LZS - Habt ihr jemals Zweifel?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von widowwadman 17.03.10 - 20:49 Uhr

Ich selbst bin ja nur aus Versehen beim lange stillen gelandet und schwanke taeglich zwischen abstillen wollen und wieder nicht.

Ich wollt nur mal wissen wie es denjenigen geht, die es aus Ueberzeugung machen.

Habt ihr ab und zu auch Zweifel ob es das Richtige ist?

Beitrag von tantom 17.03.10 - 20:58 Uhr

Hallo,

ich stille schon seit 22 Monaten und bin wahnsinnig stolz das wir, bis auf ein paar Mal beißen als die ersten Zähne kamen, keine Probleme hatten. Wir sind beide Glücklich mit der Situation und ich habe noch nie einen Gedanken ans Abstillen verschwendet, einfach weils so unkompliziert und nah und gemütlich ist. Wenn ich meiner Tochter beim Stillen zuschaue, bin ich so glücklich, weil ich weiß, daß ich ihr einen sicheren Ort biete, an den sie immer wieder kommen kann wenns mal aufregend, anstrengend oder beängstigend ist.
Aber auch zum "Essen fassen" kommt sie noch viel an die Brust und ich weiß, das sie so gut versorgt ist. Sie schläft nur an der Brust ein und ich liebe es, ihr dabei zuzusehen.
Ach, ich könnte ewig schwärmen #verliebt

Lange Rede, viel Sinn: Ich bin überzeugt davon, daß das lange stillen das beste für mein Kind ist und genieße jeden Tag #liebdrueck

Liebe Grüße
Tanja

Beitrag von tanzfunke 17.03.10 - 22:00 Uhr

darf ich fragen wie du deiner Tochter das beißen abgewöhnt hast. Meine ist jetzt 7 Monate und bekommt bald Zähne, wie es aussieht und ich habe richtig doll Angst davor?
Sie hat mir die BW am Anfang schon immer richtig blutig gebissen und mit Zähne #zitter

lg tanzfunke

Beitrag von juliocesar 17.03.10 - 22:23 Uhr

hallo tanzfunke

saskia hat mich ein einziges mal gebissen, da hab ich so heftig reagiert, dass sie mir mit einem dreitägigen stillstreik geantwortet hat. julian hab ich mehrmals von der brust gelöst, ihm bestimmt aber ruhig gesagt, dass mir das weh tut und er jetzt gerade nicht stillen kann, wenn er mich wieder beisst. gross eindruck hats ihm nicht gemacht, immerhin hat er wieder zugebissen. so beim fünften mal, hab ich ihn beiseite gelegt und nicht mehr angesetzt. da hat er geweint und vermutlich mein verhalten mit dem beissen in verbindung gebracht und mich nicht mehr gebissen.
beissen muss mit sicherheit kein abstillgrund sein; wenn die kleinen erstmal verstanden haben, dass beissen weh tut und dass das konsequenzen hat (nicht sofort wieder gestillt zu werden), dann tun die das irgendwann auch nicht mehr.
was auch gut ist, wennn du dem baby vor dem stillen etwas zahngel (z.b. osanit) eincremst, um die zahnleisten zu beruhigen. oder was zu beissen gibst (kalter fenchel oder karotte oder einen nassen waschlappen).
stillzweifel? hmmm, ich stille nun seit bald 4 jahren (habe saskia in julians schwangerschaft und danach ein halbes jahr tandem gestillt) hab ich schon ab und an den stillkoller und wünschte mir, dass er sich allmählich selbst abstillt, aber davon ist er weit entfernt und forcieren möcht ich es nicht, da er es vehement einfordert und braucht. ich wollte in diesen tagen das abstillen langsam einleiten, aber seit ich ein baby hüte, ist er noch anhänglicher und ein richtiger stilljunky.

lg gabriela.

