Eure Meinung ist gefragt - Stillen vs. Flasche

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mause1981 17.03.10 - 13:54 Uhr

Hallo Maedels,

es ist noch ein bisschen frueh fuer dieses Thema (ich bin erst in der 16. SSW), aber ich mache mir Gedanken und haette gerne Eure Meinung:

Ich habe mich schon ein wenig mit dem Thema befasst und kenne die Vor- und Nachteile vom
Stillen und der Flasche. Fuer das Kind ist es wohl das Beste, wenn man stillt. Allerdings bin ich etwas in einer Zwickmuehle.

1. Es ist unser erstes Kind und wir leben im Ausland. Beleghebammen gibt es hier nicht, es gibt aber glaube ich professionelle Stillberaterinnen, die man kontaktieren kann.

2. Mein Mann und ich sind so ziemlich auf uns alleine gestellt. Ich habe keine Unterstuetzung von Familie und Freunden. Die Familie wird zwar mal fuer einige Wochen vorbei kommen, aber nicht direkt nach der Geburt. Wir sind erst vor kurzem in einen anderen Staat umgezogen und unsere Freunde leben nicht hier.

3. Ich werde erstmal nicht arbeiten gehen, ich haette also schon Zeit.

Ich habe in letzter Zeit viel ueber dieses Thema nachgedacht. Mein Kopf sagt mir auch, dass stillen besser ist fuer's Kind, aber in meiner Familie haben alle Kinder, die gestillt wurden jede Allergie die man sich vorstellen kann und die Flaschenkinder sind voellig gesund. Das ist ein Zufall, das weiss ich.

Meine beste Freundin hat ein einjaehriges Kind. Sie hat gestillt und meinte, ich soll es auf jeden Fall versuchen. Sie hatte aber jede Menge Unterstuetzung (wohnt im Haus ihrer Eltern). Und dann frage ich mich auch, ob es nicht besser waere, den Milcheinschuss von Anfang an zu verhindern, anstatt zwei Wochen nach der Geburt damit anzufangen.

Wenn ich mir diesen Beitrag durchlese, dann klingt es so, als haette ich mich schon fuer die Flasche entschieden, das merke ich gerade.

Was denkt Ihr?

LG
Tanja

Beitrag von schmupi 17.03.10 - 14:01 Uhr

Hi!

Wir leben auch im Ausland und haben keinerlei Unterstützung durch Familie etc. gehabt, als unser Kleiner geboren wurde. Für mich war von Anfang an klar, dass ich stillen werde. Ich habe in der Schwangerschaft in Ruhe ein zwei Bücher darüber gelesen und Selbstvertrauen gehabt, dass es klappt. Ist ja auch das Natürlichste der Welt! Wenn nicht, gibt es bei Urbia immer tolle Tipps oder halt tatsächlich eine Professionelle Stillhebamme oder Deine Freundin. Ich denke, gerade wenn Du keine oder wenig Hilfe hast, ist das Stillen das Praktischste, was Du machen kannst. Kein Fläschchen Vorbereiten, kein Fläschchen Spülen, Du hast immer alles in der richtigen Temperatur und ausreichenden Menge vorhanden. Ich fand es jedenfalls super praktisch und bereue es keine Sekunde (und ich habe 17 Mon. gestillt). Und das mit den Allergien ist wirklich nur Zufall, wie Du selbst sagst. Probier's doch einfach, abstillen kannst Du ja immer noch.

Liebe Grüße
schmupi

Beitrag von mause1981 17.03.10 - 14:07 Uhr

Hi Schmupi,

danke fuer Deine Antwort! Alle Achtung, wie Du das gemacht hast. Das Selbstvertrauen fehlt mir halt (noch). Ich werde mir jetzt auch mal bisschen Lesematerial besorgen, und nochmal in Ruhe darueber nachdenken.

LG
Tanja

Beitrag von goldengirl2009 17.03.10 - 14:01 Uhr

Ganz ehrlich ? Ich habe hier den Vergleich, ein Flaschen kind und 1 Stillkind, ich würde aus der Erfahrung immer sagen stillen.
Es gibt absolut nichts praktischeres.

Wenn Du Dich aber innerlich eh schon gegen das stillen entschieden hast dann nimm die Flasche und steh auch ehrlich dazu.
Ich selber kann z.B. schon nicht mehr die Ausrede hören,dass man zu wenig Milch hätte und das Kind nicht satt wird.

