Gewerbe - Dienstleistung - Internet-Shopping für andere. Kleingewerbe

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von simaic 17.03.10 - 22:04 Uhr

Hallo,
weiß nicht ob das hier das richtige Forum ist. Aber ich versuch´s einfach. Werde demnächst ein Gewerbe anmelden. Nur mal so nebenbei zum Austesten. Werde eine Art Second-Hand aufmachen. Speziell für Baby-Kinder- und Damensachen. Vorerst mal nur von zuhause aus. Verkauf erfolgt dann über Ebay. Ob´s funktioniert mal sehen. Wird sich rausstellen.
Aber ich hätte da noch eine andere Idee... Und zwar kenn ich ganz viele Leute hier in unserem kleinen Städtchen, die mit dem Internet einfach nicht vertraut sind. Sie "bewundern" mich nur alle wenn ich Ihnen sage, wieviel ich bei diversen Artikeln, die ich online gekauft habe, spare. Gut wo man kauft muss jeder selber wissen. Aber mal angenommen, ich würde eine Art Dienstleistung anbieten und für andere im Internet einkaufen. D.H. die sagen mir was sie brauchen und ich schau, dass sie die Sachen günstig kriegen. Aber damit das funktioniert müsste ich die Ware ja auf meine Rechnung kaufen. Wie wäre das dann mit der Steuer? Müsste ich das Teil quasi auf Rechnung einkaufen und dann wieder verkaufen an den Kunden? Provision hätt ich natürlich auch noch gern ein paar Euro... Ist nur so ne Idee.... Aber an der Umsetztung scheiters irgendwie. Aber vielleicht kann mir hier ja jemand auf die Sprünge helfen. Geht das nicht, dass ich das Teil einfach auf meinen Namen kaufe, dann dem Kunden eine Kopie der Rechnung gebe, die auf mich ausgestellt ist und dann noch die Provision "abkassiere". Ich habe vor ein Kleingewerbe anzumelden. Weil wenn ich alle Teile auf meine Rechnung kaufe, dann können da ja ganz schnell hohe Beträge zusammen kommen... Ist hier jemand der mir dazu ein paar Infos geben kann?
Wäre echt nett.
Lg
simaic

Beitrag von vwpassat 18.03.10 - 12:38 Uhr

Was Du vorhast bzw. so wie Du es umschreibst, klingt nicht danach, dass Du ein ernsthaftes dauerhaftes Geschäft betreiben willst.

Deine Idee geht umzusetzen, sogar ohne eigenes Geld zu investieren.

Beitrag von simaic 18.03.10 - 20:52 Uhr

Also ernst ist mir die Sache schon. Aber ob es dauerhaft ist weiß ich natürlich nicht. Wie soll ich das auch wissen. Man weiß ja nie wie die Leute so nen Second-Hand-shop annehmen. Warum soll ich hoch euphorisch an die Sache rangehen?!? Werde aber demnächst einen Business-Plan erstellen und mich auch bei einem Institut für Unternehmensgründungen beraten lassen. Also so ernst ist es mir schon. Bin halt momentan in Elternzeit und möchte die Zeit die ich jetzt habe nutzen um meine Idee, die ich schon länger mit mir rumtrage, zu verwirklichen. Mein "Kerngeschäft" wird aber in jedem Fall Second-Hand sein. Nur möchte ich keinen Laden hier in unserer 10.000-Seelen-Gemeinde eröffnen. Ich müßte für einen Laden so ca. 400 Euro kaltmiete rechnen (in schlechter Lage). In der Innenstadt kostet mich ein kleiner Laden sogar 750 Euro. Kalt. Ohne Nebenkosten. Das ist viel Geld. Da muss ich viel verkaufen bis ich das erst mal herinnen hab. Drum mach ich das nicht. Weil ich eben nicht glaube, dass sich das rechnet. Aber von daheim aus geht das schon besser. Vor allem ohne großartigen Fixkosten. Und einen kleinen Laden kann ich mir hier auch einrichten. Hab im Keller die Möglichkeit. Auch mit eigenem Zugang aussen. Hab halt dann nicht die Laufkundschaft, die ich in der Stadt hätte. Aber ob das so viele Leute sind hier, ist eben die Frage. Und bei derart hohen Fixkosten, die ich mit einem Laden hätte möchte ich das einfach nicht ausprobieren. Hab halt einfach nicht soviel Geld auf der Seite, dass ich da jetzt einfach mal so Geld locker mache und das in was investiere von dem ich nicht sicher sagen kann ob es funktioniert.

Deine Idee geht umzusetzten, sogar ohne eigenes Geld zu investieren -
Könntest Du mir das genauer erläutern wie Du das meinst?

Beitrag von dani.m. 18.03.10 - 19:49 Uhr

Die Idee hatte ich auch schon mal, vor einiger Zeit auch hier zur Diskussion gestellt.
Prinzipiell ist sie ganz gut. Der größte Haken: du bräuchtest eine Provision und ob die Leute dann wirklich noch sooo viel sparen ist ja die Frage.
Anderer Nachteil; wie du schon schreibst, müsstest du die Sachen auf deine Rechnung kaufen und weiter verkaufen. Das heißt, du wärest auch bei Reklamationen immer der serste Ansprechpartner.
Vielleicht kann dich bei der IHK jemand genau beraten?

Beitrag von simaic 18.03.10 - 20:59 Uhr

Das wär auch nur eine Art "Nebenbeschäftigung" Möchte mich vorangig schon auf den Verkauf der Second-Hand-Ware konzentrieren. Sicher ist das Einsparpotenzial das man im Internet hat, nicht immer gleich hoch. Aber manchmal kann man sich sicher viel sparen. Und da lohnt es dann auch. Grad auch bei Kindersachen und Spielwaren. Würd auch nicht viel Provision für solche Geschichten verlangen. Aber wenn ich z.B. die Playmobil Drachenburg im Laden für 120 Euro kaufen muss, und im Netz nur 90 Euro zahle, davon dann noch 9 Euro mir abdrücke, hab ich immer noch 20 Euro gespart. Nur als Beispiel mal. Oder Kontaktlinsen. Meine Freundin kauft ihre beim Optiker für 60 Euro (für 6 Stück). Im Netz krieg ich genau die gleichen für 78 Euro (bereits inkl. Versand) dafür aber nicht 6 Stück sondern 12 Stück! Ist doch krass oder. Und da wären dann 10% Provision für mich auch noch drin. Und das mit der Reklamation stimmt schon. Aber ich würde mich hauptsächlich auf Sachen konzentrieren, bei denen keine Garantieansprüche zu erwarten sind. Also Kleidung, Playmobil, Lego, etc. Keine Ahnung, da gibts viele Sachen. Müsste man austesten ;-) Und wenn man jemand ein Problem mit einem Produkt hat, dann hätte ich jetzt da keine Schwierigkeit da etwas Schriftwechsel mit dem Verkäufer zu führen. Mein Bedenken liegt eher darin, dass das mit dem Kleingewerbe ja dann nicht mehr funktioniert oder? WEil die Umsätze schnellen bei sowas ja ganz schnell in die Höhe.... Das mit der IHK ist aber kein schlechter Tip. Da werd ich auch mal nachfragen.
Könntest Du mir vielleicht den Link von dem Thread zu Deiner Diskussion schicken? Hatte über die Suchfunktion vor meinem Post schon mal versucht was passendes zu finden, bin aber leider nicht fündig geworden...