Konto bei Insolvenzverfahren + PKH

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Beitrag von seraphin80 18.03.10 - 08:55 Uhr

Hallo

Ich hab mal zwei Fragen.
Wenn man ein Insolvenzverfahren am laufen hat, darf man dann das Konto mit seinem Lebensgefährten zusammen benutzen oder muss man ein eigenes Konto haben?

Und wie ist das wenn man PKH beantragt hat? Muss man da ein eigenes Konto für haben?

Danke

LG

Beitrag von swety.k 18.03.10 - 09:12 Uhr

Hallo,

man muß ein eigenes Konto haben, damit die Einkünfte und Ausgaben getrennt werden können. Wäre ja dem anderen Partner gegenüber, der nicht insolvent ist, auch ungerecht.

Was ist PKH?

Fröhliche Grüße von Swety

Beitrag von tve 18.03.10 - 09:20 Uhr

PKH ist Prozesskostenhilfe und wenn das Insoverfahren schon eröffnet ist, bleibt es sich egal, ob man ein Konto mit seinem Partner hat, da nach der Eröffnung des Verfahrens keine Kontopfändungen mehr aus dem laufenden Verfahren vorgenommen werden.

Beitrag von schwarzesetwas 18.03.10 - 11:19 Uhr

Eigentlich benutzt während der Vergleichsphase das Konto des Partners, Mutter oder was auch immer. Oder aber man eröffnet ein neues, damit die Banken oder andere Gläubiger nichts pfänden können.
Ist das Insolvenzverfahren schon eröffnet, kann nichts mehr gepfändet werden.

Zur PKH kann ich Dir nichts sagen.

Lg,
SE

Beitrag von mirabelle 18.03.10 - 11:34 Uhr

Soweit ich weiß, gibt es für das Insolvenzverfahren keine PKH.

Die Kosten hierfür sind in der Regel nach beendigung der Insolvens zu zahlen. Rechne mal mit min. 3000€

M.

Beitrag von tve 18.03.10 - 12:06 Uhr

Und wenn man nicht in der Lage ist diese zu zahlen kann die Insozeit nochmal um weitere 3 Jahre verlängert werden, womit dann auch die Kosten abgeschrieben wären.

Beitrag von seraphin80 18.03.10 - 12:30 Uhr

Nein das eine hat mit der anderen Sache nix zu tun.

Ich weiß das die Insolvenz "selbst bezahlt" werden muss.
PKH gibts für eine andere gerichtliche Sache.

Mein Anwalt meint allerdings, dasman kein eigenes Konto haben muss dafür. Er macht übrigens auch die Insolvenz.

Aber danke

Beitrag von blahblah 18.03.10 - 14:21 Uhr

Es gibt PKH fürs Insolvenzverfahren...

Wenn pfänbares Einkommen oder Wertgegenstände da sind wird das Geld erstmal in die PK investiert bevor einer der Gläubiger überhaupt nur nen Euro sieht.

Mit den 3000 Euro ca hast du vollkommen recht.

Sind am Ende der Inso die bezahlt ist alles gut, sind sie nur zum Teil bezahlt kommt die Gerichtskasse alle Jahre mal wieder an und will wissen ob man was hat. Wenn nicht zahlt man eben auch nix zurück.

LG

die#bla