mann/kind/finanzen ich bin am ende--baut mich ma auf--LANG

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von katja2712 18.03.10 - 20:45 Uhr

hallo ihr lieben
ich hab mich mal fürs forum familienleben entschieden weil von jeden was dabei ist...

so nun fang ich den ganzen frust mal loszuwerden

mein mann, ist in winterzeit, seit 4 monaten, demzufolge gibts nur wintergeld und es sieht es besch....aus seit dem....waren auf dem amt....die verstehen nichts null nada....wollten zuschuss beantragen....was muss mein mann machen soll zu ner gesprächrunde wie er aus der misere wieder alleine raus kommt...hhhalllloooo er hat arbeit....ich soll zur arbeitsvermittlerin...warum bin noch bis mai in elternzeit...wir haben es so als schikane angesehen, das wir es adakta gelegt haben und brot mit butter halt essen :-[

mein mann hat noch für ein kind unterhalt zuzahlen. mit ihr kann man leider nicht reden das es übern winter weniger dafür bei saisonanfang den normalen satz + das vom winter. noch dazu..naja gut....

ihm ist es zuhause mittlerweile solangweilig, obwohl uns die kleine auf trapp hält....letztens sagt er doch nicht tatsächlich er hat jetzt keine zeit fürs kind (sass vorm pc, kind im bett geweint und ich war gestiefelt um mit dem hund runter zugehen) naja das sagt er mir nur einmal...

ich kann nachts nicht schlafen weil die kleine sooft munter ist, und er will früh auch noch ausschlafen und ich??? kann man nicht unterstützung erwarten wenn er schon zuhause ist???

omann das regt mich auf, dann die shit finanzen, das kind welches nicht schläft, dazu gesellen sich wieder meine panikattacken ich kann im mom nicht mehr

danke fürs lesen und zuspruch bis bald mal wieder mein kind weint tschau

Beitrag von grundlosdiver 18.03.10 - 21:10 Uhr

Frust ablassen ist ja schon mal gut, aber das ändert an Deinen Sorgen ja nichts...
Kind schreit - ja, das sind halt Phasen! Unsere Maus schreit auch des Öfteren - ich denke, sie verarbeitet viel (nachts) und tagsüber haben wir z.T. Trotz...

Öhm, den Vorschlag vom Amt, dass Dein Mann sich neuorientiert, finde ich gar nicht so dumm. Sonst habt ihr ja jedes Jahr das gleiche Problem, das wäre mir ehrlich gesagt zu blöd!!!
Der Freund meiner Mama hatte das Problem auch, er hat sich umorientiert und nun kontinuierlich Einkommen!!!

Das ist eigentlich die Lösung: Der Unterhalt kann problemlos gezahlt werden und Dein Mann sitzt nicht zu Hause rum und ärgert Dich mit Nichts-tun!!!

Beitrag von petunia72 18.03.10 - 21:21 Uhr

Hallo,

ich verstehe das leider nicht so ganz.

Dein Mann ist in Winterzeit, was bedeutet das genau? Kann er in der Zeit nicht woanders arbeiten? Auf 400 Euro-Basis müsste doch möglich sein. Bis wann geht denn die Winterzeit?
Wusstet ihr nicht vorher, dass ihr im Winter weniger Geld haben werdet? Ich denke, dann muss man von den Sommermonaten Geld beiseite legen. Falls ihr dann immer noch zu wenig habt, muss eventuell der Unterhalt für das erste Kind neu berechnet werden. Da reicht es sicher nicht einfach mal die Mutter des Kidnes anzuhauen. So etwas ist, ähnlich wie Beantragung finanzieller Hilfe, aufwendig, aber niemand will Euch schikanieren, warum auch.


Auch bei der Arge will Euch sicher niemand schikanieren. Man will Euch halt bewegen, selber für Euch aufzukommen und so falsch finde ich das nicht. Ein Termin bei der Arbeitsvermittlerin wäre doch vielleicht ganz interessant gewesen.

Jetzt sitzt ihr also beide Zuhause, ich denke zumindest einer könnte doch arbeiten gehen.
Kannst du vielleicht eher aus der Elternzeit zurück in Deinen Job?

