Zu schade zum Putzen....ich glaub es geht noch.....aaarrrgggghhh

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von leo0504 17.03.10 - 14:14 Uhr

Hallo,

mal kurz zu meiner Situation. Ich bin gelernte Zahnmedizische Fachangestellte und liebe eingentlich meinen Job. Als ich im Sommer 2007 mit meine rTochter Zoé Schwanger wurde, musste ich diesen ertsmal einstellen. Nach der Geburt ging ich für 1 Jahr in Elternzeit und wollte anschließend wieder im meinem alten Beruf zurück. Dies habe ich auch für 10 Monate gemacht (befristeter Vertrag). So nun geht meine kleine seit November 09 in eine Kita, sie wird dort von 8- 12.30 betreut...ich habe mich einige Zeit als ZMF beworben aber für Vormittags eine Stelle zu bekommen ist echt schwierig. Nun haben mein Mann und ich uns auch entschlossen dieses Jahr ein Geschwisterchen zu bekommen...dies kann ja lange dauern aber auch schnell gehen. Da ich sooo ungern arbeitslos bin habe ich mir in einen Behindertenheim eine Putzjob gesucht. Dort gehe ich nun jeden Morgen von 8-11 Uhr putzen. DEr Job gefällt mir ehrlich gesagt ganz gut. Ich mache meine arbeit, bin unter netten Leuten und kein Chef nervt mich. IM Prinzip genau das, was ich gesucht habe, Einen einfachen Job wo ich nicht 180 % geben muss und ich habe den Kopf frei für meine kleine. Allerdings stoße ich in meinem Bekanntenkreis an Grenzen. Die meinen doch echt, das ptuzen gehen etwas schlimmes ist. Ich wäre zu schade für den Job....Aaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh

Dabei ist es ja auch nur eine Übergangslösung..für ein paar Monate...bis ich Schwanger bin!!! Kann mir doch jetzt keinen tollen Job suchen und in 4 Wochen sagen....sorry ich bin schwanger....

Was bitte ist an putzen so schlimm??? Meine Freudin ist in der gleiche Situation und wartet auf den Traumjob...sie kasiert jeden Monat 800 Euro von AA und sagt sie hätte ja auch lange genug eingezahlt...nun hat ihr Mann auch urplötzlich seinen Job verloren und trotzdem planen sie gerade ein zweites Kind...das ist doch echt übel, oder?

Meine Schiegermutter ist eh sehr arrogant und sie will von meinen Job gar nix wissen..sie würde es auch niemanden erzählen, weil es ihr peinlich ist...aber sie könnte doch stolz auf mich sein, wie ich meine Familie unterstütze.

Ich habe vom AA 400 Euro bekommen und nun gehe ich 60 Std im Monat arbeiten und bekomme wegen meiner schlechten Steuerklasse 370...aber ich habe doch auch STOLZ


Sorry fürs viele BLa Bla Bla....aber ich weiß nicht ob ich da was falsch sehe....

Glg
Jessi

Beitrag von eule1206 17.03.10 - 14:56 Uhr

Hallo Jessi,
ich finde Deine Einstellung super. Schade, dass es nicht mehr von Deiner Sorte gibt.
LG und viel Erfolg bei der Geschwisterplanung.
Nicki

Beitrag von sternchen718 17.03.10 - 15:14 Uhr

Hallo

lass die doch reden. Das muss dir wie ein großes Brandungsrauschen durch den Gehörgang gehen.

Ich für MICH hasse putzen und deswegen würde ich nicht für alles Geld der Welt putzen. Wäre für mich also nur eine Notlösung. Was aber nichts mit "ich bin was besseres" zu tun hat. Ich kann auch Krankenhäuser und Altenheime nicht packen und bewundere immer die Leute die da Arbeiten. Aber ich würde dort nicht arbeiten wollen.