Beitrag von tanzfunke 17.03.10 - 22:36 Uhr

danke für deine Antwort!
Respekt- tandem stillen, das ist bestimmt sehr anstrengend.
Das mit dem davor etwas zum beißen geben ist auch eine gute Idee.
#danke

Beitrag von tantom 17.03.10 - 22:25 Uhr

Hallo!
Wir hatten das auch ungefähr in dem Alter.
Sie hat nicht nach dem Stillen gebissen, sondern danach. Sie nimmt keinen Schnuller, bis heute nicht, und nuckelt immer noch nach dem trinken und dann hat sie mich erwischt.
Ich habe sie dann ganz feste an mich rangezogen, so daß sie einen kleinen Moment keine Luft bekommt und sie danach sofort abgedockt. Ich habe ihr ruhig, aber bestimmt, gesagt, das sie mir weh getan hat. Das hat nach ein paar Tagen geholfen.
Ich war richtig traurig zu der Zeit, hatte Angst abstillen zu müssen.
LG Tanja

Beitrag von tanzfunke 17.03.10 - 22:38 Uhr

ist ja wie bei meiner - die mag auch keine Schnuller ;-)
Das mit der Luft hört sich aber gruselig an #zitter
Na gut dann werde ich das mal versuchen, bin ja nicht die erste und andere haben es auch geschafft.

lg

Beitrag von tantom 17.03.10 - 22:44 Uhr

Du erstickst dein Kind ja nicht, solange sollst du es nicht an dich ziehen;-)
Aber mal kurz an dich ziehen, so daß sie einen Schreck bekommt, klar und bestimmt sagen, dass das nicht geht und abdocken.
Alles Gute
Tanja

Beitrag von tanzfunke 17.03.10 - 22:47 Uhr

na dann ;-)

Beitrag von ayshe 18.03.10 - 09:14 Uhr

so habe ich das auch gemacht.
das ging echt sehr schnell und gut.

Beitrag von muddi08 17.03.10 - 21:01 Uhr

Also ich zweifle nicht daran, mein Sohn trinkt noch morgens und abends, stört mich nicht weiter. Womit ich aber Probleme hätte, wenn er ständig auch tagsüber ran wollen würde, wie manche Mütter hier berichten. Das würde mich extremst stören, aber tagsüber verlangt er überhaupt nicht danach. Tagsüber trinkt er auch Kuhmilch ganz normal aus der Tasse.
Aber irgendwie braucht mein Sohn das noch morgens und abends, ich finds schön und würde es immer wieder so machen.

Beitrag von cokriloke 19.03.10 - 13:53 Uhr

genauso sehe ich das auch.

Ich genieße das Stillen abends und morgens. Aber ich bin froh, daß sie tagsüber nicht danach verlangt. Das ist für mich die perfekte Mischung aus Nähe und Loslassen.

Beitrag von 6woche.1 17.03.10 - 21:13 Uhr

Hallo

Nein ich hatte und habe keine Zweifel.Ich geniesse diese Nähe zu meiner Tochter.Wir hatten auch noch nie probleme.Ich hatte nie einen Milchstau,Wunde Brustwarzen etc.Sie hat mich ab und zu gebiessen,diese Phase war aber schnell wieder vorbei.Ich wusste von Anfang an das ich Alessa selber endtscheiden lasse wann sie nicht mehr stillen möchte.Wir geniessen beide das Stillen.



Lg Andrea mit Kids

Beitrag von ratpanat75 17.03.10 - 21:15 Uhr

Hallo,

ich habe beide Kinder solange gestillt, bis sie von selbst aufgehört haben (mit 2 und fast 4).
Ich habe nie daran gezweifelt, dass es für uns das Richtige ist, was nicht heissen soll, dass es nicht auch mal Tage gab, an denen mich das Stillen genervt hat.

LG

Beitrag von alischa06 17.03.10 - 21:22 Uhr

Hallo,

Ilija wird im Mai 2 und wird auch immer noch gestillt. Ich bin auch eher aus Zufall zum LZS gekommen, habe aber nie Zweifel (gehabt).

Anfangs wollte ich einfach nur stillen, dachte mir aber, wenn es nicht klappt, dann halt nicht. Es hat uns dann im KH aber doch einen Tag und eine Nacht echt Mühe gekostet, dann hat es aber super geklappt. Ich habe mir aber einfach nie über die Zukunft Gedanken gemacht. Ich dachte, dass Ilija ja dann mit 6 Monaten seine erste Beikost bekommen würde und sich dann automatisch abstillen würde.

Tja, Pustekuchen. Er wollte nie Brei essen, hat erst mit 14 Monaten nennenswert bei Tisch mitgegessen, so dass ich da einfach mit reingewachsen bin.

