Hund hat Kind gebissen

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Beitrag von yvi1082 18.03.10 - 15:12 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Unsere Huendin hat grade meinem 4jaehrigen ins Gesicht gebissen. Nicht schlimm, er hat nur einen tiefen Kratzer neben der Nase. Aber immerhin.
Wir haben sie seit ueber 5 Jahren, sie muesste so etwa 8 Jahre alt sein.
Ich bin total geschockt, sie hat schon so einiges mitgemacht, hat zwei Kinder "auf sich" gross werden lassen und schien dabei immer sehr gluecklich. War staendig bei den Kindern, neben den Kindern, hat an sich ziehen lassen und ist, als die Kleinen laufen gelernt haben, immer neben her gelaufen...
Muss dazu sagen, mein Sohn wollte ueber sie drueber steigen und ist dabei auf sie gefallen. Da hat sie ihm dann ins Gesicht gezwickt.
Aber schon seit etwa einem halben Jahr grummelt sie, wenn sich die Kinder zu nah an sie setzen, sucht eher Abstand und verbringt mehr Zeit unter meinem Schreibtisch (ihr Lieblingsplatz).
Wenn sie gegrummelt hat (war kein richtiges Knurren) hab ich sie geschimpft, die Kinder aber auch weggeschickt. Ich weiss nicht, ob ihr das Ganze einfach zu viel wird oder was. So alt ist sie doch eigentlich noch nicht.
Im Moment bin ich einfach unsicher. Als es aufgehoert hat zu bluten hab ich meinen Sohn zum Hund geholt und sie hat sich auch gleich hingelegt und sich den Bauch kraulen lassen.
Man, man, man, das kann ich meinem Mann gar nicht erzaehlen, der will sie dann gleich abgeben.
Was mach ich denn jetzt am Besten?

LG Yvi

Beitrag von dominiksmami 18.03.10 - 15:24 Uhr

Hallo,

ganz ehrlich...wenn jemand plötzlich auf mich drauffällt..reagiere ich höchst wahrscheinlich auch ein wenig haltlos, schon allein wegen dem Schrecken, so wirds deiner Hündin auch gegangen sein.

Das sie grummelt wenn die Kinder ihr zu nahe kommen, ist eigentlich..so doof es klingt...ein gutes Zeichen, sie sagt bescheid das sie ihre Ruhe haben möchte.

Das sie mehr Ruhe vor den Kindern möchte kann an vielem liegen. Sie ist 8 wird also ein Senior, vielleicht bekomtm sie Seh- oder Hörprobleme so das sie den Trubel lieber auf Abstand hat, vielleicht hat sie unbemerkte Gelenk oder RÜckenschmerzen so das ihr eben nicht mehr nach Kindergetobe ist.
Das könnte auch die heftige Reaktion heute erklären.

ich würde nicht sagen das sie ihn böswillig gebissen hat.
Es war ein Unfall.

Dein Sohn sollte beherzigen das man nicht einfach so über Hunde drüber steigt, gerade auch um solche Unfälle zu vermeiden.

Deine Hündin würde ich gut beobachten und eventuell mal vom TA durchchecken lassen ob sich irgendetwas findet.

Nicht schimpfen wenn sie grummelt...ein Hund dem man das warnen auf diese Art abewöhnt, wird irgendwann dann eben einfach ohne Warnung beissen.

Einen Grund sie abzugeben sehe ich hier sicherlich nicht.

Gut das du die beiden sofort wieder zusammengeführt hast. Das ist wie beim Reiten..wer vom Pferd fällt, muß sofort wieder drauf.

Vielleicht kannst du dafür sorgen das sie die Kinder wieder etwas positiver sieht.

- keine Schimpfe wenn sie grummelnd ihre Ruhe verlang, das ist ihr gutes Recht und alles andere baut Frust auf.

- positive Bestärkung...Zuwendung gerade wenn die Kinder dabei sind, aber eben auch das uneingeschränkte Recht sich zurückziehen zu dürfen.

- hat sie einen Platz im haus an dem sie wirklich, wirklich ihre Ruhe hat? So etwas ist gerade für ältere Hunde oft Gold wert.

