Mamas mit insulinpfl.SS-Diab. - Wie war das bei euch nach der Geburt?

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von jassy2403 18.03.10 - 15:15 Uhr

Halli Hallo.
Neugierig, ich weiß - aber ich würd´s so gern wissen#schein ...

Wie war denn das so bei euch? Sind eure Kinder gesund? Wie groß und schwer waren sie bei der Geburt?
Wurde vor Termin eingeleitet und konntet ihr ganz "normal" entbinden oder wurde bei euch ein Kaiserschnitt gemacht?
Habt / Hattet ihr oder euer Baby irgendwelche (medizinischen) Probleme nach der Geburt und mussten eure Babys intensiver betreut werden?
Waren bei euch nach der Entbindung die Blutzuckerwerte wieder normal? Musstet ihr noch weiter messen und wenn ja, welche Zielwerte solltet ihr erreichen?

Sorry für die vielen Fragen - nehmt´s mir nicht übel #liebdrueck ...ich freue mich über zahlreiche Antworten #danke

Ich wünsche euch eine gute Zeit

jassy mit#baby 35. SSW

Beitrag von diana1101 18.03.10 - 17:16 Uhr

Hallo Jassy,

ich hatte in meiner Schwangerschaft hochgradigen Gestationsdiabetes.
Und mir war immer wichtig, das ich zumindestens die Möglichkeit bekomme spontan zu entbinden. So habe ich das auch mit dem KH abgesprochen, sollte wenn alles gut ist, erst am ET wieder kommen zum einleiten lassen.

Mir ist Abends bei ET-5 die FB geplatzt, bei ET-4 habe ich einen Wehencoktail, Akupunktur/Globulis und einen Einlauf erhalten, brachte aber alles nichts.. keine Wehen.
So das man mich dann Abends gegen 17:40 Uhr an den Wehentropf angeschlossen hat.
knappe 6 1/2 Stunden später..
Bei ET-3 um 00:02 Uhr war Johanna dann da. Es war eine super schöne spontane Entbindung, immer wieder gerne. Würde alles wieder so machen.

Sie war 3040g schwer, 52cm groß und hatte einen KU von 35,5cm.
Johanna ist gesund. Sie hat zwar einen kleinen Herzfehler, aber der ist unabhängig von dem Gestationsdiabetes. Sie ist auch 2 Tage nach der Geburt auf die Neo-Intensiv gegangen, aber das kam auch nicht von dem Gestationsdiabetes sondern davon das ich keinen Milcheinschuß hatte und dadurch konnte sie ihren BZ und die Temp. nicht halten und wurde gelb.

Bei mir hat es etwas gedauert bis sich meine BZ-Werte wieder eingependelt hatte.. habe noch ca. eine Woche gemessen.. dann nicht mehr.
Nach ca. 8 Wochen habe ich noch mal einen OGTT machen lassen und alles war gut.
Ein BZ zwischen 70-110mg/dl nach der Schwangerschaft ist gut.

Ich sollte aber dazu sagen, das ich 25 Tage ET noch über 120IE Insulin am Tag gespritzt habe.. 5 Tage vor ET waren es nur noch 18IE über den Tag verteilt.

LG Diana

Beitrag von nicola_noah 18.03.10 - 17:23 Uhr

Hallo,

Ich hatte 2006 Insulinplichtiges Schwangerschaftsdiabetes.
Getz kommts: Ich habe ein Frühchen bekommen (Wurde in der 34+4 eingeleitet)
Die Maße des "Frühchens":

4440 Gramm
55 cm

#schock

Zum Glück habe ich sie nicht bis Ende austragen müssen#schwitz
Ihr Zucker wurde nach der Geburt regelmäßig kontrolliert...Sie hatte nichts und war gesund.
Bei mir genauso.
Allerdings musste sie noch 2 Wochen auf der Intensivstation bleiben.
Denn trotz des hohen Gewichts war sie ja dennoch ein Frühchen.
Direkt nach der Geburt war der Zucker weg und ich konnte endlich wieder Lebkuchen essen#mampf
Wenn du noch Fragen hast dann melde dich einfach;-)

