berufliche Umschulung

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von pmaa 18.03.10 - 11:44 Uhr

Hallo,

kurz zu meiner Geschichte:
Nach meiner Ausbildung zur Hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin habe ich in einem Altenheim als Hauswirtschaftsleitung gearbeitet für 1 Jahr. Anschleißend war ich in wieder als Hauswirtschaftsleitung in einem anderen Altenheim für 2 Jahre tätig.
Darauf hin ware ich 9 Monate arbeitslos.
Seit letzes Jahr im Oktober arbeite ich nun in einer Küche in einem Altenheim, und erledige dort sämtliche Aufgaben die anfallen. Ich fühle mich dort auf dauer unterfordert. Mein Traum ist es nicht Geschirr zu spülen, Wurstbrote schmieren, putzen usw. Wenn unsere Köche mal Krank sind darf ich auch mal kochen. Aber das ist so 4 mal im Monat.

Nun zu meiner Frage: Ich möchte mich gerne umorientrien? Glaubt ihr das, dass so einfach geht?

Danke für eure Hilfe.


Manu

Beitrag von sonne.hannover 18.03.10 - 12:24 Uhr

solange Du es selbst finanzierst, kannst Du - denke ich mal - umschulen so viel wie Du möchtest.

Beitrag von stonecold 18.03.10 - 14:11 Uhr

Warum solltest du dich nicht umorientieren dürfen? Oder meinst du, dass dir die Allgemeinheit eine Umschulung finanzieren soll? Warum sollte sie das tun?

Wenn du unterfordert bist, such dir einen anderen Job. Lern etwas, werde initiativ.

Beitrag von king.with.deckchair 18.03.10 - 20:40 Uhr

"Warum sollte sie das tun?"

Um diesen Frau davor zu schützen, dass er als Küchenhilfe bald wieder arbeitslos wird?
Um diesem Mann zu ermöglichen, eine besser dotierte Stelle zu finden, so dass sie mehr in die Rentenkasse einzahlen und für ihre private Alterssicherung tun kann (und somit später weniger Gefahr läuft, das Sozialsystem über Grundsicherung zu belasten)?
Um diesem Mann zu ermöglichen, eine gesicherte Position zu erlangen, in der er irgendwann auch mal eine Familie ernähren kann, während seine Frau in Elternzeit ist zum Beispiel?
Um einen intelligenten Menschen, nicht in einem tumben Job verblöden zu lassen, sondern sein Potential zum Nutzen aller zu erweitern?

Beitrag von king.with.deckchair 18.03.10 - 20:45 Uhr

Sorry, ersetze "Mann" durch "Frau" - ich habe deine VK angesehen und wollte eigentlich die der TE sehen.

Beitrag von king.with.deckchair 18.03.10 - 20:45 Uhr

Erkundige dich mal bei der Agentur für Arbeit (ja, die können auch für Arbeitnehmer etwas tun, nicht nur für Arbeitslose) und google mal "Bildungsscheck" (nicht verwechseln mit dem von der Agentur für Arbeit ausgestellten "Bildungsgutschein").

Schau mal arbeitsagentur.de unter "Kursnet", da finden sich jede Menge Weiterbildungsangebote.

Wenn du im "Altenbereich" bleiben möchtest im weitesten Sinn - wäre das hier vielleicht etwas für dich:

http://www.pflegeboard.de/35282-alltagsbegleiter-dementenbetreuung-praesenzkraft-87b-sgb-xi.html