Meine SchwieMa geht auch auf 400 Euro Basis putzen und deswegen ist sie auch kein anderer Mensch aber tauschen wollte ich noch nie mit ihr. Ist echt ein Knochenjob den sie da macht.
Da bin ich immer froh um meine Arbeit (400 Euro/Hotel Rezeption und Nachtbereitschaft) den findet meine SchwieMa ganz schrecklich :-D weil ich halt Nachts auch mal angerufen werde.

Ich finde es gut so wie du es machst und wie gesagt was die anderen sagen oder denke kann dir in diesem Fall so richtig am ARSCH vorbeibgehen.

Liebe Grüße
Corinna

Beitrag von whitefairy 17.03.10 - 15:36 Uhr

Hallo,

ich finde auch das jemand mit einer guten Ausbildung zu schade ist für einen Putzjob.
Aber wenn es dich glücklich macht, dann mach es, egal was andere sagen.
Für mich wäre das nur ein Option wenn alles andere gescheitert ist, wie Weiterbildung, Branchenwechsel, Umzug und .....
Jeder Mensch hat nunmal eine eigene Einstellung zu Themen und wenn ich 100 % zu einer Sache stehe, ist es mir vollkommen wurscht was andere darüber denken.
Aber wäre ICH in eurer Situation, würde ich die Kinderplanung hinten anstellen und erstmal meine Jobsituation verbessern, aber das entscheidet ja jeder für sich alleine.

LG whitefairy

Beitrag von mirabelle 17.03.10 - 16:07 Uhr

Du mußt Dir darüber im klaren sein, das Du einem Minderqualifizieren den Möglichkeit zur Existenzsicherung wegnimmst.

Und aus diesem Grund finde ich deine Einstellung alles andere als toll. Es spricht nicht für Dich , das Du bei Arbeit kein Hirn einschalten willst. Und ja, eine solche Arbeitseinstellung finde ich schlimm, auch weil Du dabei verdummst und somit immer weniger in der Lage sein wirst einer Qualifizierten Beschäftigung nachzugehen.
Welcher AG stellt Dich später mit einem solchen Lebenslauf ein?

Du verkaufst Dich weit unter Wert, und damit schadest Du nicht nur anderen, sondern Dir auch noch zweifach :
Zum Einen jetzt, weil mit jedem Monat Putzjob, Deine Chancen sinken, je wieder in deinem alten Job zu arbeiten; zum Anderen weil Du so gut wie nichts für deine Altersicherung tust und somit Gefahr läufst in Alter in Armut zu leben. Denn wer weiß, ob Du verheiratet bleibst.

Deine finanzielle Unabhänigkeit für den Fall der Fälle ist ja schon so gut wie dahin.

Und darauf bist Du auch nocht stolz? Echt jetzt?

Und das Du im erlernten Beruf keine Teilzeitstelle findest, halte ich für ein Gerücht:
Meine Freundin, niedergelassene Zahnärztin in Köln hat 9 Monate lang eine Halbtagskraft , vormittags gesucht.

Die Zahnärztekammer bündelt die Stellenangebote.

M.

Beitrag von shasmata 17.03.10 - 16:32 Uhr

"Und das Du im erlernten Beruf keine Teilzeitstelle findest, halte ich für ein Gerücht: "

Vielleicht ist in ihrer Gegend wirklich aktuell nichts zu finden?

Auch wenn sie sich unter Wert verkauft - immerhin arbeitet sie. Sonst werden hier diejenigen, die nicht jeden Job annehmen wollen, dumm angemacht, weil sie auf Kosten der Steuerzahler leben. Nun ist hier jemand, der einen Job angenommen hat, der ihrem Profil überhaupt nicht entspricht, die aber trotzdem arbeiten möchte - und das ist auch verkehrt...

Beitrag von mirabelle 17.03.10 - 16:44 Uhr

Nun ist hier jemand, der einen Job angenommen hat, der ihrem Profil überhaupt nicht entspricht, die aber trotzdem arbeiten möchte - und das ist auch verkehrt...

Ja, weil jeder zukünftige AG sich fragen wird, warum - um Himmels willen - jemand mit qualifizierter Ausbildung sich nicht etwas in seinem Bereich sucht. Und daraus schließt, das bei diesem Kanditaten wohl einiges im argen vermutet.