Ich hoffe es ist ein Tip für euch dabei und dein Sohn hat den Schrecken bald überwunden.

Wenn die Wunde offen ist...hat er Tetanus Schutz?

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von yvi1082 18.03.10 - 15:38 Uhr

Liebe Andrea,

vielen Dank fuer deine Antwort, mit den Tipps kann ich wirklich viel anfangen, vor Allem das Korrigieren wenn sie grummelt werde ich mir in Zukunft sparen.

Sie hat sowohl einen Korb als auch eine Decke in ruhigen Echen, liegt aber am Liebsten unter dem Schreibtsch (dort hat sie aber auch uneingeschraenkte Ruhe).

Wir kriegen das schon hin, war nur erstmal ensetzt.

LG Yvi

Beitrag von dominiksmami 18.03.10 - 17:53 Uhr

Hallo,

das du völlig entsetzt warst verstehe ich gut.

Man ( bzw. Mutter *g*) sieht dann ja nur Hundezahn im Kindergesicht und schon schrillen sämtliche Alarmglocken.

Ich bin sicher ihr schafft das!

lg

Andrea

Beitrag von windsbraut69 19.03.10 - 07:34 Uhr

Ja, wenn sie diese Plätze hat, schaut halt einfach, dass diese Orte fürs Kind Tabu sind und der Hund ebenfalls, sofern er nicht von alleine auf sie zukommt.

Sie sollten auch auf keinen Fall über sie steigen oder klettern, da müßt Ihr einfach mehr drauf achten.

Den Tipp, sie durchzuchecken, finde ich auch sinnvoll, man merkt Hunden latente Schmerzen leider oft nicht direkt an.

Übrigens klasse, dass Du nicht wie viele Mütter in Panik verfallen bist und den Hund weggesperrt hast!

LG,

W

Beitrag von risala 18.03.10 - 15:38 Uhr

Hi!

Super geschrieben!

An die TEin:

Sorge dafür, dass Dein Hund einen festen Rückzugsplatz (z.B. unterm Schreibtisch) hat, der auch für Deine Kinder absolut tabu ist! Liegt der Hund dort, haben die Kinder ihn in Ruhe zu lassen. Geht der Hund aus dem Spiel/schmusen (was auch immer) - MÜSSEN sie das akzeptieren!

Spiele gemeinsam mit den Kindern mit dem Hund - und zeige ihnen, wann es dem Hund zu viel wird. Nur so können sie den richtigen Umgang lernen.

Übers Abgeben würde ich mir keine Gedanken machen - diese Situation war ein Unfall. Wie hätte sie ihren Schreck und Schmerz denn zeigen sollen? Das schnappen war ein Reflex - nicht mehr!

Bei uns funktionieren diese Regeln alle gut - selbst bei Besuchskindern! Hundekörbchen sind tabu, nachlaufen gibts nicht, Bällchen gespielt, etc. wird nur in unserem Beisein, beim Füttern haben die Hunde ihre Ruhe, etc.

Gruß
Kim

Beitrag von glu 18.03.10 - 15:24 Uhr

Warum schimpfst Du sie aus wenn sie warnt? So was kann nach hinten los gehen, dann warnt sie nicht mehr und beisst sofort!

Wenn sie warnt, dann halt Deine Kinder von ihr fern, sie will das dann nicht!

Dein Sohn ist auf sie gefallen, er wird ihr weh getan haben, deshalb die Reaktion, davon würd ich nichts machen!

lg glu

Beitrag von yvi1082 18.03.10 - 15:39 Uhr

In Zukunft werde ich sie nicht mehr schimpfen wenn sie warnt, so hab ich das natuerlich nicht gesehen.
Vielen Dank fuer deine Antwort!

Beitrag von -b-engel 18.03.10 - 15:46 Uhr

Tut mir leid für dein Kind. Da bekommt man erstmal einen Shcrecken.


Ich glaube ganz stark sie tat das aus Schreck.

