Angst vor eventueller Hochbegabung!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von foxi76 18.03.10 - 17:33 Uhr

Hallo!
Tut mir leid, aber das wird wahrscheinlich eine längere Geschichte. Ich brauche Hilfe!
Mein Sohn ist jetzt 6 1/2 Jahre alt und geht noch in den Kindergarten, im September wid er eingeschult. Letztes Jahr haben wir ihn in Absprache mit den Erzieherinnen nicht eingeschult ( er war Kann-Kind), da sein Selbstbewusstsein etc. nicht so stark war...war das ein Fehler?
Wir haben das Gefühl, dass er nun völlig unterfordert ist. Er ist unausstehlich, nörgelt an allem rum, alles ist blöd und langweilig, er ist mit nichts richtig zu motivieren, Dinge die er früher super konnte kann ( oder will ) er nicht mehr machen.....
Er konnte mit knapp 2 Jahren perfekt sprechen. Mit 2 1/2 Jahren konnte er etliche sehr lange Bücher komplett auswendig, alle Kinderlieder von A-Z... (kann er jetzt alles nicht mehr, oder er will eben nicht). Er hat mit knapp 3 Jahren 20 Teile Puzzles schnell alleine gemacht, aber - mit der Rückseite nach oben, anders war´s langweilig. Jetzt bekommt er kein 20 Teile Puzzle mehr hin ( oder will nicht...) Lesen kann er bisher noch nicht ( Gott sei Dank), gerade ist rechnen in. + und - im Zahlenraum bis 50 ist kein Thema mehr. Sein Lieblingsspielzeug ist ein Taschenrechner....
Wie kann ich ihn denn wieder motivieren???? Oder mit was????? Alles ist doof, Er wollte Flöte lernen, das klappt auch ganz gut, aber er selbst sagt immer, ich kann das doch eh nicht.....langweilig.
Würdet ihr ihn mal testen lassen? Seine Intelligenz meine ich, oder bringt das eh nix?
Vielen Dank für eure Zeit und eure Antworten!
Lieber Gruß Foxi

Beitrag von 3erclan 18.03.10 - 17:36 Uhr

Hallo
lenk ihn doch mal auf andereThemen.

Du schreibst nur von Leistungssachen was er kann.

WArum möchtest du ihn testen??Nur weil er sich jetzt gegen alles sträubt was ihr von ihm fordert??
Lasst ihn einfach kind sein???

Beitrag von foxi76 18.03.10 - 17:40 Uhr

Will ich doch! Er geht montags ins turnen, das gefällt ihm Gott sei Dank noch, aber mal mit mir was spielen, oder mit anderen Gleichaltrigen,das ist langweilig, Spielplatz ist langweilig, draußen spielen hat er immer geliebt, das ist langweilig, ich fordere von ihm nichts, ich komm nur gar nicht mehr an ihn ran und ich möchte halt nicht, dass die sozialen Kontakte abreißen und er nur noch da sitzt und gar nichts mehr macht. Er ist einfach unzufrieden, kann aber nicht sagen weshalb.
Gruß Nettie

Beitrag von 3erclan 18.03.10 - 17:45 Uhr

Hallo

ich weiß von meiner großen damals dass sie im letzten Kiga Jahr total unausstehlich war.DAs ist angeblich normal.
WAs spielt ihr denn für Spiele??
Evlt Kampfsport??
Schwimverein??
Museen aktionen??
Wie ist er im Kiga??

Beitrag von foxi76 18.03.10 - 17:52 Uhr

Das mit den Spielen ist ja grad so ne Sache, Sagaland spielt er noch einigermaßen gern, und halt Denkspiele wie Halma und so.
Schwimmen tut er nicht so gerne, das lassen wir jetzt gut sein, er hat das Seepferdchen und er hat keine Lust mehr auf schwimmen. Wir gehen jetzt wenn machbar samstags ins Hallenbad, das gefällt ihm ganz gut, das Plantschen und Springen.
Museen liebt er über alles, die haben wir halt im Umkreis schon mehrmals durch und dann wirds wieder langweilig!
Kampfsport haben wir uns auch überlegt, das wäre vielleicht ne Möglichkeit die ihm gefallen könnte!
Im Kind gehts wohl noch, wobei er sich auch beginnt zu langweilen, aber vielleicht ist das ja echt normal! Hoffentlich!
Lieber Gruß und Danke schon mal!
Foxi