LG Tina

Beitrag von kleine1102 18.03.10 - 22:02 Uhr

Hallo,

es tut mir zwar leid, dass Du zurzeit so "gefrustet" bist. Aber so wirklich verstehen kann ich's leider auch nicht #gruebel.

Je nach Job weiss man doch lange im Voraus, dass saisonbedingt mal eine Weile weniger Geld "reinkommt" als üblich. Dein Mann könnte sich durchaus mal unverbindlich nach Alternativen umschauen- sonst geht's ja immer so weiter und der Frust kommt jeden Winter auf's Neue. Thema Unterhalt: das Kind Deines Mannes benötigt das Geld sicher auch dringend. Die Mutter wird monatlich damit planen und kaum über einen längeren Zeitraum darauf verzichten können (Nachzahlungen sind ja schön und gut- aber das würde Euch langfristig auch nicht weiter helfen).

Wenn Deine Elternzeit im Mai zu Ende sein wird, wäre es jetzt durchaus schon sinnvoll, darüber nachzudenken, wie es ab Juni (also bereits in etwa zwei Monaten) weitergehen soll. Ich gehe mal davon aus, dass Du Dir einen neuen Job suchen möchtest/musst? Das braucht in der Regel eine gewisse "Vorlaufzeit", vor allem, wenn man eine Tätigkeit sucht, die einem auch noch gefällt. Mir wäre es auf jeden Fall viel zu unsicher und kurzfristig, bis zum letzten Moment zu warten. Im Übrigen darf man auch während der Elternzeit bis zu 200€ monatlich zum Elterngeld dazu verdienen, ohne dass man diese angerechnet/abgezogen bekommt. Ist allerdings nur im Rahmen einer Aufwands-Entschädigung möglich (z.B. für Übungsleiter beim Sport u.ä.) und kommt auch davon abgesehen für Dich nicht (mehr) in Frage.

Ich will damit nur sagen: man KANN sowas rechtzeitig vorher planen. Wenn ich weiss, dass es finanziell verdammt eng wird (heute ist der 18., wie lange müsst Ihr denn jetzt "brot mit butter" essen #schwitz?), versuche ich doch ALLES, damit es möglichst gar nicht erst dazu kommt. Vor allem, wenn ich die Verantwortung für Kinder trage. Von dem Hund mal ganz zu schweigen- der bekommt doch sicher KEINE "Butterbrote", oder :-p #schein?!

Thema "schlaflose Nächte": ja, die kommen vor mit Baby und (Klein-)Kind, lästig- aber völlig normal. Es gibt meist auch immer wieder Phasen, die ruhiger verlaufen und in denen man als Eltern Kraft tanken kann. Und was die Aufgaben-Teilung betrifft: da gehören immer ZWEI dazu, der Eine, der sich drückt, wo's nur geht- und die Andere, die sich's zähneknirschend immer wieder gefallen lässt. Miteinander REDEN und Absprachen treffen kann helfen.

Ist jetzt sicher auch nicht das, was Du hören wolltest, aber ich wünsche Euch "trotzdem" alles Gute #blume!

Viele Grüße #stern,

Kathrin

Beitrag von freyjasmami 18.03.10 - 22:26 Uhr

Hallo,

das mit der Winterzeit kann man NICHT planen.

Ist einfach so.

Der Mann meiner Cousine arbeitet im Tiefbau.
Der Winter war besonders lang und hart, demnach lange Winterzeit.
Frühere Winter waren sehr mild - keine Winterzeit.

Mein Mann ist Maurer, da sind Winterzeiten oft üblich.
In seiner bisherigen Firma gab es das aber nicht, da sie zu 99% drinnen gearbeitet haben.
Leider ist die Firma in Insolvenz gegangen.

Zum Thema Unterhalt:

Die beiden haben ja auch ein Kind, da fragt keiner wie sie das Kind jetzt ernähren.
Aber das erste Kind darf trotz niedrigerem Einkommen weiter den gewohnten Unterhalt verlangen...

Und:

So hoch ist in der Branche der Lohn auch nicht, das man viel zurück legen kann...schon gar nicht wenn man noch Unterhalt zahlt.

