Ich will nicht mehr!

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von dierabenmutter 18.03.10 - 08:32 Uhr

Ich bin 24 Jahre alt und habe zwei Kinder!

Wenn ich so auf meine Kinder schaue und wie es so läuft bin ich eine Rabenmutter!

Ich schlage meine Kinder nicht! Das erstmal klar zu stellen.

Aber es gibt ja bei weitem mehr als nur schlagen was wehtun kann!
Ich bin fix und fertig mit meinem Leben und denke auch oft: Wieso nicht einfach aus dem Fenster springen? Dann ist alles vorbei und ich habe meine "Ruhe"!

Mein großes Kind ist eins was NIE hört! Sagt man NEIN! Kommen Disskusionen auf. Nein, bitte, nein, bitte usw. usf. Ich kann da schon lange nicht mehr ruhig bleiben. Ich schnautze sie nur noch an.

Bin auch nicht wirklich nett mit meiner Wortwahl.
Es kommt nur noch: Halt doch mal die Fre... du blöde Göre oder ähnliches!
Wenn sie dann nicht Ruhe gibt bring ich sie in ihr Zimmer und mache die Türe zu (schliesse nicht ab!)

Mit meinem Kleinen ist das so. Ein Schreikind.
Das Kind schreit sich oft die Seele aus dem Hals ohne Grund. Ich leg das Kind dann weg und lass es schreien. Am besten so das ich das nicht höre! (Was wohl schlecht geht bei einer kleinen Wohnung!!!)
Dem Kind kann man nichts recht machen. Windel sauber nicht ok, den hunger gestillt nicht ok, geht man mit ihm raus nicht ok, spielt man mit ihm nicht ok. ALLES nicht ok. Es wird immer weiter geschrieen. Die einzigen Momente wo ich mal zur Ruhe komme ist wenn die Gören schlafen und das ist auch erst ab 22 Uhr der Fall. Also gehe ich auch schlafen um bisschen zu bekommen!

Manchmal ist das Messer was ich in der Hand habe sehr verlockend. Nicht gegenüber den Kindern sondern mir gegenüber!

Ich kann und will nicht mehr. Ich mache mich kaputt und den Kindern geht es am wenigsten dabei gut!

Manchmal entwickel ich richte Hassgefühle gegenüber meinen Kindern!

Ich werd die Kinder erstmal in eine Pflegefamilie geben. Da haben sie es bei weitem besser als hier!

Ich will sie hier nicht mehr haben. Auch weil ich Angst habe ihnen oder mir irgendwas anzutun.

So kann ich in Ruhe eine Therapie oder weiß was noch machen!

Liebe ich meine Kinder überhaupt?

Kann eine Mutter die so gegenüber ihren Kindern ist und manchmal fühlt überhaupt lieben?

Ich bin zwar verheiratet, aber auf meinen Mann kann man sich nicht verlassen! Ihm ist irgendwie alles egal wie es mir geht, was passiert oder sonstiges. Das wichtigste für ihn sind; Arbeit, Freunde und andere Dinge. Die kommen alle vor seiner Familie! (vielleicht ist auch eine Trennung bei uns in Sicht!)

Bitte verurteilt mich nicht so sehr. Ich weiß was für Schei** ich gebaut habe und will die Kinder erstmal nicht bei mir haben.

Ich werde sie weggeben. Ob nun für immer oder nur solange bis ich wieder aufm Damm bin steht noch in den Sternen.

Wenn ich ehrlich bin habe ich die Kinder nur auf Wunsch meines Mannes bekommen. Er hat mich solange bequatscht das ich dachte ich wünsche mir auch Kinder. Dem schien nicht so!

So auch wenn jetzt evtl Steine geflogen kommen sollten. Werde ich sie in Empfang nehmen, weil ich weiß das ich das verdient habe!


LG dierabenmutter

Beitrag von valerie88 18.03.10 - 08:40 Uhr

Hallo,

lass dich erst mal #liebdrueck.

Ich kann und werde dir nicht viel schreiben,aber wenn du deine Kinder in eine Pflegefamilie gibst,dann achte bitte UNBEDINGT darauf,sie NICHZ in einer Dauerpflege zu geben,sonder nur in Kurzzeitpflege,denn sonst bekommst du sie nie wieder.Und glaube mir das willst du nicht...Aber es ist aufjedenfall richtig und sehr wichtig,das du dir jetzt sofort professionelle hilfe holst.Und dann wirst du auch wieder viele schöne Momente mit deinen Kinder erleben.

