Wer weiß bei euch bescheid?

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von carryheffernan 19.03.10 - 10:00 Uhr

Hey zusammen,

mich würde mal interessieren, wen ihr in Eure Probleme Nachwuchs zu bekommen eingeweiht habt?

Wie waren allgemein die Reaktionen?

Also wir haben nur meine beste Freundin und seinen besten Freund (sind zufällig auch ein Paar) eingeweiht. Meiner Mutter habe ich erzählt, dass es schwer wird Kinder zu bekommen, aber sie weiß nicht, dass wir schon in der Behandlung sind.

Wir haben soo lange überlegt, wen weiht man ein, aber ich glaube desto mehr Leute bescheid wissen, umso mehr ist es immer Thema. Oft zieht uns das Thema so runter, dass wir ganz happy sind, dass alle anderen ganz unbedarft mit uns umgehen.

Ausserdem habe ich irgendwie auch Angst, dass man irgendwelche dummen Kommentare abbekommt... und Leute diese Situation nicht nach voll ziehen können.

Lg
Carry

Beitrag von 20kiwu07 19.03.10 - 10:03 Uhr

Hallo !

Also am Anfang haben wir es unserer Familie und den besten Freunden gesagt. Es tat irgendwie gut, darüber zu reden. Dann wurden wir schwanger und haben es verloren und da waren alle traurig.
Jetzt starten wir einen neuen Versuch und diesmal weiß es niemand !
Wir haben gesagt, dass wir nach der FG erstmal ne Pause brauchen.
Würden es auch erst wieder sagen, wenn ich wieder schwanger bin und dann erst nach der 12. Woche.

LG,
Sandra + #stern#stern

Beitrag von maleene 19.03.10 - 10:27 Uhr

Guten morgen

also bei und wissen es, die enge Familie(Eltern+Geschwister)
und alle auf meiner Arbeit.

Wo drüber ich auch ganz froh bin denn meine Mitarbeiter ermöglichen es mir flexibel zu den FA terminen zu gehen #huepf besonders wenn jetzt bald die erste icsi bevor steht. Da ich nämlich gehört habe das man paar tage krank geschrieben wird, hat meine Chefin gesagt er solle mich doch bitte die ganzen tage bis zum BT krank schreiben, da die arbeit (bin Krankenschwester in der Unfallchirurgie) doch zu anstrengend ist und ich nix riskieren soll.
Ich find das so #verliebt

Natürlich hab ich mir schon gedanken gemacht wie das ist wenn die icsi negativ ist und alle auf mich zurennen und mich trösten wollen #schock

lg #blume
jessi

Beitrag von tillilli 19.03.10 - 10:14 Uhr

Hallo,
also bei uns weiß es die Familie und enge Freunde. Im nachhinein bereue ich es aber. Wir haben schon so oft verschieben müssen und ich völlig fertig, aber die Familie fragen natürlich (nur lieb gemeint nach) aber es gibt Tage wo ich echt nichts davon wissen will. Dann ist es echt nervig, die fragen!!!
Es tut aber auch gut mal mit jemanden zu reden. Würde aber trotzdem nur noch 1-2 Personen(beste Freundin o.ä.) einweihen wenn ich könnt.
Ich hoffe ihr trefft die richtige Entscheidung für euch!!!
lg
Tillilli

Beitrag von sannymaeusl 19.03.10 - 10:17 Uhr

Huhu,

bei uns wissen es nur 3 sehr enge Freunde. Meine Mum weiß nur, dass es schwer für mich wird Kinder zu bekommen und der Rest der Familie weiß nichts davon.

Ich denke auch, dass es so das Beste ist. Da kommt kein unnötiger Druck auf.

LG Sanny

Beitrag von silvs 19.03.10 - 10:45 Uhr

Hi,

als ich SS wurde haben wir es jedem erzählt, dann die FG. Wir haben aber gesagt, dass wir es gleich wieder versuchen wollen. Jetzt, nach der 2. FG, weiß eigentlich keiner aus meiner familie das wir uns wegen Ursachenforschung an eine KiWu gewendet haben.
Ich möchte keinen Druc von Ausserhalb aufbauen lassen und nicht immer gefragt werden, ob es etwas Neues gibt. Meine Familie denkt, dass ich noch nicht wieder üben möchte und wir halten es für das beste, dass sie so denken.

Ein paar Freundinnen wissen davon, aber die haben selbst das problem SS zu werden. So können wir uns gut austauschen und sind immer füreinander da.