In der Theorie ist halt alles anders ;-)

Allerdings verstehe ich nicht, warum sie nicht zur Arbeitsvermittlerin wollte?
3 Monate vor Ende der Elternzeit muss sie doch, wenn sie keinen Job hat #gruebel

Ich bin bis August in Elternzeit und habe mich letzte Woche schon angemeldet.;-)

Beitrag von katja2712 18.03.10 - 22:56 Uhr

wenn ich ab mai keine arbeit hab, hab ich noch anspruch auf arbeitslosengeld, da hab ich mich schon gemeldet, hier ging es um die arbeitsvermittlerin der hartz 4 stelle....

Beitrag von windsbraut69 19.03.10 - 08:03 Uhr

Ja, Du bist doch aber auch verpflichtet, Dich um einen Job zu kümmern!

Ich denke, die einzige Lösung ist, dass Ihr beide Euch vernünftige Jobs sucht, sonst steht Ihr immer wieder vor diesem Problem. Ist doch klar, dass die Sachbearbeiter bei der ARGE nicht einfach ne Zahlung veranlassen, ohne, dass Ihr gewisse Verpflichtungen habt.

Gruß,

W

Beitrag von king.with.deckchair 19.03.10 - 09:18 Uhr

Na und?! Auch da hat man die Verpflichtung, zu einem Gespräch zu gehen. So sieht es einfach das Gesetz! Es ist KEINE! "Schikane" von einzelnen Mitarbeitern!

Man hätte dort deine Elternzeit vermerkt, dir evtl. noch Hilfe bei der Suche nach einem KiTa-Platz o.ä. angeboten und fertig. Deinem Mann hätte man wohl geholfen, einen Zwischenjob zu finden oder aber mit ihm ein paar Alternativen durchgesprochen. Ich frage mich wirklich, wo da das Problem sein soll? Klar, wenn man nur Kohle und sich nicht wie ein Erwachsener auch Pflichten stellen und sich über gesetzliche Regeleungen informieren will, plärrt sich's schnell "Schikane".

Dein/Euer Verhalten war einfach blöde und pubertär! Und dein Gejammer damit unangebracht. Ihr hättet Hilfe bekommen, habt es aber vorgezogen, Euch Euren Pflichten zu entziehen. Selbst schuld, würde ich da mal sagen.

Beitrag von windsbraut69 19.03.10 - 16:38 Uhr

Es geht um gerade mal 5 Wochen, die sie noch in Elternzeit ist!

Wer da noch nicht mit Jobsuche begonnen hat, will doch gar nicht arbeiten.

Gruß,

W

Beitrag von kleine1102 18.03.10 - 23:10 Uhr

Hallo,

mein Bruder hat auch so einen "Outdoor-Job" (Garten- & Landschaftsbau) und entsprechend herrscht im Winter dann auch "Flaute". Natürlich kann man das bei solchen Jobs planen- man weiss schliesslich, dass es im Winter meist schwierig bis phasenweise unmöglich ist, sie auszuüben. Klar, ob der wirkliche Winter dann letztlich drei oder vier Monate dauert, weiss man vorher nicht. Deshalb sollte man immer vom "Maximum" ausgehen, dann steht man hinterher nicht "mit leeren Händen" da. Mein Bruder und seine Frau kriegen das jedenfalls ganz gut hin und haben keine totalen "Engpässe" zu beklagen #gruebel.

"Die beiden haben ja auch ein Kind, da fragt keiner wie sie das Kind jetzt ernähren."

Na ja, das sollten die Eltern selbst sich fragen, BEVOR sie gemeinsam ein Kind bekommen. Geld ist definitiv nicht "alles", aber man sollte schon die Möglichkeit haben, sein Kind den ganzen Monat über einigermaßen ausgewogen ernähren zu können.

"Aber das erste Kind darf trotz niedrigerem Einkommen weiter den gewohnten Unterhalt verlangen... ."