Und das Grummeln-das ist einfach ihr sagen, von wegen "lass mich doch mal bitte zufrieden"

Achte in Zukunft einfach besser darauf#liebdrueck


Beitrag von binecz 18.03.10 - 15:51 Uhr

Oh du Arme!
Das ihr euch alle erschrocken habt kann ich gut verstehen!
Aber du weißt jetzt schon mal dass sie "warnt". Jetzt müssen deine Kids nur noch lernen das auch zu akzeptieren. Und ich denke auch, wenn dein Sohnemann über sie gefallen ist wird sie sich eher erschrocken haben. Vielleicht hat er ihr auch versehentlich weh getan. Hätte sie richtig "Wut" und richtig gebissen würde das sicherlich anders aussehen.
Ich finde auch die Ruhezone sehr wichtig, das müssen deine Kleinen lernen. Und natürlich die drei niemals alleine lassen.

ich glaube nicht das sei aggressiv deinen kindern gegenüber eignestellt ist, aber sie ist eben eine Oma und braucht ihre Ruhe!
Immer schön beobachten! #liebdrueck

Beitrag von michi0512 18.03.10 - 15:59 Uhr

hallöchen,

mein sohn wurde mal von einem rotti ins gesicht "gebissen". vom hund meines bruders, der schwester meiner rotti-hündin. ja.... es wurde mit KEINEM stich genäht :-P

es war ein unfall. mein sohn wollte reiten spielen und hat der dicken damals wohl derbe wehgetan, sie sprang auf und schnappte jaulend nach.....

was wir gemacht haben? dem kind erklärt dass es dem hund weh tat, NOCH MEHR aufgepasst - aber dennoch nie hunde und kinder getrennt.

meine dicke wird nun 12 - und sie verzieht sich mehr und mehr - grummelt auch mal... dann erkläre ich den kindern dass aisha nun alt wird und mehr ruhe braucht. aber den hund zu schimpfen oder zu bestrafen wäre falsch. er sagt ja nur: lass mich in ruhe. so...wie wir es eben auch sagen ;-)

sag deinem mann die wahrheit - sag ihm es war ein unfall... und aus.

glg

Beitrag von petra1982 18.03.10 - 19:36 Uhr

Endlich mal jemand der den Kinder sagt wo ende ist :-) Die Kinder meines Mannes wissen auch wenn die Hunde schlafen oder miteinander Spielen oder am Fressen sind haben sie die Hunde in Ruhe zu lassen, draufsitzen drüberspringen geht gar nicht. Es sind Tiere und keine Kuscheltiere die man zum Pferd umwandeln darf...

Beitrag von kja1985 18.03.10 - 16:08 Uhr

Mein Sohn ist auch schon mal von der Sofalehne aus auf den schlafenden Hund gehüpft und hat einen Bluterguss am Bein davongetragen. Hund war total geknickt, kroch auf dem Bauch vor mir rum, aber er ist einfach erschrocken.

Ich schimpfe ihn nicht wenn er mal knurrt, sondern guck dann sofort und meistens hatte er Recht zu knurren. Kleine Kinder sind halt mal übergriffig und wie soll ein Hund sich sonst wehren? Die Eltern müssen schon gucken, dass der Hund seine Ruhe hat wenn er sie haben will.

Ich würde da jetzt keinen großen Aufstand machen, wenn es nur ein kleiner Kratzer war. Kind und Hund nicht mehr allein lassen (notfalls eine Leine unter dem Schreibtisch anbringen, damit du sie schnell anhängen kannst wenn du auf Toilette oder so gehst) und Sohn den richtigen Umgang mit Hund immer und immer wieder erklären. Kleine Kinder verhalten sich eben nicht immer korrekt, auch wenn sie wissen wie es eigentlich geht. Und das war jetzt seine Lernstunde.

Ich erzähle meinen Kinder nie irgendwas von wegen wie lieb unser Hund ist sondern erzähle ihnen dass er beißt wenn sie ihn ärgern. Sie sollen das ruhig wissen. Es ist ein Hund, der fängt nicht an mit ihnen zu diskutieren wenn sie ihn quälen. Er ist nicht ich, er wird ihnen das anders beibringen. Und so erklär ich ihnen das auch und versuche natürlich Kontakte zwischen Kind und Hund immer im Auge zu haben, aber manchmal kommt es eben auch zu unbeaufsichtigten Momenten.

