ERfahrungen zwecks Einleitung bei zu großen Kind ????

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von xuxu 19.03.10 - 07:56 Uhr

Hallo Mädels...
ich wollte fragen ob hier jemand ERfahung hat wegen einer Einleitung bei einem zu großen Kind...

Wurdet ihr früher eingeleitet oder mußtet ihr bis zum ET warten, wurde das Gewicht regelmäßig kontroliiert oder haben die es eher auf einen kaserschnitt abgesehen?

Sorry Fragen über Fragen....

Ich frag nur weil mein Kleiner soll schon ziemlich groß sein und die legen es lieber auf einen Kaiserschnitt an,als ihm vorher die Chance zu geben normal zu kommen.....
Wenn er nun so weiterhin zunimmt wie bisher.....


Lg xuxu

Beitrag von berry26 19.03.10 - 08:08 Uhr

Hi,

also ich finde KS wegen zu großen Gewicht meist übereilt, zumal die Gewichtsmessungen doch sehr ungenau sind. Um genau festzustellen ob das Kind durchs Becken passt, müsste ein MRT gemacht werden.

Da ich keine eigene Erfahrung habe, kann ich dir auch nicht sagen ob ein KS oder eine frühe Einleitung die bessere Lösung für das Problem wären. Ich würde nur versuchen mir noch mind. eine Zweitmeinung einzuholen, da die Gewichtsmessungen teilweise doch sehr stark voneinander abweichen.

LG

Judith

Beitrag von qrupa 19.03.10 - 08:21 Uhr

Hallo

und selbst ein MRT bringt nicht wirklich was, weil sich das Becken unter der Geburt nochmal weitet und der KU vom Baby durch die Fontanellen kleiner wird.

LG
qrupa

Beitrag von berry26 19.03.10 - 08:24 Uhr

Ja das stimmt, aber das wird ja normalerweise miteingerechnet. Zudem ist es einfach genauer als diese US-Messerei

Beitrag von qrupa 19.03.10 - 08:19 Uhr

hallo

mir wurde vom US ein 5000g Baby vorhergesagt und der Arzt in der Klinik wollte unbedingt einen KS deswegen machen. Das hab ich dankend abgelehnt und mir eine neue Klinik gesucht. Da sollte unsere Zuckerschnecke plötzlich nurnoch 3300g wiegen.
5 Tage später wurde die Maus geboren mit 4240g, ziemlich genau so schwer wie meine Hebamme kurz vorher getastet hatte.

Für mich persönlich käme weder eine Einleitung noch ein KS in frage wegen eines vom US berechneten Gewichts (und beides kannst du ablehnen wenn du es nicht willst, ohne deine Zustimmung läuft da gar nichts).

meien Motte hatte übrigens einen völlig durchschnittlichen KU und war sehr sehr lang und daher ziemlich schlank.

es gibt 5000g babys, die flutschen nur so und welche mit nur 3000g die sich sehr schwer tun. Das Gewicht allein sagt da wenig aus.
LG
qrupa

Beitrag von chidinma2008 19.03.10 - 08:23 Uhr

Hallo
Nur zu den schätzungen mein sohn sollte über 4 Kilo zum ende wiegen und über 50cm gross sein.
Er kam in der 41ssw per einleitung mit 2885 gramm und 46cm#rofl also ich gebe nichts mehr auf diese schätzungen

LG

Beitrag von xuxu 19.03.10 - 08:42 Uhr

Danke für eure Antworten...
Es geht mir darum, das meine große 4500g gewogen hat und ich starke geburtsverletzungen hatte.... Und die Geburt wirklich schlimm war, jetzt habe ich halt Angst das durch diese große Gewicht nochmal solche Probleme habe, aber Ks will ich aufkeinenfall.
Ich weiß dass das Gewicht nicht viel zu sagen hat, aber der Ku war auch dementsprechend....

Ich will nur das beste für den kleinen, aber ich weiß wie lange ich nach der letzten Geburt dagelegen habe und fertig war und mich nicht um die Kleine kümmern konnte und das macht mir Angst.

Ich werde wohl jetzt einiges zu hören bekommen....
Aber mir ist es echt wichtig.