Lg Mona

Beitrag von leonie133 18.03.10 - 08:57 Uhr

Hallo. Es ist gut dass du dir den Frust von der Seele schreibst. Kinder können einen in den Wahnsinn treiben, und wenn man selber völlig am Ende ist hat man keine Geduld und alles ist einem zu viel. Leider merken Kinder sofort wenn es den Eltern nicht gut geht. Daher sind deine Kinder wahrscheinlich so "schwierig". Glaub mir bitte: Du liebst deine Kinder, aber im Moment geht es dir so schlecht dass die negativen Gefühle alles andere überlagern. Du musst dir sofort helfen lassen. Mach eine Therapie, am besten stationär. Gebe die Kinder in Kurzzeitpflege. Du bist keine Rabenmutter. Aber Kind schreien lassen und Kind beschimpfen geht absolut nicht. Hier musst du dringend die Notbremse ziehen. Alles alles Gute und viel Kraft wünsche ich Dir. LG Leonie

Beitrag von balisto 18.03.10 - 09:01 Uhr

ich finde es gut das du erkannt hast, dass sich etwas ändern muß!
kann aber die reaktion von deinem mann absolut nicht verstehen! erst wollte er kinder und nun lässt er dich damit ganz alleine? was sagt er denn dazu, dass die kinder erstmal in eine pflegefamilie sollen?

Beitrag von dierabenmutter 18.03.10 - 09:07 Uhr

Ich habe ihm das einfach gesagt.

Habe ihn eben vor die Wahl gestellt: Entweder er bleibt zu Hause und kümmert sich in der Zeit um die Kinder oder Arbeit!

Naja und da ihm die Arbeit so viel wichtiger ist als seine Familie ist die Entscheidung eben so gefallen!

Zum anderen kann ich dir leider nicht sagen wieso er so ist!?

Er war mal anders, aber da hatte ich erst ein Kind!


LG

Beitrag von gibsiemir:-( 18.03.10 - 09:16 Uhr

Wow das ist mal ein Papa du tust wenigstens etwas für die Kinder aber gleichgültigkeit ist schlimm

Beitrag von pcp 18.03.10 - 09:48 Uhr

Ach so ist das, die Kinder werden abgeschoben und mit ihm bleibst Du zusammen?

Das ist ja wirklich das abgefuckteste was ich seit langem gehört habe!

Beitrag von assozialeschreiberin? 18.03.10 - 09:50 Uhr

Also deine wortwahl finde ich asozial sorry

Beitrag von pcp 18.03.10 - 09:54 Uhr

Huch, die Ausdruckspolizei!
Ich hoffe ich komme mit einer Entwarnung davon!
#zitter

Beitrag von moonlight83 18.03.10 - 10:08 Uhr

#pro

Beitrag von dierabenmutter 18.03.10 - 10:45 Uhr

Wenn du den Text richtig gelesen hättest wüsstest du das ich eine Trennung in betracht ziehe!

Nur ich muss mit mir erstmal zurecht kommen.

Was bringt mir das mich zu trennen und dann VOLLKOMMEN alleine zu sein mit 2 Kindern?!

Meinst dadurch geht es mir besser?

Wow so brauche ich nicht mehr zum Seelenklemptner! DANKE DIR!#klatsch


LG

Beitrag von pcp 18.03.10 - 16:05 Uhr

"Vielleicht ist eine Trennung in Sicht", das waren Deine Worte.

Die Trennung von Deinen Kindern steht bereits fest.

Du behauptest zudem selbst daß Du von Deinem Mann nichts erwarten kannst und er es in Kauf nimmt daß die Kinder bei Fremden landen.

Ich würde einen Mann verachten der es zuläßt daß die gemeinsamen Kinder wegen meiner psychischen Überlastung zu Pflegeeltern müssen.

Beitrag von augenroll 19.03.10 - 10:37 Uhr

#augen

Beitrag von mathildarosine 18.03.10 - 09:06 Uhr

Hallo,

es gibt bestimmt mehr Frauen/Mütter, die sich so fühlen wie du. Ich finde es gut, dass du jetzt Konsequenzen ziehen möchtest, die für euch alle besser sind.

Die Sache mit der Pflegefamilie ist eine gute Idee, aber auch ein großer Schritt. Es gibt auch die Möglichkeit einer "Familienberatung" (ich weiß nicht mehr, wie genau das heißt) Da kommt jemand ins Haus und schaut sich die Situation erst mal an und bespricht dann weitere Schritte mit dir. (ähnlich wie die Supernanny)

Informationen bekommst du auf jeden Fall beim Jugendamt.

Lass dich erstmal beraten, geh zum Hausarzt und lass dir eine Überweisung für einen Psychotherapeuten geben.

Und sprich mit deinem Mann, dass es jetzt 5 vor 12 ist.