Beitrag von altehippe 18.03.10 - 17:46 Uhr

sicher bringt das was. du kannst dann mit seinem IQ prahlen.
herrje, mein sohn findet auch viele sachen voll langweilig, die er früher gern gemacht hat. und mit 6 1/5 im 50ger bereich rechnen ist nicht so unüblich denk ich.

wenn er auf der flöte eine symphonie komponiert, würd ich mir gedanken machen#augen

Beitrag von foxi76 18.03.10 - 17:59 Uhr

Danke für deine Antwort!

Beitrag von altehippe 18.03.10 - 18:00 Uhr

#bitte
und ich find trotzdem, dass immer zu schnell über hochbegabeng geredet wird.

Beitrag von bambolina 18.03.10 - 21:51 Uhr

Nicht jeder prahlt auch mit dem IQ, im Gegenteil, wenn Mama es weiß und Kind hochbegabt sein sollte, dann kann sie gezielter auf ihr Kind eingehen.

Beitrag von xxtanja18xx 18.03.10 - 17:46 Uhr

Das was du da aufschreibst, was er kann...kann mein Sohn 6jahre auch...und er ist nicht Hochbegabt...zumindest glaube ich es nicht...Er ist ein cleveres kerlchen, keine frage...Aber gleich Hochbegabt??...Nein.

Für was Testen lassen...Warte mal ab, wie er sich in der Schule verhält...

Beitrag von schmunzelmonster123 18.03.10 - 18:34 Uhr

Hallo Du,
ich habe eine Tochter von fast 7 Jahren, bei der ich aehnliche Befuerchtungen habe. Im Kindergarten (mit 4 Jahren) konnte sie bereits im Zahlenraum bis 20 addieren und subtrahieren, Woerter buchstabieren und besser lesen als ihre grosse Schwester in der Schule. Sie ist mit gerade 5 in eine Kompositionsklasse aus 1. und 2. Klaesslern gekommen, hat aber von Anfang an mit den 2.Klaesslern gearbeitet. Jetzt ist sie wieder in einer Komp.klasse aus 2. und 3. Klaesslern - und macht die Arbeiten der 3. Klasse und ist (laut Lehrerin auch da eine der besten, sie kennt das kleine Einmaleins, dividiert, liest die Uhr etc etc). Die Lehrerin will sie nicht noch schneller arbeiten lassen, weil sie sonst ganz alleine in der Klasse waere, - oder weil es fuer die Lehrerin mehr Arbeit macht, wie ich vermute (allerdings weis ich, dass sie auch ohne Probleme mit ihrer grossen Schwester in der 4. Klasse mithalten kann!).
Laura wird offiziel in der Schule als sehr begabtes Kind gefuehrt - und dennoch sind viele Anzeichen da, die darauf hinweisen, dass da mehr ist und ich habe bereits angefangen mich umzuhoeren, wie das hier in Schottland mit diesen Tests ist. Nicht weil ich damit angeben will, wie clever meine Tochter ist (ich halte mich mit ihren Leistungen ganz zurueck, weil ich nicht will dass mich andere als arrogant einstufen), sondern, weil diese Kinder nicht nur im schulischen Bereich viel Aufmerksamkeit brauchen, sondern eben auch im sozialen und paedagogischen Bereichen anders begleitet werden muessen, wie "normale" Kinder.Laura traegt z.B. gar nichts zum Unterricht bei. Sie traut sich einfach nicht, was vor der Klasse zu sagen, daran wird in der Klasse jetzt wohl gearbeitet. Erklaert aber nachher der Lehrerin ganz genau, wie sie die Dinge sieht.
Ich wuerde an Deiner Stelle abwarten, wie sich Dein Sohn im ersten halben Jahr in der Schule entwickelt - und dann kannst Du ihn immer noch testen lassen. Aber lass Dir - wenn Du den Begruendeten Verdacht hast, dass was ist - von niemandem dazwischen reden. Hochbeganvbung ist niht notwendigerweise was tolles, sondern hat schon bei vielen zur Drogensucht etc gefuehrt, weil sie "nicht ernst genommen wurden" oder sich verweigert haben und als "Lernbehindert" abgestempelt wurden.
Sabine