Gruß

Beitrag von mause1981 17.03.10 - 14:09 Uhr

Hi,

danke Dir! Wenn ich mich dafuer entscheide, dann stehe ich auch dazu. Bestimmt gibt es viele Leute, die das Argument "nicht genug Milch" hernehmen als Freifahrtschein fuer die Flasche, ohne sich irgendwelche Kommentare anhoeren zu muessen.

Es ist aber interessant, dass Du schon beide Erfahrungen gemacht hast.

LG
Tanja

Beitrag von kathrincat 17.03.10 - 14:02 Uhr

ich war eine überzeugte flaschenmutti, stillen bringt nur finaz. was, es biete auch keinen allergieschutz es gibt eng. studien die sagen mumi kinder bekommen mehr allergien, ich keinen fast nur stillkinder die viele allergien haben, falschenkinder mal 1-2 aber die meisten keine. ich wollte kein nuckelersatz sein, in der öftenlichtkeit stillen finde ich schrecklich, ich wollte nicht auslaufen, ....
ich wollte kein kind was zahne hat mehr an mir hängen haben,....

also flaschen kind, es war super.

Beitrag von brautjungfer 17.03.10 - 14:05 Uhr

Hallo,

hast du mal eine engl. Studie zur Hand? hab ich noch nie gelesen, das Stillkinder mehr Allergien bekommen.

lg

Beitrag von sun95 17.03.10 - 14:09 Uhr

Hallo,also mein Sohn hat,seit er etwa 7Monate ist schon 8 Zähne und hat mich bis jetzt nur 2mal ganz leicht gebissen!

Beitrag von mause1981 17.03.10 - 14:15 Uhr

Hi,

danke fuer die Antwort. Das mit den Allergien wusste ich noch nicht, aber ich hab mal gelesen, dass es bestimmte Vitamine und Naehrstoffe gibt, die beim Stillen zu kurz kommen, und dass man unter Umstaenden dann noch Nahrungsergaenzungsmittel einsetzen muss.

Mit dem Stillen in der Oeffentlichkeit sprichst Du da einen weiteren wunden Punkt bei mir an. Hier in den USA geht das gar nicht, selbst wenn man sich mit einem Tuch abdeckt. Man muss also immer zusehen, dass man rechtzeitig wieder zu Hause ist oder abgepumpte Milch mitnimmt. Und ich hab auch Angst vor Brustentzuendungen, usw. Ich frage mich manchmal auch, ob man sehr stark auf seine Ernaehrung achten muss (z. B. keinen Brokkoli und keine Bohnen essen darf, damit keine Blaehungen entstehen). Die Tochter meiner Freundin hat sogar keinen Joghurt vertragen.

Hmmmmmmmmmmm, es ist schwierig. Wenn ich mich ganz von dem Gedanken, eine schlechte Mutter zu sein, verabschieden kann, dann hab ich mich glaub ich entschieden. Ich werde mir noch ein bisschen zu dem Thema durchlesen.

LG
Tanja

Beitrag von 96kati 17.03.10 - 15:05 Uhr

Hör' nicht auf sie! Ihr Beitrag trieft nur so von Vorurteilen. #contra

Ich weiß nicht, wie es bei euch in den USA ist, aber wenn es wirklich nicht gestattet ist, dann würde auch ein Tragetuch helfen (von mir jedoch nie praktiziert). Ich habe schon oft gelesen, dass man als Außenstehender bei Tragetüchern nicht bemerkt, was Muttern da gerade mit dem Baby macht! ;-)

Ich hatte ein paar Mal eine Brustentzündung und es war definitiv schmerzhaft, aber eine Entbindung ist auch schmerzhaft und das geht vorbei.
Ich kenne viele Frauen, die durch die komplette Stillzeit ohne solcher Probleme gekommen sind und warum solltest du nicht dazugehören?!

Natürlich kann es auch sein, dass dein Baby auf gewisse Lebensmittel reagiert. Aber wäre es so das Problem, mal ein halbes Jahr oder länger auf bspw. Bohnen zu verzichten....?

Und noch etwas: meinen Großen habe ich, wie an anderer Stelle bereits erwähnt, nicht gestillt und ich empfinde mich in dieser Hinsicht als schlechte Mutter, da ich aus purem Egoismus nicht gestillt habe.

LG

Beitrag von mause1981 17.03.10 - 15:13 Uhr

Hi Kati,

ihr Beitrag beinhaltet tatsaechlich viele Begruendungen, die von Stillgegnern genannt werden. Ich kann beide Seiten verstehen, allerdings haben mich Eure Antworten ueberzeugt, es wenigstens zu versuchen!