Beitrag von booo 18.03.10 - 17:46 Uhr

Was bleibt dem Hund anderes übrig, als zu beissen, wenn er verboten bekommt zu knurren?

Dazu dass es noh ein Sturz war ist de Situation eh in Sekunden entstanden und passiert eben.

Du musst akzeptieren, dass sie diese Nähe der Kinder nicht mehr will und ihr das gewähren und dafür sorgen dass sie die Ruhe auch hat.

Weiß sie, dass sie sich auf die verlassen kann, wird sie sicher auch entspannter. Ein Hund der seitens seines Herrchens nulll unterstützung bekommt, handelt irgendwann selbst.


Wenn du deine Kinder nicht maßegelst, übernimmt sie es eben auf hündisch.

Da sie sich ja bereits zurückgezogen hat und du das wusstest, hättest du das drübersteigen garnicht zulassen sollen.


Achte in Zukunft darauf dass sie in Ruhe gelassen wird.

Beitrag von inci. 18.03.10 - 18:03 Uhr

Der Hund hat ganz normal reagiert.

Erkläre deinem Kind das der Hund kein Spielzeug ist dann passiert das auch nicht wieder.

LG

Beitrag von farina76 18.03.10 - 18:24 Uhr

Hallo!

Also den Vorfall selber würde ich auch mal abhaken. Das ist normal. Wie wenn jemand dir weh tut und du zuckst dann den Arm hoch und tust dem anderen damit unabsichtlich weh.

Allerdings würde ich jetzt aufpassen wenn sie eh schon grummelt bei den Kindern und sie jetzt auch noch das Erlebnis hatte.

Ist sie gesundheitlich durchgecheckt? Wenn sie jetzt unsicher ist bei den Kindern kann es auch sein dass es ihr nicht so gut geht und sie sie deshalb jetzt etwas auf Abstand hält.

Vielleicht sind die Kinder jetzt wo sie zu zweit und größer sind auch etwas zu hibbelig für sie. Ist es schon mal vorgekomme dass ein Kind sie ausversehen beim herumtoben aus dem Korb gejagt hat oder so. Oder halt so recht in ihrer Nähe rumgetobt wird. Dann wird ihr das vielleicht zu viel. Vielleicht suchst du ihr einen ruhigeren Platz vor den Kindern.

Was ist es denn für ein Hund und was machen die Kinder mit dem Hund? Bei uns hab ich meiner Tochter von vornherein beigebracht sie soll nicht um den schlafenden Hund rumhüpfen. Klar mit 3 hat das noch nicht so gut geklappt wie jetzt aber sie lernen es mit der Zeit. Und andersherum hab ich immer versucht ein gutes Verhältnis zwischen Hund und Kind zu schaffen. Sie spielen miteinander, der Hund bringt dem Kind die Schuhe und Spielsachen, zieht ihm die Socken aus, sie spielen zusammen in der Küche, meine Tochter versteckt Leckerchen im Wohnzimmer. Hat einerseits den Vorteil dass der Hund die Kinder mag, andererseits sind das auch lustige Spiele fürs Kind und so wird es auch fürs Kind wichtiger dass es dem Hund gut geht, weil mit dem kann man ja so toll spielen da wollen die Kinder natürlich auch dass der Hund sie mag.

Da gibts echt viel, das macht auch den Besucherkindern Spaß. Z.B. Leckerchen kochen in der Spielküche. Ich hab extra ein paar kleine Tellerchen und Tassen für die Hunde. Da wird denen dann was serviert und die müssen brav im Hunderestaurant sitzen bis es kommt. Dann wird sich mit Pfötchen geben bei der tollen Bedienung bedankt. Oder der Hund geht einkaufen und packt Sachen in den kleinen Einkaufswagen vom Kaufladen. Leckerchen verstecken ist auch toll. Hund raus und das Kind darf tolle Verstecke sich überlegen wo der Hund suchen soll. Oder 3 Joghurtbecher und der Hund soll feststellen wo das Leckerchen drunter ist. Macht hier immer allen irre Spaß mal so ne halbe Stunde mit dem Hund zu verbringen. Und mein Hund hat mittlerweile so viel vertrauen zu meiner Tochter. selbst wenn die neben ihm rumhampelt schläft der Seelenruhig weil er weiß sie paßt auf.

