Von 2 auf einen Hund?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von booo 19.03.10 - 11:01 Uhr

So... bei uns wird sich am Wochenende nun unsere Hundezahl auf einen reduzieren.

Unser Rüde ist unsicher, oft ängstlich, 2 1/2 Jahre alt und war noch nie, bis auf en paar Wochen letzten Sommer, ohne 2. Hund an seiner Seite. Teilweise waren sie sogar zu 4 (Pflegehunde). Katzen haben wir auch immer gehabt (Pflegekatzen, selbst da sind wir momentan leer)

Wir haben bisher recht "strenge" Regeln, da wir eine Zeitlang Probleme mit zu penetrantem Begrüßen und zerstören der Wohnung hatten.

Seit wir umgezogen sind, gibts neue Regeln. Nun frag ich mich ob ich diese lockern soll, wenn er dann nun alleine ist... Tut mir ja schon leid der arme Bursche.

Bsp darf er nicht ins Schlafzimmer. Nun war ich am überlegen ihm hinter der Tür, an meinem Kopfteil in der Ecke ein Körbchen einzurichten. Nur für Nachts und nur das Körbchen.

Oder eher ein Platz im Wohnzimmer? (Derzeit haben sie ihren Platz in der Küche zum Flur, neben der Schlafzimmertür. Der bleibt auch, da Nachts das Wohnzimmer tabu ist (kunstledercouch)

..

würdet ihr die Dinge lockern oder so lassen..? Was wäre für ihn besser?

LG Danke

Beitrag von finchen85 19.03.10 - 11:11 Uhr

Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber wofür habt ihr einen Hund?

Er darf das nicht, das nicht und das schon gar nicht!

Strene Regeln wegen penetrantem Begrüßen und Zerstörung der Wohnung? Da ist wohl was in der Erziehung falsch gelaufen. Ich habe drei Hunde, keiner macht was kaputt!

Hunde brauchen Familienanschluss- das ist jedenfalls meine Meinung.

Wir haben auch eine Kunsledercouch und unser Labbi weiss genau das er da nicht drauf darf...da muss ich ihn nicht aussperren.

Ich würde versuchen die Probleme die ihr mit dem Hund habt zu lösen.

Ich würde mich fragen warum mein Hund unsicher und ängstlich.

lg finchen

Beitrag von booo 19.03.10 - 11:19 Uhr

Bis vor ein paar Monaten haben die Hunde noch im Bett geschlafen.

Es ist einfach so, dass nicht jeder Hund mit so einer Narrenfreiheit zurecht kommt.

Es gibt Hunde die sind trotz Couch und Bett die braven Fiffis, andere bekommen Oberwasser.

Solche Dinge einzuteilen oder eben nur mit erlaubns zu gewähren erleichtert einem in der Erziehung manchmal einiges. Meine Meinung.


Klar gab es Fehler in der Erziehung, das streite ich garnicht ab. Aber JETZT kommen wir gut klar, nachdem wir hier einiges geändert haben.

Er ist von Natur aus so, zudem kommt dass wir ihn als viel zu kleinen bzw jungen Welpen aus schlechten Verhältnissen bekommen haben, was ich aber eigentlich nicht als Grund ansehe.

Beitrag von finchen85 19.03.10 - 11:24 Uhr

Ich würde ihn schon mit ins Schlafzimmer nehmen...auch wenn du ihn nicht im Bett haben möchtest( unser Labbi darf auch nicht ins Bett) kannst du ihm ja dann den Korb neben dem Bett hinstellen. Kann mir vorstellen, dass er einsam wird, wenn er ganz alleine schlafen soll!

Vielleicht ist er auch einfach nicht der richtige Hund für euch...so was gibt es auch! Der Hund meiner Freundin war früher angeblich total schwierig, hat gebissen, in die Ecken gemacht usw. Jetzt ist er der liebste Hund auf der Welt!
Manchmal passt es einfach nicht...wie bei Katzen!

