angst ,was da noch kommt

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von luna395451 18.03.10 - 09:30 Uhr

halloschen,
ich sitze hier und bin am grübeln und mit den nerven fertig. ich mache mir so gedanken um meine stieftochter. sie ist magersüchtig und wiegt noch keine 40kg mit ihren 20 jahren. zur vorgeschichte. mein mann hat vor 8 jahren die koffer vor die tür gestellt bekommen weil die ex einen anderen hatte. die kinder waren da gerade 12 und 8 jahre alt und verstanden die welt nicht mehr, keier hat mit ihnen gesprochen. sie waren noch alle zusammen im urlaub und als sie heim kamen war der neue schon eingezogen, die kinjder kannten ihn garnicht. mein mann durfte von dem tagb als sie heim kamen ,sofort aussiehen ;-) naja, so naiv wie mein mann war, ist er ausgezogen. die kinder blieben natürlich bei der mama. aber ina hat alles nicht verkraftet und aß nichts mehr, es kam zur einweisung ins krankenhaus und das alles ging über paar jahre. mein mann hat sich zwar um sie gekümmert, war immer da wenn sie ihn brauchte aber sie blockte immer mehr ab als er eine andere heiratete ( inzwischen verstorben) als er mich kennen lernte war sie noch in der klinik. ich verstand mich zwar mit ihr aber ich merkte die ablehnung. sie hat uns auch nicht zur hochzeit gratuliert ,nichts. die letzen 2 jahre ging es mit ihrem gewicht, so wog 48 kg. aber nun ist ihr freund an weihnachten asugezogen und jetzt geht es wieder bergab mit ihrem gewicht, sie bekommt schon seit längerem astronauten nahrung. in die klinik will sie nicht mehgr, wohnt seit weihnachten ganz alleine in einer wohnung, rat von der therapeutin !! aber wir sehen das anderes. aber sie will nicht. jetzt war mein mann zu einem gespräch bei der therapeutin, mit ina. sie fühlt sich vernachläsigt. klar, ich stehe jetzt zwischen ihrem papa und ihr. ich will ihr helfen aber wie????? mein mann hat kaum zeit. während der woche arbeitet er von 5 uhr bis 17:30 uhr. kommt heim ,isst und fällt totmüde aufs sofa. samstags von 6 uhr bis 18 uhr. nur der sonntag ist uns beiden, da gehen wir immer wandern. tja, nun bleibt aber nur der sonntag wo er was mit ihr machen könnte. aber das genügt ihr nicht. mein mann und ich sind seit 3 jahren verheiratet, ich habe noch 5 kinder die hier wohnen. ina hat natürlich grosse angst das ihr papa den kindern mehr gibt als ihr ,was nicht stimmt. gerade das gegenteil ist der fall. die kinder bekommen allen ärger hier ab. ich weiß echt nicht wie ich helfen kann. am besten wäre es ja, wenn sie hier in die nähe ziehen würde aber das will sie auch nicht. sie will eben ihren papa ganz alleine und ich? ne, um die gesundheit von ihr zu erhalten ,würde ich gehen. schweren herzens und selbst zugrunde gehen aber was tut man nicht für jemanden?
bin eben sehr verzweifelt.
gruß monika

Beitrag von luna395451 18.03.10 - 09:34 Uhr

sorry, bitte nicht falsch verstehen, ich möchte ihr !!!! helfen, es geht nicht um mich !!!!!!!! ihr und meinem mann.

Beitrag von yvonnechen72 18.03.10 - 09:43 Uhr

Hallo,

ich glaube kaum, dass es eine Lösung ist, wenn du dich von deinem Mann trennst.So hart es klingt, deine Stieftochter ist erwachsen und muss lernen, dass ihr Vater ein eigenes Leben hat.
Wie weit entfernt wohnt sie denn von euch?Wie gefährlich ist ihr Gewicht?(ich meine Alter + Gewicht sagt nicht ganz soviel aus.Wie Groß ist sie?)
Besteht Gefahr, dass sie weiter abnimmt? Dann solltet ihr, ihn Absprache mit dem Therapeuten evtl. über eine Zwangseinweisung nachdenken. Sie wird euch das sicherlich nicht danken, aber wenn sie gerade dabei ist, sich zu Tode zu hungern, habt ihr keine andere Wahl.
Kommt sie euch den öfter mal Besuchen?

LG Yvonne

Beitrag von luna395451 18.03.10 - 09:56 Uhr

halloschen,
soe wohnt ca 60 km von hier entfernt, leider. kann nur ab und zu mal mit dem auto ihrer mutter fahren, sie war erst 1 mal hier und das ganz am anfang unserer beziehung. sie ist ca 170cm groß und die therapeutin sagte auch schon was von einer zwangseinweisung , was mein mann befürwortet. er sagt, sie müsse eigendlich in ein betreutes wohnen ,nicht in eine eigene wohnunng wo niemand kontrolieren kann ,was sie isst. sie ist in einer lehre aber seit einem halben jahr ,krankgeschrieben. eigendlich hätte sie jetzt zwischenprüfung aber das kann man jetzt auch vergessen.
sie will nächste woche zu ihrem pap's geburtstag kommen, hab sie gefragt was für kuchen sie am liebsten mag. sie fragte dann, ob sie den kuchen dann mit heim nehmen könnte weil sie bei uns nichts essen mag. sie schämt sich. wie kann ich ihr nur helfen?
hab eben mit meinem mann noch drüber geschrieben und ihm gesagt, wenn es drum ginge, ich möchte nicht zwischen ihnen stehen und es kam prommt die antwort zurück dass er mich niemals gehen lassen würde !! ;-) schön zu wissen. aber denoch löst es das problem nicht.
vg monika

Beitrag von yvonnechen72 18.03.10 - 10:31 Uhr

Ich denke, es könnte ihr ein bißchen helfen, wenn ihr sie in euer Familienleben integrieren könntet.Bei 60 km Entfernung und mangelnder Mobilität natürlich nicht so einfach.
Hättet ihr denn Platz, dass sie eine Weile bei euch wohnen könnte?