Solche Jobs sind Karrierekiller for ever.

Und da hilf ein "immerhin arbeite sie" nicht weiter. Weil sie vermutlich bis Lebensende in solchen prekären Arbeitsverhätnissen arbeiten wird und nie wieder in der Lage sein wird sich selbst damit zu ernähren, sollte ihre Ehe scheitern. Und das werden solche "Immerhin - arbeitet-sie " zu Fällen die die Allgemeinheit mitfinanzieren muß, weil das dabei erziehlte Einkommen nicht zur Sicherung des Lebensunterhaltes ausreichen wird.

Ja, heute verdient sie sich was dazu, in Zukunft werden wir Steuerzahler womöglich für die unüberlegte Lebensplanung aufkommen müssen.

Dann doch lieber 2 Monate länger daheim, die eingezahlte Versicherungsleistung ( ALG I ) in Anspruch nehmen und einen Arbeitsplatz finden, der der eigenen Qualifikation gerecht wird und dan man dann auch nach dem Erziehungsjahr beim zweiten Kind auch noch inne hat.

Alles sehr kurzsichtg

M.

Beitrag von mabo02 17.03.10 - 17:57 Uhr

Also wenn ich als AG sehen würde, das sich jemand bei mir vorstellt, der in schlechten Zeiten auch mal einen Job macht der ihm eigentlich nicht passt, wäre ich beeindruckt.
So eine Einstellung findet man nicht immer.

Ein solcher Kandidat würde in seiner neuen Anstellung eben auch mal den Kollegen beim Abheften oder Einsortieren helfen wenn Not am Mann ist...

Beitrag von king.with.deckchair 17.03.10 - 18:19 Uhr

"Also wenn ich als AG sehen würde, das sich jemand bei mir vorstellt, der in schlechten Zeiten auch mal einen Job macht der ihm eigentlich nicht passt, wäre ich beeindruckt."

Es mag für Otto Normalbürger unglaublich erscheinen, aber ab einer gewissen Qualifikation sehen viele Arbeitgeber das eben NICHT! so. Wenn erkennbar ist, dass sie den Job nur für kurze Zeit nahm und GLEICHZEITIG weiter gesucht hat, OK. Aber wenn sie den Job nahm, nur um ein Taschengeldchen zu verdienen und eben NICHT gleichzeitig dafür gesorgt hat, dass sie ihre Qualifikationen mittels einer qualifizierten Tätigkeit erhalten kann - nein, dann sehen Arbeitgeber das durchaus NICHT als löblich an, sondern fragen sich, was mit der Madame faul ist, dass sie so lange keine qualifizierte Tätigkeit fand.

Beitrag von mabo02 17.03.10 - 18:23 Uhr

Ich wüsste nicht warum man sie als faul bezeichnen könnte. Ein Putzjob ist kein Zuckerschlecken.

Beitrag von king.with.deckchair 17.03.10 - 18:21 Uhr

"Ein solcher Kandidat würde in seiner neuen Anstellung eben auch mal den Kollegen beim Abheften oder Einsortieren helfen wenn Not am Mann ist..."

#augen

Du, es soll Chefs geben, die setzen diese Hilfsbereitschaft bei ALLEN Mitarbeitern voraus (und sollten diese auch ohne Putzjob erwarten können). Und es soll Arbeitgeber geben, die möchten Mitarbeiter, die ihren Wert kennen.

Beitrag von mabo02 17.03.10 - 18:25 Uhr

Leider kann man das aber nicht mehr voraussetzen und wenn derjenige vor einem sitzt, kann man das auch nicht erahnen ob derjenige sich für gewisse Arbeiten zu fein ist oder nicht.

Beitrag von bruchetta 17.03.10 - 16:35 Uhr

Du könntest Dir durchaus einen vernünftigen Job suchen und dann, auch nach kürzerer Zeit, wegen Schwangerschaft pausieren.
So hättest Du wenigstens nach der Elternzeit eine Stelle und mußt nicht (wieder) putzen gehen.
Ich finde das sehr unglücklich geplant, was Du da jetzt machst.