Lg finchen

Beitrag von booo 19.03.10 - 11:26 Uhr

Glaub mir das passt ;-) Wir trennen uns nun von unserer Hündin, eben aus den Gründen was du gerade schreibst. Es passt nicht bzw es passt nicht ideal.

Ich hab den Zwerg teils mit der Flasche groß gezogen und er ist bei weitem nicht mehr so ängtlich wie er mal war. Wir haben viel trainiert etc, aber er bleibt trotzdem ein unsicherer und auch was Artgenossen betrifft unterwürfiger Hund.

Beitrag von finchen85 19.03.10 - 11:28 Uhr

Na denn;)

Viel Glück, dass sich die Probleme bald geben!

Beitrag von booo 19.03.10 - 11:30 Uhr

Mit ihm haben wir keine (nennswerten) Probleme mehr.

Beitrag von booo 19.03.10 - 11:34 Uhr

Zur Ergänzung:

ich habe früher auch immer gesagt: Für was braucht man einen Hund, wenn er nicht hier und nicht hier hin darf.

ABER: Nachdem mir meine 2 kurz vor dem Umzug die Couch auseinandergenommen ahben.. (ich denke nichtmal mit absicht, sondern sie durften auf die Couch, beim Toben entstand ein Loch, dann wurde gebuddelt und dann zerplückt ;-) ) hatte ich die Faxen dicke und es gab ab dem Umzug komplette Regeländerungen und natürlich absolute Konsequenz.

Die regeln haben uns einiges erleichtert, denn im Ernst#:

meine Hunde sind nicht doof...... die warten genau bis ich schlafe und krabbeln dann in ZEITLUPE ins Bett! Also gabs den kompletten rausschliss aus dem Schlafzimmer. Mit Erfolg.
Mittlerweile ist die Tür offen und sie bleiben draußen.

Auch wissen sie ganz genau dass Training mit der Schleppleine fürn Arsch ist.. Mit Schleppeine, klar.. kann hat Frauchen mich immernoch an der Leine.. Ohen.. HAHA


Also so blöd wie manch andere Töle sind die nicht ;-)

Beitrag von booo 19.03.10 - 11:35 Uhr

1...2...3.. auf ebay mal paar Buchstaben kaufen.. ist ja schrecklich...

Beitrag von kja1985 19.03.10 - 11:20 Uhr

Für mich wäre das nichts. Mein Hund darf überall hin, außer auf mein Bett und ich denke wenn man ihn nicht auf der Couch haben will kann man ihm das auch beibringen ohne ihn auszusperren, der Hund meiner Eltern geht auch nicht auf die Couch und meiner auch nicht, wenn wir irgendwo zu Besuch sind.

Und schlafen darf er neben meinem Bett. Ich habe einen Hund um mit ihm zu leben.

Beitrag von booo 19.03.10 - 11:22 Uhr

Er weiß dass er nicht auf die Couch darf und er tut es auch nicht. Nachts ist das Wohnzimmer zu, er würde dort eh nicht schlafen. Aber um zu vermeiden, dass er sich aufs die Couch schleicht und ich am nächsten morgen ausversehen ein Loch in dem neuen Teil hab. Ist die Tür eben zu.

Beitrag von dore1977 19.03.10 - 13:12 Uhr

Hallo,

warte doch einfach ab wie es sich entwickelt.

Bei uns gibt es grade für unsren Collie sehr viele Regeln und ich erwarte Gehorsam aber das heißt nicht das diese Regeln nicht auch manchmal verschiebbar sind oder einfach mal nicht beachtet werden.

Er weiß genau wann ich es wirklich ernst meine und dann passt das schon.

Was das Schlafzimmer angeht so war es bei uns immer so das die Hunde mit bei uns geschlafen haben. Der Chi mit im Bett der Collie daneben. Als der Chi gestorben ist und Agathe einzog war klar die Schlafzimmerzeiten sind für die Hunde vorbei.
Agathe soll nicht so viele Treppen steigen (englische Bulldogge) und darf somit nicht in den ersten Stock mit hoch. Ich brate unsrem Collie hier aber keine Extrawurst also schlafen die Hunde jetzt beide unten und kommen gut damit klar.

