UMFRAGE: Wollten eure Arbeitgeber einen Nachweis?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ira_l 18.03.10 - 11:43 Uhr

Hallo liebe Kuglis,

mich interessiert sehr, wer dem AG eine Bescheinigung über die SS bringen mußte und auch, wer nicht.

Bei meiner letzten SS wurde ich nämlich ins Perso zitiert und sollte meinen MUPA vorzeigen. Hab ich natürlich nicht gemacht und denen nur die Seite mit dem ET kopiert und alles andere geschwärzt. Da stand ja nichtmal mein Name. Ich fand das unerhört, war aber noch befristet.

Jetzt bin ich fest angestellt und wüßte eben gern, ob dieses Verhalten normal ist. Am liebsten würde ich dann sagen, sie können gerne die Bescheinigung bezahlen. Eigentlich will ich da auch gar nicht hin. Ist doch Pure Schikane:-[

Danke schonmal für eure Antworten!

LG Ira mit Nikolas 20 Monate & Krümelchen 10.ssw

Beitrag von cyndi-09 18.03.10 - 11:44 Uhr

Also ich habe mir gleich eine geben lassen, weil ich wusste das meine Chefin nicht begeistert sein wird und mich unter Druck setzen wird. Also habe ich die Bescheinigung gleich vorgelegt mit meinem BV.

Beitrag von mupfel-83 18.03.10 - 11:45 Uhr

bis jetzt noch nicht... aber da ich in 12 Tagen in Muschu gehe, denke ich jetzt braucht er langsam einen

Beitrag von jenjo 18.03.10 - 11:46 Uhr

Meine Chefin wollte keine Bescheinigung haben... aber da ich eine beim FA eh geholt hatte (5 €) habe ich ihr die auch direkt gegeben...

LG

Beitrag von haferfloeckchen 18.03.10 - 11:47 Uhr

Ich bin Lehrerin und musste auch eine vorlegen, sowie eine Bescheinigung über meine Immunität ggü allen Kinderkrankheiten.
Kosten übernimmt mein AG voll. Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem nicht, was so schlimm daran ist, so eine Bescheinigung vorzulegen? Kriegt man in 2 Sek vom FA ausgestellt und falls es was kostet, zahlt dein AG!

Lg

Beitrag von ira_l 18.03.10 - 11:49 Uhr

Ich finds einfach nur dreist, dass die sich um die Bescheinigung drücken und ganz selbstverständlich den Mupa sehen wollen. Der geht die doch nen Sch... an. Unsere Perso-Tante ist einfach total ätzend. Das ist wahrscheinlich mein Problem...

Beitrag von lumidi 18.03.10 - 13:31 Uhr

Also mein AG meinte, denen würde es ausreichen, wenn ich die Seite aus dem MuPa kopiere aus dem der ET raus hervorgeht..

Ich fand's nicht schlimm.. so musste ich nicht an die Bescheinigung beim nächsten Termin denken.. :-D

Beitrag von melli.1812 18.03.10 - 11:49 Uhr

Also mein AG wollte keine Bescheinigung sehen, nicht mal den Mutterpass...

LG Melli mit Jannik inside, 38. SSW #schwitz

Beitrag von petitange 18.03.10 - 11:52 Uhr

Also ehrlich gesagt finde ich das ganz normal, dass dein Arbeitgeber eine Bescheinigung braucht, du erwartest ja auch, dass das MuSCHG eingehalten wird... Was ist denn daran Schickane? Wenn du krank bist, bringtst du ja auch ein ärztliches Attest....

Beitrag von ira_l 18.03.10 - 11:55 Uhr

Das Ding ist ja, dass sie keine Bescheinigung wollen, sondern mal eben meinen Mupa einsehen, um das Geld zu sparen.

Beitrag von s.hase 18.03.10 - 12:50 Uhr

Den musst du nicht zeigen. Der geht in der Tat niemanden etwas an, wenn du es nicht möchtest.

Ich hätte ggf. einfach eine Kopie gemacht, und alles geschwärzt, was du nicht preisgeben möchtest. Wenn das nicht reicht, müssen sie eben das Attest zahlen.

Gruß

Beitrag von 19jasmin80 18.03.10 - 12:02 Uhr

Ja mein AG hat die Vorlage der Bestätigung verlangt. Die 7 Euro dafür muss der AG ja erstatten (ist gesetzlich festgelegt und steht auch auf der Bescheinigung).

Meinen Mupa hät ich nicht vorgelegt. Das ist mir zu privat und geht nur mich, meinen Arzt oder das KH was an. Aber dafür ist ja wie gesagt diese Bescheinigung da.