Beitrag von lisabet 18.03.10 - 18:47 Uhr

Hallo,

du wirst jetzt oft Sätze hören "das kann mein Sohn auch und der ist nicht hochbegabt" und Ähnliches. Ich denke es gibt noch mehr Alltagssituationen die dich auf die Idee bringen. Es wäre vermessen sich als Außenstehende ein voreiliges Urteil über dich und deinen Sohn zu bilden.
Es gibt hier einen Club der heißt "Hochbegabung Segen oder Fluch". Da wirst du viell. hilfreichere Antworten finden.
Wenn man als Mutter das Gefühl hat das es dem eigenen Kind nicht gut geht, und HB eine Möglichkeit von vielen sein kann, bin ich der Meinung sollte man dieses auch testen. Denn es könnte deinem Kind helfen. Oder diese eine Möglichkeit ausschließen.

LG Lisa;-)

Beitrag von foxi76 18.03.10 - 18:54 Uhr

Vielen Dank für Eure Antworten!
Werde dann evtl. wirklich mal abwarten wie es in der Schule mal so klappt. Habe genau die gleichen Befürchtungen wie Schmunzelhase....will mit nichts angeben, sondern einfach, dass mein kind glücklich und zufrieden ist ( was momentanleider nicht der Fall ist )und ein "normales" Leben führen kann....
Also vielen Dank nochmal!
Gruß
Foxi

Beitrag von geelinde 19.03.10 - 08:20 Uhr

Wenn Du unsicher bist, dann lass ihn testen. Aber ich würde auch sagen, warte mal ein halbes Schuljahr ab und sprich dann mit der Lehrerin darüber (wenn das "Problem" dann noch akut ist).

Meine Große hab ich über die Schulpsychologin testen lassen - nicht, um angeben zu können, sondern um mein Kind besser verstehen zu können (der Verdacht auf HB lag nahe, in der Fam. sind mehrere bestätigte Fälle). Dadurch ist bei uns der Alltag deutlich entspannter geworden, weil ich viel weniger gereizt reagiere.

Allerdings hab ich mich auch davon freimachen müssen, meiner Tochter MEIN Empfinden von Glücklichsein und Zufriedenheit aufzudrücken. Sie ist einfach zufrieden, wenn sie sich mit einem Buch zurückziehen kann, sie WILL gar nicht viele soziale Kontakte. Sie hat Freundinnen, ja, aber nach der Schule miteinander spielen kommt selten vor. Sie spielt auch nicht so wie "normale" Kinder - und das muss ich akzeptieren.
Sie hat sich auch im letzten Jahr sehr verändert, ihre Interessen liegen mittlerweile auch verstärkt im sportlichen Bereich.

Wenn Du also die Möglichkeit hast, ihm viele verschiedene Angebote zu machen, ist das toll.

Aber egal wie: Du wirst Dir ein dickes Fell anschaffen müssen, man wird als HB-Mutter schnell zur "Eislaufmutti" abgestempelt... :-[

LG, Gerlinde

Beitrag von kati543 18.03.10 - 19:21 Uhr

Hast du denn mal mit denErzieherinnen gesprochen? Dass Kann-Kinder, die 1 Jahr später eingeschult werden, unterfordert sind, ist ein häufiges Problem.
Ich weiß nicht ganz, ob ich dich beneiden soll, oder nicht. Meine beiden Jungs sind Autisten mit globalen Entwicklungsverzögerungen. Der Große hat eine Inselbegabung bei Puzzles. Das ist das Feld, in dem er deinen Sohn um Meilen schlägt ;-) - er macht 100-er Puzzle problemlos (ist jetzt 3 Jahre), egal in welcher Richtung. Ob man das Bild sieht, oder nur die Rückseite, kopfüber oder seitlich.
Ansonsten hat meine Freundin ein ähnliches Problem. Ihr "Sorgenkind" hat bereits eine Klasse übersprungen - ist jetzt in der 3, spricht mittlerweile 3 Sprachen fließend und lernt gerade 2 weitere. In jedem Schulfach ist er extrem gut. Daher wird er natürlich in der Schule zum Außenseiter. Eine Schule für Hochbegabte gibt es bei ihr in der Nähe nicht. Sie bringt ihm jetzt alle möglichen sportlichen Aktivitäten näher. Vielleicht wäre das auch mal was für dein Kind. Also nicht immer nur Denksport, sondern mal Fußball,...