Viel Spaß noch und nicht den Kopf hängen lassen. Meine kleine hat meine Tochter auch mal ins Gesicht gezwickt. Ich weiß wie man da am Anfang erschreckt und wie man sich erstmal ärgert.

LG

Beitrag von sindy1340 18.03.10 - 18:46 Uhr

Hallo Yvi,

zu dem thema allgemein brauche ich ja nix mehr schreiben.
hast ja bereits genug kompetente antworten bekommen.

ich wollte bloß nochmal hinzufügen, dass meine hündin auch schon mal ihre grenzen aufgezeigt hat.
lukas (auch 4) hatte mal eine zeit, da musste er unserer hündin immer an den zitzen spielen. spielen heißt ja in dem fall drehen, ziehen usw.
ich sagte ihm jeden tag, er soll das lassen und die dazu gehörigen folgen.
eines tages, ich stand in der küche. hunde und luki hinter mir. ich sah also nicht, was dort los war.
im endeffekt spielte er wieder an ihr herum und sie muss ihm wohl "leicht" in den oberarm gezwickt haben oder so ähnlich.
ich glaube, beide waren sehr erschrocken. sie ging gleich auf ihren platz, ohne das ich was sagen oder irgendwie reagieren könnte.
und lukas schaute mich mit großen augen an und sagte mir auch nicht, was er gemacht hatte. ich wusste es aber und sagte ihm nun, dass ich ihm das schon so oft gesagt habe und nun hat sie es ihm mal mitgeteilt, dass sie es nicht mag. erst dann fing er an zu weinen.
ich glaube, ab dem moment hat er verstanden, dass ich das immer nicht nur so gesagt habe, sondern auch was wahres dran ist.
zum glück war es wirklich nur leicht. man sah an seinem arm gar nix, aber ihre reaktion hat geholfen. lukas hat das nie wieder gemacht.

und ich will noch hinzufügen.
unsere nachbarin mag keine hunde und hat vor allen, ob groß oder klein, angst. natürlich bekomme ich dann immer gesagt, wenn wieder in der zeitung stand, dass ein kind gebissen wurde.
sooo oft habe ich ihr schon gesagt, dass da etwas vorgefallen sein muss und kein hund einfach mal beisst.
naja, sie will das nicht verstehen. muss sie auch nicht, ist trotzdem eine ganz liebe. :-p
diese unwissenheit ist allerdings ungerecht den hunden gegenüber, die ja dann die "beisser" sind.

erkläre deinem sohn, den umgang mit dem hund und dann würde ich das auch unter den teppich kehren und keine große sache drauß machen.

alles gute für euch, lg sindy

Beitrag von spruin 18.03.10 - 18:57 Uhr

meist ist das ein klares Zeichen das Ihr dem Hund nicht genug Schutz vor den Kindern geboten habt.
Hunde müssen immer Rückzugsmöglichkeiten haben die für alle und vor allem die Kinder absolut Tabu sind.
Zusätzlich sollte es selbstverständlich sein das man auch kleine Kinder nicht am Hund ziehen etc. lässt.

Sabrina

Beitrag von mi.ka 18.03.10 - 19:08 Uhr

Ich würde so ein kleines Kind vom Hund fern halten oder zumindest Tier und Kind NIE unbeobachtet zusammen lassen. Meine Jungs sind mit Boxern groß geworden und es gab nie einen Zwischenfall. Bis zu einem bestimmten Alter habe ich sie nie mit den Hunden allein gelassen. Ich oder meine Frau waren immer in "Reichweite".

Gruß
Mika

Beitrag von petra1982 18.03.10 - 19:33 Uhr

wie alt ist dein Kind? Erklär deinem Kind das es nichts auf und über einem Hund zu tun hat. Der Hund ist eventuell auch nur erschrocken.

