Bräuchte Eure Meinung! Soll ich es ansprechen?? Integrationskind

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von monika13 18.03.10 - 11:11 Uhr

Hallo,

ich Mama eines Integrationkindes. Meiner redet kaum und hat Wahrnehmungsstörung. In der Gruppe sind aber auch 2 Kids mit Behinderung.

Kita hat ein Offenes Konzept, sehr kleine Einrichtung.
Unter den Regelkindern ist ein Junge der sich von anfang an durch eine raue, laute Stimme und leider etwas agressivität bei mir bemerkbar machte.

Um diesen Jungen geht es mir in diesem Bericht.

Ich konnte schon soger beobachten, dass der Vater schon ein Gespräch mit der Erzieherin hatte.
Der Junge hat schon mit Absicht das Behinderte Kind angeschaukelt, so das der kleine mit dem Kopf gegen die Kannte knallte..., oder das andere integrativkind vom Sofa schupste....
Klar sind gleich Erzieher dahin galaufen.....aber nach diesen Beobachtungen, mache ich mir schon Gedanken um mein Kind!

Ich habe Angst, dass er meinen Sohn auch mobben konnte.....Kann ich nicht erfahren, denn er nicht redet...

Darf, soll ich die Erziehrin fragen, ob sowas vorgekommen ist???
Wie kann ich mein Kind stärken, wie soll sich ein Kind wehren, das nicht viel redet.....

BITTE; BITTE um Eure Meinungen...wie hättet ihr mit meiner Gedanke umgegangen???

Danke schön Vielmals!!

Beitrag von megapapa 18.03.10 - 11:25 Uhr

mein sohn ist auch ein i kind,aber er hat einen herzfehler und ist motorisch ein bisserl langsamer ,aber geistig top

ich würde sofort zur kiga leitung gehen ,weil es geht ja nicht ,die kinder sind schon arm genug drann

ich würde zum tier werden,wenn meinem kind so was wieder fahren würde


am elternabend würde ich auch die anderen eltern an reden

tus fürs kind

glg u ganz viel glück

sonja

Beitrag von pechawa 18.03.10 - 17:13 Uhr

Hallo,

ich würde erst mal das Gespräch mit der Gruppenleiterin führen, denn die kann die Situation am besten einschätzen! Dein Sohn ist ja auch erst 2 Jahre alt und egal, ob er eine Behinderung hat, oder nicht, Kinder in dem Alter müssen besonders im Auge behalten werden, sie stecken ja auch noch Dinge in den Mund usw.
Hast du denn Beulen oder blaue Flecke an deinem Kind entdeckt? Wie reagiert dein Kleiner, wenn er diesen anderen Jungen sieht, ist er ängstlich und klammert er sich an dich? Dann wäre es höchste Zeit, für ein Gespräch,

LG Pechawa

Beitrag von megapapa 18.03.10 - 17:35 Uhr

#pro

Beitrag von hege08 18.03.10 - 20:32 Uhr

hei du

Ich hoffe, ich darf hier ueberhaupt meine Meinung schreiben, denn ich habe kein behindertes Kind, bin also nur "rein theoretisch" unterwegs.

Ich glaube, es muss unglaublich schwer sein, diesen Balancegang auf dem du dich befindest weiterzugehen - auf der einen Seite muss und soll dein Kind "besonders" behandelt werden, auf der anderen Seite soll es so "normal wie moeglich" behandelt werden. Leider ist die Welt nun mal so, dass Kinder sehr schnell Rangordnungen entwickeln und leider ist es auch so, dass die Starken oftmals nur deshalb so stark sind, weil sie sich auf den Schwachen stuetzen, dh. mobben, aergern, haenseln. Kinder sind so, so doof es ist, sie lernen in ihrer Entwicklung bestenfalls, dass man sich nich so verhalten darf - manch Kind lernt es leider nie. Ich denke, du solltest es dir eine Weile anschauen, bevor du es ansprichst. Klar braucht dein Kind besonderen Schutz, aber es muss auch lernen sich in der Welt durchzubeissen, auch wenn es anders ist, als andere..