Nicht mal 40 kg bei 1,70finde ich schon mehr als bedenklich.Wenn man von 40 kg ausgeht, hat sie einen BMI von 13,8 #schock
Das ist heftig.Ich würde sie wirklich zwangseinweisen lassen und dann gemeinsam mit ihr und Therapeuten überlegen wie es weiter gehen soll.


Alles Gute für euch!
LG Yvonne

Beitrag von mansojo 18.03.10 - 09:58 Uhr

Hallo,

da sie bereits volljährig ist ist sie für ihr leben selbst verantwortlich

mir scheint sie hatte keine chance erwachsen zu werden
die verlustangst beherscht sie
und die einzige möglichkeit die sie sieht aufmerksamkeit zu bekommen ist nahrungsverweigerung

du kannst ihr nicht helfen
auch dein mann nicht
sie selbst muss sich ein normales leben aufbauen

sie muss erkennen das ihr verhalten krankhaft ist und sich in therapie zu begeben

bekommt sie denn rückhalt von ihrer mutter?

lg manja

Beitrag von carrie23 18.03.10 - 10:55 Uhr

Nicht böse sein abre dein Text ist heftig zu lesen ,ein bisserl mehr Absätze wären wirklich nett gewesen anstatt alles so in einer Wurst zu schreiben.
Beim nächsten mal denk bitte dran weil das ist echt schwer sich da durchzuarbeiten.
Aber das wichtigste hab ich verstanden, deine Stieftochter ist schwer magersüchtig.
Du kannst nix machen, je mehr ihr versucht mit ihr zu reden und je mehr ihr sie unter Druck setzt ( für einen Magersüchtigen ist bald etwas Druck ) desto mehr wird sie abnehmen.
Das hat meine Mama bei mir auch lernen müssen.
Erst als ich bereit war, nach über 10 Jahren bulimische Magersucht, hab ichs aufgegeben und die Therapie hat mir da auch nicht von anfang an geholfen.
Solange sie sich nicht helfen lassen will, kann man ihr nicht helfen.
Ich hab mir auch nicht helfen lassen

Beitrag von braut2 18.03.10 - 11:53 Uhr

Was willst Du durch eine Trennung von Deinem Mann erreichen? Das noch mehr Leute unglücklich sind? Das ist bestimmt nicht die Lösung.
Wie schon gesagt wurde, Ina muss sich helfen lassen WOLLEN. Ansonsten könnt ihr gar nichts machen. Sie kann ja auch ihre Krankheit nicht einsetzen um ihren Willen durchzusetzen "Du trennst Dich und Papa hat wieder mehr Zeit für mich". Das geht nicht. Habt ihr euch denn schonmal Hilfe geholt? Mit ihren ehemaligen Therapeuten gesprochen wie und was man am besten machen kann? Und OB man überhaupt was machen kann?!
Das ist eine Krankheit, eine Sucht. Wenn Du ein drogenabhängiges Kind hast, muß das Kind auch erst einsehen was passiert und Hilfe wollen.
Sucht euch Hilfe. Gerade Familienangehörige sitzen oft im Sumpf, weil sie hilflos zusehen müssen wie sich jemand -tschuldigung- "zu Grunde richtet". Ihr habt auhc noch andere Kinder, denkt daran.

Alles Gute

Beitrag von grundlosdiver 18.03.10 - 21:18 Uhr

Ihr Vater ist nicht mehr für sie verantwortlich, sie ist 20!!!
Und wenn sie 10x ein Problem damit hat, dass ihr Papa auch sein eigenes Leben hat, es ist IHR Problem! Sie braucht eine Therapie und muss lernen mit ihrer Krankheit umzugehen! Sie muss lernen, Kompromisse einzugehen - sie kann sicher gerne immer zu Euch kommen oder in die Nähe ziehen!
Unterstützung für sie ja, aber Trennung wäre für mich inakzeptabel!!!

Beitrag von luna395451 19.03.10 - 06:49 Uhr

hallo alle zusammen,
danke, für eure antworten .
ich glaube ,ihr habt recht, sie ist jetzt für ihr leben selbst verantwortlich. sie ist seit einem halben jahr in terapie und zwar ist sie selbst wieder dahin gegangen, ohne aufgefordert zu werden. also hoffe ich, wir, das sie es auch schafft, sie will ja. nur halt das mit ihrem papa, dass muß sie wohl noch lernen das er sein eigens leben hat. klar darf sie so oft sie will (wollte aber nie) zu uns kommen. meine kinder fragen immer wieder nach, ihr ob sie mal kommt. naja, nun hoffen wir alle ,dass sie ende des monats zu ihrem vater's geburtstag kommt.
gvlg monika

Beitrag von jeannylie 19.03.10 - 20:19 Uhr

Hi,
ich glaube nicht das es etwas bringt wenn Du Dich von Deinem Mann trennst.
Wenn sie sich nicht helfen lassen will dann könnt Ihr nicht allzuviel machen. Sollte die Situation akut lebensbedrohend sein, könnt ihr eine Zwangseinweisung (in Absprache mit der Therapeutin) vornehmen.
Aber letzlich ist das bei jeden süchtigen gleich, und das weißt Du wahrscheinlich auch.
Alles Gute
Jeannylie