr drum herum..Anfangs wars auch super mit der PDA (bis auf das einlegen)...und ich hatte keine Schmerzen-fühlte nur den Druck..aber diese Wirkung verschwand bald und die Hebammen meinten, dass die Geburt ohne PDA stattfinden solle damit ich besser mitarbeite. Die Geburt an sich war erträglich und schön..da wusste ich ja auch, dass jeden Moment mein Baby zur Welt kommt und die Schmerzen vorbei gehen würden :-) Die Eröffnungswehen waren für mich erträgllich und mit etwas geschrei aushaltbar :-D ..der Tropf wurde zu den Eröffnungswehen abgestellt und die künstlichen Wehen fiehlen somit weg. Mein Kind kam sehr propper und gesund mit 3950kg zur Welt und ich habe lediglich einen Schamlippenriss als Verletzung dadurch bekommen.