Ich an deiner Stelle wuerde es mir eine Weile ansehen und wenn ich wirklich meine, dass Fass ist voll, dann wuerd ich das Thema direkt mit den Eltern des Kindes angehen. Vielleicht koennt ihr euch alle mal ausserhalb des Kiga treffen und der Stoerenfried lernt dein Kind mal "richtig" kennen. Ich glaub, du faehrst nicht gut, wenn du nur Druck aufbaust, sondern indem du Alternativen und Loesungsvorschlaege entwickelst..

Ich wuensch dir gaaaanz viel gute Ideen und dass dein Kleiner durch diese schwierige Zeit gestaerkt herauskommt!

Alles Liebe!

Hege

Beitrag von kati543 18.03.10 - 21:58 Uhr

Ich bin auch Mama von einem I-Kind. Aber manchmal muß ich mich hier wirklich wundern, wie ihr von den Kigas Eurer Kinder erzählt... Ja redest du denn nie mit den Erzieherinnen? Ich bekomme jeden Tag beim Abholen ein kurzes Statement, wie der Tag war und was alles passiert ist, was Probleme bereitet, wo er Fortschritte macht, was noch stärker gefördert werden soll,... (gleiches erzähle ich natürlich auch). Und so weiß ich natürlich auch, ob es mit kindern Probleme gibt, oder nicht. Mein Sohn erzählt auch zu Hause nie etwas. Mittlerweile kann er zwar reden, aber bis zum erzählen von erlebten ist noch ein langer Weg.

Beitrag von megapapa 19.03.10 - 07:24 Uhr

so ist es bei uns auch ,die erzieherinnen sagen immer was war,meiner wird 5 und erzählt auch sehr viel

glg sonja

Beitrag von nadineriemer 20.03.10 - 15:39 Uhr

Marvin ist auch ein Intigrationskind gewesen in der Kiga,weil er Herzkrank ist und motorische Probleme hatte.Geistig ist er fitt.Ich würde das in der Kiga ansprechen und deine Sorge mitteilen.

Nadine

Beitrag von minimind 21.03.10 - 17:07 Uhr

hallo Monika

als erstes: ich verstehe nicht, das du als Mutter eines I- Kindes mit den Erziehern nicht in andauerndem Austausch stehst?

Insofern verstehe ich deine Fragen nicht: NATÜRLICH musst du das besprechen!

Ebenso wie den Förderplan für dein Kind, den es doch hoffentlich gibt?
Integration heisst ja man nicht, sein behindertes Kind einfach zwischen "normale" zu stecken und zu hoffen, das es schon "irgendetwas" dabei lernen wird ( ausser, der loser der Nation zu sein) .....
Integration ist nicht zwangsläufig das Beste, was man seinen Kinder "antun" kann.

Was sagt den die Sonderpädagogin dazu, die es hoffentlich auch gibt?

Denk immer daran:
DU bist diejenige, die für dein Kind kämpfen muß. Es hat niemand anderen, der sich um seine Rechte und seine Förderung kümmert- wenn du es nicht tust!

geschrieben mit der Erfahrung aus 18 Jahren kämpfen für 2 behinderte Kinder die gerade einen guten Weg ins selbstständige Leben nehmen- und glaub mir- sie wären heute nicht da wo sie sind wenn ich weniger gekämpft hätte- und glaub mir auch, das es ein langer, steiniger, anstrengender Weg war....


liebe Grüße

Petra

Beitrag von tomama 25.03.10 - 21:32 Uhr

Hallo,

ich würde die Erzieherin ansprechen, wenn ich mir Sorgen machen würde. Unsere Tochter ist nicht behindert, aber wenn mir etwas auffällt oder Sorgen bereitet, dann spreche ich das natürlich an. Und abgesehen davon, gibt es nunmal in jeder Gruppe auch wildere Kinder. Zur Integraton gehört meiner Meinung nach auch, daß die Kinder auch miteinander streiten lernen....

lg tomama