Beitrag von cassidy 18.03.10 - 19:40 Uhr

Hi,

da wir im Bekanntenkreis eine Grundschullehrerin, die sich schon seid ihrem Studium mit diesem Thema beschäftigt und beruflich ab diesem Jahr ein Zentrum für Teilhochbegabte bzw. Hochbegabte leitet. Ihre Tochter wurde mit fünf eingeschult und bei ihr ist eine Hochbegabung zu 100% bestätigt.

Unser Sohn hat eine Teilhochbegabung und durch viele Gespräche und Austausch mit eben dieser Lehrerin und dem Kiga, haben wir bis jetzt darauf verzichtet, ihn "offiziell" zu testen. Es geht ihm , für seine Verhältnisse, gut. Er ist eben wie er ist, und darauf muss man sich einstellen. Wer damit nicht umgehen kann, hat Pech. Seine Begabung liegt im Bereich Sprache bzw. Rhetorik. Des weiteren hat er ein ausgeprägtes Gedächtnis. Wie ein Elefant. ;-) Er hat Interesse an nicht altersgemäßen Themen. Das führt oft mit Außenstehenden zu Problemen. Diskussionen mit den Großeltern sind daher oft an der Tagesordnung. von wegen wir würden ihn überfordern. Der Alltag läuft momentan gut, auch wenn wir hier und da "Holpersteine" haben. Paul wird dieses Jahr in die Schule kommen. Er ist ein "Kann-Kind". Ein weiteres Jahr im Kiga, würde er wahrscheinlich komplett verweigern. Schon jetzt ist es ein Problem ihn dazu zu bewegen. Er langweilt sich sehr. Auch wenn unser Kiga, wirklich viel für die Schulis anbietet. Er rechnet und schreibt und liest die ersten Worte. Wir bremsen ihn nicht, aber wir fördern sein Interesse daher nur bedingt. Er soll sich in der Schule nicht langweilen.

Wichtig ist nur, wenn ihr euch dazu entschliessen solltet, das ihr nicht irgendeinen Therapeuten / Psychologen nehmt, sonder einen der sich auf dieses Thema spezialisiert hat. Außerdem reicht es euch nicht aus, nur einen IQ-Test machen zu lassen. Den was bringt euch das Ergebnis in Zahlen. Damit könnt ihr nichts anfangen. Ihr braucht ein Gespräch in dem ihr gemeinsam klären könnt, wo euer Kind Förderung bzw Forderung bedarf.

Ich wünsche euch viel Glück und Kraft, den das Leben, mit einem hochbegabten Kind ist nicht immer einfach.

Liebe Grüße,

cassidy


Ps Hier die Adresse vom Lernzentrum www.lernzentrum-stieper.de

Beitrag von bine3002 18.03.10 - 19:48 Uhr

Ich kann in deinem Texte viele Fähigkeiten deines Sohnes lesen, die ich für sein Alter durchaus bemerkenswert finde. Und es ist toll, dass er das alles kann.

Er hat aber offenbar auch eine Schwäche: Er kann sich nicht beschäftigen, wenn ihm langweilig ist. Und weil auch das eine wichtige Fähigkeit ist, wird es Zeit das zu lernen.

Deswegen würde ich einfach mal gar nichts machen, nichts fordern + fördern, nichts anbieten, nichts vorschlagen. Lass ihn ein bißchen auflaufen und halte das Genörgele aus. Die besten Ideen entstehen aus Langeweile. Und wenn er dann einen Vorschlag macht, lass dich von ihm mitziehen.