Wenn es nicht klappt und es fuer das Baby und/oder mich eine Qual ist, hoere ich damit auf. Aber es kann schon sein, dass ich mir Vorwuerfe mache, wenn ich es nicht wenigstens versuchen wuerde.

LG
Tanja

Beitrag von qrupa 17.03.10 - 16:21 Uhr

Hallo

also diese Studie habe ich bisher immer nur von Stillgegnern genannt bekommen, aber bis heute nicht einen, der mir die Quelle nennen konnte oder sagen wo man das gelesen hätte. Die einzigen mir bekannten Studien zu dem Thema (die es durchaus gibt) sagen nicht, dass Stillkinder mehr Allergien haben sondern, dass der Ausbruch von Allergien verschoben aber nicht verhindert werden kann.

was die Ernährung angeht: Nein, man muß pauschal auf gar nichts verzichten. Nahezu alle Babys haben in den ersten Monaten Probleme mit Blähungen und Bauchweh,egal ob gestillt oder mit Flasche gefüttert. das liegt einfach daran, dass das Verdauungssysthem noch nicht ausgereift ist. Nur sehr wenige Babys reagieren tatsächlich auf einzelne Nahrungsmittel mit Bauchweh oder Blähungen. Ich würde nun nicht direkt nach der Geburt mit Zwiebekuchen oder Erbsensuppe anfangen, aber in normalen Mengen macht es den wenigsten Babys tatsächlich was aus.

zumindest hier ist es gar kein Problem einen Platz zu finden wo man unbeobachtet stillen kann (Umkleidekabine, Still/Wickelraum in größeren Kaufhäusern,...)

LG
qrupa
LG

Beitrag von mause1981 17.03.10 - 18:31 Uhr

Hi Grupa,

danke Dir. Man bekommt alles hin, wenn man nur will. Und ich werde es versuchen. Es waere schoen, wenn es klappt.

Danke fuer Deine Hilfe!

LG
Tanja

Beitrag von schullek 17.03.10 - 21:34 Uhr

hallo,

hier muss ich mal eingreifen. es gibt keine solche studie! wenn ja, dann würd eich mich belehren lassen, aber ich glaube, die gefahr besteht nicht.

zu den usa: ich weiss ja nicht, in welchem staat ihr lebt, aber nicht in jedem gibt es deswegen strikte verbote. was die gesellschaft angeht sieht es etwas anders aus, das weiss ich. allerdings sind die amerikaner so kinderfreundlich, wenn du da nen ruhigen ort suchst, bietet dir fast jeder hilfe an...

zu den unverträglichkeiten vom baby: glaub mir, auch wenn es komisch klingt, für dein kind würdest du alles tun, da ist es dir dann auch egal,. wenn du ne weile keinen joghurt essen kannst. ausserdem ist es wirklich nciht sop selten, dass babies auf milchprodukte, die die mutter gegessen hat reagieren. lies dir mal den artikel zu laktoseintolerant auf wiki dl durch. dann weisst du, was ich meine.

für mich würde ehrlich gesagt nie die flasche in betracht kommen, wenn ich stillen kann.
du kannst ein kidn einfach nicht gesünder ernähren als mit deiner für es selbst gemacht milch. ja, die milch jeder mutter ist ein wenig anders und speziell auf ihr kind zugeschnitten. sie verändert sich im laufe der stillzeit auch, je nachdem, was dein kind gerade braucht. das bringt keine noch so gut flaschenmilch.

ausserdem stellst du dir das ganze glaube ich schwieriger vor, als es ist. warum nicht einfach mal der natur ihren lauf lassen udn sehen was passiert?
nach der geburt udn in den wochen danach wirst dich eine welee der liebe zu deinem kind erfasssen, wie due sie noch nie erlebt hast. udn ich kenne nicht wenige mütter, die sich kurz entschlossen doch zu stillen und sehr froh darüber waren. und leider auch einige, die sofort mit tabletten abstillten und es sehr bereuten. nur weniga hatten die kraft udn aussauer zu relaktieren.

zudem gibst du euch, wenn du dem stillen eine chance gibst, die möglichkeit es zu mögen und deinem kind das so wichtige kolostrum der ersten stunden und tage.

lg

Beitrag von mause1981 18.03.10 - 13:23 Uhr

Hallo,

vielen Dank fuer Deine Antwort.