Ja, natürlich darf es das, warum auch nicht #kratz? Es kann schliesslich überhaupt nichts dafür, dass später ein weiteres Kind dazu kam. Davon abgesehen SOLLTE eigentlich das DURSCHNITTLICHE Einkommen als Berechnungs-Grundlage verwendet werden. Wenn dann ausgerechnet im Sommer (also zu einem Zeitpunkt besserer Monats-Gehälter) Nachweise verlangt werden, muss man SELBST darauf hinweisen, dass das Einkommen variiert. Dies wird dann i.d.R. berücksichtigt.

Drücke Dir die #pro #pro für einen neuen Job :-)! Bis August ist ja noch eine Menge Zeit #cool.

Viele Grüße #blume,

Kathrin

Beitrag von katja2712 18.03.10 - 23:21 Uhr

das mit dem unterhalt für das andere kind ist doch auch ok....sie bekommt regelmäßig unterhalt und das ist gut so....aber es war halt ein "vorschlag" das sie übern wintern nen bissi weniger bekommt was wir doch nachgezahlt hätten wenn sie saison wieder angefangen hat....


lg und danke für die nette antwort

Beitrag von cinderella2008 19.03.10 - 07:29 Uhr

Wenn Ihr im Sommer in der Lage sein würdet, die Nachzahlungen für das Kind zu leisten, warum legt ihr dann nicht schon im Sommer eine bestimmte Summe weg und verwendet diese, um den Unterhalt termingerecht zu zahlen?

Beitrag von windsbraut69 19.03.10 - 08:05 Uhr

Versucht es doch künftig anders herum. Ihr überweist im Sommer einfach mehr und dann im folgenden Winter weniger oder legt Euch im voraus das Geld beiseite!

Gruß,

W

Beitrag von freyjasmami 18.03.10 - 23:31 Uhr

Danke!#blume

In der Regel ist es leider so, das die haushaltsangehörigen Kinder die Dummen sind!
Lt. Gesetz sind alle Kinder gleichberechtigt. Kann ja nicht angehen, das es den Unterhaltspflichtigen nicht zusteht weitere Kinder zu bekommen, während die Ex-Partner bei denen die Kinder blieben weitere Kinder kriegen dürfen.
Während bei den nicht haushaltsangehörigen Kindern alles beim alten bleibt, auch während schlechterer Monate, baden es die Kinder im Haushalt aus. Es ist einfach so.
Dich fragt da keiner, wie Du weiter den Unterhalt zahlst, wenn der AG später oder mal nen Monat gar nicht zahlt. Und schon gar nicht, wie Du Deine Kinder durchbringst.
Wenn der Vater schlechte Phasen hat, müssen da alle Kids durch. Egal ob sie die gleiche Mutter haben oder nicht.(genauso gut könnten es ja drei Kinder aus einer Beziehung sein, wie 2 Kinder aus der einen und ein weiteres aus der anderen usw.)
Meine bescheidene Meinung.:-p

Wie gesagt, man kann es nicht planen.
Mal gibt es keine Winterzeit, mal nur kurz, mal wirst Du eben nicht in Winterzeit geschickt, sondern gleich gekündigt.

Mein Mann ist ganz frisch arbeitslos - es gab Arbeit ohne Ende, nur drinnen (also wetterunabhängig) und das ganze alles vom Berliner Senat.
Tja, die Erben des Firmengründers haben sich keine gescheiten Leute angeheuert die die Finanzen regeln, das ganze stattdessen selbst hingewurschtelt und damit die Firma in den Ruin getrieben.(Firma war kurz vorm Tod des Chefs im hohen 6stelligen Bereich im Plus - Chef zahlte sich selbst ein Gehalt von 10.000 mtl. und niemandem tat es weh- und ist jetzt nach fast 3 JAhren im hohen 6stelligen Bereich im MINUS!)
WIR haben definitiv NICHT damit gerechnet, das mein Mann von heute auf morgen arbeitslos ist. Schon gar nicht weil die Firma eben feste Verträge hatte beim Senat und gerade vier Wochen zuvor weitere 200 Wohnungssanierungen dazu kamen.
Echt, Arbeit für die nächsten 10 Jahre vorhanden und gezahlt wurde auch und dann sowas #heul

Naja, aber es geht den Menschen wie den Leuten:

Der Nachbar meiner Mutter war lange Jahre im örtlichen Möbelwerk ein hohes Schreibtischtier - tja, im Juni ist Ende, Möbelwerk schließt. (Und das gab es schon zu tiefsten DDR-Zeiten!)
Heute kann man also in kaum einer Branche fest planen.