LG

Nicola

Beitrag von crazydolphin 18.03.10 - 20:21 Uhr

hallo!

bei mir wurde vorher eingeleitet, da es hieß dass sie nimmer zunimmt und richtig wächst... geschätzte 48cm und 3000g... raus kam 52cm und 3560g...
naja jedenfalls war alles wie bei einer normalen geburt auch. ich durfte direkt danach alles essen was ich wollte. am 2. tag musste ich dann nochmal zucker messen und es war alles bestens #huepf
meine kleine hatte überhaupt keine schwierigkeiten wegen dem zucker. es war alles super #freu

Beitrag von meggie39 19.03.10 - 00:37 Uhr

Hallo jassy,

ich hatte in der 2. SS Gestationsdiabetes, musste ab der 33. SSW Insulin spritzen.

Meine Tochter ist bei ET-8 spontan zur Welt gekommen, alles ganz unkompliziert. Gewicht 3400 Gramm, Größe 52 cm, KU 34. Sie hatte keine Anpassungsprobleme.

Es hat ein paar Wochen gedauert, bis sich mein Blutzuckerspiegel eingependelt hat. Dann war alles wieder normal.

Liebe Grüße
Meggie

Beitrag von miau2 19.03.10 - 10:09 Uhr

Hi,
ich hatte in der ersten Schwangerschft G-Diabetes mit teilweiser Insulinpflicht.

Ab der ca. 25. Woche musste ich bedarfsweise (abhängig vom Nüchternwert) Insulin spritzen, das war alles andere als regelmäßig. Gegen Ende der Schwangerschaft musste ich regelmäßig vor dem Frühstück spritzen. Mengen waren wirklich gering, so 3-4 Einheiten (Kurzzeitinsulin).

Was aber viel wichtiger und das eigentlich relevante war: meine Blutzuckerwerte und der Langzeitzuckerwert waren damit absolut super (Grenzewert 120 eine Stunde nach dem Essen und 90 nüchtern). WIE der zustande kam war dem Baby ja eigentlich egal.

Nach der Geburt brauchte ich nicht mehr zu spritzen, es wurde noch einmal gemessen, der Wert war normal, dann musste ich irgendwann einen OGTT machen, der war unauffällig.

Mein Großer kam 2 Wochen vor ET, hatte ein stolzes Gewicht von 2.270g bei 46cm. Er kam in die Kinderklinik, erste Nacht auf Intensiv, hatte aber auch unter der Geburt heftige Probleme (nach Geburtsstillstand und pathologischem CTG wurde ein sek. Kaiserschnitt gemacht) und grünes Fruchtwasser in den Lungen.

Es ging ihm aber eigentlich von Anfang an gut, er hatte nur sehr leichte Anpassungsprobleme, die sich nach ein paar Tagen gegeben hatten, und seine Blutzuckerwerte waren ok. Neugeborenengelbsucht hatte er nicht.

Ich hatte in der Schwangerschaft noch andere Probleme, die zu einer sehr starken vorzeitigen Platzentaverkalkung geführt haben, daher war er halt wirklich sehr leicht.

In der zweiten Schwangerschaft (nicht-insulinpflichtige G-Diabetes) hatte ich eine ziemlich problemlose Spontangeburt, aber auch ein fittes Leichtgewicht (2.570g bei 37+5).

Beide Geburten begannen mit einem Blasensprung bzw. -riss beim Wehenbelastungstest, was die Frage nach "Einleiten am ET" überflüssig gemacht hat.

viele Grüße
Miau2

Beitrag von jassy2403 19.03.10 - 11:10 Uhr

Hallo.
Vielen, vielen Dank für eure Antworten. So konnte ich mir doch einen guten Eindruck verschaffen.
Klar, das ist natürlich bei jedem verschieden und jedes KH managet das anders. Ich find´s trotzdem hilfreich, wenn man vorab ein paar Infos von anderen "ehemaligen Betroffenen" bekommt.

Ich hoffe jetzt einfach mal, das bei mir soweit auch alles gut geht...

Ich wünsch euch was, machts gut;-)

Liebe Grüße