Kündigungsfristen bei Aushilfen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von mkobi 18.03.10 - 16:58 Uhr

Ich bins schon wieder..
Hatte heute morgen schon einmal gepostet, ob bei einem Arbeitsunfall die versäumten Stunden bezahlt werden müssen..
So, jetzt ist mein Mann heute wieder Arbeiten und wurde sofort von seiner Vorgesetzten und dem Chef blöd angemacht, vonwegen er hätte den Arbeitsunfall nur gespielt und er würde keine Leistung mehr bringen usw.
Ich bin sooo sauer...
Er ist jetzt seid fast 2 jahren da. Er ist immer eingesprungen, wenn was war und hat noch nie gesagt, er könne nicht. Wenn er mal krank war, hat er die Stunden nie bezahlt bekommen und auch bezahlten Urlaub hat er noch nie bekommen, obwohl im Arbeitsvertrag steht, dass ihm Urlaub zusteht (die tage stehen aber nicht dabei). Er ist immer da, wenn was ist, im moment macht er statt 66 Stunden monatlich über 100 Stunden, weil die knapp besetzt sind.. Aber langsam sehe ich es nicht mehr ein, dass er sich so ausnutzen lässt...
So, jetzt habe ich mich genug aufgeregt, sorry.
Aber jetzt zu meiner Frage, zu wann kann er kündigen? Hat er als Aushilfe überhaupt einen Kündigungsfrist? Oder kann er einfach morgen nicht mehr hin gehen?
Danke im Vorraus

Beitrag von seikon 18.03.10 - 17:20 Uhr

Bei Arbeitnehmern wie deinem Mann wunderst mich gar nicht, warum die Löhne so im Keller sind und warum Minijobber so ausgebeutet werden.

Solang es Dumme gibt, die das mit sich machen lassen......

Beitrag von goldtaube 18.03.10 - 20:32 Uhr

Man hat immer eine Kündigungsfrist.

Entweder ist diese vertraglich oder tarifvertraglich geregelt und wenn da nichts steht gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von 4 Wochen zum 15. oder zum Monatsende.