Ich wünsche dir und deiner Familie alles Gute,

Simone

Beitrag von bruchetta 18.03.10 - 09:07 Uhr

Ich finde es gut, dass Du bereits Lösungen für Deine Probleme suchst.
Ja, wende Dich an das Jugendamt. Sie stehen Dir zur Seite, schicken Dir eine Familienpflegerin oder kommen Deinem Wunsch nach einer Pflegefamilie nach.
Dass Du im Bereich Dauerpflege die Kinder nicht wiederbekommst, ist Unsinn.
Wenn Du Deine Therapie abgeschlossen hast und den Wunsch hast (und das Potential natürlich), wirst Du die Kinder auch aus einer Dauerpflege wiederbekommen.
Kurzzeitpflege ist i.d.R. wenn die Mutter lange im Krankenhaus liegt o.ä.
Du bist auf dem richtigen Weg, tu was! Ruf das Jugendamt an und kümmer dich danach um DICH!!
Ich wünsche Dir alles Liebe!! #liebdrueck

Beitrag von gibsiemir:-( 18.03.10 - 09:15 Uhr

Also erstmal muss ich dir sagen, Hut ab das du Sie erstmal abgibst und dir Hilfe holst, es gibt schlimmeres als deine Lage, muss ich ja nicht erläutern hier.

Ich hoffe du bekommst es in den Griff und wirst wieder Lebensfroh und kannst deine Kinder bald wieder zu dir holen und sie ruhig erziehen und lieben ;-)

Beitrag von engelchen113 18.03.10 - 09:28 Uhr

Warum genau bist Du "fix und fertig mit Deinem Leben"?

Überfordert Dich die Versorgung der Kinder oder hast Du sonst noch Probleme?

Beitrag von dierabenmutter 18.03.10 - 09:40 Uhr

Ich bin zur Zeit mit allem überfordert!

Mein Mann will das der Haushalt blitz und blinkt, meine Kinder und ich mit mir selber! Da ich denke WIEDER mal an einer Depression leide!

Leider ist mein Selbstwertgefühl auch im Keller. Das hat mit meinem Mann zu tun! Das ist aber eine andere Geschichte!

Dann kamen noch viele Dinge dazu was ich aufarbeiten muss! Wurde bis ich ausgezogen bin von meinen Eltern geschlagen und kleingehalten!

Wenn ich alles aufführen würde was alles passierte glaube ich würd ich nie fertig werden mit schreiben!


LG

Beitrag von litalia 18.03.10 - 09:51 Uhr

vielleicht wäre ja auch die einfachste und sinnvollste entscheidung dich von deinem MANN zu trennen?

da er dir offenbar nicht gut tut.

du bist erwachsen, du hast kinder für die du eine verantwortung trägst. DU hast diese kinder geboren.

hör auf zu jammern und nimm DEIN leben in die hand.

Beitrag von xbienchenx 18.03.10 - 11:31 Uhr

<<<hör auf zu jammern und nimm DEIN leben in die hand.

Das tut sie doch! Sie bringt die Kinder erst ein mal in eine bessere Familie! Kann an sich arbeiten und eventuel dann einen Neuanfang starten. Oftmals ist es besser die Kinder von der leiblichen Mutter wegzuholen, damit sie ein glücklicheres Leben haben. Egal ob sie ihre Kinder geboren hat oder nicht....gerade weil es ihr um das Wohl der Kinder geht, gibt sie die beiden erst einmal weg.

Was ist daran so schwer zu verstehen?

Beitrag von pcp 18.03.10 - 09:46 Uhr

Soviel Lob und Anerkennung wie meine Vorschreiber kann ich Dir nicht entgegenbringen.

Du schreibst einerseits daß Dir Deine Probleme bewußt sind, im gleichen Atemzug aber kritisierst Du das Verhalten Deiner Kinder. Deine Kinder sind ein Produkt Deiner Erziehung und über ein Baby zu sagen "man kann dem nichts recht machen" ist sowieso jenseitig.

Wenigstens ist Dir bewußt daß sie vor Dir beschützt werden müssen und Du brauchst auf jeden Fall Hilfe, aber - und das mir das unverständlichste:

Die Trennung von den Kindern ist für Dich bereits beschlossene Sache ohne daß Dein Mann davon weiß, wie stellst Du Dir das denn vor?