Beitrag von qrupa 19.03.10 - 10:17 Uhr

Hallo

dann würde ich lieber darauf achten eine gute Hebamme dabei zu haben, eine aufrechte Geburtsposition, einen guten Dammschutz, keine überflüssigen Eingriffe oder Beschleunigungsversuche... man kann da eine ganze Menge machen um solche Dinge weitestgehend zu vermeiden

LG
qrupa

Beitrag von linagilmore80 19.03.10 - 08:43 Uhr

Hallo xuxu,

meine älteste Tochter wurde bei ET+16 eingeleitet und war ein dementsprechend großes und schweres Kind (56 cm, 4610g). Die Einleitung verlief nicht toll und nach 24 Stunden lag ich wg. Geburtsstillstand im OP.
Bei meiner jüngeren Tochter wurde dann ET-12 eingeleitet, weil wieder ein großes Kind zu vermuten stand und nachdem schon abzusehen war, dass es mit der Einleitung wieder nichts wird, haben wir uns für einen KS entschieden. Sie war schon normal groß (52cm, 3300g). Es war also keine falsche Entscheidung, sie wäre wohl bis zum ET noch um etliches gewachsen.

Nun zu Deiner Situation: Ein US kann nur schätzen (bei meiner ältesten Tochter hat es sich um 1 Kg nach unten verschätzt).
Von daher: Wenn Du eine Hebamme hast, dann soll die mal den Bauch abtasten. Die können schon gut abschätzen, wie groß das Kind in der Tat ist.

Nach meiner Erfahrung ist eine Einleitung unangenehm und endet irgendwie immer im KS.

LG,
Lina

Beitrag von grundlosdiver 19.03.10 - 08:44 Uhr

Ich würde da auch abwarten!!!
Wir wurden ET+10 und ET+12 eingeleitet und nichts ist passiert. KS habe ich abgelehnt! Unsere Maus kam ganz spontan ET+13! Sie war 3830g schwer, 55 cm groß und KU 35 cm! Sie war lt. Schätzung schon vor ET ein Brummer mit über 4000 g#schock, aber siehste ja...
Als sie endlich ET+13 kommen wollte, war sie einfach ein reifes Baby!

Eine Mutti hat kurz nach mir ein Mädchen mit 4300 g entbunden, spontan ohne Komplikationen!

Lass Dich nicht verrückt machen! Wenn er spontan kommen will, kommt er und sollte die Geburt nicht voranschreiten, dann wird eh ein KS gemacht!
Eine Freundin war sehr zierlich und hatte einen "Sternengucker", der sich nicht richtig ins Becken gedreht hat. Sie hat es erst natürlich versucht und es war dannnoch genug Zeit für einen KS...

Beitrag von milla5 19.03.10 - 09:10 Uhr

Hallo,

ich kann deine Ängste nur allzu gut verstehen. Mein Großer war bei der Geburt 4130g schwer und der Kopf mit 36,5cm auch nicht gerade klein. Habe ihn normal bekommen, nachdem zwar die FÄ das Gewicht ziemlich genau vorausgesagt hatte, aber der Arzt in der Klinik meinte, dass der Kleine nie so schwer sei. Meine Geburtsverletzungen waren auch sehr heftig und ich lag dadurch die ersten sechs Wochen fast nur flach.
Jetzt geht das Spielchen von vorne los. Bin nun in der 28.SSW und total verunsichert was die Geburt angeht. Werde mich aber diesmal eingehend mit meiner Hebamme beraten, habe eher die Befürchtung, dass ich meine Ängste vor der Geburt nicht in den Griff kriege. Ich wünsche Dir, dass Du die Möglichkeit hast selbst zu entscheiden was für Dich gut ist. Vielleicht sollte man auf seine Gefühle hören.

LG Milla

Beitrag von xuxu 19.03.10 - 10:10 Uhr

hallo Milla!

Danke noch jemanden zu hören der auch die Erfahrungen gemacht hat.
DEr kleine hat ja jetzt schon in der 35 ssw 3150g....
Also einiges....
Daher kommen meine Ängste...
Ich hole mir heute eine zweite Meinung in einem anderen KH, mal schauen was die sagen...

LG

Beitrag von luckylike 19.03.10 - 13:19 Uhr

hallo

ich hatte auch sehr große söhne, der erste wog 4880 gr. und er wurde eingeleitet 14 tage nach ET damals wurde er nur auf 3700gr geschätzt.

der zweite kam auch knapp 14 tage nach et mit einleitung zur welt und wog 4300 gr.

die zweiten müssen nicht unbedingt schwerer werden, bei mir waren die geburten auch sehr komplikationslos.

wenn du angst hast würde ich mich an deiner stelle höchstens eher einleiten lassen, also kurz vor oder rund um den ET und auf keinen fall übertragen.

aber einen kaiserschnitt würde ich nur als allerletzten ausweg machen aber sicher nicht wg der größe, habe halt aber auch keine schlechten erfahrungen bei meinen geburten gemacht.

ich soll am montag auch zum chefarzt wg geburtsbesprechung weil meine kleine auch 2 wochen größer geschätzt wird als die ssw , aber ich lass mich da auf nix ein. 2 einleitungen haben mir gereicht das will ich nicht nochmal wenns nicht sein muss.

vg lucky