Oder ne Bekannte war weit über 10 Jahre Filialleiterin bei Penny. Tja, letztes Jahr im Juni geschlossen und sie hat noch nichts neues - überqualifiziert heißt es, wenn sie als normale Kassiererin anfangen will um wieder zu arbeiten.#augen
Und auch da muss der Unterhalt weitergezahlt und das gemeinsame Kind ernährt, sowie der Hausgekredit abgezahlt werden.

LG, Linda

Beitrag von littlesam2007 18.03.10 - 22:08 Uhr

Hallo!

Kann Deine Situation recht gut nachvollziehen. Mein Mann arbeitet auch auf dem Bau.

Allerdings ist das alles meiner Meinung nach eine Sache der Organisation. Im Sommer werden ja Überstunden geschoben und die Abrechnung fallen dementsprechend hoch aus. Das Geld von den Überstunden kommen dann auf ein Sparbuch, womit im Winter das Schlechtwettergeld ergänzt wird. So bekommt man auch Winter wie diesen überbrückt. Die Firma von meinem Mann geht außerdem hin und sammelt 150 Stunden auf einem Winterkonto an, die werden dann im Winter bezahlt. Da kommt man mit Urlaub und Stunden ja meist schon bis Mitte Februar.

Zum Thema Unterhalt, das wird ja vom Jahreseinkommen berechnet. War zumindest bei uns so. Erst hatten die immer die Sommerabrechnungen gefordert (halt die letzten drei, wurde halt meist im Sommer überprüft) bis wir dann mal gesagt haben, dass man schon das Jahr sehen müßte. Ansonsten funtkioniert das nur mit Geld zurück legen im Sommer. Ihr kennt ja die Unterhaltsverpflichtung ja schon im voraus.

Wenn mein Mann im Winter zu Hause ist geht alles hälfte, hälfte. Ginge gar nicht, dass er hier "Urlaub" macht und ich darf alles alleine machen. Aber es war ein langer Weg dahin und es gab viele Diskussionen. Aber ich sage immer, redenen Leuten kann geholfen werden. Also ran an den Mann.

Jetzt ist der Winter ja so ziemlich rum, mein Mann arbeitet seit dieser Woche wieder. Und bis zum nächsten Winter habt ihr ja noch ein bißle Zeit Euch zu überlegen, wie Ihr alles organisieren könnt.

Liebe Grüße
littlesam

Beitrag von king.with.deckchair 18.03.10 - 22:26 Uhr

"ich soll zur arbeitsvermittlerin...warum bin noch bis mai in elternzeit...wir haben es so als schikane angesehen"

Das ist keine Schikane, so ist schlicht das Gesetz, das jeder ErwerbsFÄHIGE in der BG als erstes zur Arbeitsvermittlung muss. Wärest du da hingegangen, hättest du wohl erfahren, dass man dich weiters in Ruhe lässt, weil: Genau, Elternzeit.

Und warum sollte man nicht mit deinem Mann mal ein Gespräch führen, ob er nicht einen besseren Job findet. Sorry, ihr wolltet Geld aus der Gemeinschaftskasse haben, da hat man sich nun mal auch an ein paar Gemeinschaftsregeln zu halten und nicht bockig "Schikane" zu plärren, sich allem zu verweigern und dann auch noch herumzujammern!

"dazu gesellen sich wieder meine panikattacken"

Vielleicht mal ein bisschen sich selbst zur Ordnung rufen, nicht immer alles gleich als "Schikane" und Angriff auffassen, sondern mal in Ruhe zuhören?!