Ich finde es aber toll und auch wenn ich die Einzige in meinem Bekanntenkreis bin, die noch stillt und viele mich auch für völlig meschugge halten und überzeugt sind, dass ich Hängetitten habe oder bekomme. :-p

Wieso hast Du denn so Zweifel? Wie oft stillt Deine Tochter denn noch?

LG

Andrea mit Ilija (05.05.08)

Beitrag von schullek 17.03.10 - 21:24 Uhr

hallo,

ich hatte eigentlich nie den wirklichen wunsch abzustillen. nur die ersten 1,5 jahre als das schlafen derart bescheiden war, woltle ich gerne einfach nachts nicht mehr stillen. das hatte sich dann aber von selbst erledigt.
aber nein, generell hatte ich nicht solche schwankungen wie du. klar, war ich auch mal genervt, insbesondere in den ersten monaten und dann so um den ersten geburtstag rum nochmal.
ich hatte mir aber nie vorgenommen so udn so lange zu stillen. es hat sich einfach alles so entwickelt.

lg

Beitrag von ayshe 17.03.10 - 21:58 Uhr

:-)

ich weiß gar nicht, ob sich das echt viele vornehmen.
okay, wenn sie schon ein LZSkind haben, ist die erwartung und vorstellung bei den folgenden sicher anders.

ich habe nur ein kind.
ich bin auch nur "aus versehen" beim LZS gelandet ;-) #rofl
ich hatte früher ganz andere vorstellungen.


##
und schwanke taeglich zwischen abstillen wollen und wieder nicht.
##
so ging es mir immer wieder mal für eine gewisse phase.
und für manche tage oder auch eine woche oder so, dachte ich immer wieder mal, daß ich nichtr mehr will!
ja, habe ich gedacht.
und dann, wenn ich anfing, es echt ernt zu meinen, jaja, dann lief es plötzlich wieder total easy und recht streßfrei.
ich glaube, meine kleine konnte meine gedanken lesen oder meine gefühle spüren ;-)
das kleine biest ;-)
und dann habe ich einfach so weiter gemacht und weiter gemacht und es als "stilltief" abgetan.

Beitrag von ayshe 17.03.10 - 22:00 Uhr

okay, eine sache hätte mir die entscheidung zum abstillen auch schwer gemacht.

ich war ja wieder früh voll arbeiten, als sie erst 5 monate war und ihre milchverweigerung und das heftige stillbedürfnis sahen für mich so aus, als würde sie meine abwesenheit mit dem stillen kompensieren.

ich konnte es ihr einfach nicht nehmen, dann wäre wohl eine welt zusammen gebrochen.

Beitrag von widowwadman 18.03.10 - 07:28 Uhr

Das mit dem Vollzeit arbeiten ist bei mir glaub ich auch das Problem - ich versuch da was zu kompensieren, glaub ich.

Beitrag von ayshe 18.03.10 - 09:16 Uhr

##
ich versuch da was zu kompensieren, glaub ich.
##
du?

hm, also bei mir war es eindeutig meine tochter.
wenn ich von der arbeit kam, hat sie sich aufgeführt als würde sie gleich sterben, wenn es nicht absolut sofort mit dem stillen losginge ;-)

Beitrag von juliocesar 18.03.10 - 12:40 Uhr

hallo

gut dass du das ansprichst. es profitiert eben nicht nur das kind davon, wenn es trotz erwerbstätigkeit der mutter weiterhin stillen darf. Das stillen macht dich für dein kind unersetzlich und stärkt das band zwischen euch. es ist viel einfacher, sich von einer sekunde auf die andere aufs kind einzustellen.
ich bin nicht TROTZ erwerbstätigkeit zur LZS-mutter geworden sondern WEGEN meiner erwerbstätigkeit. nun beim zweiten still ich wieder seit bald zwei jahren, OBWOHL ich nicht mehr erwerbstätig bin, sondern weil ich es einfach geniesse, ganz für die familie dazusein, ohne den nervigen trennungsschmerz und koste dafür jede minute umso mehr aus, da wir nicht wissen, wie lange wir uns das so noch leisten können.

lg gabriela.

Beitrag von schnee-weisschen 17.03.10 - 22:30 Uhr

Hey,

ich hatte da nie Zweifel.
Meine Kinder brauchten es, es hat mich in keinster Weise irgendwie eingeschränkt, war praktisch, ein inniger Moment... fertig.