Beitrag von mirkonadine 18.03.10 - 12:05 Uhr

Hey,

ja mein AG wollte auch eine Bescheinigung haben wo drin steht das ich Schwanger bin, ich find das einfach nur Schikane #aerger da er vorher nie von einen anderen AN eine haben wollte und nur da ich Ihnen schriftlich eine Mitteilung gemacht hab das ich Schwanger bin und auch eine Unterschrift haben wollte (was in unseren unternehmen das beste ist was man machen kann) das er es zur Kennnis genommen hat, durfte ich Ihm eine Bescheinigung vorlegen.
Als ob ich mir der Schwangerschaft ausdenken würde und außerdem bekommt er ja eh kurz vorm MuSchu eine Kopie von der Bescheinigung die die KK dann mit den Antrag auf Mutterschaftsgeld bekommt.
Aber egal hab mir die 5,00 Euro natürlich wieder geholt.:-p

Beitrag von januar1981 18.03.10 - 12:05 Uhr

Erst wollten sie eine Bescheinigung vom FA. Da sie die aber hätten bezahlen müssen, haben sie einfach den Ausschnitt mit dem ET aus dem MuPa kopiert. Alles persönliche wurde geschwärzt. Fertig.

Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem nicht#kratz

Beitrag von zwillinge2005 18.03.10 - 12:07 Uhr

Hallo,

ich habe nur die Seite mit dem ET vorgelegt - was ist daran zu persönlich??????

Der Aufwand mit der Bescheinigung vom FA und die Rückerstattung des Geldes wäre MIR zu aufwändig gewesen.

LG, Andrea

Beitrag von kathyreichs 18.03.10 - 12:31 Uhr

hallo, ich habe eine bescheinigung vorgelegt. der AG bracht das für den steuerberater bzw. wegen lohn vor und nach der geburt.
die gebühr zahlt der AG selber!

Beitrag von julemaus2000 18.03.10 - 12:39 Uhr

Hallo Ira,

bei meiner letzten SS mußte ich auch den MuPa vorlegen, die haben sich aber selber nur die Seite mit dem ET kopiert. Bei uns im Betrieb ist es wichtig für die Berufsgenossenschaft- wegen der Versicherung und zum anderen wegen Berechnung von Mutterschutzfrist und Mutterschaftsgeld.

Aber wo ist das Problem? Stehen doch gar keine weltbewegenden Geheimnisse drin??

LG,
Jule

Beitrag von s.hase 18.03.10 - 12:47 Uhr

Hallo.

Ich hatte die Vorderseite mit Namen und die Innenseite mit ET kopiert. Mein AG wollte dann aber doch eine Bescheinigung vom Arzt.

Jeder AG kann das verlangen, muss dann aber die Kosten dafür tragen. (Hat bei mir nichts gekostet.)

7 Wochen vor Termin muss ich mir den Termin noch mal ärztlich bestätigen lassen. (könnte ja passieren, dass ich bis dahin gar nicht mehr schwanger bin...).

Ich finde das normal und völlig in Ordnung.

Immerhin kann ich ja auch alle Gesetze des MuSchu anwenden (lassen).

Gruß

Beitrag von iggi80 18.03.10 - 12:52 Uhr

Ich arbeite in einer sehr großen Firma - über 2000 MA. Da muss man schon was vorlegen, sonst geht ja jede Übersicht verloren. Ich habe zwei Seiten aus dem MuPa kopiert, aber das darf wieder niemand von Dir verlangen. Steht ja auch eindeutig drin, dass Du darüber entscheidest, wer den sehen darf. Ansonsten muss Dir eben Dein FA eine Bescheinigung geben!

Schikane ist das nicht. Du musst verstehen, dass Dein Arbeitgeber einen Beweis gut gebrauchen kann. Es hängen schließlich auch eine Menge Rechte für Dich dran und Pflichten, an die der Arbeitgeber sich halten muss. Wieso soll er sich da nicht absichern dürfen?

LG

Iggi + #baby#klee 29.ssw

Beitrag von jenn07 18.03.10 - 13:28 Uhr

Huhu!

Ich hab meinen AG extra gefragt, ob er eine Bescheinigung über die SS und den ET braucht. Er hat gesagt, dass braucht er nicht, ihm reicht das Formular das es 7 Wochen vor ET gibt (womit man auch das Mutterschaftsgeld beantragt).

Einsicht in deinen Mutterpass DARF dein AG nicht verlangen, da hat er (bzw die Dame aus der Personalabteilung) kein Recht drauf. Wenn du das für richtig hälst, und deinem AG die Kosten für die Bescheinigung sparen möchtest (die ja nun nicht soo hoch sind), ist das was anderes.
Braucht der AG eine Bescheinigung, kann er die bekommen - vom FA gegen Gebühr, fertig.

Ich kann schon verstehen, dass dich das ärgert - kommt ja immer auch auf den Ton an.

Beitrag von flausch 18.03.10 - 15:49 Uhr

Hallo!

Ich arbeite bei einer Bank, ich habe bei beiden SS je eine Bescheiniung (Kosten je EUR 10,00) meinem AG gegeben. Die Kosten der Bescheinigung hat er mir erstattet.

Ich finde es legitim, dass der AG eine Bescheinigung über die SS möchte!

LG