Beitrag von butler 18.03.10 - 20:54 Uhr

Hallo,
Du beschreibst sehr schön was dein Sohn kann/ konnte. Was ist mit Sachen die er nicht kann? Wie hält er sein Besteck? Wie zieht er sich an? Bindet er Schnürsenkel?
Du kannst dein Kind motivieren, biete Ihm "Futterstoff" er wird Dir schon sagen was er möchte.
Was wünschst Du dir für dein Kind?
Mein Wunsch für meinen großen Sohn mit vielen Problemen (ja er hat den "ich bin HB" Stempel auf der Stirn)war schon immer das er glücklich ist.
1. Grundregel bei mir:
Er ist ein Kind also lasst Ihn spielen
2. Grundregel : reagiere und begleite Ihn auf seinem Weg
3. sei verärgert wenn er sich auf seiner mit faulheit erworbenen 2 oder 3 ausruht und gebe Ihm das zu verstehen.
lg

Beitrag von bambolina 18.03.10 - 21:50 Uhr

Hallo Foxi,

es ist schon fast "normal" dass sich die Kinder letzten Kindergartejahr langweilen. Das hat aber nichts mit der Intelligenz zu tun, sondern eher mit der Schulreife.
Vergiss nicht, dein Kind ist (fast) 7 wenn es eingeschult wird. Meine Tochter kommt dieses Jahr auch als Muss-Kind in die Schule, wenige Tage nach ihrem 6. Geburtstag.

Ob dein Kind hochbegabt ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Das was du schreibst hat jedoch nichts mit Hochbegabung zu tun. Wenn du der Meinung bist dass er es ist, lass es testen. Rede darüber mal mit dem KiA,.
Im Gegesatz zu den anderen finde ich es ok. denn sollte dein Kind es sein, kannst du gezielter darauf eingehen, ihn fördern etc.

lg bambolina

Beitrag von anja1968bonn 19.03.10 - 11:27 Uhr

"Alles ist doof, Er wollte Flöte lernen, das klappt auch ganz gut, aber er selbst sagt immer, ich kann das doch eh nicht.....langweilig."

Dieser Spruch könnte so auch von meinem Sohn (7)kommen, der ebenfalls ein Kann-Kind war - nur ein Jahr früher -, das dann doch später eingeschult wurde. Eigentlich spielt er schön Flöte, ist aber mit sich selbst sehr ungeduldig und behauptet dann gern mal, dass das alles ja blöd und langweilig ist.

Mein Sohn konnte vor Schulbeginn schon gut lesen und einigermaßen rechnen - für hochbegabt halte ich ihn deshalb nicht. Nach der Einschulung im letzten Jahr stellte sich schnell heraus, dass er sich in der ersten Klasse langweilt, und so ist er jetzt seit Dezember in der zweiten Klasse, in der er ganz gut mitkommt (nur bei der Ordnung und Organisation ist er noch ein echter Erstklässler).

Wenn es bei Euch Flexklassen gibt, ist das - wenn die gut organisiert sind - eine gute Möglichkeit für Kinder wie Deinen Sohn, glücklich und zufrieden zur Schule zu gehen.

LG

Anja


Beitrag von samcat 19.03.10 - 12:31 Uhr

Hallo, was du schreibst, finde ich jetzt nicht unbedingt ungewöhnlich bzw. deutet nicht auf eine Hochbegabung hin. Einen höheren IQ als der Durchschnitt vielleicht, dies heißt aber nicht, dass er hochbegabt ist, keine Sorge.

Vielleicht liegt es ja auch an der Unterrichtsgestaltung ?
Wird dort auf seine Interessen und Stärken eingegangen ? Gibt es Förderunterricht am Nachmittag, wo Raum für soetwas wäre ?

LG samcat (selbst Lehrerin)

Beitrag von anja1968bonn 19.03.10 - 13:05 Uhr

Meintest Du die TE mit Deiner Antwort? Deren Kind geht ja eben noch nicht die Schule, sondern wird erst dieses Jahr eingeschult ...

LG

Anja