Beitrag von king.with.deckchair 17.03.10 - 17:43 Uhr

Selten, aber: Ich bin völlig deiner Meinung.

Beitrag von litalia 17.03.10 - 18:10 Uhr

nun bin ich auch mal deiner meinung :-)

Beitrag von king.with.deckchair 17.03.10 - 17:51 Uhr

Was gibt es da stolz zu sein?! Deine Haltung ist kurzsichtig, naiv und von einem blödsinnigen "Arme-Leute-Dünkel" geprägt.

"Kann mir doch jetzt keinen tollen Job suchen und in 4 Wochen sagen....sorry ich bin schwanger.... "

Wie du selbst sagtest, es kann schnell oder auch langsam gehen mit dem nächsten Baby. Denkst du ernsthaft, nach dem Putzjob und der Elternzeit und dann mit ZWEI Kindern kommst du je wieder von den Putzjobs runter?

Ich schließe mich mirabelle vollinhaltlich an: Da gibt es nichts stolz zu sein, denn du sorgst nicht für dein berufliches Fortkommen, sorgst dafür, dass dich die Solidargemeinschaft vielleicht im Alter oder bei Trennung von deinem Mann mit ergänzenden Sozialleistungen herumschleppen muss, weil du so gut wie nichts für deine Rente tust, nimmst einer gering Qualifizierten die Jobmöglichkeit und und und...

Und ein Mini-Taschengeldchen zum Familieneinkommen beizutragen (vorher hast du offenbar auch nicht sonderlich viel gearbeitet, wenn ich mir die Höhe des ALG I so ansehe), statt wie es sich für eine erwachsene Frau und verantwortungsvolle Mutter gehört, den Beruf auf einigermaßen sichere Füße zu stellen - ey sorry, nee! Kein Grund, so einen komischen "Stolz" zu haben.

Und nein: Ich finde Putzjobs nicht "Igittabäh", ich hatte selbst schon welche. Während der Schulzeit, der Ausbildung und während der Stellensuche. Aber du suchst ja nicht mal. Leistungsbereitschaft sieht wirklich anders aus, Schwester.

Beitrag von mabo02 17.03.10 - 17:52 Uhr

Hallo Jessie,

lass dir nichts erzählen, weder von deinen Verwandten noch hier im Forum.

Hättest du jetzt gesagt, du würdest so einen Job nicht annehmen weil du dir zu gut dafür bist, hätten genau die gleichen Leute dir ebenso Gegenwind gepustet.

Ich finde es toll wie du das machst.

Beitrag von king.with.deckchair 17.03.10 - 18:00 Uhr

Es geht nicht darum, DASS sie den Job macht!

Es geht darum, dass sie offenbar in ihrem Job gar nicht weitersucht und ihre Ausbildung zum Teufel gehen lässt.

Wie blöde ist DAS denn bitteschön? Erst eine Ausbildung machen (die den Staat auch bereits Geld gekostet hat - Stichwort Berufsschule z.B.) und dann will sie putzen bis zu Schwangerschaft, statt sich eine qualifizierte Beschäftigung zu suchen? Die findet nach einer weiteren Elternzeit in ihrem erlernten Beruf doch nie wieder was! Und wenn dann der schlimmste Fall eintreten sollte, dass ihr der Ernährer wegbricht, haben wir die nächste Frau mit Kindern im Sozialsystem hängen, deren Ausbildung keinen Pfifferling mehr wert ist und die mit putzen sich und ihre Kinder auch nicht allein ernähren kann!

Beitrag von mabo02 17.03.10 - 18:04 Uhr

Sie schreibt selber, dass es eine Übergangslösung ist und wenn es nunmal der Job ist mit dem sie Kind und Arbeit unter einen Hut bekommt, und er ihr auch noch Spaß macht, warum dann bitte nicht?