LG dore

Beitrag von nicole1508 19.03.10 - 13:32 Uhr

hmmm also hab dir ja schon auf deine Korbfrage geantwortet,aber Max hat ebenso eine Decke im Schlafzimmer am Kopfende,er legt sich oft von alleine in den Flur aber er soll auch die Möglichkeit in unserer Nähe zu sein...
Auf die Couch darf er nicht,das hat er von Anfang an gelernt bekommen und hält sich dran!!
Ich habe ihm ein Zimmer eingerichtet wenn er alleine ist,denn er wäre im eigentlichen Haus selber überfordert,ich merke das wenn einer von uns das Haus verlässt dann jault er und läuft von Terrassenfenster zur Tür und wieder zurück und um ihm diesen Stress zu ersparen hat er sein Zimmer...es hat auch Fenster aber sie sind hoch und er "muss"nicht raussschauen,
Ich denke aber dein Liebling wird was leiden da er ja einen Kumpel verliert und das mit dem Einrichten im Schlafzimmer wohl ne gute Lösung ist.

Beitrag von glu 19.03.10 - 14:27 Uhr

Ich frag mich gerade was Ihr für eine merkwürdige Couch habt #kratz wir haben auch eine Kunstledercouch, da toben täglich zwei Katzen und ein Hund drüber, manchmal auch mehr Hunde, verschiedene Hunde.

Aber da ist nicht ein Kratzer dran! Und genau wegen dem ganzen Getier hab ich ja so eine Couch!

Schlafzimmer ohne Anubis geht gar nicht, er hat einen Platz vor meiner Bettseite und das bleibt auch so. Eher schlaf ich unten als das er irgendwann mal alleine schlafen muss #schein

lg glu

Beitrag von smr 19.03.10 - 15:38 Uhr

Hallo!
Ich würde erstmal die alten Regeln beibehalten, damit er, gerade, wo er so ängstlich ist, nicht verwirrt wird. Das ist bei unserem so, der kriegt richtig Angst, wenn mal was anders ist als sonst und da muß auch immer alles fest nach Reihenfolge gehen. Manche Hunde sind auch eher Einzelhunde und man merkt es erstmal gar nicht, weil man immer einen dabei hatte. Vielleicht ist er so einer und alles entwickelt sich besser, als Du jetzt denkst.
LG
Sandra

Beitrag von booo 19.03.10 - 16:15 Uhr

Als Tyson damals eingeschläfert werden wurde, versuchte er so bißchen die Bewacher Position zu übernehmen, da Tyson ja Chef war. Daher finde ich den Platz HINTER und nicht an der Tür auch ganz gut..... Dem will ich gleich entgegenarbeiten, ablenken, motivieren, sicherer führen (was nun mit nur 1 Hund auch besser geht)...

Wie gesagt, er ist Meilen von dem entfernt was er mal was, was die Ängstlichkeit betrifft, bleibt aber eben ein unsicherer Hund.

Beitrag von hunaro 19.03.10 - 15:56 Uhr

Nähe und eine sichere Führung macht unsichere Hunde selbstbewußter. ;-)

Wenn sich für ihn eh jetzt einiges ändert, dann kannste so eine Kleinigkeit wie ein Körbchen im Schlafzimmer auch gleich mit einführen. Zumal DAS ja mal ne positive Sache ist.

Mach dir nich zu viel nen Kopp und nix Mitleid für Atze. Et is einfach so, und gut is!

;-)

Beitrag von booo 19.03.10 - 16:13 Uhr

Du weißt wengstens was ich meine. Danke dir. Hast die passende PN dazu bekommen und du weißt warum wir hier so viel geändert hatten.. die armen Hunde... #rofl

Beitrag von smr 19.03.10 - 16:34 Uhr

Nähe und eine sichere Führung macht unsichere Hunde selbstbewußter.

Das ist ein guter Satz, den ich auch umsetzen muß....konnte es nur nicht so auf den Punkt bringen, weiß aber jetzt dank Dir, daß ich auf dem richtigen Weg bin.
LG
Sandra