Wirklich... selbst im Minutentakt hat es mir nie etwas ausgemacht.
Ich habe aber auch ganz normal weitergelebt, mein Stillkind, als es noch ganz klein war, überall mit hingenommen (und dort auch diskret gestillt, selbst in Terminen/Gesprächen).

Ich fand die Alternative immer irgendwie ekelhaft. Einem Kind nen Kunststoffsauger in den Mund zu stecken finde ich widernatürlich, ich muss bei dem Gedanken daran schon fast heulen (wehe, da lacht einer).

Also kam nur infrage, so lange zu stillen bis das Kind selbst geeignete Nahrung zu sich nehmen kann, und als ich dann gesehen habe, dass es sich vom Stillen nicht verabschieden kann, ohne emotional Schaden zu nehmen, wurde eben weiter gestillt.
Wobei ich sicher nicht die längste LZS-Mutter bin (das längste waren knapp 2 Jahre) ;-) Bin aber gerade dabei meinen neuen, persönlichen Rekord aufzustellen :-D


LG

sw

Beitrag von mansojo 18.03.10 - 08:00 Uhr

Hallo,

wir steuern auch dahin
meine Tochter ist jetzt 10 Monate und denkt nicht daran irgendetwas zu essen

sie knabbert mal hier und mal da
ein Stück Birne findet sie total toll lutscht aber nur drauf rum

mein Sohn hat sich mit 8 Monaten selbst abgestillt er fand feste Nahrung interessanter und mit Papa kann man(Kind) genauso gut kuscheln

ich hab auch meine Phasen gehabt,von wegen wenn das Kind keinen Hunger hat kann es ja gar nicht essen#kratz
ich hab mir geduldig alles angehört was Freunde und Familie zu sagen hatten

dann hat mein Mann gesagt
mach einfach weiter irgendwann wird sie schon was essen bis dahin braucht sie halt ihre Milch(süss wa ;-) )

gerade nachts kommen mir die Zweifel wenn ich schlaftrunken mit der Lütten im Sessel sitze
aber auch das geht vorbei

liebe Grüße Manja

Beitrag von stillmami110703 18.03.10 - 08:55 Uhr

Hallo,

meinen Sohn habe ich insgesamt 22 Monate lang gestillt.
Unsere Tochter bekommt ebenfalls seit ihrer Geburt Muttermilch und ist mittlerweile auch schon fast 1 Jahr alt.

Zweifel hatte ich nie, da ich weiß das ich mit dem Stillen, das bestmögliche für meine Kinder mache.

Außerdem ist es soooooooooooo praktisch, kein Wasser abkochen, kein Fläschchen anrühren, kein Abkühlen bis es Trinktemperatur hat. Einfach anlegen und fertig. Die Milch hat immer die richtige Zusammensetzung und ist auch immer richtig temperiert.

LG
Heike

Beitrag von raevunge 18.03.10 - 12:35 Uhr

HUHU

Hm, gute Frage - eigentlich, so wirklich gezweifelt habe ich noch nicht ;-) Ich bin, so wie du, auch nur aus versehen beim LZS gelandet ;-) Ich habe auch wirklich, wenn man es mal alles zusammenrechnet, bestimmt gute 11 Monate voll gestillt. Ab und zu fand ich es mal seltsam, dass mein Kleiner so gar nichts anderes essen wolllte, aber: was sollte ich machen?

Obwohl ich die ganzen blöden Kommentare der anderen eigentlich recht gut wegstecke, habe ich es dann trotzdem mal versucht: es sollte nur noch morgens, abends und nachts MuMi geben, dazwischen halt was anderes. Hat gar nicht geklappt, ich hatte ein total unglückliches Kind und habe nach 2 Tagen aufgegeben. Und jetzt, mit fast 16 Monaten, da läuft es so langsam an, was das "richtige" Essen angeht.

Grad neulich hatte er einen Magen-Darm-Virus plus Lungenentzündung. Da war ich echt froh, dass ich noch stille, und die ärzte im KKH fanden es auch gut.

Ich muss allerdings sagen, dass ich vor ca. 1,5 Monaten nachts abgestillt habe, da er stündlich wach war. Das war super, ging total gut und er schläft seitdem viel besser :-D

Na ja, und letztendlich warte ich mal ab. Ich weiß nicht, ob ich wirklich SO lange warten werde, bis er sich komplett allein abstillt, aber wer weiß... ;-)

LG

Carola

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