Sie plant es selber nicht als Dauerlösung.
Aus welchen Gründen auch immer..

Beitrag von king.with.deckchair 17.03.10 - 18:09 Uhr

"Sie schreibt selber, dass es eine Übergangslösung ist"

Ja, bis sie schwanger ist:

"Dabei ist es ja auch nur eine Übergangslösung..für ein paar Monate...bis ich Schwanger bin!!!!"

"und wenn es nunmal der Job ist mit dem sie Kind und Arbeit unter einen Hut bekommt, und er ihr auch noch Spaß macht, warum dann bitte nicht?"

Aus den von mir genannten Gründen, die ich nun sicher nicht alle NOCH MAL niederschreibe!

Beitrag von mabo02 17.03.10 - 18:14 Uhr

GLaube mir, deinen Standpunkt hast du deutlich genug klargestellt.

Dennoch muss deine Meinung nicht DIE Meinung sein und ich denke eben anders.

Ich verstehe was du meinst, aber du kennst nicht alle ihre Beweggründe und ausserdem ging es primär darum, dass man es als verächtlich ansieht das sie putzt.

So wie sie es schreibt, es sei der SM peinlich, kann ich mir nicht vorstellen, dass diese deine Gründe zu ihrem Urteil zurande gezogen hat sondern eben das Klischeedenken und das finde ich persönlich völlig daneben.

Beitrag von king.with.deckchair 17.03.10 - 17:55 Uhr

Nachtrag: Ja, ich würde auch über dich die Nase rümpfen, wenn ich deine Schwiegermutter wäre. Verschleuderst deine Ausbildung und deinen Grips beim Putzen und suchst nicht mal weiter - ich würde mich schon fragen, warum mein Sohn auf solche Frauen steht, würde meine Schwiegertochter irgendwann so anfangen...

Putzjob als Überbrückung, bis eine Stelle im erlernten Beruf frei ist - OK. Aber Putzjob bis zu Schwangerschaft und die erworbene Ausbildung einfach mal so zu Teufel gehen lassen? Ich wiederhole mich, aber das ist kurzsichtig und kein Grund, stolz zu sein.

Beitrag von krokolady 17.03.10 - 18:41 Uhr

mich hat das auch nie gejuckt......hab teilweise sogar auf 2 Stellen geputzt......oder tagsüber wpo geputzt und Nachts hinter der Theke gestanden.

Das sind stinknormale Dienstleistungsjob die teilweise auch gut bezahlt werden.
Geld stinkt nicht - es ist egal womit man es verdient hat ( solang es legal ist)

Beitrag von spyro74 17.03.10 - 19:02 Uhr

hä was lese ich hier, nur weil sie eine Zahnmedizinische Fachangestellte ist (gelernt) ist sie überqualifiziert für einen Putzjob?

Das Arbeitsamt und die Politiker sagen man soll jeden Job annehmen und ihr schreibt hier Überqualifiziert. Ja dann findet mal einen Job auf halbtags (vormittags) der nicht über Zeitarbeit oder Leiharbeit oder für wenig Gehalt ist. Das ist heute nicht mehr so einfach!

Ich kenne einige die studiert haben und ein Examen haben und keinen Job finden. Ich würde sagen hauptsache es kommt Geld ins Portmonai und wenn man sich wohl dabei fühlt ist doch alles ok!

Beitrag von king.with.deckchair 17.03.10 - 19:11 Uhr

Und auch für dich nochmal, Mäuseken: Es geht nicht darum, DASS sie den Job macht, es geht darum, dass es für sie wohl Ende der Fahnenstange ist und sie nicht weitersuchen will.

"Das Arbeitsamt und die Politiker sagen man soll jeden Job annehmen und ihr schreibt hier Überqualifiziert."

Das ist sie ja auch. Außerdem sagen "Das Arbeitsamt und die Politiker" NICHT, "Nimm jeden Job und suche dann nicht weiter nach einem Job, der deiner Qualifikation entspricht und pfeif auf deine Ausbildung."

Ist es denn wirklich so schwer zu kapieren?!

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