Bewerberprofil bei Arbeitsvermittlungen erstellen

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von schmetti-2008 17.03.10 - 20:56 Uhr

Hallo Ihr Lieben!


Ich bin ab Juni nach meiner zweijährigen Elternzeit arbeitslos und jetzt will ich natürlich alles drum geben, eine neue Arbeit zu finden.
AA bin ich schon gemeldet und ich hab keine Hoffnung das ich von denen eine Angebot für ne Arbeit bekomme, das heisst für mich, selber suchen!
Nun zu meiner Frage, habt ihr euch auch übers Internet bei Arbeitsvermittlungen und sämtlichen Firmen registriert bzw. ein Bewerberprofil erstellt, sodass die jeweiligen Firmen sich bei euch melden, sobald eine Arbeitsstelle vorhanden ist?

Wäre dankbar für eure Meinungen und eventuell weitere Ratschläge, obs überhaupt Sinn macht.

LG schmetti

Beitrag von myimmortal1977 17.03.10 - 21:42 Uhr

Mehr Sinn macht es, wenn Du Dich direkt auf ausgeschriebene Stellen bewirbst.

Die Frage ist ja auch, was Du für Qualifikationen vorweisen kannst, was für Jobs für Dich in Frage kommen würden.

Denn für bestimmte Berufe gibt es bestimme Jobbörsen.

Meine Erfahrung ist, dass es immer besser kommt, wenn Du Dich mit einem individuell auf die Firma erstellten Bewerbungsschreiben bewirbst.

Viele Grüße

Janette

Beitrag von sissimama 18.03.10 - 11:29 Uhr

Hi Schmetti,

ich kann dir da topaktuell berichten, da ich im Moment die personifizerte Bewerbung bin, leider...

Meine Erfahrung zeigt, dass es bei einigen Firmen gut ist, sich in ihrer Datenbank zu registireren, bei anderen hilft nur die direkte Bewerbung. Bei einigen Firmen ist es aber auch so, dass du dich online für eine bestimmte Stelle registrierst und damit automatisch in ihrer Datenbank landest. Hatte letztens einen Fall, dass ich mich auf eine Buchhaltungsstelle bei einem Vermittler registriert habe, Ansprechpartner war Frau X. Die Registrierung war noch keine 5 Minuten raus, als ich einen Anruf von Frau Y hatte, dass ich mich ja eben beworben hätte und sie hätte da was passendes... Hat zwar am Ende nichts gebracht, aber es hat mir gezeigt, dass die Truppe mit ihrer Datenbank arbeitet...

Ich würde alle Chancen nutzen, ist zwar ein Riesenaufwand, da man den Kram jedes Mal neu erfassen muss, aber am Ende zahlt es sich vielleicht aus. Problem bei den Vermittlern ist nur, dass die einen Vermittlungsgutschein sehen wollen, ansonsten besteht die Gefahr, dass du bei erfolgreicher Vermittlung selber zur Kasse gebeten wirst...

Ich drück dir die Daumen

LG sissimama#blume

Beitrag von schmetti-2008 18.03.10 - 12:57 Uhr

Hallo!

Danke für deine Antwort.
Das dachte ich mir schon, das ich ein Vermittlungsschein vom AA brauche. Das heisst also für mich, ich sollte jetzt erstmal die 2 Monate Arbeitslosigkeit abwarten, damit ich den Schein bekomme?! Und mich dann erst bei den Arbeitsvermittlungsfirmen bewerben. In der Zwischenzeit auf alles bewerben was mir in die Finger kommt.

Auf gehts! Von nüscht wird ja nüscht...;-)

LG schmetti

Beitrag von sissimama 18.03.10 - 14:08 Uhr

Naja, bei einigen kann man sich auch schon registirieren und schickt den dann den VGS hin, wenn man ihn hat. Wird auch unterschiedlich gehandhabt. Manche schreien gleich nach Registrierung nach dem Scheinchen, andere fragen erst danach, wenn sie ein konkretes Angebot haben.

Und noch ´ne Erfahrung, die ich jetzt machen musste: Viele von den Vermittlern arbeiten mit Zeitarbeitsfirmen zusammen... Da wird in Aussicht gestellt, dass der Einstieg über ZA geht und dann eine Festeinstellung durch die entsprechende Firma erfolgen wird. Der finanzielle Einstieg bei ZA ist erfahrungsgemäß ein ganzes Ende niedriger als beim Direkteinstieg in eine vergleichbare Position. Ich kann dir aber noch keinen Erfahrungsbericht liefern, ob man dann aus der ZA tatsächlich in die Festanstellung bei der entsprechenden Einsatzfirma kommt. Bei mir lauifen die ganzen Sachen immernoch...

Viel Erfolg und kannst ja mal Bericht erstatten;-)

GLG sissimama#blume