LG

Beitrag von mascha02 19.03.10 - 10:47 Uhr

Hallo Carry!

Wir hatten im Februar unsere erste ICSI und haben unseren Eltern, Schwestern, besten Freunden und den Chefs davon erzählt, insgesamt 10 Leute und ich muß sagen das waren definitiv zu viele!!!
Wir dachten es wäre gut damit offen umzugehen (es ist ja nix wofür man sich schämen muß) und das war es auch echt, solange alles gut lief...
Nun fieberten alle diesem elenden BT entgegen und ständig klingelte das Telefon...
Ohnehin schon schwer auszuhalten und dann NEGATIV... #heul
Ich konnte mit dem ganzen Mitleid nicht umgehen. Hab es eh sehr schlecht verkraftet und die lieben Worte der Menschen um mich herum haben es eher schlimmer gemacht.
Starten nächsten Zyklus einen Kryo Versuch und diesmal bleibt es unter uns und den Chefs(denen wir es auch nur erzählen, damit wir bei den Terminen flexibel sein können).

Lieben Gruß,
mascha

Beitrag von claudia3456 19.03.10 - 11:29 Uhr

Hallo Carry,

bei unserem ersten Versuch wusste nur eine sehr gute Freundin mit Mann Bescheid. Die Fragen von der Familie wollten wir uns ersparen - und das war auch gut so! Aber mit irgendwem muss man mal drüber reden (ich zumindest) und so musste meine Freundin herhalten...
Vom 2. Versuch wusste dann die Familie immer noch nix - nur der Chef und eine Kollegin wurden noch eingeweiht (wg. der ständigen Arzttermine). Unseren Eltern haben wir dann zwangsläufig nach dem Negativ erzählt - war allein zu Hause, völlig in Tränen aufgelöst und "zufällig" kamen die Mütter vorbei bzw. riefen an. Da liess es sich halt nicht mehr verheimlichen. Und ehrlich gesagt war ich auch froh darüber und hab mich nachher geärgert, dass wir nicht eher was erzählt haben.
Es hat mich beim zweiten Versuch ziemlich belastet, dass ich nicht offen mit der Familie drüber geredet hab, aber dann mitten im Versuch was zu erzählen war uns irgendwie auch zu blöd. Im Nachhinein totaler Quatsch, und ich würds wahrscheinlich jetzt anders machen.

Aber das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden... Und wie eine Vorrednerin schon erkannt hat - es ist nix, wofür man sich schämen muss!!! Das sollte man nie vergessen...

Claudia

Beitrag von lucccy 19.03.10 - 11:41 Uhr

Hallo,

unsere Eltern wissen, dass wir eine KB brauchen. Das hilft, Fragen aus der Familie (wann ist es denn bei Euch so weit) etwas zu blocken, da sie das Thema dann wie wir einfach kurz halten oder dezent ablenken.
Unsere Eltern haben auch die klare Ansage bekommen, dass wir darüber sprechen, wenn uns danach ist. Das haben wir uns gewünscht, um ständige Nachfragen oder unnnötige Informationen (z.B. Hinweise auf das Thema in Frauenzeitschiften oder im TV) zu vermeiden.

Meine Vorgesetzten wissen auch Bescheid. Da kommen keine Fragen und kein Mitleid, sondern nur viel Verständnis für die Ausfallzeiten (PU, TF) und sogar Ausreden für die Kollegen, warum ich nicht da bin (wir verstehen uns im Team sehr gut und ich würde mich nicht darauf berufen wollen, nicht über meine Krankheit sprechen zu wollen bei einer Krankmeldung). Ich empfinde es als sehr angenehm, dass ich mir keine Lügen für den AG ausdenken muss, sondern mein AG sogar meine Kollegen mit mir belügt.

Gruß Lucccy

Beitrag von lesson 21.03.10 - 08:29 Uhr

hallo!
wir machen da kein geheimnis draus , bei uns wissen es alle.
klar die reaktionen sind unterschiedlich , aber die meisten drücken uns die daumen und hoffen das wir es schaffen.
klar es gibt auch spinner dabei , aber dabei kann man gut feststellen wer ware freunde sind und wer die gabe hat sich in einen rein zu versetzten kann und mitfühlt.

also es is nunmal ein teil von uns und unser lebends und leidens weg , warum sollen wir da ein geheimniss draus machen.
denn so nehmen einige leute rücksicht auf uns , was die themen baby , kinderkrigen und so angeht.

lg