Ich werde es probieren, das hab ich mir vorgenommen. Ich habe jetzt ja noch eine Menge Zeit, mich schon einmal mit der Theorie aus den Buechern zu beschaeftigen. Ob die Praxis dann auch so funktioniert, weiss ich nicht, aber wir werden sehen....

Mit einer Beleghebamme waere das alles ueberhaupt kein Thema, aber so bin ich schon etwas nervoes.

LG
Tanja

Beitrag von escada87 17.03.10 - 14:47 Uhr

ich finde ja nicht schlimm dass du deine Meinung zum Stillen wiedergibst aber wie du das machst stört mich ein wenig

ich selbst habe leider keinen einzigen Tag gestillt, sondern es nur versucht und viiiiiiiiel zu früh aufgegeben... aber dieser Satz

Stillen bringt NUR finanziell was....

finde ich mehr als nur daneben

woher willst du das denn wissen? Bist du eine LZS-Mama? Kannst du uns auch die Studien die bezeugen dass Stillen Allergiefördernd wirken kann zeigen?

Bitte verallgemeinere das Ganze nicht so... wenn stillen für dich nicht ok ist ist das deine Sache... aber es gibt viele Frauen für die es das Schönste auf der Welt gibt und auch für das Kind ist es viel mehr als nur Nahrungaufnahme

Beitrag von 96kati 17.03.10 - 14:48 Uhr

Dein Beitrag hinkt gewaltig!

Du bist voll von Vorurteilen und zudem voller Egoismus!

Beitrag von sabrina1980 17.03.10 - 14:55 Uhr

Grüß Dich#sonne

>>>eng. studien die sagen mumi kinder bekommen mehr allergien, ich keinen fast nur stillkinder die viele allergien haben, <<<

Diese Studie sagt mir nichts.....was ich in irgendeiner Zeitung gelesen habe ist.....das Muttermilch eine Allergie nicht verhindern kann...ist ein oder beide Eltern von Allergien betroffen...ist das Kind so oder so gefährdet ob mit oder ohne Muttermilch.

lg
Sabrina

Beitrag von kathrincat 17.03.10 - 15:15 Uhr

hatte ich in einer zeitung bei fa in der schwangerschaft gelesen die studie war über 7 jahre

Beitrag von schullek 17.03.10 - 21:37 Uhr

und die oma meiner tante meines onkel, des bruder seiner frau meinte mal....

du siehst: es hinkt.

Beitrag von whitewitch 17.03.10 - 16:10 Uhr

wieder ein *kopfschüttelposting* wo hast du denn die weisheit her, dass stillkinder mehr allergien bekommen. #rofl#rofl#rofl mein sohn (jungs sind ja meist öfter krank) war nicht einmal richtig krank ausser ner kleinen schnupfnase. ich bin der vollen überzeugung das es durch das lange und ausgiebige stillen kommt.

so wie du keine zähne an dir haben willst, finde ich es furchtbar meinem kind gummi in den mund zu stopfen, alleine das löst bei mir schon einen würgereiz aus.

jeder so wie er möchte. ich fand stillen in der öffentlichkeit praktisch, nicht ein einziger hat gemerkt das ich überhaupt gestillt habe.

Beitrag von xunikatx 17.03.10 - 18:16 Uhr

Wo bleibt denn eure Toleranz Maedels?

Klar haette der Beitrag eventuell etwas netter verfasst werden koennen aber ich bin mir sicher die Kommentare waeren auch so gekommen.

Das man die Meinung einer ueberzeugten Flaschenmutter nicht einfach mal akzeptieren kann..??!!

Beitrag von schullek 17.03.10 - 21:37 Uhr

ihre meinung kann sie doch ahben. aber unwahrheiten verbreiten geht selten gut.

Beitrag von brautjungfer 18.03.10 - 12:39 Uhr

eben, komisch nur wenn man nach Belegen fragt wird in nur selten Fälle die Aussage versucht zu belegen. die meisten behaupten etwas und verschwinden in der Versenkung.

Beitrag von gslehrerin 18.03.10 - 00:52 Uhr

Juhu, Kathrin gibt wieder ihre Weisheuten ab...

Du bist auf meiner persönlichen Astrid-Nachfolge-Liste inzwischen auf Platz 1 angekommen....

Tu uns doch den Gefallen, und google mal nach dem Link dieser Studie. Dann werden die Stillmütter, die nur zu geizig sind, ihrem Kind ordentliche Milch zu kaufen auch ehndlich mal bekehrt!