Ich kanns nicht verstehen das manche Eltern meinen, nur weil ein Hund immer lieb war, das es ein Spielzeug für ihre Kinder ist.

Beitrag von limona 18.03.10 - 20:49 Uhr

hallo, ich sehe das anderst als alle anderen hier.mein kind ist auch schon auf meinem hund drauf gefallen und meine hündin steht dann auf und geht.egal wie gross der schreck war ein hund hat nicht zu beissen und basta da könnt ihr reden was ihr wollt und ein hund hat auch niemanden aus der familie anzuknurren er ist der letzte im rudel wie könnt ihr hier nur sagen er hat doch gewarnt?an deiner stelle würde ich mal einem hundetrainer die sache mit dem anknurren und dem beissen erzählen da wirst du hören das er nicht der meinung ist wie meine vor schreiberinnen! ich hoffe du tust das nicht als unfall ab wer weiss wie es beim nächsten mal ausgeht, die kinder gehen vor.lg limona

Beitrag von booo 18.03.10 - 21:10 Uhr

Der Hund hat mehrmals angezeigt, dass es im zu viel wird und die TE hat ihn dafür noch geschimpft. Irgendwann ist er so in die Enge getrieben, dass ihm nichts anderes mehr bleibt bzw blieb als sich zu wehren.


Manche Hunde leiden eben lange still, andere reagieren eher.


>>>und ein hund hat auch niemanden aus der familie anzuknurren<<<

In solchen Dingen muss man es garnicht so weit kommen lassen, sie hat ja vor langer Zeit schon gesehen, dass es ihrem Hund zu viel wird.


man muss sehen warum ein Hund knurrt. Weil er meint Chef zu sein oder weil er Angst hat, sich bedrängt/bedroht fühlt.. sind 2 absolut verschiedene Paar Schuhe.

>>>er ist der letzte im rudel <<<

Wie ich schonmal schrieb: Und deswegen muss er sich nicht demütigen und quälen lassen..

Zudem - wenn er sich auf den Rudelführer nicht verlassen kann, ist ads auch kein intaktes rudel.



Beitrag von trollmama 19.03.10 - 07:00 Uhr

Dein Beitrag zeigt, wie wenig Ahnung Du von Hunden hast! Und gibt es wirklich noch 'Hundetrainer', die mit solchen total antiquierten Methoden um sich werfen? Vielleicht sollte der Typ mal an einer Fortbildung teilnehmen....
Hoffentlich hört niemand auf diesen Unsinn und versucht, das bei seinem eigenen Hund umzusetzen!

Beitrag von farina76 19.03.10 - 07:21 Uhr

Uh wenn ich sowas schon lese. Ein Hund der letzte im Rudel.

Das würde bedeuten dass das Kind sich immer so verhalten muß dass der Hund es nie anzweifelt als höher stehend. Das zeigst du mir mal wie das gehen soll.

Wichtig ist eine intakte Rudelstruktur und gutes miteinander. Und natürlich ein souveräner Rudelführer.

Meine Tochter steht in den Augen meiner älteren Hündin ganz klar unter ihr. Was auch gut ist. Würde sie denken sie steht über ihr und dann Zweifel kriegen an ihrer souveränität würde sie vielleicht versuchen ihr ihren Stand streitig zu machen. So steht sie unter ihr und wird als kleiner Rudelbalg akzeptiert. Mit ihr wird gespielt und sie wird wenn der Rudelchef es zuläßt auch verteidigt.

Und ein Hund ist ein Hund. Wenn ich nix mit Zähnen und diesem Verhalten haben möchte sollte ich mir einfach keinen Hund anschaffen.

Und dann ist es ja auch ein Unterschied ob ein 2jähriger auf ne Dogge fällt oder ein 8jähriger auf nen Yorki.

LG

Beitrag von windsbraut69 19.03.10 - 07:40 Uhr

Dem kann ich nur zustimmen.
Verheerend, welche Spinner von Hundetrainern rumlaufen und den Leuten so einen Schwachsinn von der Rudelstruktur erzählen!


LG

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