Beitrag von moonlight83 18.03.10 - 09:48 Uhr

Hallo,

kannst Du ausschliessen, dass Du eine Depression hast?
Du musst Deinen Mann bitten, Dir mit den Kindern zu helfen, er hat genauso Verantwortung.
Hast Du eine Oma oder so, wo Du die Kinder 1 Mal in der Woche hinbringen könntest?
Astrid

Beitrag von frauke131 18.03.10 - 10:03 Uhr

Hol Dir Hilfe! Wenn es hilft, gib sie vorrübergehend weg und lass Dir helfen, damit Du die Mutter sein kannst, die Du sein willst!

Beitrag von anyca 18.03.10 - 10:38 Uhr

Pflegefamilie wäre eine Möglichkeit, aber hast Du schon mal versucht, quasi eine Stufe drunter anzufangen und beim Jugendamt um Erziehungsberatung, Familienhelferin o.ä. zu bitten?

Beitrag von tina25111977 18.03.10 - 11:02 Uhr

Hallo Du "Rabenmutter",

ich kann sehr gut nachvollziehen, wie Du Dich fühlst ... Meine Große ist fast 12 und ich habe sie fast 6 Jahre allein groß gezogen und nebenbei meine Ausbildung gemacht und dann immer voll gearbeitet und sie war weiß gott kein einfaches Kind! Es gab so manche Situationen, in denen ich gedacht habe, dass sie es woanders besser hat! Ich bin alleine aus diesem Loch rausgekrochen und jetzt glücklich verheiratet und habe noch eine 6 Monate alte Tochter!

Es ist gut, dass Du Deine Probleme erkennst, aber rede erstmal mit dem Jugendamt, vielleicht hilft es auch erstmal, wenn Du eine Familienhilfe bekommst und eine Therapie machst! Sollte das nicht gehen, dann gib sie in Kurzpflege, damit Du sie auf jeden Fall wieder zu Dir holen kannst, wenn Du Dein Leben wieder im Griff hast!!! Glaube mir, Du wirst es sonst irgendwann bereuen, denn ich glaube nicht, dass die Kinder die Wurzel Deiner Probleme sind ... Geb Euch die Chance ein wenig Abstand zu bekommen, mach ne Therapie und krieg Dein Leben auf die Reihe ... Denn wenn Du mit Dir selbst im Reinen bist, kannst Du auch ganz anders mit Deinen Kindern umgehen und ihnen wieder Liebe geben!

Und ehrlich, natürlich hören Deine Kinder nicht und schreien, denn sie merken, was mit Dir los ist und das es Mama nicht gut geht, die haben da aber SOLCHE Antennen für, egal ob man das will oder nicht! Sie merken, wenn etwas nicht stimmt oder Mama unglücklich ist und zeigen es dann so, wie sie es eben können ... Nicht hören und schreien, wie sollen sie sonst ihre Ängste ausdrücken, sind ja schließlich keine Erwachsenen, sondern Kinder!!! Ganz viel von Deiner Traurigkeit, Deiner Wut und Deiner Hilflosigkeit überträgt sich auf sie und wie sollen sie sonst reagieren?

Und denk mal drüber nach, ob Du ohne Deinen "tollen Mann" nicht besser dran wärst, der macht Dir doch nur noch mehr Probleme und das Leben noch schwerer, als es ohnehin schon ist!!! Was willst Du mit so jemandem? Auch Du hast es verdient geliebt und auf Händen getragen zu werden und wenn er das nicht kann oder will, obwohl Du die Mutter seiner Kinder bist ... Sorry dann weg mit ihm!!! Tut mir leid, dass ich das so krass sage, aber manchmal ist man selbst allein besser dran, als mit einer Beziehung, in der man unglücklich ist und keinerlei Anerkennung oder Unterstützung findet! Damit hättest Du schon einige Probleme weniger ...

Ich wünsche Dir von Herzen ganz, ganz viel Kraft erstmal für Dich selbst und dann für Deine Kinder und dass Du die Liebe zu Deinen Kindern wieder empfinden kannst! Denn die ist da und wird auch immer bleiben, auch wenn Du das im Moment anders empfindest! Ganz ehrlich! Hör in Dich rein, rede mit Leuten, die sich auskennen, denn wie gesagt, ich glaube ganz ehrlich nicht, dass Deine Probleme von den Kindern herrühren, da steckt denke ich mal noch ganz viel anderes Unausgesprochenes und Verdrängtes in Dir!!! Sorry dass es so lang geworden ist, ich mach jetzt Schluß und schick Dir alle Kraft, die ich erübrigen kann, damit Dein Leben wieder schön wird und die Sonne irgendwann für Dich und Deine Kinder wieder scheint!!!

LG Tina mit
Jessi (11) #verliebt und Malin (fast 6 Monate) #verliebt, denen man beiden im Moment auch nichts recht machen kann ... Teenager und Baby eben (was wohl aufs Gleiche rausläuft #rofl)

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