Beitrag von katja2712 18.03.10 - 23:05 Uhr

lieben dank an alle die sich hier zeit genommen haben zu lesen und auch zu antworten....

die ein odere andere antwort finde ich so nicht richtig, aber das ist ja auch ok, wenn ich hier alles aufgeschrieben hätte, wären wir morgen noch nicht fertig mit lesen ;-)

zum thema organisation sieht es eben auch so aus, das wir für den winter schon gespart hatten, aber das auto eine reparatur notwendig hatte (auto braucht mein mann um auf arbeit zu kommen, tiefbau arbeitet ua auch auf autobahnen wo keine s oder ubahn hält)

mit dem 400 euro job habt ihr recht, das können wir nächstes jahr besser organisieren....

warum soll sich mein mann umorientieren, er hat eine feste unbefristete arbeit?? sie wird ja auch gut bezahlt...

lg und danke

Beitrag von windsbraut69 19.03.10 - 08:09 Uhr

"warum soll sich mein mann umorientieren, er hat eine feste unbefristete arbeit?? sie wird ja auch gut bezahlt... "

Weil Ihr im Winter den Unterhalt kürzen wollt und nur noch Butterbrot essen müßt???
Wenn der Job gut bezahlt wird, habt Ihr falsch gehaushaltet.
Wenn Du nur noch einen Monat Elternzeit hast, solltest Du schon aus eigenem Antrieb in die Gänge kommen, Dir nen Job zu suchen und nicht auf die Arbeitsvermittlerin schimpfen!


Beitrag von king.with.deckchair 19.03.10 - 09:19 Uhr

"sie wird ja auch gut bezahlt..."

Dann spart man für den Winter.

Beitrag von cinderella2008 19.03.10 - 07:24 Uhr

Hallo,

mein Ex-Freund hatte auch einen Job, in dem er leider nur im Sommer beschäftigt war.

Für die Wintermonate hat er dann nach einer kurzen Auszeit immer einen anderen Job gemacht. Ganz unterschiedliche Sachen, was er eben bekommen konnte. Da das über Jahre so ging, gab es Firmen, die direkt darauf "gewartet" haben, dass er wieder aushilft.

LG, Cinderella

Beitrag von 221170 19.03.10 - 19:27 Uhr

Bei euch stimmt es wohl generell nicht.

Natürlich ist so eine Lage belastend.
Und das man sich dann mal eher reibt, das ist auch klar.
Aber normalerweise hält man in solchen Zeiten zusammen, stärkt sich gegenseitig. Und kommt gemeinsam stärker heraus.

Ich weiß wovon ich rede.
Mein Mann ist arbeitslos, wir sind finanziell auch eng. Unsere Tochter ist nachts 2-3 Stunden wach und akzeptiert den Papa dann auch nur ab und an.

Natürlich knallt es hier auch mal.
Aber mein Mann hat sich nicht verändert. Er steht jeden Morgen mit uns auf (6.00), wir frühstücken gemeinsam, er kümmert sich um den Haushalt während ich arbeite. Er holt die Kleine vom Kiga ab, die beiden spielen.....alles wie immer, nur das er eher mehr Zeit für sie hat und die auch nutzt.

Ich würde dieses Verhalten nicht tolerieren.

Beitrag von katja2712 19.03.10 - 20:01 Uhr

ich habe nie geschrieben das ich nicht arbeiten gehen will!!!!

nur bin ich beim arbeitsvermittler von der arbeitsagentur gemeldet und habe auch einen job in aussicht, WENN ich eine kinderbetreuung für mein kind absichern kann....

die kinderkrippen nehmen erst ab september auf....und eine tagesmutter muss auch erstmal "gefunden" werden, es sollte doch schon ein vertrauen und sympathie da sein, oder gebt ihr eurer 1 jähriges einer zickbeliebigen person....und nein ich habe hier keine oma,opa schwester tante ect. die wohnen alle 440 km von uns entfernt....

mein mann unterstützt mich schon im haushalt nur würde er gerne ausschlafen was ich aber nicht einsehe.....

und ja wir haben falsch gehaushaltet....das verstehen wir beide und geloben besserung.....wir haben es finanziell einfach unterschätzt weil ich ja sonst auch gearbeitet habe und da war es ok.....

also bis bald mal wieder

lg von der NICHT arbeitsscheuen mama katja